Landeshauptstadt schiebt weniger Flüchtlinge ab
Nur 182 Rückführungen in 2025
Im vergangenen Jahr hat die Stadt Hannover weniger Personen abgeschoben als 2024. In 2025 waren es gerade einmal 182 Menschen, die aus der Landeshauptstadt abgeschoben wurden, das waren 75 weniger als im Jahr zuvor. In 2023 hatte Hannover 215 Ausreisepflichtige abgeschoben. Am häufigsten hat die LHH im vergangenen Jahr Albaner zurückgeführt: 83 mussten gehen. In 2024 waren es 141, und 2023 waren es 107 Personen mit albanischer Staatsangehörigkeit. Bei diesen Personen „handelt es sich überwiegend um Menschen, die im Bereich der Drogenkriminalität zu finden waren - häufig davon im Justizviertel", so Stadtsprecherin Janine Herrmann.
In 2024 wurden 22 Georgier, zwölf Kosovaren, zehn Moldauer und zehn Polen zurückgeschickt. Und 2023 mussten ebenfalls 15 Georgier, zehn Polen je acht Algerier und Moldauer Deutschland verlassen. Dabei müssen die ausgewiesenen Personen keinesfalls in ihre Heimatländer zurückgeführt werden. Auch Überstellungen in andere Staaten gelten nach dem Dublin-Abkommen als Länder für Abschiebunen .
Die Stadt Hannover hat 2025 unter anderem auch 23 EU-Ausländern die Freizügigkeit aberkannt und sie in ihre Heimatländer zurückgeführt. Dabei handelt es sich um zwölf Polen, sechs Rumänen, drei Bulgaren und jeweils einen Staatsangehörigen aus Litauen und der Slowakei. 2024 mussten zehn Personen aus Polen, fünf aus Rumänien, zwei aus Tschechien und jeweils ein Mensch aus Bulgarien, Griechenland, Italien und Lettland gehen.
2023 wurden zehn Staatsbürgern aus Polen, drei aus Rumänien, jeweils zwei aus Bulgarien, Lettland, Litauen und Tschechien soweie je einem Staatsangehörigen aus Griechenland und Italien die Freizügigkeit aberkannt. Auch sie wurden abgeschoben.
Alle zurückgeführten EU-Bürger waren laut Hermann zuvor strafrechtlich in Erscheinung getreten, überwiegend im Bereich der Eigentumsdelikte. Von den abgeschobenen Polen und Rumänen gehörte eine Mehrheit der Obdachlosen- und Trinkerszene Hannover an.
Es muss geklärt werden, warum noch immer nicht härter durchgegriffen und die ausländische Trinkerszene zerschlagen wird. Sie sind im Bereich von Peek&Cloppenburg, dem GOP-Theater, der Oper, vor den Buchhandlungen etc. zu finden. Sie belästigen und beschimpfen Passanten, wenn diese ihnen kein Geld geben.
Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe






