didacta 2026 vom 10. bis 14. März 2026 in Köln

Landesmedienanstalten präsentieren Kompetenzprojekte

 

Fünf Landesmedienanstalten stellen gemeinsam ihre bundesweiten Medienkompetenz- und Jugendschutzprojekte auf der Bildungsmesse didacta 2026 in Köln vor. Vom 10. bis 14. März 2026 laden sie Fachpublikum, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Interessierte ein, sich am gemeinsamen Messestand über aktuelle Initiativen und Bildungsangebote zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Der Stand wird maßgeblich von der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM), der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), der Landesanstalt für Medien NRW sowie der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) gestaltet. Vorgestellt werden zudem bundesweite Gemeinschaftsprojekte der Landesmedienanstalten.

 

Zu den Initiativen gehören u. a. die Peer-to-Peer-Beratungsplattform JUUUPORT, der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) mit Studien zum Medienumgang von Kindern und Jugendlichen, der Newstest zur Förderung von Nachrichtenkompetenz, das Serious Game THE FEED zu Algorithmen und KI, das Internet-ABC für den sicheren Einstieg ins Netz, die europäische Medienkompetenzinitiative klicksafe oder der Elternratgeber FLIMMO. Besucher*innen können die Angebote vor Ort kennenlernen und mit Expert*innen ins Gespräch kommen.

 

Ein Höhepunkt der Messe ist die Vorstellung des Jugendschutz- und Medienkompetenzberichts 2026 der Landesmedienanstalten am Freitag, 13. März 2026 um 13 Uhr am gemeinsamen Stand. Der Bericht widmet sich u. a. der Rolle von Influencerinnen und Influencer für die Meinungsbildung, Plattform- und Algorithmus Logiken, Fragen der Altersverifikation sowie aktuellen Debatten über Social-Media-Nutzung und mögliche Altersgrenzen.

 

Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, den Stand auf der didacta 2026 zu besuchen und sich über Projekte und aktuelle Entwicklungen im Jugendmedienschutz zu informieren. 

 

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Modernisierung des Niedersächsischen Schulgesetzes:

Mehr Freiräume und gelebte Demokratie für Schulen


In ihrer Kabinettssitzung am 24. 2. 2026 hat die Landesregierung den Entwurf zur Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) und dessen Einbringung in den Landtag beschlossen.

Beabsichtigt, ist, den Gesetzentwurf im Rahmen des März-Plenums einzubringen. Mit der Novelle sollen zentrale schulpolitische Vorhaben für mehr Bildungsqualität und gleiche Bildungschancen für alle umgesetzt werden, darunter mehr pädagogische Freiräume und gelebte Demokratie für Schulen sowie klare Regeln für Distanzunterricht.

 

Kultusministerin Julia Willie Hamburg erklärt: „Wir wollen gute und gerechte Bildung weiter ausbauen und unsere Schulen nachhaltig stärken. Daher verbinden wir mit der Novelle unseres Schulgesetzes eine klare Qualitätsoffensive mit zwei zentralen Leitlinien: mehr Demokratie an Schulen und mehr Freiräume an Schulen. Wir stärken die Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler verbindlich – von der Klassenvertretung bis zu den landesweiten Gremien – und fördern so demokratische Kompetenzen im Schulalltag. Gleichzeitig erweitern wir die pädagogischen Gestaltungsspielräume, damit Schulen Unterricht flexibler, individueller und durchlässiger organisieren können. So schaffen wir starke Schulen, die Qualität sichern, Teilhabe ermöglichen und allen Schülerinnen und Schülern gerecht werden. Zudem schaffen wir klare Regeln für Distanzunterricht.“

 

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:


Mehr Demokratie an Schulen  

·        In allen Schulformen und Schulbereichen soll die Wahl einer Klassenvertretung verbindlich eingeführt werden. Das gilt künftig auch für den Primarbereich und an Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Zudem wird festgelegt, dass die Klassenschülerschaft den Klassenrat bildet.

·   Auch eine weitere Neuerung betrifft die Stärkung der Schülervertretung: Die Geschäftsstelle des Landesschülerrates wird gesetzlich verankert und damit institutionell abgesichert.

·   Darüber hinaus sollen digitale Sitzungsformate für schulische Gremien – einschließlich Landesschülerrat, Landeselternrat und Landesschulbeirat – rechtssicher ermöglicht werden.

Mehr Freiräume an Schulen

·        Die Oberschule erhält mehr Spielräume, den Unterricht stärker jahrgangsbezogen zu gestalten und so die Durchlässigkeit der Bildungswege zu erhöhen. Ziel ist es, die individuelle Förderung zu stärken und den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler noch besser gerecht zu werden.

·        Grundschulen können künftig auch die Schuljahrgänge 1-4 als pädagogische Einheit (jahrgangsübergreifend) führen.

·   Die bereits eingeleitete und ab dem Schuljahr 2027/2028 gültige Reform der gymnasialen Oberstufe wird im Schulgesetz verankert. Um den Schülerinnen und Schülern eine individuelle Profilbildung zu ermöglichen, werden in der Qualifikationsphase die bisher vorgegebenen Schwerpunkte mit ihren festgelegten Fachkombinationen aufgehoben. Damit wird dem KMK-Grundsatz der Gleichwertigkeit von Fächern Rechnung getragen und Schülerinnen und Schülern eine größere Wahlfreiheit ermöglicht, ihre Fächer stärker entsprechend ihren unterschiedlichen Neigungen, Begabungen und Interessen zu wählen.

 

Weitere Änderungen


Das Fach Werte und Normen soll künftig auch im Primarbereich verbindlich als Unterrichtsfach eingeführt werden.


Erstmals wird ein gesetzlicher Rahmen für Distanzunterricht geschaffen. Schulen erhalten die Möglichkeit, in besonderen Situationen – etwa bei extremen Witterungsverhältnissen, behördlichen Betretungsverboten oder unvorhersehbarer Unbenutzbarkeit des Schulgebäudes – Distanzunterricht verpflichtend anzuordnen. Präsenzunterricht bleibt aber weiterhin der Regelfall. Die Möglichkeit, unabhängig von Ausnahmefällen Teile des Unterrichts als Distanzunterricht anzubieten, wird für berufsbildende Schulen und Abendgymnasien zugelassen und in Reaktion auf die Anhörung auf diese Fälle beschränkt.


Die bestehenden Regelungen zur Beruflichen Orientierung werden gebündelt und zentral im Schulgesetz verortet und zugleich erweitert.


·   Um unterschiedlichen Beeinträchtigungen wie einer Lese-Rechtschreibstörung oder einer Dyskalkulie bei der Leistungsbewertung Rechnung tragen zu können, werden klare Regelungen zum Nachteilsausgleich und zum Notenschutz im Gesetz aufgenommen. Der Nachteilsausgleich dient der Sicherstellung von Chancengleichheit, indem er allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnet, ihre Leistungen – z.B. durch angepasste Prüfungsbedingungen – zu zeigen. Beim Notenschutz kann bei bestimmten Beeinträchtigungen von dem allgemeinen Leistungsmaßstab abgewichen werden, z.B. indem auf die Bewertung der Rechtschreibung verzichtet wird. Der Notenschutz bei Dyskalkulie kann Schülerinnen und Schülern des Primarbereichs gewährt werden. Es wird so sichergestellt, dass die KMK-Vorgaben an den weiterführenden Schulen weiterhin erfüllt werden.


·        Änderungen bei der Förderschule sollen unter anderem bewirken, dass künftig nur Schülerinnen und Schüler mit einem festgestellten Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung Förderschulen mit dem entsprechenden Förderschwerpunkt besuchen können.


·   Künftig ist das Recht auf einen diskriminierungsfreien Schulbesuch ausdrücklich gesetzlich verankert. Damit wird der Schutz vor Benachteiligung nicht nur als pädagogisches Leitprinzip bestätigt, sondern rechtlich verbindlich festgeschrieben.

 

·   Zudem bleibt der Religionsunterricht an den Fachschulen für Sozial- und Heilpädagogik weiterhin Bestandteil des Bildungsangebots. Von der ursprünglich vorgesehenen Streichung wird abgesehen. Damit wird der Bedeutung religiöser und ethischer Bildung in der Ausbildung angehender Fachkräfte weiterhin Rechnung getragen.

 

·   Partnerschulen des Leistungssports sowie Eliteschulen des Fußballs können künftig bei aufnahmebeschränkten Schulen Schülerinnen und Schüler mit besonderer sportlicher Begabung vorrangig aufnehmen. Damit wird der Förderung des Leistungssports zusätzlich Rechnung getragen.

 

·   Im NSchG festgehalten wird auch die Einführung einer bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung (Pflegefachassistenzgesetz), die am 01.01.2027 in Kraft treten soll. Eine Übergangsregelung für die Berufsfachschule Pflegeassistenz wurde ergänzt.


·   Schulträger bekommen die Möglichkeit, aus einer bestehenden Oberschule bei ausreichenden Schülerzahlen eine integrierte Gesamtschule in einem Zug zu errichten. So müssen nicht zwei parallele Systeme (aufsteigende Gesamtschule und auslaufende Oberschule) organisiert werden.


Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo




Mit POW und WOW: Kulturstadt Hannover kooperiert mit Event-App „Was Geht“


Die Landeshauptstadt Hannover zeigt die ganze Bandbreite ihrer kulturellen Kraft und Vielfalt unter der Marke Kulturstadt Hannover. Jetzt wird diese Marke in die Event-App „Was Geht“ integriert – für noch mehr Sichtbarkeit und Raum für die Kultur in Hannover.

In der App „Was Geht“ stehen die Kulturstadt-Angebote kleinerer Akteurinnen und Akteure gleichberechtigt neben denen größerer Kulturinstitutionen. „Schluss mit dem hannoverschen Understatement. Hannover ist Kulturstadt und das zeigen wir auch!“, betont Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender und sagt weiter: „Mit der Kooperation von Kulturstadt Hannover und ‚Was Geht‘ rücken spartenübergreifend Kulturveranstaltungen von Einrichtungen der Stadt, des Landes und der freien Szene in den Fokus, ob großes Stadionkonzert, kleineres Galerie-Event oder eine Veranstaltung der Stadtteilkultur. Und zwar so übersichtlich, dass Hannovers kultureller Reichtum bis in die Stadtteile, also dort, wo Hannover besonders lebendig ist, leicht auffindbar und damit zugänglich wird. Ich freue mich sehr, dass wir mit Ronja Nickel eine starke Gründerin gefunden haben, die diesen inhaltlichen Anspruch mit uns teilt“. 

„Ich habe ‚Was Geht‘ mit dem Ziel gegründet, Kultur für alle sichtbar und erlebbar zu machen. Umso mehr freut es mich, mit der Kulturstadt Hannover eine starke Partnerin an meiner Seite zu wissen, die diese Vision nicht nur teilt, sondern auch gemeinsam mit mir in die Tat umsetzt“, sagt Gründerin und Geschäftsführerin Ronja Nickel.

Die APP Was Geht – erkennbar am orangenen W auf hellblauem Grund - ist kostenlos unter Google Play und im Apple AppStore erhältlich

Die Zusammenarbeit zwischen der Kulturstadt und „Was Geht“ läuft gemäß Ausschreibung zunächst für ein Jahr mit der Option auf Verlängerung.


von Sigrid Lappe 9. April 2026
Jetzt anmelden: Fortbildungsreihe „Medienkompetenz an der Grundschule“ Lehrkräfte können sich jetzt in Niedersachsen für die Fortbildungsreihe „Medienkompetenz an der Grundschule“ anmelden. Der Bedarf an Medienkompetenz im Kontext der Grundschulen steigt stetig. Vor diesem Hintergrund bietet die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und dem Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) eine praxisorientierte Fortbildungsreihe zur Stärkung von Medienkompetenz im Grundschulbereich an. Die Fortbildung qualifiziert Lehrkräfte, digitale Medien sicher und pädagogisch sinnvoll im Unterricht einzusetzen und richtet sich vor allem an jene, die noch wenig Erfahrung mit digitalen Medien haben. Die Fortbildung ist modular aufgebaut und umfasst medienpädagogische Bausteine wie „Mediale Lebenswelten von Kindern“ und „Chancen und Risiken des Internets“, aber auch medienpraktische Bausteine rund um Fotografie, Audioarbeit und Filmprojekte im Unterricht. Ergänzend werden Themen wie der Einsatz von Tablets, Online-Medien und Apps im Unterricht behandelt. Teilnehmenden Schulen können jeweils zwei Lehrkräfte entsenden, um das Gelernte direkt in der Schule wirksam werden zu lassen. Mit dieser Initiative wird die pädagogische Begleitung von Schülerinnen und Schülern im Umgang mit digitalen Medien systematisch gestärkt. Die Fortbildungen sind kostenfrei und tragen dazu bei, medienpädagogisches Denken als festen Bestandteil des Grundschulalltags zu etablieren. Die NLM leistet damit gemeinsam mit ihren Projektpartnern einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Verankerung von Medienkompetenz im Schulalltag. Anmeldung Lehrkräfte können sich bis zum 1. Juni 2026 anmelden unter: https://www.nlm.de/grundschulen Weitere Informationen zu den Angeboten werden dort fortlaufend aktualisiert. Ute Micha, PerDiNo / Sigrid Lappe, HaWo /Abb. NLM
von Sigrid Lappe 4. April 2026
Vom ikonischen Klangkunstwerk bis zum Pop-Up-Tennisplatz: Fünf faszinierende Installationen im Programm der KunstFestSpiele 2026 Zur Einstimmung: S chon am 8. April gibt es einen Talk im Schloss Herrenhausen Im Festivalprogramm 2026 warten fünf spannenden Installationen darauf, von Ihnen entdeckt zu werden – bei manchen dürfen Sie sogar selbst mitmachen!
von Sigrid Lappe 3. April 2026
Drei Tage unzählige Ideen, grenzenlose Kreativität Werkschau der Design- und Medienstudiengänge der HsH 24. bis 26. März Workshops, Ausstellung, Performances, Filme Drei Tage, unzählige Ideen, grenzenlose Kreativität: Die Design- und Medienstudiengänge der Hochschule Hannover, Fakultät III, laden vom 24. bis 26. April zur Werkschau 2026 ins Design Center auf der Expo Plaza ein. Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus allen Design- und Medienstudiengängen auf einer Fläche von rund 5.000 Quadratmetern und eröffnet vielfältige Einblicke in das Studium an der Fakultät Medien, Information und Design. Die Werkschau wird am Freitag, 24. April, um 18 Uhr eröffnet. Am Samstag und Sonntag ist sie jeweils von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Das Programm umfasst Workshops, experimentelle Performances, Installationen, Kurzfilme im hauseigenen Kino sowie Augmented-Reality-Projekte. Ergänzt wird das Angebot durch Gastvorträge von Alumni und etablierten Designerinnen und Designern, die Einblicke in Studienverläufe und berufliche Perspektiven geben. Ein besonderer Programmpunkt ist der Designkiosk, in dem Studentinnen und Studenten eigene Arbeiten – darunter Gemälde und Drucke – präsentieren und verkaufen. Darüber hinaus werden Abschlussarbeiten im Hörsaal gezeigt, und im Fotostudio wird ein Porträtfotoshooting angeboten. Für gastronomische Angebote ist während der gesamten Werkschau gesorgt. Programmhighlights Freitag, 24. April, 9–14 Uhr: Sneak Preview für Schulen Die Sneak Preview richtet sich an Schüler*innen und bietet einen kompakten Einblick in die Design- und Medienstudiengänge der Hochschule Hannover sowie in das Aufnahmeverfahren. Ergänzend finden praktische Workshops in verschiedenen Studiengängen statt. Führungen durch Werkstätten und Labore ermöglichen zudem einen Einblick in die Arbeitsumgebungen vor Ort. Teilnahme ist als Klasse oder individuell möglich. Anmeldung: info@ designstudieren-hsh.de
von Sigrid Lappe 1. April 2026
Villa Seligmann stellt das Programm für April und Mai vor  Los geht es am 15. April mit der zweiten "Spurensuche" des Jahres. Bernd Felbermair spricht in seinem Vortrag über die Musik der 20er- und 30er-Jahre und beleuchtet das ungewöhnliche Leben eines hannoverschen jüdischen "Nachbarn", dessen Leben sich zwischen Tanzpalästen und Arbeitslager abspielte.
von Sigrid Lappe 31. März 2026
Heinz Maier-Leibnitz-Preis für hannoverschen Physiker Ein auch auf Zukunft gerichteter Preis der anspornt Dr. Guillem Domènech Fuertes von der Leibniz Universität Hannover (LUH) erhält die wichtigste Auszeichnung für Wissenschaftler in frühen Karrierephasen. Das Wechselspiel von Gravitationswellen und primordialen Schwarzen Löchern in der Frühphase des Universums ist Schwerpunkt der Arbeiten von Dr. Guillem Domènech Fuertes.
von Sigrid Lappe 30. März 2026
Leibniz blüht auf - Studentinnen und Studenten haben eine Wildblumenwiese am Campus Maschinenbau angelegt. Ein neuer Lebensraum für Wildbienen, Käfer und Schmetterlinge: Rund 2.000 Quadratmeter Wiese ist am Campus Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover (LUH) in Garbsen in ein blühendes Ökosystem verwandelt worden. Angesichts eines rapiden Artensterbens in Deutschland wird unter anderem durch Kornblumen, Schafgarbe und Rotklee ein wertvoller Lebensraum für Insekten und kleine Tiere geschaffen. Fünf Studentinnen und Studenten der LUH hatten eingeladen, gemeinsam Wildblumensamen auszustreuen, Insektenunterkünfte herzurichten und etwas über den Artenschutz zu lernen.
von Sigrid Lappe 27. März 2026
Herrenhausen Late am 8. April: Nachhaltige Wege zu mehr Künstlicher Intelligenz KI-Forschung trifft Kunst am 8. April 2026 im Xplanatorium Herrenhausen „Stromhungrige KI: Nachhaltige Wege zu mehr Künstlicher Intelligenz“ lautet das Thema des Vortrags bei „Herrenhausen Late“. Referent ist Prof. Dr. Marius Lindauer, Inhaber der Professur für Maschinelles Lernen am Institut für Künstliche Intelligenz der Leibniz Universität Hannover (LUH). Mit künstlerischer Unterstützung durch den Medienkünstler Prof. Chris Kondek und die Theatermacherin Prof. Christiane Kühl von der Universität der Künste Berlin wird das Thema ganz neu beleuchtet. Die Veranstaltung am Mittwoch, 8. April 2026, beginnt um 20.30 Uhr im Xplanatorium Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover.  Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
von Sigrid Lappe 26. März 2026
Niedersachsen stärkt Qualitätstourismus Tourist-Information in Nienburg/Weser ausgezeichnet Die Tourist-Information der Mittelweser-Touristik GmbH in Nienburg wurde zum vierten Mal mit der bundesweit einheitlichen Zertifizierung für Barrierefreiheit „Reisen für Alle“ zertifiziert. Die Auszeichnung läuft bis September 2028. Jeder Mensch soll möglichst barrierefrei reisen und die vielfältigen Freizeitangebote nutzen können. „Es ist wichtig, die gesamte touristische Servicekette so weit wie möglich barrierefrei zu gestalten - von der Planung über die Anreise, den Aufenthalt bis hin zur Gästebetreuung und -information.  Davon profitieren alle - Menschen mit einer Behinderung, mobilitätseingeschränkte und ältere Menschen sowie natürlich auch Familien mit Kleinkindern“, sagt Martin Fahrland, Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik GmbH. „Dank der Zertifizierung wissen unsere Besucher sofort, dass wir uns für barrierefreies Reisen einsetzen“.
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Förderprogramm "4Generation" für Vielfalt, Beteiligung Engagement für Jugendarbeit

Freiwilliges Engagement in der Jugendarbeit stärken und qualifizieren, Beteiligung junger Menschen verbessern und Vielfalt in der Jugendarbeit erlebbar machen – dafür steht das niedersachsenweite Förderprogramm „4Generation – Vielfalt – Beteiligung – Engagement in der Jugendarbeit“. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung stellt in den kommenden fünf Jahren insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung..

Die Anträge für Projekte  können unter 4generation gestellt werden. Die Antragstermine sind jeweils zum Monatsersten, Start der beantragten Projekte kann dann frühestens jeweils einen Monat nach Fristende sein.
Die Projektideen sollen dabei von jungen Menschen in Jugendverbänden, -gruppen, -initiativen und -einrichtungen entwickelt, und umgesetzt werden. 
Das Förderprogramm „4Generation – Vielfalt -Beteiligung -Engagement in der Jugendarbeit“ fördert seit Anfang 2021 innovative und kreative Projektideen von Jugendgruppen, -verbänden und -initiativen.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo