Mit POW und WOW: Kulturstadt Hannover kooperiert mit Event-App „Was Geht“


Die Landeshauptstadt Hannover zeigt die ganze Bandbreite ihrer kulturellen Kraft und Vielfalt unter der Marke Kulturstadt Hannover. Jetzt wird diese Marke in die Event-App „Was Geht“ integriert – für noch mehr Sichtbarkeit und Raum für die Kultur in Hannover.

In der App „Was Geht“ stehen die Kulturstadt-Angebote kleinerer Akteurinnen und Akteure gleichberechtigt neben denen größerer Kulturinstitutionen. „Schluss mit dem hannoverschen Understatement. Hannover ist Kulturstadt und das zeigen wir auch!“, betont Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender und sagt weiter: „Mit der Kooperation von Kulturstadt Hannover und ‚Was Geht‘ rücken spartenübergreifend Kulturveranstaltungen von Einrichtungen der Stadt, des Landes und der freien Szene in den Fokus, ob großes Stadionkonzert, kleineres Galerie-Event oder eine Veranstaltung der Stadtteilkultur. Und zwar so übersichtlich, dass Hannovers kultureller Reichtum bis in die Stadtteile, also dort, wo Hannover besonders lebendig ist, leicht auffindbar und damit zugänglich wird. Ich freue mich sehr, dass wir mit Ronja Nickel eine starke Gründerin gefunden haben, die diesen inhaltlichen Anspruch mit uns teilt“. 

„Ich habe ‚Was Geht‘ mit dem Ziel gegründet, Kultur für alle sichtbar und erlebbar zu machen. Umso mehr freut es mich, mit der Kulturstadt Hannover eine starke Partnerin an meiner Seite zu wissen, die diese Vision nicht nur teilt, sondern auch gemeinsam mit mir in die Tat umsetzt“, sagt Gründerin und Geschäftsführerin Ronja Nickel.

Die APP Was Geht – erkennbar am orangenen W auf hellblauem Grund - ist kostenlos unter Google Play und im Apple AppStore erhältlich

Die Zusammenarbeit zwischen der Kulturstadt und „Was Geht“ läuft gemäß Ausschreibung zunächst für ein Jahr mit der Option auf Verlängerung.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrd Lappe, HaWo.


von Sigrid Lappe 23. August 2026
Ehre, wem Ehre gebührt - Michael Fürst mit Landesmedaille geehrt Auszeichnungen und Ehrungen stapeln sich bei Michael Fürst - diese Auszeichnung ist eine ganz Besondere - die Landesmedaille Michael Fürst, Präsident des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden von Niedersachsen ist am Freitag, 21. August mit der Niedersächsischen Landesmedaille gewürdigt worden. Die Auszeichnung verlieh ihm Ministerpräsident Olaf Lies (SPD). Für Ministerpräsident Lies stand es außer Frage, Michael Fürst mit der höchsten Auszeichnung des Landes Niedersachsen zu würdigen. Warum das so ist, erklärte er gerne im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung: "Michael Fürst ist aufgrund seiner Familiengeschichte die treibende Kraft einer zukunftsorientierten Erinnerungskultur."
von Sigrid Lappe 23. August 2026
Zurück zur Natur! Die Eilenriede auf dem Weg zum Urwald 30 Jahre Naturwaldparzellen in Hannover Wer kennt sie nicht - die Eilenriede. Mitten im Herzen der Großstadt gelegen, nur einen Kilometer fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Weniger bekannt sein dürfte, dass sie einen großen Schatz birgt: Unweit vom Zoo wurde bereits 1996 eine 22,5 Hektar große „Naturwaldparzelle“ ausgewiesen. In dieser Waldfläche kann sich die Natur frei entwickeln. Hier werden keine Bäume mehr gefällt, stattdessen werden Prozesse der natürlichen Waldentwicklung wissenschaftlich begleitet, und sie dienen Försterinnen und Förstern als Studienobjekt.
von Sigrid Lappe 17. August 2026
Demokratie zum Mitmachen und Üben: KOMM’Kiosk lädt zur Entdeckungsreise durch Hannovers Kommunalwahl ein Was passiert eigentlich im Rathaus? Wer entscheidet über Spielplätze, Schulen oder Stadtentwicklung? Und wie funktioniert eine Kommunalwahl überhaupt? Mit dem KOMM’Kiosk lädt die Landeshauptstadt Hannover Bürgerinnen und Bürger dazu ein, Demokratie nicht nur zu verstehen, sondern selbst auszuprobieren. Bis September 2026 bietet das Programm rund um die Kommunalwahl zahlreiche Veranstaltungen, Workshops und Mitmachangebote in Stadtteilkultureinrichtungen, der Stadtbibliothek und der Volkshochschule Hannover. Ein Höhepunkt ist der mobile Rathaus-Escape-Room von Politik zum Anfassen e.V.: Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden spielerisch in die Welt der Kommunalpolitik entführt. Die Geschichte: Eigentlich sollte die Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister alles über die kommunale Selbstverwaltung erklären – doch plötzlich sind die Besucherinnen und Besucher im Büro eingeschlossen. Nur wer gemeinsam rätselt, Zusammenhänge versteht und den richtigen Code findet, kann entkommen.
von Sigrid Lappe 15. August 2026
Ausbildungsstart 2026: Unternehmen suchen weiter Nachwuchskräfte Zum Start des neuen Ausbildungsjahres Anfang August 2926 bietet sich ein zweigeteiltes Bild. Im Bereich der der IHK Hannover wurden bislang 7.025 Ausbildungsverträge eingetragen. Das sind rund 4 Prozent weniger als im Vorjahr. So bleibt es für viele Unter­nehmen eine Herausforderung, Nachwuchskräfte zu gewinnen. In Nieder­sachsen konnten nach den Zahlen der gerade veröffentlichten IHK-Umfrage im vergangenen Jahr über 46 Prozent der ausbildenden Unter­nehmen nicht alle angebotenen Plätze besetzen. Besonders betroffen sind Berufe in der Industrie, dem Gastgewerbe, der Logistik sowie technische Berufe. Daß in Unternehmen Ausbildungsplätze un­besetzt bleiben, liegt oft daran, daß zu wenig passende Bewerbungen eingehen. „Trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen halten die Unternehmen in der IHK Hannover an ihrem Ausbildungs­engagement fest und bieten weiterhin ein attraktives Ausbildungsplatz­angebot“, betont Silke Richter, Leiterin Berufliche Bildung & Fachkräfte der IHK Hannover. Gut 57 Prozent der Unternehmen wollen ihr Ausbildungsengagement konstant halten und 14 Prozent planen, es noch auszubauen. Auch, wenn das Aus­bildungsjahr schon läuft, können noch Stellen besetzt und ange­treten werden. Unterstützung bietet die IHK Hannover mit dem niedersachsenweiten Ausbildungsfinder www.meine-ausbildung-in-niedersachsen.de , regionalen Azubi-Speed-Datings, dem Format „Ausbildung on Air“ sowie aktuellen Last-Minute-Angeboten zum Ausbildungsstart. Die duale Ausbildung eröffnet vielfältige Karriere- und Entwicklungsperspektiven bis hin zu einem Studium ohne Abitur und bleibt damit ein idealer Einstieg ins Berufsleben. Die gewerblich-technischen Berufe verzeichnen gegenüber dem Stand im Sommer 2025 mit 2.266 Verträgen ein Minus von 6,6 Prozent. Die Zahl der neu abgeschlossenen Aus­bildungsverträge in den kaufmännischen Berufen sinkt leicht mit 4.759 Verträgen im Vergleich zum Niveau des Vorjahres (2,6 %). Diese Zahlen können sich aber in den kommenden Wochen noch verändern. Informationen zu freien Ausbildungsplätzen und Unterstützungsan­geboten gibt es auf der Website der IHK Hannover .
von Sigrid Lappe 15. August 2026
Profiführungen in den Herrenhäuser Gärten Feigengarten und Lindenallee Die Herrenhäuser Gärten laden im August zu zwei Profiführungen ein, bei denen der Feigengarten im Großen Garten und die Lindenallee im Berggarten im Fokus stehen. Mittwoch, 19. August, 14 Uhr, Großer Garten: Gemüse und Kräuter im Feigengarten Der Anbau von Obst und Gemüse hat im Großen Garten eine lange Tradition. Der Feigengarten erinnert daran, auch wenn er heute keinen Fürstenhof mehr zu versorgen hat. Hier werden jedes Jahr Gemüse und Kräuter in historischen Sorten angebaut. Thomas Fahlbusch zeigt die bunte, duftende und leckere Vielfalt, kleine Kostproben inbegriffen. Die einstündige Führung beginnt um 14 Uhr an der Kasse des Großen Gartens und kostet 5 Euro plus Garteneintritt (Gesamtkarte: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro). Für Kinder und Jugendliche bis 17 sind Eintritt und Führung kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.herrenhausen .de, per E-Mail an 46.1@hannover -stadt.de oder telefonisch unter (0511) 168-34000.
von Sigrid Lappe 14. August 2026
Gut starten, mitmachen, dazugehören Region informiert über Bildungs- und Teilhabeleistungen (BuT) Erstklässlerinnen und -klässler erhalten Postmappen mit Infos Der erste Schultag ist für Kinder und Familien ein besonderer Moment: Mit dem Schulstart beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der viele neue Eindrücke, Freundschaften und Herausforderungen mit sich bringt. Damit Kinder unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern gute Chancen auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe haben, informiert die Region Hannover zum Schulstart über die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT). Denn Bildung findet nicht nur im Klassenzimmer statt: Ob Sport im Verein, Musikunterricht, ein gemeinsamer Kinobesuch oder die Teilnahme an einem Ferienangebot – Freizeitaktivitäten neben der Schule stärken Gemeinschaft, Selbstvertrauen und Selbstständigkeit. Dabei unterstützt auch die Teilhabeleistung mit bis zu 180 Euro pro Jahr und Kind anspruchsberechtigte Familien. Das Antragsformular ist bewusst einfach gehalten: Für das sogenannte Freizeitgeld genügt eine formlose E-Mail mit einem entsprechenden Nachweis, beispielsweise eine Bestätigung der Eltern, in welchem Verein ihr Kind angemeldet ist. „Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, dabei zu sein – in der Schule, im Sportverein und im sozialen Miteinander. Denn Bewegung und soziale Kontakte sind wichtige Bausteine für eine gesunde Entwicklung, und das darf nicht davon abhängen, wie viel Geld eine Familie zur Verfügung hat. Mit dem Bildungs- und Teilhabepaket unterstützen wir Familien ganz konkret und schaffen Möglichkeiten, die sonst vielleicht nicht finanzierbar wären. Unser Ziel ist klar: Kein Kind soll am Spielfeldrand stehen, nur weil das Geld für den Vereinsbeitrag fehlt", sagt Jens Palandt, Erster Regionsrat. Wie unterstützt BuT bei Schule und Freizeit? Das Bildungs- und Teilhabepaket unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter anderem bei: Ausflügen und mehrtägigen Klassenfahrten Schülerbeförderung Lernförderung Mittagessen in Schule oder Kita persönlichem Schulbedarf kulturellen, sportlichen und sozialen Freizeitangeboten In der Region Hannover haben schätzungsweise 80.000 bis 85.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. 2025 nahmen 36.125 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene BuT-Leistungen in Anspruch. Insgesamt wurden dafür rund 60,6 Millionen Euro ausgezahlt. Bei den Freizeitangeboten zeigt sich allerdings noch deutlich Luft nach oben: Im Jahr 2025 nutzten lediglich 7.883 Kinder die bis zu 180 Euro jährlich für Kultur-, Sport- und Freizeitangebote. „Wir wissen, dass viele Familien gar nicht wissen, welche Unterstützung ihnen zusteht. Deshalb wollen wir die Informationen möglichst früh und unkompliziert zu den Familien bringen“, so Palandt. „Gerade zum Schulstart entstehen viele neue Ausgaben. Wenn wir Familien hier entlasten können, hilft das nicht nur beim Geldbeutel, sondern eröffnet Kindern konkrete Möglichkeiten, mitzumachen und dazuzugehören.“ Wer kann BuT-Leistungen erhalten? Anspruchsberechtigt sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 18. Lebensjahr und bei Schulbesuch bis zum 25. Lebensjahr, wenn sie oder ihre Familien u. a. Grundsicherung, Sozialhilfe, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Wohngeld oder Kinderzuschlag beziehen. Auch für Familien mit geringem Einkommen kann sich eine Prüfung des Anspruchs lohnen. Das BuT-Team der Region Hannover berät hierzu unkompliziert. Der Informationsflyer zum Bildungs- und Teilhabepaket ist in Leichter Sprache sowie in Deutsch, Ukrainisch, Arabisch, Farsi, Kurdisch, Türkisch, Russisch, Englisch, Französisch und Polnisch erhältlich. Information und Beratung: Servicebüro Bildung und Teilhabe, Hannover, Hildesheimer Straße 20, Raum 420, Montag, Mittwoch, Freitag: 8 bis 12 Uhr, Mittwoch auch 13 bis 16 Uhr Telefon: 0511 / 61 62 63 64 E-Mail: BuT@region-hannover.de Weitere Informationen und Anträge: www.hannover.de/but
von Sigrid Lappe 13. August 2026
Medienstation im Museum Schloss Herrenhausen Schülerinnen und Schüler entwickeln Medienstation zum Thema "Adeligenportraits des 19. Jahrhunderts" im Westflügel Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der IGS Büssingweg entwickeln für das Museum Schloss Herrenhausen eine Medienstation zum Thema "Adeligenportraits des 19. Jahrhunderts". In einem Projekt beschäftigten sie sich intensiv mit dem Historischen Museum Hannover und zwar mit adligen Portraits des 19. Jahrhunderts und arbeiteten direkt in der Ausstellung "Vier Kutschen, ein Königreich" im Museum Schloss Herrenhausen.
von Sigrid Lappe 12. August 2026
Niedersachsen zieht positives Fazit: 7. Mentoring-Programm „Frau.Macht.Demokratie.“ Vor der Kommunalwahl am 13. September 2026 ist das 7. niedersächsische Mentoring-Programm „Frau.Macht.Demokratie.“ am 30. Juni zu Ende gegangen. Mit knapp zwei Jahren Laufzeit (August 2024 bis Juni 2026) war es das bislang längste Programm dieser Art in Niedersachsen. Das Hauptziel war, den Anteil von Frauen in den kommunalen Vertretungen zu erhöhen. Kern des Mentoring-Programms war die einjährige Tandemphase, in der interessierte Frauen als sogenannte „Mentees“ mit einer aktuellen Mandatsträgerin oder einem Mandatsträger (Mentorin/Mentor) zusammengeführt wurden. Die Mentees begleiteten ihre Mentorin bzw. ihren Mentor bei der Ausübung des Mandates und erhielten so einen Einblick in die Praxis der Partei- und Kommunalpolitik. Dazu gehörte die gemeinsame Teilnahme an Sitzungen der kommunalen Vertretungen oder an Fraktions- und Ausschusssitzungen. Gleichzeitig konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei politischen Veranstaltungen aktiv mitarbeiten und sich über kommunalpolitische Themen sowie Verfahrensfragen austauschen. 264 Tandems mit 554 Teilnehmerinnen und Teilnehmern starteten Ende Januar 2025 in die Tandemphase, darunter 292 Mentees in 264 Tandems oder Trios. Beendet wurde das Programm von 265 Mentees in 239 Tandems, das entspricht einer Quote von 90,5 Prozent. 2025 fanden darüber hinaus drei Rahmenveranstaltungen an sechs Orten in Niedersachsen statt. Themen waren u.a. der Einstieg ins kommunalpolitische Mentoring, die Grundlagen des Kommunalrechts und die Vorbereitung einer Kandidatur. Ergänzend hinzu kamen Angebote zum Haushaltsrecht und zum Umgang mit digitaler Gewalt. „Mit unserem Mentoring-Programm unterstützen wir nicht nur Frauen beim Einstieg in die kommunale Politik, sondern stärken das gesellschaftliche Bewusstsein im Hinblick auf die Unterrepräsentanz in den Parlamenten“, so der Niedersächsische Gleichstellungsminister Dr. Andreas Philippi. „Durch die engmaschige Begleitung von erfahrenen Mandatsträgerinnen und -trägern werden die Frauen weiter in ihrer Absicht ermutigt, sich parteipolitisch zu engagieren. Zugleich gewinnen auch die Mentorinnen und Mentoren sowie die beteiligten Kommunen Impulse für eine attraktivere Kommunalpolitik.“ „Nach dem Durchlauf des Programms sind die angehenden Kommunalpolitikerinnen gut aufgestellt“, so das Fazit von Silke Gardlo, Projektleiterin des Mentoring-Programms der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. „Wir freuen uns, dass so viele Frauen mitgemacht haben und nun auch kandidieren und wünschen ihnen viel Erfolg am 13. September.“ „In zahlreichen Gesprächen wurde deutlich, dass bei vielen Mentees der Wunsch gewachsen ist, sich politisch oder gesellschaftlich einzubringen – sei es durch eine Kandidatur für ein kommunalpolitisches Mandat oder auf andere Weise“, betont Andrea Schrag, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Harburg. „Genau das war das Ziel des Programms: Frauen zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und Demokratie aktiv mitzugestalten.  „Das große Interesse und die beeindruckenden Ergebnisse des 7. Mentoring-Programms zeigen, wie wichtig gezielte Förderung für Frauen in der Kommunalpolitik ist“, ergänzen Katina Bruns, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hildesheim, und Laura-Katrin Wagner, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hildesheim. „Unsere Demokratie lebt von der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in der Politik. Das Mentoring-Programm leistet hierzu einen wichtigen Beitrag und stärkt Frauen darin, Verantwortung in den kommunalen Parlamenten und Verwaltungen zu übernehmen.“ Allein beim Stützpunkt Hildesheim (Stadt und Landkreis) nahmen 21 Mentees in 20 Tandems an dem Programm teil, wovon 13 Teilnehmerinnen nun von aussichtsreichen Listenplätzen für ein Mandat im Gemeinderat, Stadtrat oder Kreistag kandidieren. Eine Teilnehmerin tritt für das Amt der Bürgermeisterin an. Hintergrund: Das Programm „Frau.Macht.Demokratie.“, gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, wurde bereits zum 7. Mal seit dem Jahr 2000 durchgeführt. Projektträger ist die Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V., die von kommunalen Gleichstellungsbeauftragten unterstützt wird. Beim letztmaligen Durchgang (2019-2021) erlangten 145 von über 400 Mentees ein kommunales Mandat; 71 Prozent der Befragten empfanden das Mentoring als hilfreich für die politische Karriere, 94 Prozent würden es weiterempfehlen.
weitere Beiträge

Förderprogramm "4Generation" für Vielfalt, Beteiligung Engagement für Jugendarbeit

Freiwilliges Engagement in der Jugendarbeit stärken und qualifizieren, Beteiligung junger Menschen verbessern und Vielfalt in der Jugendarbeit erlebbar machen – dafür steht das niedersachsenweite Förderprogramm „4Generation – Vielfalt – Beteiligung – Engagement in der Jugendarbeit“. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung stellt in den kommenden fünf Jahren insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung..

Die Anträge für Projekte  können unter 4generation gestellt werden. Die Antragstermine sind jeweils zum Monatsersten, Start der beantragten Projekte kann dann frühestens jeweils einen Monat nach Fristende sein.
Die Projektideen sollen dabei von jungen Menschen in Jugendverbänden, -gruppen, -initiativen und -einrichtungen entwickelt, und umgesetzt werden. 
Das Förderprogramm „4Generation – Vielfalt -Beteiligung -Engagement in der Jugendarbeit“ fördert seit Anfang 2021 innovative und kreative Projektideen von Jugendgruppen, -verbänden und -initiativen.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo