„70 Jahre Luxemburger Abkommen. Nicht erreichbar – nicht abschließbar: Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“


Am Mittwoch, 13. Mai wird um 14 Uhr in der Gedenkstätte Bergen-Belsen die Sonderausstellung „70 Jahre Luxemburger Abkommen. Nicht erreichbar – nicht abschließbar: Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“ eröffnet.


Zu diesem Anlass werden zwei Nachfahren von ehemaligen Häftlingen erwartet: Die Tochter von Josef Herbert Hadda und die Tochter von Eva Krausova. Beide besuchen zum ersten Mal die Gedenkstätte und werden mit der Leiterin Dr. Elke Gryglewski darüber sprechen, wie die Lagerhaft und das erfahrene Leid ihrer Eltern auch ihre eigenen Leben prägten.

Die Shoah ist das größte Menschheitsverbrechen und das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Der Vernichtungsfeldzug der Nationalsozialisten und ihrer Verbündeten führte zu fast sechs Millionen jüdischen Mordopfern, zu Raub und Terror sowie unendlichem Leid. Sieben Jahre nach dem Ende des Holocaust setzten sich die Bundesrepublik Deutschland, der Staat Israel und die Conference on Jewish Material Claims Against Germany zusammen, um das Unmögliche zu verhandeln. Nach zähem Ringen schlossen diese drei Parteien im September 1952 in Luxemburg ein Abkommen: Ein historischer Meilenstein.
Die Ausstellung zeigt die Geschichte jüdischer materieller Ansprüche nach der Shoah sowie die deutschen Bemühungen, Verantwortung für die Verbrechen im Nationalsozialismus zu übernehmen.

Das Eröffnungsprogramm:

·        Begrüßung durch Dr. Elke Gryglewski (Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und Leiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen)

·        Podiumsgespräch mit zwei Nachfahren ehemaliger Häftlinge und Dr. Elke Gryglewski sowie Gespräch über die Ausstellung mit Vertretern des Bundesministeriums der Finanzen und der Claims                           Conference

·        Führung durch die Ausstellung mit den Kuratoren Dr. Jens Hoppe und Dr. Kai Wambach

 Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Diese Wanderausstellung wurde vom Bundesministerium der Finanzen und der Claims Conference unter Mitwirkung des Knesset-Museums des israelischen Parlaments konzipiert.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


Mit POW und WOW: Kulturstadt Hannover kooperiert mit Event-App „Was Geht“


Die Landeshauptstadt Hannover zeigt die ganze Bandbreite ihrer kulturellen Kraft und Vielfalt unter der Marke Kulturstadt Hannover. Jetzt wird diese Marke in die Event-App „Was Geht“ integriert – für noch mehr Sichtbarkeit und Raum für die Kultur in Hannover.

In der App „Was Geht“ stehen die Kulturstadt-Angebote kleinerer Akteurinnen und Akteure gleichberechtigt neben denen größerer Kulturinstitutionen. „Schluss mit dem hannoverschen Understatement. Hannover ist Kulturstadt und das zeigen wir auch!“, betont Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender und sagt weiter: „Mit der Kooperation von Kulturstadt Hannover und ‚Was Geht‘ rücken spartenübergreifend Kulturveranstaltungen von Einrichtungen der Stadt, des Landes und der freien Szene in den Fokus, ob großes Stadionkonzert, kleineres Galerie-Event oder eine Veranstaltung der Stadtteilkultur. Und zwar so übersichtlich, dass Hannovers kultureller Reichtum bis in die Stadtteile, also dort, wo Hannover besonders lebendig ist, leicht auffindbar und damit zugänglich wird. Ich freue mich sehr, dass wir mit Ronja Nickel eine starke Gründerin gefunden haben, die diesen inhaltlichen Anspruch mit uns teilt“. 

„Ich habe ‚Was Geht‘ mit dem Ziel gegründet, Kultur für alle sichtbar und erlebbar zu machen. Umso mehr freut es mich, mit der Kulturstadt Hannover eine starke Partnerin an meiner Seite zu wissen, die diese Vision nicht nur teilt, sondern auch gemeinsam mit mir in die Tat umsetzt“, sagt Gründerin und Geschäftsführerin Ronja Nickel.

Die APP Was Geht – erkennbar am orangenen W auf hellblauem Grund - ist kostenlos unter Google Play und im Apple AppStore erhältlich

Die Zusammenarbeit zwischen der Kulturstadt und „Was Geht“ läuft gemäß Ausschreibung zunächst für ein Jahr mit der Option auf Verlängerung.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrd Lappe, HaWo.


von Sigrid Lappe 7. Juli 2026
Mayors for Peace Flaggentag der Mayors for Peace: Städte rufen zu nuklearer Abrüstung auf Der Internationale Gerichtshof in Den Haag stellte vor genau 30 Jahren, am 8. Juli 1996, in einem Rechtsgutachten fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem bekräftigte er die völkerrechtliche Pflicht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“ Doch gegenwärtig spielen Atomwaffen wieder eine stärkere Rolle in der internationalen Sicherheitspolitik. Das nukleare Abrüstungsregime scheint geschwächt. Nach Schätzungen von Expertinnen und Experten des Stockholmer Friedensforschungsinstitutes SIPRI verfügen die neun Atommächte noch immer über 12.187 Atomsprengköpfe. Die Friedensforscherinnen und -forscher warnen zudem vor einem neuen Wettrüsten der Atommächte. Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover und Vizepräsident des Netzwerkes Mayors for Peace: „Die Atombombe ist zurück auf der Weltbühne. Das können wir als Mayors for Peace nicht akzeptieren. Die Welt braucht gerade jetzt, in Zeiten, in denen die regelbasierte Weltordnung ins Wanken gerät, wieder eine Rückkehr an den Verhandlungstisch der atomaren Abrüstungsverhandlungen. Dafür werden wir uns als Lead City der Mayors for Peace gemeinsam mit über 900 Städten in Deutschland stark machen.“ Um einer neuen Dynamik des nuklearen Wettrüstens entgegenzutreten, setzen die „Mayors for Peace“-Mitgliedsstädte mit dem Hissen der „Mayors for Peace“-Flagge vor den Rathäusern am 8. Juli ein deutliches Zeichen. Die Mitglieder des unter der Präsidentschaft von Hiroshima stehenden internationalen Netzwerkes erinnern an diesem Tag an das IGH-Rechtsgutachten von 1996 und setzen sich für nukleare Abrüstung und weltweiten Frieden ein. 
von Sigrid Lappe 5. Juli 2026
Endspurt für „unbezahlbar & freiwillig“ 2026 Noch bis 15. Juli für den Preis für Bürgerengagement bewerben Gemeinsam mit den Sparkassen in Niedersachsen und den VGH Versicherungen lobt die Niedersächsische Landesregierung auch in diesem Jahr den „Niedersachsenpreis für Bürgerengagement – unbezahlbar & freiwillig“ aus. Damit soll das freiwillige Engagement stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und gewürdigt werden. Engagierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich noch bis Mittwoch, 15. Juli 2026, am Wettbewerb zu beteiligen.
von Sigrid Lappe 4. Juli 2026
Erlebnis-Zoo immer donnerstags Late-Zoo bis 22.00 Uhr Tierisch tolle Sommerabende im Juli Die Sonne verschwindet langsam hinter den mächtigen Stämmen der Baobabs in Afi Mountain, die letzten Strahlen spiegeln sich im Wasser des Sambesi, über den gemächlich die Boote gleiten. Die Timber-Wölfe stimmen in der kanadischen Wildnis ihr Lied an, während die Robben im Hafenbecken von Yukon Bay gemütlich durch das Wasser schwimmen. Beim Late-Zoo im Erlebnis-Zoo liegt eine besondere Stimmung in der Luft! Bis 30. Juli öffnet der Erlebnis-Zoo Hannover jeden Donnerstag zum Late-Zoo bis 22:00 Uhr. Neben der ganz besonderen Atmosphäre im Zoo gibt es bei jedem Late-Zoo ein eigenes Programm in Kooperation mit dem Jazz Club Hannover: Auch tierisch hat jeder Abend einen besonderen Akzent mit spannenden Spontansafaris und kommentierten Fütterungen. Auf dem Programm stehen – je nach Termin – die Eisbären in Yukon Bay, die Flusspferde am Sambesi oder die Elefanten im Dschungelpalast. .
von Sigrid Lappe 3. Juli 2026
Museums-Direktorin Eva Jandle-Jörg nimmt Platz auf dem berühmten Loriot-Sofa
von Sigrid Lappe 28. Juni 2026
IdeenExpo 2026 begeisterte junge Menschen In diesem Jahr besuchten über 400.000 die Mit-Mach-IdeenExpo Neun Tage voller Technik, Innovationen und Zukunftschancen gehen am heutigen Sonntag, 29.06.2026 zu Ende: Die IdeenExpo 2026 hat erneut eindrucksvoll gezeigt, wie groß die Begeisterung junger Menschen für MINT, Berufsorientierung und Technik ist. Mehr als 330 Aussteller, mehr als 800 Mitmach-Exponate in 14 Themenbereichen, über 900 Workshops und eine Veranstaltungsfläche von über 100.000 Quadratmetern machten die zehnte IdeenExpo zu einem einzigartigen Erlebnisort für junge Menschen, Schulen, Familien, Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
von Sigrid Lappe 27. Juni 2026
Paul-Eric Stolle ausgezeichnet mit dem Niedersächsischen Verdienstkreuz Feierliche Aushändigung am 26. Juni im Regionshaus Für sein langjähriges ehrenamtliches Wirken im Schützen- und Jagdwesen sowie im Natur- und Tierschutz wurde Paul-Eric Stolle aus Hemmingen mit dem Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet. Die feierlichen Übergabe fand am Freitag, 26. Juni durch den Ersten Regionsrat Jens Palandt im Haus der Region Hannover statt.
von Sigrid Lappe 27. Juni 2026
Coco Vetter gewinnt Science-Slam der IdeenExpo Wissenschaft verständlich erklären, das Publikum begeistern und dabei auch noch unterhalten: Beim Science Slam Finale der IdeenExpo 2026 haben sechs Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler eindrucksvoll bewiesen, dass Forschung alles andere als trocken sein muss. Vor mehreren hundert Zuschauerinnen und Zuschauern auf der BühneSieben setzte sich am Ende Coco Vetter mit seinem Beitrag über Nanoplastik im Ozean durch und gewann das Finale des diesjährigen Science Slams. Bereits zum Auftakt sorgten die Nachwuchstalente Mika und Jamie vom Albert-Einstein-Gymnasium Buchholz für Begeisterung. Die Gewinner des Science-Slam-Nachwuchswettbewerbs des Heiner-Schönecke-Preises eröffneten die Veranstaltung mit ihrem Beitrag „DNA – der Stoff, aus dem wir gemacht sind“ und zeigten eindrucksvoll, wie spannend Wissenschaft auch für junge Menschen sein kann. Anschließend präsentierten die sechs Finalistinnen und Finalisten ihre Forschungsthemen auf unterhaltsame und kreative Weise. Die Bandbreite reichte von Mikroplastik in der Arktis über Mikroelektronik, Datenschutz und Risikoforschung bis hin zu Neurowissenschaften und modernen Methoden zur Erforschung von DNA-Schäden. Das Publikum entschied schließlich per Abstimmung über den Sieg.
von Sigrid Lappe 24. Juni 2026
Sucht/Sehnen – performative Ausstellung der HsH Studentinnen und Studenten der HsH zeigen am 26. und 27. Juni begehbare Rauminstallation im Design Center. Zwischen Verlangen und Verlust, Projektion und Abhängigkeit: Rund 48 Studierende des Studienschwerpunkts Szenografie und Kostüm an der Hochschule Hannover (HsH) präsentieren mit „Sucht/Sehnsucht“ eine performative Ausstellung, die das Publikum in ein atmosphärisch dichtes Labyrinth aus Räumen und Figuren entführt. Die Aufführungen finden am 26. und 27. Juni 2025, jeweils um 20 Uhr im Atrium des Design Centers, Expo Plaza 2 in Hannover statt.
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Förderprogramm "4Generation" für Vielfalt, Beteiligung Engagement für Jugendarbeit

Freiwilliges Engagement in der Jugendarbeit stärken und qualifizieren, Beteiligung junger Menschen verbessern und Vielfalt in der Jugendarbeit erlebbar machen – dafür steht das niedersachsenweite Förderprogramm „4Generation – Vielfalt – Beteiligung – Engagement in der Jugendarbeit“. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung stellt in den kommenden fünf Jahren insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung..

Die Anträge für Projekte  können unter 4generation gestellt werden. Die Antragstermine sind jeweils zum Monatsersten, Start der beantragten Projekte kann dann frühestens jeweils einen Monat nach Fristende sein.
Die Projektideen sollen dabei von jungen Menschen in Jugendverbänden, -gruppen, -initiativen und -einrichtungen entwickelt, und umgesetzt werden. 
Das Förderprogramm „4Generation – Vielfalt -Beteiligung -Engagement in der Jugendarbeit“ fördert seit Anfang 2021 innovative und kreative Projektideen von Jugendgruppen, -verbänden und -initiativen.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo