Tourismusbranche als tragende Säule der Wirtschaft in Niedersachsen

Der Tourismusverband Niedersachsen e.V. (TVN) und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Niedersachsen e.V. (DEHOGA) treten geschlossen dafür ein, die Tourismusbranche endlich als das anzuerkennen, was sie ist: eine zentrale Leitökonomie mit enormer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. Mit ca. 330.000 Beschäftigen, starker regionaler Wertschöpfung und einem wesentlichen Beitrag für die Standortattraktivität und Lebensqualität zählt der Tourismus längst zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen des Landes Niedersachsen.

Die Beschäftigtenzahl ist vergleichbar mit der Automobilindustrie, was die enorme wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz des Wirtschaftszweigs unterstreicht. Trotz dieser Bedeutung erfährt die Branche in politischen Entscheidungsprozessen noch immer nicht die gleiche Anerkennung wie andere Schlüsselbereiche der Wirtschaft.

Beide Verbände fordern daher eine klare und verbindliche Anerkennung der Tourismuswirtschaft als Leitökonomie – gleichrangig mit anderen zentralen Wirtschaftsbereichen des Landes. „Der Tourismus ist wirtschaftlich und gesellschaftlich systemrelevant. Es ist an der Zeit, dass diese Relevanz von Landesseite entsprechend anerkannt wird“, so Landrat Holger Heymann (Landkreis Wittmund), Vorsitzender des Tourismusverbandes Niedersachsen.

Auch der DEHOGA unterstreicht die Dringlichkeit: „Unsere Branche schafft Arbeitsplätze, investiert und hält viele Regionen lebendig. Diese Leistung muss politisch eine ebenso hohe Wertschätzung erfahren wie die anderer Schlüsselbranchen“, fordert DEHOGA-Präsident Dirk Breuckmann.

Übereinstimmend bewerten DEHOGA und Tourismusverband die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie als einen wichtigen Schritt zur Stabilisierung der Branche. Dirk Breuckmann betont: „Die Mehrwertsteuersenkung ist ein positiver und notwendiger Impuls und trägt dazu bei, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern.“

Des Weiteren heben DEHOGA und Tourismusverband auch die Bedeutung einer funktionieren den Mobilität hervor. „Nur durch eine verlässliche Verkehrsinfrastruktur können touristische Ziele im Land gut erreicht werden“, so der Vorsitzende des Tourismusverbandes. Appell an die Politik

Beide Verbände appellieren an das Land, die Tourismusbranche als Leitökonomie ernst zu nehmen, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen und politische Entscheidungen an ihrer realen Bedeutung auszurichten. Nur so könne die Branche nachhaltig bestehen und ihren Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Stabilität leisten.

Zu den Mitgliedern des Tourismusverbandes Niedersachsen gehören folgende regionale touristische Organisationen, Fachverbände und Hochschulen:

Regionale Tourismusorganisationen:

· DümmerWeserLand Touristik e. V. · Emsland Tourismus GmbH

· Grafschaft Bentheim Tourismus e. V.

· Harzer Tourismusverband e. V.

· Kooperationsverbund Nordsee-Elbe-Weser

· Lüneburger Heide GmbH

· Mittelweser-Touristik GmbH

· Steinhuder Meer Tourismus GmbH

· TourismusRegion BraunschweigerLAND e. V.

· Tourismus-Agentur Nordsee GmbH

· Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH

· Verbund Oldenburger Münsterland e. V.

· Weserbergland Tourismus e. V.

· Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest

Fachverbände:

· ADAC - Kooperation

· ADFC Niedersachsen e. V.

· BVCD - Landesverband Niedersachsen e. V.

· DEHOGA - Landesverband Niedersachsen e. V.

· Heilbäderverband Niedersachsen e. V.

· LandTouristik Niedersachsen e. V. Hochschulen:

· Jade Hochschule

· Hochschule Emden/Leer

· Hochschule Harz

· Ostfalia Hochschule

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo

 


von Sigrid Lappe 23. Februar 2026
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von Sigrid Lappe 21. Februar 2026
OsterTanzTage 2026 an der Staatsoper Hannover Vom 28. März bis 6. April 2026 ist Hannover in eine pulsierende Tanzmetropole Seit über zwei Jahrzehnten haben die OsterTanzTage in der Staatsoper Hannover ihre Heimat und strahlen mit ihrem vielfältigen Programm weit über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus. Das Tanzfestival wird erstmals vom neuen Ballettdirektor Goyo Montero kuratiert .
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von Sigrid Lappe 19. Februar 2026
Sprengel Museum: Außergewöhnliche hohe Resonanz NIKI. KUSAMA. MURAKAMI. LOVE YOU FOR INFINITY Erfolgreichste Ausstellung seit 2009 Es ist eine der erfolgreichsten Ausstellung nach ‚Marc, Macke, Delaunay‘ (2009). Mit 220 363 Besucherinnen und Besuchern zählt die Ausstellung "Niki. Kusama. Murakami - Love You for Infinity“ zu den größten Erfolgen in der Geschichte des Sprengel Museum Hannover. Sie ist damit die besucherstärkste Ausstellung des Hauses und markiert damit einen Meilenstein für das Museum ebenso wie für die Kulturlandschaft der Landeshauptstadt. Am heutigen Donnerstag, 19.02. 2026, zogen bei einer Bilanz-Pressekonferenz im Sprengel Museum Hannover der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Belit Onai, Aurèlie Alemany, Vorstandsvorsitzende der enercity AG, sowie Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museum Hannover und sein Stellvertreter und Kurator Stefan Gronert, Bilanz. OB Belit Onay betont die Wirkung der Ausstellung über das Museum hinaus: „Love You for Infinity hat Hannover als Kulturstadt national und international sichtbar gemacht. Die Ausstellung zeigt, wie stark diese Stadt ist, wenn Kulturinstitutionen, Unternehmen und Politik gemeinsam Verantwortung übernehmen."
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Hannover will gut dastehen - und hoch hinaus Image der Landeshauptstadt wird aufpoliert  im Oktober 2025 hatte die HMTG (Hannover Marketing & Tourismus GmbH) die Bietergemeinschaft aus den Agenturen Pahnke, Brandmeyer und Stadtmanufaktur beauftragt, ein Konzept zur strategischen und konzeptionellen Standortpositionierung Hannovers im nationalen und internationalen Wettbewerb zu entwickeln – Motto „Hannover boxt sich durch“.
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Trauer im Zoo Giraffe „Jamila“ gestorben Das Team des Erlebnis-Zoo Hannover trauert um Giraffenkuh „Jamila“. Die 12jährige Giraffe ist am gestrigen Montag, 16. Februar, in ihrer Innenanlage unglücklich gestürzt und gestorben. Trotz des sofortigen Eingreifens des Zoo-Teams konnte der Giraffe nicht mehr geholfen werden. „Wir sind sehr, sehr traurig“, so die Tierpflegenden.
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Entdeckungstour durch den Nordwesten

Oldenburg und Wesermarsch bieten Do-it-yourself-Angebot „RadPartie“ für Fahrrad- und Fotobegeisterte

Das  Angebot "RadPartie" ist die Kombination von Fotografie und Radfahren mit der man die Besonderheiten des Nordwestens erleben kann. Die Do-it-yourself-Tour führt durch Oldenburg und die Wesermarsch und bietet Gästen wie Einheimischen eine kreative Möglichkeit, Stadt und Region zu entdecken und Erinnerungen festzuhalten. Dafür hat die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) in Kooperation mit der Touristikgemeinschaft Wesermarsch eine neue, rund 40 Kilometer lange Rad-Erlebnis-Tour entwickelt. Auf einem Teilstück der Route rund um Oldenburg in der Wesermarsch und in der Stadt Oldenburg gibt es definierte und frei wählbare Fotopunkte.

„Kooperationen und Netzwerke über die Stadtgrenzen hinaus halte ich für absolut sinnvoll. Kooperationen sind bei uns schon lange etabliert. Gemeinsam und durch die Einbindung von Partnern erreichen wir mehr, als wir allein könnten. Diese Kooperationen stärken auch unsere Zusammenarbeit mit der Wesermarsch, bündeln Ressourcen, schaffen Synergien und drängen Konkurrenzdenken zurück“, erklärt Silke Fennemann, Geschäftsführerin der OTM, auf deren Initiative hin ein eigenständiges Erlebnis für die Radroute geschaffen wurde.

„Unsere DIY-Fototour mit dem Fahrrad ist eine einzigartige Möglichkeit für Menschen, ihre Liebe zur Fotografie mit ihrer Begeisterung für das Radfahren zu verbinden“, sagt Tina Tönjes, Geschäftsführerin der Touristikgemeinschaft Wesermarsch. „Wir freuen uns, ein Produkt geschaffen zu haben, mit dem man die Schönheit der Region nach Hause mitnehmen kann.“

Als Hilfsmittel gibt es das RadPartie-Magazin. Es enthält eine Streckenkarte, interessante Hintergrundinformationen, Geschichten und Rezepte. Sorgfältig ausgewählte Fotopunkte entlang der Route laden dazu ein, besondere Orte in der Stadt und der Umgebung festzuhalten. Nach der Tour bleibt das Erlebte nicht nur in Erinnerung. Die gesammelten Fotos können mit einem Gutschein für ein Fotogeschäft in der Oldenburger Innenstadt ausgedruckt und im RadPartie-Magazin verewigt werden. So entsteht ein individuelles Fotoalbum, das die persönlichen Eindrücke und Entdeckungen perfekt dokumentiert. Weitere Informationen unter oldenburg-tourismus.de/radpartie.

Das Magazin ist erhältlich bei der OTM in der Oldenburg-Info am Lappan sowie im Online-Shop unter oldenburg-tourismus.de/shop. Außerdem ist es in den Oldenburger Buchhandlungen Isensee und Bültmann & Gerriets sowie in der Tourist-Information in Elsfleth zu erstehen. Das Magazin inklusive Fotogutschein und Karte kostet 17,90 Euro . Auch eine schöne Idee: Verzehrgutscheine für die kulinarischen Stopps entlang der Strecke im Wert von je 5,00 Euro . Damit eignet sich das Heft auch als Geschenk.

Die Realisierung des Produktes wurde maßgeblich durch die finanzielle Unterstützung der Sponsoren des StadtMarketing Oldenburg ermöglicht

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo/Fotos Sigrid Lappe


ZeitZentrum Zivilcourage bietet offene Führungen an 

Das ZeitZentrum Zivilcourage, Theodor-Lessing-Platz 1A, bietet an jedem letzten Freitag im Monat um 16 Uhr offene Führungen an. Wer die Ausstellung kennenlernen und spannende Einblicke in die Arbeit des Teams erhalten will, ist hier richtig. Die Führungen dauern circa 90 Minuten und werden von den pädagogischen Mitarbeiterinnen und -arbeitern des ZeitZentrums angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, nur Gruppen ab zehn Personen werden um verbindliche Anmeldung unter das-z@hannover-stadt.de gebeten.