ABBA-Fans aufgepasst! 50 Jahre "Dancing Queen"-Show in Hannover

 

  Für alle ABBA-Fans gibt es in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum zu feiern: Der Song "Dancing Queen" wird 50 Jahre jung. Feiern wird das auch die Hommage-Show "Abbamania", die seit mehr als 20 Jahren die größten Hits der schwedischen Band zurück auf die Bühne bringt. Originalgetreue Kostüme und authentische Choreografien sollen das ABBA-Erlebnis einfach perfekt machen.

Am Freitagabend, 17. April, gastiert die Show in der Swiss Life Hall.

Beginn: 19.30 Uhr, Die Tickets können für 62,40 bis 90,40 Euro vorab unter: eventim.de erworben werden.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo 


Der geschichtsträchtige Karl-May-Verlag soll verkauft werden

 

  Für den geschichtsträchtigen Karl-May-Verlag wird ein neuer Verleger gesucht. Der Geschäftsführer und alleinige Gesellschafter Bernhard Schmid möchte den mehr als 100 Jahre alten Familienbetrieb gerne verkaufen. "Karl May ist auch meine große Leidenschaft und die seit 35 Jahre harte Arbeit hat mir großen Spaß gemacht. Jetzt will ich rechtzeitig dafür Sorge tragen, dass unser Verlag in guten Händen eine sichtbare Zukunft hat", so Schmid.

  Der 64-Jährige ist seit 2007 alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Verlags. Sein Großvater Euchar Albrecht Schmid hatte den Verlag im Jahr 1913 mitgegründet. Der Karl-May-Verlag mit Sitz in Bamberg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bekannt für seine Bücher mit dem grünen Einband, der goldenen Schrift und dem bunten Titelbild zieren Karl Mays Werke wie Winnetou die Bücherregale. Das Programm des Verlags besteht fast ausschließlich aus den Werken seines Namensgebers. Kurz nach dessen Tod wurde im Jahr 1913 der Karl-May-Verlag gegründet.

 

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


von Sigrid Lappe 18. August 2026
KUBUS ehrt verdiente Künstlerinnen Ausstellung RESPECT. KÜNSTLERINNEN ACHTZIG PLUS Die städtische Galerie KUBUS zeigt vom 22. August bis zum 27. September die Ausstellung RESPECT. KÜNSTLERINNEN ACHTZIG PLUS mit Werken von Ulrike Enders, Gina Gass, Karin Hess, Ulla Lauer, Inge-Rose Lippok, Barbara Lütjen, Christiane Mauthe und Rosemarie Würth. Der KUBUS ehrt mit dieser Gruppenausstellung eine ganze Reihe verdienter Künstlerinnen, die in Hannover ein Begriff sind. Zu sehen sind Arbeiten aus verschiedenen Werkphasen, teils auch weniger bekannte wie kleinformatige Glasobjekte von Ulrike Enders, von der außerdem großformatige Holzarbeiten gezeigt werden. Mit dabei sind auch ganz aktuelle Serien wie die Engramme von Inge-Rose Lippok: tagebuchartige, bildnerische Formulierungen.  Weiterhin Malerei von Karin Hess und filigrane Objekte von Barbara Lütjen, die sich in ihrer Serialität zu raumgreifenden Installationen ausdehnen. Auch von den kürzlich verstorbenen Künstlerinnen Gina Gass und Ulla Lauer konnten Werke für die Schau geliehen werden. Von Christiane Mauthe sind eindrucksvolle Porträts und von Rosemarie Würth ebenso präzise wie poetische Zeichnungen von Blättern und Steinen zu sehen.
von Sigrid Lappe 17. August 2026
Nacht der Erlebnisse mit Stars vom Feuerwerk der Turnkunst im Erlebnis-Zoo Hannover 21. und 22. sowie 27., 28. und 29. August 2026 mit spektakulärem Programm Luftakrobatik, Comedy, Jonglage, faszinierende Lichteffekte, schwindelerregende Höhen, prickelnde Gänsehautmomente und herzhafte Lacher: Für die fünfte „Nacht der Erlebnisse“ hat der Erlebnis-Zoo Hannover in Zusammenarbeit mit den Machern des „Feuerwerk der Turnkunst“ – Europas erfolgreichster Turnshow – wieder ein zauberhaftes Programm zusammengestellt: Stimmungsvoll, überraschend und voller magischer Momente. An fünf Abenden, am 21.,22. sowie 27.,28. und 29. August , können sich die Besucherinnen und Besucher der Nacht der Erlebnisse auf Stars wie Clown Frans, Stelzenläufer Juxart, Zauberer Herr Kasimir, Kabarettist Matthias Brodowy, Cyr-Wheel-Künstler Mikail Karahan, Sängerin Annie Heger, natürlich das Showteam vom Feuerwerk der Turnkunst und viele weitere Highlights freuen. Rund 50 Künstlerinnen und Künstler verwandeln die Themenwelten des Zoos in lebendige Bühnen: Beim abendlichen Rundgang gibt es überall etwas zu entdecken – mal spektakulär, mal leise, mal lustig, mal zauberhaft und immer berührend.
von Sigrid Lappe 13. August 2026
Kinderfreundliches Ausflugsziel: Herrenhäuser Gärten ausgezeichnet Prüfung erfolgreich bestanden: Die Herrenhäuser Gärten sind jetzt offiziell als besonders familienfreundliches Ausflugsziel ausgezeichnet worden. Am 5. August verlieh die Tourismus Niedersachsen GmbH den Herrenhäuser Gärten das Zertifikat „Kinderferienland Niedersachsen“. Die umfassende Prüfung bestätigt, dass Kinder und Familien in der barocken Gartenanlage herzlich willkommen sind und beste Bedingungen für einen gelungenen Ausflug vorfinden. „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung. Sie bestätigt unsere langjährige Arbeit, Kinder für die Herrenhäuser Gärten zu begeistern und ihnen die Welt der Gärten auf spannende und spielerische Weise näherzubringen“, sagt Christina Fricke, Verantwortliche für Vermittlungsangebote.
von Sigrid Lappe 5. August 2026
Maker Faire Hannover findet am 15. und 16.8. 2026 im HCC statt Hier gibt es Technik zum Anfassen zu sehen, fühlen und... Das ist cool: Wenn meterlange Blitze im Takt der Musik durch die Luft zucken oder ein riesiger mechanischer Vogel seine Flügel schlägt, eine monumentale Stahlblume Feuer speit oder Kampfroboter in die extra aufgebaute Arena rollen, dann ist wieder... na? Natürlich! Maker Faire-Zeit. Am 15. und 16.8. 2026 öffnet Deutschlands größtes Do-it-yourself-Festival zum 13. Mal seine Tore im Hannover Congress Centrum (HCC). Hier erwartet Besucher ein Wochenende voller spektakulärer Erlebnisse, kreativer Ideen und jeder Menge Möglichkeiten zum Mitmachen! Denn an mehr als 200 Ständen präsentieren Maker, Künstler, Handwerker, Erfinder und Technikbegeisterte ihre Projekte. Denn das Spektrum reicht von Robotik, Elektronik und 3D Druck über Kunst und Nachhaltigkeit bis hin zu traditionellem Handwerk. "Die Maker Faire lebt von Menschen, die aus ungewöhnlichen Ideen beeindruckende Projekte machen", so Daniel Rohlfing, Leiter Events und Sales der Maker Faire Deutschland. "Ob Kunst, Robotik oder Hightech - hier wird Technik zum Erlebnis und jeder kann mitmachen." Zu den Höhepunkten der diesjährigen Veranstaltung zählt unter anderem der "BuzzBird", ein mehrere Meter hoher mechanischer Vogel, der eigens für die Maker Faire Hannover gebaut wurde und mit seinen Flügelbewegungen und interaktiven Elementen das Publikum begeistern wird. Erstmals zu sehen ist außerdem "Flower-Power" - eine monumentale Stahlblume aus recycelten Motohauben, deren Vorführung mit einem spektakulären Feuerfinale endet. Es gibt viel zu erleben, lasst Euch überraschen! Und zur besonderen Atmosphäre tragen nicht nur die Aussteller bei. Steampunker, Cosplayer und eine Maskottchenparade sorgen ebenso für buntes Festivalfeeling in den Hallen und im Stadtpark wie die Foodtruks aus der hannoverschen Gastronomieszene. Die Maker Faire Hannover steht unter der Schirmherrschaft der Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. Sponsor der Veranstaltung ist erstmals der Werkzeughersteller Stanley Black & Decker, an seinem Stand kann man auch den bekannten DIY-Influencer Brian Jakubowski (@das leben des brian) treffen. Die Maker Faire Hannover ist am Samstag, 15.8. von 10 bis 18 Uhr, sowie am Sonntag, 16.8. von 10 bis 17 Uhr, geöffnet. Eintrittskarten sind ausschließlich online und vor Ort bargeldlos erhältlich. Informationen zu Tickets, Eintrittspreisen und dem vollständigen Programm sind unter www.maker-faire.de/hannover . abzurufen. Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Fotos © Matthias Falk, hannover_fotografie
von Sigrid Lappe 4. August 2026
Leibniz on Air: Neuer Leibniz-Geo-Cache in Hannover Wer auf der Suche nach einer abwechslungsreichen Freizeitaktivität ist, kann ganzjährig auf Entdeckungstour durch die eigene Stadt gehen. Vor 350 Jahren kam Gottfried Wilhelm Leibniz in Hannover an. Grund genug also, die beliebte Geocaching Tour „Leibniz Geoheimnisse“ in diesem Jubiläumsjahr um einen neuen Cache zu erweitern.
von Sigrid Lappe 4. August 2026
ZWISCHEN WIRKLICHKEIT UND TRAUM OTTO GLEICHMANN UND DER EXPRESSIONISMUS IN HANNOVER Wiederentdeckung eines hannoverschen Expressionisten: Otto Gleichmann, 1.8. bis 1.11. 2026 im Sprengel Museum. In den Fokus der umfassenden Retrospektive rückt das Sprengel Museum Hannover den nahezu vergessenen Expressionisten Otto Gleichmann (1887-1963). Sein Werk wurde zuletzt 2001 in Hannover präsentiert. Nun zeigt die Ausstellung rund 110 Werke aus nahezu fünf Jahrzehnten, kontextaktualisiert mit Bildern seiner Frau Lotte Gleichmann-Giese und bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern aus dem hannoverschen expressionistischen Umfeld seiner Zeit. Gleichmann zählt zur späteren Generation des deutschen Expressionismus und war Mitglied der Gruppe der Hannoverschen Sezession. Trotz seiner öffentlichen Präsenz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist er heute nahezu vergessen. Sein Werk zeichnet sich durch eine eigenständige expressionistische Bildsprache aus. Denn seine Bilder bewegen sich zwischen der Darstellung realer Erfahrungen - etwa den Folgen des Ersten Weltkrieges oder des modernen Großstadtlebens sowie zerrütteten Innenwelten der dargestellten Figuren, ausgedrückt in dunklen Farben, verzerrten Proportionen sowie rätselhaften Bildwelten. Bei Gleichmann durchstreifen verwunschene Gestalten dichtgedrängte Städtelandschaften oder vergnügen sich in Varietès und im Zirkus. Und dieses Changieren „zwischen Wirklichkeit und Traum" zeigt Gleichmann durch verzerrte Projektionen, rätselhafte, düstere Atmosphären und Figuren mit aufgerissenen, katzenartigen Augen. Kuratorin Karin Orchard erläutert: „Mit großer Sensibilität und humanitärem Mitgefühl richtet Otto Gleichmann den Blick auf das innere Erleben und das Wesen des Menschen - nicht als Individuum, sondern als Typus der menschlichen Erfahrung mit Gefühlen der inneren Zerrissenheit zwischen Einsamkeit und Hoffnung." Die Ausstellung kontextualisiert Gleichmanns Bilder mit Werken andere Künstlerinnen und Künstler, die in Hannover tätig bzw. ausgestellt waren wie: Max Beckmann, Otto Dix, Paul Klee, Emil Nolde, Kurt Schwitters, Käte Steinitz, Lyonel Feininger und Marianne von Werefkin. Die hannoversche Avantgarde im Sprengel Museum Hannover: Die Ausstellung ist ein weiterer Baustein im Bestreben des Hauses, die Avantgarde des 20. Jahrhunderts in Hannover in den Blick zu rücken: Nach der umfassenden Überblicksausstellung "revonnaH" (2017), hatte das Sprengel Museum Hannover zuletzt mit Grethe Jürgens (2024) und Käte Steinitz (2025) zwei Protagonistinnen der Avantgarde in Hannover präsentiert, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Rampenlicht der Öffentlichkeit abgetaucht waren. Und Direktor Reinhard Spieler freut sich über die wirklich groß angelegte Ausstellung: "Nach der Gleichmann-Ausstellung 1987 und 2001 möchten wir mit dieser retrospektiv angelegten Präsentation die Möglichkeit schaffen, dieses bedeutende expressionistische Werk von Otto Gleichmann, das in seiner Entstehungszeit weit über Hannover hinaus strahlte, neu zu entdecken."
von Sigrid Lappe 2. August 2026
Museums-Direktorin Eva Jandle-Jörg nimmt Platz auf dem berühmten Loriot-Sofa
von Sigrid Lappe 31. Juli 2026
nordmedia bewilligt rund 3,6 Millionen Euro nordmedia FAMILIENZUSCHUSS und 48 geförderte Projekte Der Vergabeausschuss der nordmedia hat in der zweiten Förderrunde 2026 Fördermittel in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro bewilligt. Insgesamt werden 48 Projekte aus den Bereichen Film, Fernsehen, Games und Talentförderung unterstützt. Zu den Highlights zählen die Kinoproduktionen „Mama, bitte lern Deutsch“ und „Petronella Apfelmus“. Erstmals erhalten zwei Projekte eine Förderung im Rahmen des neuen Förderprogramms nordmedia FAMILIENZUSCHUSS. Mit der zweiten Förderrunde 2026 werden erstmals Fördermittel im Rahmen des Programms nordmedia FAMILIENZUSCHUSS vergeben. Das Pilotprogramm unterstützt familienfreundliche Arbeitsbedingungen am Set, etwa durch Kinderbetreuung, Jobsharing-Modelle oder weitere Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Beide geförderten Produktionen werden zu großen Teilen in Niedersachsen und Bremen gedreht. Mit „Central Station“ erhält die Zischlermann Filmproduktion eine Förderung aus dem neuen Pilotprogramm sowie eine Produktionsförderung. Regisseurin und Drehbuchautorin Henrika Kull inszeniert eine Science-Fiction-Liebesgeschichte über zwei Menschen kurz vor dem Aufbruch in ein neues Leben. Ebenfalls erhält den nordmedia FAMILIENZUSCHUSS „Torpor“ der 2Pilots Filmproduction. Regisseurin und Autorin Meltse van Coillie erzählt von einer wissenschaftlichen Expedition in die Arktis, bei der Loyalität und persönliche Grenzen auf die Probe gestellt werden.
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Eine schwere Panzertür verschließt den Tresorraum im Keller von Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge. Einmal im Monat dreht das Team Kultur der Region Hannover am Zahlenschloss, schiebt den Riegel auf und lädt besondere Gäste aus der Kulturlandschaft dazu ein, Platz zu nehmen. 

Dann heißt es „Aufnahme läuft“ für die neue Podcast-Reihe „TresOHR – Kultur aus der Region Hannover“. Das Format lässt Menschen zu Wort kommen, die in der regionalen Kulturszene aktiv sind – das kann in Form eines Konzertes sein oder im Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern.

Die Folgen werden immer jeweils am letzten Mittwoch eines Monats ab 18 Uhr bei allen bekannten Audio-Streaming-Diensten (Spotify, Apple, Google und Amazon) sowie auf hannover.de und dem Youtube-Kanal der Region Hannover (youtube/regionhannover) zu hören sein.


STADT KLANG WORT - eine literarische Audiotour durch Hannover

Die  literarische Audiotour STADT KLANG WORT verbindet Orte klangvoller Worte in Hannover. Dabei geht es auf einem etwa 40-minütigen Fußweg zu Wirkstätten von wichtigen (lebenden und verstorbenen) hannoverschen Autor*innen genauso wie zu literarischen Schauplätzen und besonderen Hörräumen in der Stadt. 

Lautmalerisch, rhythmisch oder melodiös - Hannoveraner*innen können den dauerhaft installierten Literaturwalk zu acht literarischen Hörstationen mit zirka fünfminütigen Sprachstücken durch Hannover begehen. 

Für Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf ist der neue Literaturspaziergang nicht nur eine Ergänzung zu den vorhandenen Stadttouren, sondern ein konkretes Beispiel für den Schwerpunkt „Kultur in Zeiten der Pandemie“ des Zukunftsplanes Kultur, mit dem die Stadt digitale Kulturprojekte im öffentlichen Raum in den Fokus stellt.

Flyer und Infoschilder vor Ort machen auf die Audiotour aufmerksam, ein QR-Code an den acht Stationen führt direkt zu den Audiodateien. Die ganze Tour und alle Audiodateien finden sich ab sofort online unter https://www.tonspur-stadtlandschaft.de/stadtklangwort/.

Unterwegs mit dem eigenen Smartphone können die Literaturreisenden auf dieser kostenfreien Audiotour rund um Hannovers Innenstadt Literaturzitaten und O-Tönen lauschen, eingebettet in Klänge und kurze Erläuterungen. 

Die Audiotour wurde in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover produziert von Tonspur Stadtlandschaft. 

AUSWAHL DER AUTOR*INNEN UND STANDORTE DER HÖRSTATIONEN

Station 1: Fernando Aramburu (*1959) Hauptbahnhof, Ernst-August-Platz

Station 2: Doris Dörrie (*1955) Thielenplatz

Station 3: Hannah Arendt (1906 - 1975), Mohamad Alaaedin Abdul Moula (*1965), früherer Hannah-Arendt-Stipendiat ist im Original (auf arabisch) zu hören, Sophienstraße, Künstlerhaus

Station 4: Slam Poetry: Tobias Kunze (*1981), Tanja Schwarz (1988), Opernplatz

Station 5 (Lyrikstation): Sylvia Geist (*1963), Sabine Göttel (*1961) und Birgit Kreipe (*1964), Georgsplatz

Station 6: Theodor Lessing (1872 – 1933), Theodor-Lessing-Platz

Station 7: Kurt Schwitters (1887 – 1948), Am Hohen Ufer gegenüber den Nanas

Station 8: Ludwig C. H. Hölty (1748 – 1776), Henning Ziebritzki (*1961), Hölty-Denkmal Nikolaifriedhof


Mitmachen – zuhören - staunen

„Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ – Musikschule in Fernsehsendung auf h1

Unter dem Titel "Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ sendet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover täglich um 10 und um 14 Uhr auf dem Fernsehsender h1.

Kinder im Kita- und Grundschulalter sowie ganze Familien sind mit vielen kleinen Beiträgen zum Singen, Musizieren und Tanzen eingeladen.

Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon - oder im Flimmerkasten.

Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon - oder im Flimmerkasten. Es gibt viel zu sehen, zu hören und auch zu lernen, bei Melodien zum Träumen, Liedern zum Mittanzen und Instrumenten zum Kennenlernen. „Gerade in der derzeit für Kinder besonders belastenden Situation ist es wichtig, dass sie weiter Musik machen können. Die Musikschule der Landeshauptstadt und das Bürgerfernsehen h1 zeigen in dieser vielseitigen und liebevoll für Kinder produzierten Serie, wieviel Lebensfreude Musik und Tanz in unseren Alltag bringen. h1 macht es möglich, dass Familien und Kinder ihre Lehrkräfte der Musikschule zwar nicht in der Kita, aber dafür jetzt sogar ‚im Flimmerkasten‘ erleben können. Die Lehrkräfte können auf diesem Wege zum Mitmachen motivieren. Diese Sendung ist eine echte Bereicherung“, erläutert Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter der neuen Sendereihe. 

Die Sendung ist eine Kooperation zwischen der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover und dem Offenen Kanal h1. Seit 1. März sind abwechslungsreiche Sendungen von circa 25 Minuten Länge zu sehen. Montags und mittwochs wird es jeweils neue Folgen geben, die an den anderen Tagen wiederholt werden.

Die Sendungen sind zu sehen: im Kabelnetz Analog, Sonderkanal 11/Euronews, Digital: anbieterabhängig und im Internet-Live-Stream: https://h-eins.tv. Außerdem sind die Sendungen in der Mediathek von h1 nach dem Sendetermin unter h-eins.tv/programm jederzeit abrufbar, Video: youtu.be

Einen Fernseher hat wirklich fast jede Familie. Also: h1 einschalten und mitmachen bei „Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“!




Hannovers Schauspiel erinnert an Opfer rechter Gewalt und Rassismus

Das soll eine bleibende Erinnerung sein: Im Foyer des Schauspielhauses Hannover wurde eine Wandtafel fest installiert, die an prominenter Stelle im Eingangsbereich unter der Überschrift "Say their names" die Namen von Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland auflistet. Diese Liste wird seit 1990 geführt und sie beruht auf Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung. Sie soll stetig ergänzt werden.

Eine Arbeitsgruppe des Schauspiel-Ensembles hat in Zusammenarbeit mit Leyla Ercan, die seit 2019 als Agentin für Diversität am Staatstheater angestellt ist, Ideen und Aktionen entwickelt, um nachhaltig und sichtbar Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu setzen - auch über die Spielzeiten hinaus.

Zu dieser Aktion sagt Schauspiel-Intendantin Sonja Anders: "Über Erinnerungskultur und Aufarbeitung rassistischer Übergriffe wird viel diskutiert, und trotzdem passiert insgesamt noch viel zu wenig. Dem Ensemble und mir ist es wichtig, sich mit einem starken Signal mit all denjenigen zu solidarisieren, die tagtäglich Opfer von Gewalt und Rassismus werden."

Sonja Anders arbeitet seit ihrem Amtsantritt im Herbst 2019 gemeinsam mit dem Schauspiel-Ensemble daran, Fragen von Diversität und Öffnung sowie Themen wie Rassismus, Klassismus und Geschlechtergerechtigkeit stärker in den Fokus zu rücken.

 Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo 


Junge Filmschule ebnet den Weg „to the Movies“
Zwölf- bis 18-Jährige lernen in Online-Workshops das Filmemachen

Die nächste Erfolgsserie für Netflix produzieren? Steven Spielberg beerben und in Hollywood auf dem Regiestuhl Platz nehmen? Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren können sich unter dem Motto „To the Movies 2021“ für die Junge Filmschule bewerben und haben damit die Chance, bei echten Profis das Filmemachen zu lernen. Acht Nachwuchsfilmerinnen und -filmer oder Teams können teilnehmen. Coronabedingt finden die Ganztagesworkshops online statt. 

An sieben Wochenenden lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg von der Drehbuchentwicklung bis zum fertigen Schnitt. Am Ende steht der eigene fertige Kurzfilm. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das erforderliche professionelle Equipment wie Kamera, Licht, Mikro, Slider, Jib, Steadycam und ggf. Laptop mit Videoschnittprogramm steht analog zur Verfügung. Dem Nachwuchs steht ein Team aus Profis zur Seite: Filmemacher und Fotograf Martin Bargiel, Diplom-Tonmeister Henrik Cordes, Regisseur und Cutter Damian Schiporeit, Drehbuchautor und Regisseur Ulrich Klingenschmitt und Cutter Manuel Sanchez. Die Leitung hat von Uwe Plasger vom Medienzentrum der Region Hannover.

Fünf Themenschwerpunkte stehen an den sieben Workshop-Wochenenden auf dem Programm: Drehbuchentwicklung, Produktionsplanung, Schnitt und Montage, die Bildgestaltung im Bild und schließlich Ton und Sounddesign.

Künftige Filmcrews sollten eine ungefähre Vorstellung vom Inhalt ihres Kurzfilmprojekts haben, wenn sie sich im Rahmen eines Schulprojekts oder privat anmelden. „Am wichtigsten ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber Spaß am Filmen haben und bereit sind, an allen sieben Wochenenden dabei zu sein“, sagt Projektleiter Uwe Plasger.

Informationen zum Ausbildungsprogram „To the Movies 2021“ im Internet unter to-the-movies.de. 

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo