ABBA-Fans aufgepasst! 50 Jahre "Dancing Queen"-Show in Hannover

 

  Für alle ABBA-Fans gibt es in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum zu feiern: Der Song "Dancing Queen" wird 50 Jahre jung. Feiern wird das auch die Hommage-Show "Abbamania", die seit mehr als 20 Jahren die größten Hits der schwedischen Band zurück auf die Bühne bringt. Originalgetreue Kostüme und authentische Choreografien sollen das ABBA-Erlebnis einfach perfekt machen.

Am Freitagabend, 17. April, gastiert die Show in der Swiss Life Hall.

Beginn: 19.30 Uhr, Die Tickets können für 62,40 bis 90,40 Euro vorab unter: eventim.de erworben werden.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo 


Der geschichtsträchtige Karl-May-Verlag soll verkauft werden

 

  Für den geschichtsträchtigen Karl-May-Verlag wird ein neuer Verleger gesucht. Der Geschäftsführer und alleinige Gesellschafter Bernhard Schmid möchte den mehr als 100 Jahre alten Familienbetrieb gerne verkaufen. "Karl May ist auch meine große Leidenschaft und die seit 35 Jahre harte Arbeit hat mir großen Spaß gemacht. Jetzt will ich rechtzeitig dafür Sorge tragen, dass unser Verlag in guten Händen eine sichtbare Zukunft hat", so Schmid.

  Der 64-Jährige ist seit 2007 alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Verlags. Sein Großvater Euchar Albrecht Schmid hatte den Verlag im Jahr 1913 mitgegründet. Der Karl-May-Verlag mit Sitz in Bamberg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bekannt für seine Bücher mit dem grünen Einband, der goldenen Schrift und dem bunten Titelbild zieren Karl Mays Werke wie Winnetou die Bücherregale. Das Programm des Verlags besteht fast ausschließlich aus den Werken seines Namensgebers. Kurz nach dessen Tod wurde im Jahr 1913 der Karl-May-Verlag gegründet.

 

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


von Sigrid Lappe 23. Mai 2026
Kultur im Schloss: Ottolien Indie-Pop-Duo sorgt am 4. Juni für frische Sounds Team Kultur verlost zwei Freikarten Ottolien, das sind Leo und Jonas, Brüder und Band. Der eine Produzent und Rapper, der andere Singer-Songwriter an der Akustikgitarre. Seit ihrem 2023 erschienenen Debütalbum „Wir tun uns so gut weh“ haben sich die beiden in der deutsch-sprachigen Indie-Szene etabliert, spielen auf Festivals und überzeugen durch selbstironische, gefühlvolle, bilderreiche Texte und ausgefallene elektronische Sounds. Nun sind die beiden Wahlhannoveraner mit ihrem zweiten Album „Bleib lieb“ auf Tour und auch im Schloss Landestrost zu Gast.
von Sigrid Lappe 21. Mai 2026
Feierliche Eröffnung der 17. KunstFestSpiele Herrenhausen Die 17. KunstFestSpiele in und rund um die Herrenhäuser Gärten in Hannover werden am Fr., 22.5.2026, mit Philip Glass‘ legendärer Minimal-Music-Oper Einstein on the Beach in konzertanter Fassung mit Suzanne Vega im Neuen Rathaus von Hannover und einem eigens eingerichteten, sommerlichen Beach Club am Maschteich von Intendantin Brigitta Muntendorf und Oberbürgermeister Belit Onay eröffnet. Als Prolog findet bereits am Donnerstag., 21.5. um 19:00 Uhr ein Gespräch in der Orangerie Herrenhausen im Rahmen der neu eingeführten SpektakelAkademie statt. Gemeinsam mit der VolkswagenStiftung laden die KunstFestSpiele bei freiem Eintritt zu Dialogen zwischen Wissenschaft und Kunst mit prominenten Gesprächsteilnehmerinnen und -teilnehmern ein: Thema am Donnerstag ist ‚ Authentizität als Illusion? ‘ Am gesamten Pfingstwochenende erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm: Die vergangene Woche bei den Wiener Festwochen uraufgeführte und vom Publikum gefeierte Musiktheaterarbeit The Day Before von Komponistin Brigitta Muntendorf und Regisseurin Christiane Jatahy feiert in der DHC-Halle Deutschlandpremiere (Sa 24.5. und So 25.5.).
von Sigrid Lappe 20. Mai 2026
Auftakt des 34. Internationalen Feuerwerkswettbewerbs: Dänemark begeistert zum Saisonstart in Herrenhausen  Zum Saisonauftakt des 34. Internationalen Feuerwerkswettbewerbs begeisterte das dänische Team Højen & Magic Fyrværkeri ApS mit seiner Show „Celestial Emotions“. Das Unternehmen zählt seit mehr als 30 Jahren zu den führenden Feuerwerksanbietern Dänemarks und ist international für aufwendige Pyromusicals bekannt. Mit einer emotionalen Inszenierung aus Licht, Klang und Farbe entführte das Team das Publikum auf eine eindrucksvolle Reise durch kosmische Weiten und menschliche Emotionen.
von Sigrid Lappe 20. Mai 2026
Nacht der Museen 2026 wird am 6. Juni gefeiert Aktuelles Programm im Internet Tickets gibt es auch online In Hannover laden 25 Museen, Galerien, Kunstvereine und weitere Institutionen zur diesjährigen Nacht der Museen am 6. Juni ab 18 Uhr ein. Geboten wird neben Führungen durch aktuelle Ausstellungen ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender freut sich auf die Museumsnacht: „Es ist immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis, außerhalb der üblichen Öffnungszeiten in den Museen und anderen Häusern unterwegs zu sein. Zum gewohnt günstigen Preis bieten sie auch in diesem Jahr wieder ein prallgefülltes Programm, das für Besucherinnen und Besucher aller Altersklassen Überraschungen bereithält. Wer einmal mit Künstlerinnen und Künstlern direkt ins Gespräch kommen möchte, hat hierzu an vielen Orten Gelegenheit.
von Sigrid Lappe 19. Mai 2026
Es klappert die Mühle... Pfingstmontag ist Deutscher Mühlentag Einst errichtet, um Getreide zu mahlen, sind die vielen Wind- und Wassermühlen heute als technische Baudenkmäler eine Attraktion. Ob Ross-, Turbinen oder Turmwindmühle, ob Galerieholländer mit riesigen Windrädern oder Wassermühlen an rauschenden Bächen gelegen – liebevoll restauriert und nicht selten wieder funktionsfähig gemacht, wird man in eine vergangene Zeit zurückversetzt. In vielen Mühlen werden regelmäßig Backtage mit Mahlvorführungen angeboten. Einige unter ihnen stehen als "Hochzeitsmühlen" zur Verfügung. "Mühlenhochzeiten" in liebevoll eingerichteten Trauzimmern sind ein unvergessliches Erlebnis. So vielfältig ist die Mühlenlandschaft in der Mittelweserregion:
von Sigrid Lappe 18. Mai 2026
„Mein lieber Schwan!“ Sprengel Museum stellt neue Sammlungspräsentation vor . Mit „Mein lieber Schwan!“ öffnet das Sprengel Museum Hannover eine umfassend neu konzipierte Präsentation seiner Sammlung auf rund 3.000 Quadratmetern! In zwanzig neu gestalteten Räumen treten mehr als 170 künstlerische Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts in überraschende Dialoge und zeigen sich in ungewohnte Konstellationen. Zu sehen sind zentrale Werke unter anderem von Max Beckmann, Pablo Picasso, Georg Baselitz, Isa Genzken, Hannah Höch, Bruce Nauman, Gerhard Richter, Karin Sander und Timm Ulrichs. Die Neupräsentation verbindet Werke der Klassischen Moderne mit Gegenwartskunst und eröffnet neue Perspektiven auf Kunstgeschichte als offenes Geflecht aus Beziehungen, Brüchen und Wiederentdeckungen. Die Neupräsentation orientiert sich in den Grundzügen an einer chronologischen Erzählung. Darin entfaltet sich über nichtchronologische Interventionen ein offenes Geflecht aus thematischen, historischen und ästhetischen Bezügen. Hier werden neue Perspektiven auf die Kunstgeschichte eröffnet und vertraute Werke in ungewohnte Zusammenhänge gestellt.
von Sigrid Lappe 16. Mai 2026
Triumphales Gastspiel in Madrid: Ballett Hannover unter Goyo Montero feiert internationalen Erfolg Mit einem umjubelten Gastspiel in Madrid hat das Staatsballett Hannover unter der Leitung von Goyo Montero einen bedeutenden Erfolg gefeiert. Die Vorstellungen der Produktion Goldberg im Centro Danza Matadero (7.–9. Mai 2026) waren ausverkauft und wurden von Publikum und Presse gleichermaßen begeistert aufgenommen. Dieses erste Gastspiel der Compagnie unter Montero seit dessen Amtsantritt zur Spielzeit 2025/26 markiert zugleich einen eindrucksvollen Auftakt für die internationale Ausrichtung des Ensembles. Montero kehrte mit dem Gastspiel in der spanischen Hauptstadt erstmals nach vielen Jahren mit seiner Compagnie in seine Heimatstadt zurück. Die Reise des Staatsballetts Hannover wurde so auch zu einem künstlerischen Heimkommen Monteros und zu einer Präsentation der neuen künstlerischen Handschrift des Ensembles auf internationalem Parkett. Die spanische Presse würdigte insbesondere die künstlerische Tiefe von Monteros Arbeit sowie das außergewöhnliche Niveau der Kompanie. Hervorgehoben wurden die „außergewöhnliche physische Präsenz“, die „musikalische Durchdringung“ der Choreografie und das präzise Zusammenspiel der 28 Tänzerinnen und Tänzer, die als „Organismus von beeindruckender Geschlossenheit“ wahrgenommen wurden. 
von Sigrid Lappe 16. Mai 2026
Dokumentation „Die Essenz des Tanzes“ Film-Regisseurin der Dokumentation kommt nach Hannover Am 28. Mai 2026 feiert die Dokumentation „Die Essenz des Tanzes“ über und mit Germaine Acogny ihren deutschlandweiten Kinostart. In Kooperation mit dem Kino am Raschplatz lädt die Ballett Gesellschaft Hannover e.V. am 31. Mai 2026 um 11.00 Uhr zu einer Vorstellung von „Die Essenz des Tanzes“ mit anschließendem Publikumsgespräch mit der Regisseurin Greta-Marie Becker in das Kino am Raschplatz, Raschplatz 5, 30161 Hannover, ein.
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Eine schwere Panzertür verschließt den Tresorraum im Keller von Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge. Einmal im Monat dreht das Team Kultur der Region Hannover am Zahlenschloss, schiebt den Riegel auf und lädt besondere Gäste aus der Kulturlandschaft dazu ein, Platz zu nehmen. 

Dann heißt es „Aufnahme läuft“ für die neue Podcast-Reihe „TresOHR – Kultur aus der Region Hannover“. Das Format lässt Menschen zu Wort kommen, die in der regionalen Kulturszene aktiv sind – das kann in Form eines Konzertes sein oder im Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern.

Die Folgen werden immer jeweils am letzten Mittwoch eines Monats ab 18 Uhr bei allen bekannten Audio-Streaming-Diensten (Spotify, Apple, Google und Amazon) sowie auf hannover.de und dem Youtube-Kanal der Region Hannover (youtube/regionhannover) zu hören sein.


STADT KLANG WORT - eine literarische Audiotour durch Hannover

Die  literarische Audiotour STADT KLANG WORT verbindet Orte klangvoller Worte in Hannover. Dabei geht es auf einem etwa 40-minütigen Fußweg zu Wirkstätten von wichtigen (lebenden und verstorbenen) hannoverschen Autor*innen genauso wie zu literarischen Schauplätzen und besonderen Hörräumen in der Stadt. 

Lautmalerisch, rhythmisch oder melodiös - Hannoveraner*innen können den dauerhaft installierten Literaturwalk zu acht literarischen Hörstationen mit zirka fünfminütigen Sprachstücken durch Hannover begehen. 

Für Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf ist der neue Literaturspaziergang nicht nur eine Ergänzung zu den vorhandenen Stadttouren, sondern ein konkretes Beispiel für den Schwerpunkt „Kultur in Zeiten der Pandemie“ des Zukunftsplanes Kultur, mit dem die Stadt digitale Kulturprojekte im öffentlichen Raum in den Fokus stellt.

Flyer und Infoschilder vor Ort machen auf die Audiotour aufmerksam, ein QR-Code an den acht Stationen führt direkt zu den Audiodateien. Die ganze Tour und alle Audiodateien finden sich ab sofort online unter https://www.tonspur-stadtlandschaft.de/stadtklangwort/.

Unterwegs mit dem eigenen Smartphone können die Literaturreisenden auf dieser kostenfreien Audiotour rund um Hannovers Innenstadt Literaturzitaten und O-Tönen lauschen, eingebettet in Klänge und kurze Erläuterungen. 

Die Audiotour wurde in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover produziert von Tonspur Stadtlandschaft. 

AUSWAHL DER AUTOR*INNEN UND STANDORTE DER HÖRSTATIONEN

Station 1: Fernando Aramburu (*1959) Hauptbahnhof, Ernst-August-Platz

Station 2: Doris Dörrie (*1955) Thielenplatz

Station 3: Hannah Arendt (1906 - 1975), Mohamad Alaaedin Abdul Moula (*1965), früherer Hannah-Arendt-Stipendiat ist im Original (auf arabisch) zu hören, Sophienstraße, Künstlerhaus

Station 4: Slam Poetry: Tobias Kunze (*1981), Tanja Schwarz (1988), Opernplatz

Station 5 (Lyrikstation): Sylvia Geist (*1963), Sabine Göttel (*1961) und Birgit Kreipe (*1964), Georgsplatz

Station 6: Theodor Lessing (1872 – 1933), Theodor-Lessing-Platz

Station 7: Kurt Schwitters (1887 – 1948), Am Hohen Ufer gegenüber den Nanas

Station 8: Ludwig C. H. Hölty (1748 – 1776), Henning Ziebritzki (*1961), Hölty-Denkmal Nikolaifriedhof


Mitmachen – zuhören - staunen

„Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ – Musikschule in Fernsehsendung auf h1

Unter dem Titel "Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ sendet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover täglich um 10 und um 14 Uhr auf dem Fernsehsender h1.

Kinder im Kita- und Grundschulalter sowie ganze Familien sind mit vielen kleinen Beiträgen zum Singen, Musizieren und Tanzen eingeladen.

Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon - oder im Flimmerkasten.

Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon - oder im Flimmerkasten. Es gibt viel zu sehen, zu hören und auch zu lernen, bei Melodien zum Träumen, Liedern zum Mittanzen und Instrumenten zum Kennenlernen. „Gerade in der derzeit für Kinder besonders belastenden Situation ist es wichtig, dass sie weiter Musik machen können. Die Musikschule der Landeshauptstadt und das Bürgerfernsehen h1 zeigen in dieser vielseitigen und liebevoll für Kinder produzierten Serie, wieviel Lebensfreude Musik und Tanz in unseren Alltag bringen. h1 macht es möglich, dass Familien und Kinder ihre Lehrkräfte der Musikschule zwar nicht in der Kita, aber dafür jetzt sogar ‚im Flimmerkasten‘ erleben können. Die Lehrkräfte können auf diesem Wege zum Mitmachen motivieren. Diese Sendung ist eine echte Bereicherung“, erläutert Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter der neuen Sendereihe. 

Die Sendung ist eine Kooperation zwischen der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover und dem Offenen Kanal h1. Seit 1. März sind abwechslungsreiche Sendungen von circa 25 Minuten Länge zu sehen. Montags und mittwochs wird es jeweils neue Folgen geben, die an den anderen Tagen wiederholt werden.

Die Sendungen sind zu sehen: im Kabelnetz Analog, Sonderkanal 11/Euronews, Digital: anbieterabhängig und im Internet-Live-Stream: https://h-eins.tv. Außerdem sind die Sendungen in der Mediathek von h1 nach dem Sendetermin unter h-eins.tv/programm jederzeit abrufbar, Video: youtu.be

Einen Fernseher hat wirklich fast jede Familie. Also: h1 einschalten und mitmachen bei „Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“!




Hannovers Schauspiel erinnert an Opfer rechter Gewalt und Rassismus

Das soll eine bleibende Erinnerung sein: Im Foyer des Schauspielhauses Hannover wurde eine Wandtafel fest installiert, die an prominenter Stelle im Eingangsbereich unter der Überschrift "Say their names" die Namen von Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland auflistet. Diese Liste wird seit 1990 geführt und sie beruht auf Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung. Sie soll stetig ergänzt werden.

Eine Arbeitsgruppe des Schauspiel-Ensembles hat in Zusammenarbeit mit Leyla Ercan, die seit 2019 als Agentin für Diversität am Staatstheater angestellt ist, Ideen und Aktionen entwickelt, um nachhaltig und sichtbar Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu setzen - auch über die Spielzeiten hinaus.

Zu dieser Aktion sagt Schauspiel-Intendantin Sonja Anders: "Über Erinnerungskultur und Aufarbeitung rassistischer Übergriffe wird viel diskutiert, und trotzdem passiert insgesamt noch viel zu wenig. Dem Ensemble und mir ist es wichtig, sich mit einem starken Signal mit all denjenigen zu solidarisieren, die tagtäglich Opfer von Gewalt und Rassismus werden."

Sonja Anders arbeitet seit ihrem Amtsantritt im Herbst 2019 gemeinsam mit dem Schauspiel-Ensemble daran, Fragen von Diversität und Öffnung sowie Themen wie Rassismus, Klassismus und Geschlechtergerechtigkeit stärker in den Fokus zu rücken.

 Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo 


Junge Filmschule ebnet den Weg „to the Movies“
Zwölf- bis 18-Jährige lernen in Online-Workshops das Filmemachen

Die nächste Erfolgsserie für Netflix produzieren? Steven Spielberg beerben und in Hollywood auf dem Regiestuhl Platz nehmen? Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren können sich unter dem Motto „To the Movies 2021“ für die Junge Filmschule bewerben und haben damit die Chance, bei echten Profis das Filmemachen zu lernen. Acht Nachwuchsfilmerinnen und -filmer oder Teams können teilnehmen. Coronabedingt finden die Ganztagesworkshops online statt. 

An sieben Wochenenden lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg von der Drehbuchentwicklung bis zum fertigen Schnitt. Am Ende steht der eigene fertige Kurzfilm. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das erforderliche professionelle Equipment wie Kamera, Licht, Mikro, Slider, Jib, Steadycam und ggf. Laptop mit Videoschnittprogramm steht analog zur Verfügung. Dem Nachwuchs steht ein Team aus Profis zur Seite: Filmemacher und Fotograf Martin Bargiel, Diplom-Tonmeister Henrik Cordes, Regisseur und Cutter Damian Schiporeit, Drehbuchautor und Regisseur Ulrich Klingenschmitt und Cutter Manuel Sanchez. Die Leitung hat von Uwe Plasger vom Medienzentrum der Region Hannover.

Fünf Themenschwerpunkte stehen an den sieben Workshop-Wochenenden auf dem Programm: Drehbuchentwicklung, Produktionsplanung, Schnitt und Montage, die Bildgestaltung im Bild und schließlich Ton und Sounddesign.

Künftige Filmcrews sollten eine ungefähre Vorstellung vom Inhalt ihres Kurzfilmprojekts haben, wenn sie sich im Rahmen eines Schulprojekts oder privat anmelden. „Am wichtigsten ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber Spaß am Filmen haben und bereit sind, an allen sieben Wochenenden dabei zu sein“, sagt Projektleiter Uwe Plasger.

Informationen zum Ausbildungsprogram „To the Movies 2021“ im Internet unter to-the-movies.de. 

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo