ABBA-Fans aufgepasst! 50 Jahre "Dancing Queen"-Show in Hannover

 

  Für alle ABBA-Fans gibt es in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum zu feiern: Der Song "Dancing Queen" wird 50 Jahre jung. Feiern wird das auch die Hommage-Show "Abbamania", die seit mehr als 20 Jahren die größten Hits der schwedischen Band zurück auf die Bühne bringt. Originalgetreue Kostüme und authentische Choreografien sollen das ABBA-Erlebnis einfach perfekt machen.

Am Freitagabend, 17. April, gastiert die Show in der Swiss Life Hall.

Beginn: 19.30 Uhr, Die Tickets können für 62,40 bis 90,40 Euro vorab unter: eventim.de erworben werden.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo 


Der geschichtsträchtige Karl-May-Verlag soll verkauft werden

 

  Für den geschichtsträchtigen Karl-May-Verlag wird ein neuer Verleger gesucht. Der Geschäftsführer und alleinige Gesellschafter Bernhard Schmid möchte den mehr als 100 Jahre alten Familienbetrieb gerne verkaufen. "Karl May ist auch meine große Leidenschaft und die seit 35 Jahre harte Arbeit hat mir großen Spaß gemacht. Jetzt will ich rechtzeitig dafür Sorge tragen, dass unser Verlag in guten Händen eine sichtbare Zukunft hat", so Schmid.

  Der 64-Jährige ist seit 2007 alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Verlags. Sein Großvater Euchar Albrecht Schmid hatte den Verlag im Jahr 1913 mitgegründet. Der Karl-May-Verlag mit Sitz in Bamberg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bekannt für seine Bücher mit dem grünen Einband, der goldenen Schrift und dem bunten Titelbild zieren Karl Mays Werke wie Winnetou die Bücherregale. Das Programm des Verlags besteht fast ausschließlich aus den Werken seines Namensgebers. Kurz nach dessen Tod wurde im Jahr 1913 der Karl-May-Verlag gegründet.

 

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


von Sigrid Lappe • 28. September 2026
30 Jahre Kinderwald Hannover EIn bundesweit bekanntes Kinderbeteiligungsprojekt Die Idee, einen Kinderwald zu gründen, entstand 1996 nach einer FerienCard-Aktion. Die Vision von Kinderliedermacher Unmada Manfred Kindel: Es sollte ein Wald für Kinder und Jugendliche entstehen, der von ihnen gestaltet, bepflanzt und bespielt wird. Daraus entwickelte sich ein bundesweit bekanntes Kinderbeteiligungsprojekt, bei dem die Kinder und Jugendlichen lernten und lernen, ihre Bedürfnisse zu artikulieren und Ideen zu entwickeln. Von Beginn an waren sie an der Konzeption und Entwicklung des Geländes sowie der Angebote beteiligt und haben überall mit angepackt. Der Kinderwald bringt als außerschulischer Naturlernort seinen großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern seit mehr 30 Jahren die Natur näher, fördert Kreativität, lehrt Verantwortung und lebt Beteiligung.  Er leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung im Stadtgebiet und ist längst zu einer festen Institution über die Stadtgrenze hinaus geworden.
von Sigrid Lappe • 26. September 2026
Erntedank im Kirchenkreis Hannover: Einladungen zu Open Air-, Familien- und Festgottesdiensten Nach der Ernte im Herbst feiern Christinnen und Christen traditionell das Erntedankfest. Das Fest erinnert daran, für die Gaben der Schöpfung dankbar zu sein und sie bewusst wahrzunehmen. Zwischen dem 27. September und dem 11. Oktober 2026 laden die Kirchengemeinden im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Hannover zu zahlreichen Gottesdiensten ein. Die nachfolgende Auswahl zeigt beispielhaft einige besondere Veranstaltungen im Kirchenkreis Hannover: Erntedankfeste für die ganze Familie Besonders Familien und Kinder stehen bei mehreren Gottesdiensten im Mittelpunkt. Bereits am Sonntag, 27. September , findet in der Bugenhagenkirche in der Südstadt um 11 Uhr ein Familiengottesdienst mit Begrüßung der Evangelischen Familienbildungsstätte in ihren neuen Räumen statt. Auch am Sonntag, 4. Oktober, feiern zahlreiche Gemeinden familienfreundliche Gottesdienste. In der Marktkirche gestalten Pastor Marc Blessing, Pastorin Dr. Ina Schaede, Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie der Kinderchor der Marktkirche gemeinsam um 10 Uhr einen Familiengottesdienst zum Erntedankfest. Auch die Apostel-und-Markus-Gemeinde lädt zu 10:30 Uhr zu einem Familiengottesdienst mit den JungeMarkusChören in die Markuskirche ein. In St. Philippus in Isernhagen-Süd/Lahe steht um 10:30 Uhr ein Erntedank-Gottesdienst für Groß und Klein mit Pastorin Busse auf dem Programm. Erntedank unter freiem Himmel Besondere Akzente setzen mehrere Open-Air-Gottesdienste . In Velber findet am Sonntag, 4. Oktober , um 10 Uhr das Erntedankfest mit Pastor Rebsch auf dem Flebbehof statt. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Velber. Ebenfalls unter freiem Himmel feiert die Titus-Epiphanias-Kirchengemeinde ihren Erntedankgottesdienst auf dem Stadtteilbauernhof im Sahlkamp. Zu einem Open-Air-Festgottesdienst lädt außerdem die Friedenskirche in der Schackstrasse ein. Nach dem Gottesdienst um 11 Uhr mit Pastorin Lambrecht und der Band It's M.E. sind die Besucherinnen und Besucher zu einer gemeinsamen Suppe im Kirchgarten eingeladen. Gottesdienst und Gemeinschaft Viele Gemeinden verbinden den Erntedankgottesdienst mit gemeinsamen Mahlzeiten und Begegnungen. In der Martin-Luther-Kirche Ahlem gibt es nach dem Gottesdienst am 04.10., um 11 Uhr traditionell eine Erntedanksuppe. Auch die Emmaus-Kirchengemeinde in Herrenhausen lädt nach ihrem festlichen Gottesdienst am 04.10., 10:30 Uhr mit Chor und Bläserensemble zu Suppe und Brot ein. Ein besonderes Jubiläum wird am 4. Oktober um 15 Uhr in Badenstedt gefeiert: Die Paul-Gerhardt-Gemeinde begeht ihr 100-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst, bei dem Landesbischof Ralf Meister die Predigt hält. Einen besonderen Akzent setzt die Jugendgruppe der Gemeinde St. Johannis Bemerode mit dem abendlichen Erntedankgottesdienst „Via dell'Amore – unser Weg der Liebe“ am 4. Oktober um 18 Uhr im Ev. Kirchenzentrum Kronsberg (Thie 8, 30539 Hannover). Weitere Erntedank-Gottesdienste Bereits am 27. September finden in der St. Michael-Kirche in Letter (10 Uhr), der St. Barbara-Kirche in Harenberg (11 Uhr), sowie der Zachäuskirche in Burg (10 Uhr) Erntedankgottesdienste statt. Den Abschluss der Erntedankzeit im Kirchenkreis Hannover bildet am 11. Oktober um 10 Uhr ein festlicher Gottesdienst in St. Nicolai Bothfeld mit musikalischer Gestaltung durch den Posaunenchor.
von Sigrid Lappe • 26. September 2026
Niedersächsischer KinderHabenRechtePreis verliehen : Sozialministerium und Kinderschutzbund zeichnen Projekte für Kinderrechte aus Mit dem KinderHabenRechtePreis 2026 werden unter dem Motto: „Ich kenne meine Rechte“ jährlich Aktionen und Initiativen ausgezeichnet, die sich um Kinderrechte verdient machen. Der Preis ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Er wird in vier Kategorien mit jeweils 3.000 Euro verliehen. Bei der Preisverleihung am 26. September 2026 in Hannover wurde eine Initiative zusätzlich ausgezeichnet. Sie steht für die „Volljährigkeit“ des Projektes im 18. Jahr. Schirmherr Dr. Andreas Philippi, Niedersächsischer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, betont: „Wir in Niedersachsen wollen dazu beitragen, dass Kinderrechte und Kinderschutz in der Öffentlichkeit einen hohen Stellenwert einnehmen. Dies gelingt am besten mit engagierten Menschen, die in Projekten und Initiativen Kindern eine Stimme geben, ihnen als Vorbild dienen und ihnen ihre Rechte auf Augenhöhe vermitteln.“ Ismail Giannattasio, Vorstandsmitglied vom Kinderschutzbund Niedersachsen, sagte: „Die Auswahl war wieder eine große Herausforderung. Uns beeindruckt das große – oft ehrenamtliche – Engagement und die vielen Möglichkeiten, die Kinderrechte mit Leben zu füllen.“ Die Preisverleihung in Hannover im Haus der Jugendwurde von einem Rahmenprogramm des Kinderzirkus Salto begleitet. Ausgezeichnet wurden: Kategorie: Kindertagesstätte (Kinder von 1 bis 6 Jahre) Titel: „Unsere Rechte sind bunt“ AWO Kita Wendschott Kinderrechte und Kita – das gehört zusammen. Die meisten Einrichtungen machen dazu Aktionen, auch in diesem Jahr gab es zahlreiche Einsendungen. Die AWO Kita Wendschott beeindruckte mit einem Projekt, das über zwei Monate dauerte. Gemeinsam wurde zu Kinderrechten gearbeitet und das Erfahrene anschließend kreativ umgesetzt. Dort ist eine anschauliche Leinwand entstanden, die nun unübersehbar für jede und jeden sowie dauerhaft das „Gesicht“ der Kita prägt. Mit einer Vernissage wurden Eltern und Gäste einbezogen. Aus der Präsentation ergeben sich Nachfragen und Diskussionen. Auch die Stadtbibliothek hat Interesse an der Aktion bekundet. Besonders wertvoll: Die Kinder waren nicht (nur) Zielgruppe, sondern Macherinnen und Macher, denn Mitbestimmung und Beteiligung standen im Mittelpunkt. Mit einem selbst verfassten Kinderrechtelied – einem regelrechten „Ohrwurm“ – tragen sie die Kinderrechte immer wieder vor. Eine Idee, die inspiriert und vielleicht besonders im Verbund der AWO aufgegriffen wird. Kategorie: Offene Kinder- und Jugendarbeit (Kinder von 6 bis 13 Jahre) Titel: „Gut getroffen!“ Spielpark Linden der LH Hannover Der Spielpark Linden ist für Kinder eine Anlaufstelle, die sie in ihrer Freizeit nutzen. Angebote der „offenen Kinder- und Jugendarbeit“ sind wichtige Lernorte außerhalb von Schule. Sie fördern die Entwicklung von Gemeinschaft. Sie ermöglichen das Lernen mit anderen. Besonders der unkomplizierte Zugang zum Spielpark sowie die regelmäßige pädagogische Begleitung wirken nachhaltig positiv auf die Entwicklung der Kinder. Bei „Gut getroffen!“ handelt es sich um ein Comicheft, das dort im Rahmen eines Workshops über Kinderrechte entstanden ist. Die Kinder haben das Thema „Gewalt“ ausgewählt und dargestellt, was sie dazu erleben und wie es sie in ihrem Alltag beschäftigt. Das Heft ist ein altersgemäß attraktives Medium. Gestaltung und Produktion begleitete ein Team. Eine Auflage von 2.000 Stück wurde in Hannover breit verteilt und hat bereits Kinder und Organisationen in der ganzen Stadt erreicht. So hilft es dabei, mögliche Grenzverletzungen oder Übergriffe aus der Tabuzone zu holen. Es hat auch nationale Aufmerksamkeit bekommen und ist mit dem Deutschen Kinder- und Jugendpreis ausgezeichnet worden. Kategorie: Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgänge, Projekt: „RESPEKT, Digga – Stark ohne Gewalt“, vom Theaterpädagogischen Zentrum (TPZ) für Hannover und Umgebung e.V. 5.000 Schülerinnen und Schüler zwischen zehn und zwölf Jahren haben 'RESPEKT, Digga – Stark ohne Gewalt' erlebt. Das interaktive Theaterstück zur Gewaltprävention wurde vom TPZ Hannover in Zusammenarbeit mit dem Jugendschutz / Streetwork der LHH entwickelt. Es wird regelmäßig von drei Theaterpädagoginnen an den weiterführenden Schulen in der Region Hannover durchgeführt. Dabei sind die Kinder als aktive Zuschauerinnen und Zuschauer sowie als Regisseurinnen und Regisseure eingebunden. Sie können in den Verlauf der Konfliktszenen, die sie oft aus ihrem Alltag kennen, eingreifen und das Ende mitbestimmen. Wie sollte ein Konflikt gelöst werden? Wie sollte sich eine unbeteiligte dritte Person verhalten? An einem darauffolgenden Tag wird in einem Workshop das Erlebte nachgearbeitet, die Themen und Szenen werden reflektiert und pädagogisch aufgearbeitet. Dieser partizipative und ganzheitliche Ansatz beeindruckt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer oft so stark, dass sie sich immer wieder bei aufkommenden Konflikten in ihren Klassen auf die Lösungsansätze berufen. Kategorie: Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahre Titel: „Fitness im Viertel“ Cluster e.V. Hildesheim Der Verein Cluster e.V. betreibt eine ehemalige Werkstatthalle in der Hildesheimer Nordstadt, einem sogenannten Brennpunktviertel. Zur Sportstätte umfunktioniert ist der Raum Begegnungsstätte junger Menschen sowie Anlaufstelle für soziale und sportpädagogische Jugendarbeit. Cluster möchte jungen Menschen Raum im doppelten Sinn geben: In materieller Hinsicht, indem Jugendliche sich sportlich auslasten können, aber auch in sozialer und psychologischer Hinsicht, indem sie Unterstützung und Begleitung erhalten, zunächst durch kostenlose Bewegungs- und Sportangebote. Als Ergänzung zu diesem ungezwungenen sportlichen Zugang können auf freiwilliger Basis sozialpädagogische Beratung und lebenspraktische Unterstützung in Anspruch genommen werden. Die Vermittlung in bestehende Jugendhilfeangebote und weiterführende soziale Projekte wird ebenfalls ermöglicht. Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen unter Druck stehen, finden hier eine Anlaufstelle. Sie werden beim Erwachsenwerden in unserer Gesellschaft begleitet. Die Jury gratuliert allen ausgezeichneten Initiativen. Die Jury 2026: Als Experte: Dieter Gerdes, Diplom-Pädagoge Vom Niedersächsischen Landesschüler*innenrat: Theo Büdden Für den Kinderschutzbund Niedersachsen: Ismail Giannattasio (Vorstand) und Jugendrat Zum 18. Mal vergeben das Land Niedersachsen und der Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen den Niedersächsischen KinderHabenRechtePreis. Damit sollen die 2009 in die Landesverfassung aufgenommenen Kinderrechte bekannter gemacht und Initiativen, die sich für Kinderrechte einsetzen, als Best-Practice-Beispiele verbreitet werden. Und seit 5. April 1992 gilt in Deutschland die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. 193 Länder haben diese Übereinkunft über die Rechte der Kinder mittlerweile unterzeichnet, sie gilt damit für nahezu zwei Milliarden Kinder der Erde! Die Kinderrechtskonvention enthält eigenständige Grundrechte der Kinder und signalisiert so, dass nicht nur Erwachsenen, sondern auch Kindern mit Respekt zu begegnen ist. Für das tägliche Leben heißt dies, dass alle Kinder in ihren Belangen, mit ihren Interessen und Bedürfnissen wahrgenommen werden sollen. Kinder brauchen ein gesellschaftliches Klima, in dem sie willkommen sind und sich anerkannt fühlen können.
von Sigrid Lappe • 22. September 2026
Premiere eines "Inneren Road Movies“ Pascal Dusapins Oper " Il Viaggio, Dante" in Hannover Klassiker der Weltliteratur als zeitgenössisches Musiktheater: Pascal Dusapin hat sich von Dantes Werken ,Die göttliche Komödie' und ,Das neue Leben' zu einem „Operatorium“ inspirieren lassen und mit ,Il Viaggio, Dante' ein Werk komponiert, das alles vereint, was Oper auch heute so faszinierend macht.
von Sigrid Lappe • 20. September 2026
„Romeo & Julia“ ab 11. September am Schauspiel Hannover Ab 06. November kommt „Romeo & Julia“ als Ballett in das Opernhaus Hannover Am Schauspiel Hannover steht Shakespeares „Romeo & Julia“ in der Regie von Lena Brasch ab 11. September 2026 auf dem Spielplan. Ihre Inszenierung der weltberühmten Lovestory fokussiert die Verantwortung der Elterngeneration. Julia wird vierzehn Jahre alt. Vierzehn, als sie verheiratet werden soll, vierzehn, als sie sich gegen den Willen ihrer Eltern stellt, vierzehn, als sie sich für Romeo entscheidet. Auch Romeo ist nur wenig älter. Wo sind ihre Eltern? Sie sind beschäftigt. Gefangen in ihren Konflikten, Regeln, einer alten Feindschaft, deren Ursprung kaum noch jemand benennen kann. Und hier setzt Lena Braschs Inszenierung an: sie verschiebt den Blick von der romantischen Liebestragödie auf das System, das diese Liebe von Anfang an unter Druck setzt. Wie kaputt ist eine Welt, in der Erwachsene den Tod ihrer Kinder herbeiführen, weil sie nicht wahrnehmen, was ihre Kämpfe, Erwartungen, Herrschaftsansprüche anrichten? Was hinterlässt diese Generation der nächsten außer Zwietracht und fortgesetzter Gewalt? I m Opernhaus steht das Ballett „Romeo & Julia“ ab 06. November auf dem Spielplan. Hierzu gibt es am 31. Oktober von 11 bis 12.30 Uhr eine Matinee als Einführung.
von Sigrid Lappe • 20. September 2026
Nahklang-Konzertreihe: Vorverkauf für die Spielzeit 26/27 gestartet In ihrer bald 100-jährigen Geschichte öffnet sich die Kammermusik-Gemeinde Hannover für Neues. In der kommenden Saison gibt es neben Streichquartett-, Klavier- und Orgel-Klängen, neben Lied- und Violin-Rezital auch eine Premiere: Erstmals ist mit Stockholm Chamber Brass ein Blechbläser-Ensemble zu Gast. Vom 10. Oktober 2026 bis zum 27. Juni 2027 finden elf Konzerte im Festsaal der Galerie und in der Orangerie Herrenhausen statt. Seit der Saison 2020/2021 ist der Pianist Markus Becker, Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, künstlerischer Leiter der Konzertreihe: „Wir freuen uns auf eine vielfarbige Spielzeit, die von herausragenden Ensembles, Solisten und Solistinnen und Solisten gestaltet wird“, so Becker. „Seit fast 100 Jahren verbindet die Kammermusik-Gemeinde Hannover Tradition mit lebendiger Gegenwart und schafft mit ‚Nahklang‘ besondere musikalische Begegnungen. Im Auftaktkonzert spielt der große Pianist Christian Zacharias einen ungewöhnliches Klavierabendprogramm, sozusagen Kammermusik allein. Aber auch junge herausragende Talente sind zu Gast. Und das Sommerfestival im Juni wird wieder der krönende Abschluss der Saison werden. .
von Sigrid Lappe • 20. September 2026
Schweden gewinnt Internationalen Feuerwerkswettbewerb 2026 in Hannover – und das bereits zum sechsten Mal! Glanzvoller Abschluss in Herrenhausen: Das schwedische Team Göteborgs FyrverkeriFabrik (GFF) hat den 34. Internationalen Feuerwerkswettbewerb in Hannover gewonnen. Mit seiner Show „Sky High“ setzte sich das Team beim Finale am 19. September gegen die internationale Konkurrenz durch. Platz zwei ging an Suomen Pyrotekniikka aus Finnland, Platz drei belegte Pyroteknikk AS aus Norwegen. Mit dem Sieg in diesem Jahr gehört GFF zu den erfolgreichsten Teams der Wettbewerbsgeschichte. Das 1994 gegründete Unternehmen steht für innovative Pyromusicals und präzise Inszenierungen und ist international auf Wettbewerben, Festivals und Großveranstaltungen aktiv.
von Sigrid Lappe • 19. September 2026
Geistig mobil bleiben: Prof. Dr. Martin Korte spricht im PS.Speicher über unser Gehirn in digitalen Zeiten Wie bleiben wir konzentriert, lernfähig und geistig mobil in einer Welt voller digitaler Reize? Dieser Frage geht der renommierte Neurobiologe und Autor Prof. Dr. Martin Korte am Freitag, 23. Oktober 2026, um 19 Uhr im PS.SPEICHER in Einbeck nach. Zu dem Vortragsabend unter dem Titel „Frisch im Kopf: Wie wir uns aus der digitalen Reizüberflutung befreien“ laden die FörderFreunde PS.SPEICHER e. V. ein.  Nachrichten, Online-Meetings, soziale Medien, Streaming und inzwischen auch künstliche Intelligenz begleiten viele Menschen durch den gesamten Tag. Doch was macht die permanente Informationsflut mit unserer Aufmerksamkeit und unserem Gedächtnis? Martin Korte erklärt anschaulich und allgemein verständlich, wie Lernen, Erinnern und Vergessen im Gehirn funktionieren, warum Multitasking häufig eher bremst als hilft und unter welchen Bedingungen digitale Werkzeuge und KI unser Denken unterstützen können. Dabei richtet sich sein Blick auf junge ebenso wie auf ältere Menschen.
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Eine schwere Panzertür verschließt den Tresorraum im Keller von Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge. Einmal im Monat dreht das Team Kultur der Region Hannover am Zahlenschloss, schiebt den Riegel auf und lädt besondere Gäste aus der Kulturlandschaft dazu ein, Platz zu nehmen. 

Dann heißt es „Aufnahme läuft“ für die neue Podcast-Reihe „TresOHR – Kultur aus der Region Hannover“. Das Format lässt Menschen zu Wort kommen, die in der regionalen Kulturszene aktiv sind – das kann in Form eines Konzertes sein oder im Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern.

Die Folgen werden immer jeweils am letzten Mittwoch eines Monats ab 18 Uhr bei allen bekannten Audio-Streaming-Diensten (Spotify, Apple, Google und Amazon) sowie auf hannover.de und dem Youtube-Kanal der Region Hannover (youtube/regionhannover) zu hören sein.


STADT KLANG WORT - eine literarische Audiotour durch Hannover

Die  literarische Audiotour STADT KLANG WORT verbindet Orte klangvoller Worte in Hannover. Dabei geht es auf einem etwa 40-minütigen Fußweg zu Wirkstätten von wichtigen (lebenden und verstorbenen) hannoverschen Autor*innen genauso wie zu literarischen Schauplätzen und besonderen Hörräumen in der Stadt. 

Lautmalerisch, rhythmisch oder melodiös - Hannoveraner*innen können den dauerhaft installierten Literaturwalk zu acht literarischen Hörstationen mit zirka fünfminütigen Sprachstücken durch Hannover begehen. 

Für Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf ist der neue Literaturspaziergang nicht nur eine Ergänzung zu den vorhandenen Stadttouren, sondern ein konkretes Beispiel für den Schwerpunkt „Kultur in Zeiten der Pandemie“ des Zukunftsplanes Kultur, mit dem die Stadt digitale Kulturprojekte im öffentlichen Raum in den Fokus stellt.

Flyer und Infoschilder vor Ort machen auf die Audiotour aufmerksam, ein QR-Code an den acht Stationen führt direkt zu den Audiodateien. Die ganze Tour und alle Audiodateien finden sich ab sofort online unter https://www.tonspur-stadtlandschaft.de/stadtklangwort/.

Unterwegs mit dem eigenen Smartphone können die Literaturreisenden auf dieser kostenfreien Audiotour rund um Hannovers Innenstadt Literaturzitaten und O-Tönen lauschen, eingebettet in Klänge und kurze Erläuterungen. 

Die Audiotour wurde in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover produziert von Tonspur Stadtlandschaft. 

AUSWAHL DER AUTOR*INNEN UND STANDORTE DER HÖRSTATIONEN

Station 1: Fernando Aramburu (*1959) Hauptbahnhof, Ernst-August-Platz

Station 2: Doris Dörrie (*1955) Thielenplatz

Station 3: Hannah Arendt (1906 - 1975), Mohamad Alaaedin Abdul Moula (*1965), früherer Hannah-Arendt-Stipendiat ist im Original (auf arabisch) zu hören, Sophienstraße, Künstlerhaus

Station 4: Slam Poetry: Tobias Kunze (*1981), Tanja Schwarz (1988), Opernplatz

Station 5 (Lyrikstation): Sylvia Geist (*1963), Sabine Göttel (*1961) und Birgit Kreipe (*1964), Georgsplatz

Station 6: Theodor Lessing (1872 – 1933), Theodor-Lessing-Platz

Station 7: Kurt Schwitters (1887 – 1948), Am Hohen Ufer gegenüber den Nanas

Station 8: Ludwig C. H. Hölty (1748 – 1776), Henning Ziebritzki (*1961), Hölty-Denkmal Nikolaifriedhof


Mitmachen – zuhören - staunen

„Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ – Musikschule in Fernsehsendung auf h1

Unter dem Titel "Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ sendet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover täglich um 10 und um 14 Uhr auf dem Fernsehsender h1.

Kinder im Kita- und Grundschulalter sowie ganze Familien sind mit vielen kleinen Beiträgen zum Singen, Musizieren und Tanzen eingeladen.

Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon - oder im Flimmerkasten.

Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon - oder im Flimmerkasten. Es gibt viel zu sehen, zu hören und auch zu lernen, bei Melodien zum Träumen, Liedern zum Mittanzen und Instrumenten zum Kennenlernen. „Gerade in der derzeit für Kinder besonders belastenden Situation ist es wichtig, dass sie weiter Musik machen können. Die Musikschule der Landeshauptstadt und das Bürgerfernsehen h1 zeigen in dieser vielseitigen und liebevoll für Kinder produzierten Serie, wieviel Lebensfreude Musik und Tanz in unseren Alltag bringen. h1 macht es möglich, dass Familien und Kinder ihre Lehrkräfte der Musikschule zwar nicht in der Kita, aber dafür jetzt sogar ‚im Flimmerkasten‘ erleben können. Die Lehrkräfte können auf diesem Wege zum Mitmachen motivieren. Diese Sendung ist eine echte Bereicherung“, erläutert Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter der neuen Sendereihe. 

Die Sendung ist eine Kooperation zwischen der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover und dem Offenen Kanal h1. Seit 1. März sind abwechslungsreiche Sendungen von circa 25 Minuten Länge zu sehen. Montags und mittwochs wird es jeweils neue Folgen geben, die an den anderen Tagen wiederholt werden.

Die Sendungen sind zu sehen: im Kabelnetz Analog, Sonderkanal 11/Euronews, Digital: anbieterabhängig und im Internet-Live-Stream: https://h-eins.tv. Außerdem sind die Sendungen in der Mediathek von h1 nach dem Sendetermin unter h-eins.tv/programm jederzeit abrufbar, Video: youtu.be

Einen Fernseher hat wirklich fast jede Familie. Also: h1 einschalten und mitmachen bei „Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“!




Hannovers Schauspiel erinnert an Opfer rechter Gewalt und Rassismus

Das soll eine bleibende Erinnerung sein: Im Foyer des Schauspielhauses Hannover wurde eine Wandtafel fest installiert, die an prominenter Stelle im Eingangsbereich unter der Überschrift "Say their names" die Namen von Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland auflistet. Diese Liste wird seit 1990 geführt und sie beruht auf Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung. Sie soll stetig ergänzt werden.

Eine Arbeitsgruppe des Schauspiel-Ensembles hat in Zusammenarbeit mit Leyla Ercan, die seit 2019 als Agentin für Diversität am Staatstheater angestellt ist, Ideen und Aktionen entwickelt, um nachhaltig und sichtbar Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu setzen - auch über die Spielzeiten hinaus.

Zu dieser Aktion sagt Schauspiel-Intendantin Sonja Anders: "Über Erinnerungskultur und Aufarbeitung rassistischer Übergriffe wird viel diskutiert, und trotzdem passiert insgesamt noch viel zu wenig. Dem Ensemble und mir ist es wichtig, sich mit einem starken Signal mit all denjenigen zu solidarisieren, die tagtäglich Opfer von Gewalt und Rassismus werden."

Sonja Anders arbeitet seit ihrem Amtsantritt im Herbst 2019 gemeinsam mit dem Schauspiel-Ensemble daran, Fragen von Diversität und Öffnung sowie Themen wie Rassismus, Klassismus und Geschlechtergerechtigkeit stärker in den Fokus zu rücken.

 Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo 


Junge Filmschule ebnet den Weg „to the Movies“
Zwölf- bis 18-Jährige lernen in Online-Workshops das Filmemachen

Die nächste Erfolgsserie für Netflix produzieren? Steven Spielberg beerben und in Hollywood auf dem Regiestuhl Platz nehmen? Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren können sich unter dem Motto „To the Movies 2021“ für die Junge Filmschule bewerben und haben damit die Chance, bei echten Profis das Filmemachen zu lernen. Acht Nachwuchsfilmerinnen und -filmer oder Teams können teilnehmen. Coronabedingt finden die Ganztagesworkshops online statt. 

An sieben Wochenenden lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg von der Drehbuchentwicklung bis zum fertigen Schnitt. Am Ende steht der eigene fertige Kurzfilm. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das erforderliche professionelle Equipment wie Kamera, Licht, Mikro, Slider, Jib, Steadycam und ggf. Laptop mit Videoschnittprogramm steht analog zur Verfügung. Dem Nachwuchs steht ein Team aus Profis zur Seite: Filmemacher und Fotograf Martin Bargiel, Diplom-Tonmeister Henrik Cordes, Regisseur und Cutter Damian Schiporeit, Drehbuchautor und Regisseur Ulrich Klingenschmitt und Cutter Manuel Sanchez. Die Leitung hat von Uwe Plasger vom Medienzentrum der Region Hannover.

Fünf Themenschwerpunkte stehen an den sieben Workshop-Wochenenden auf dem Programm: Drehbuchentwicklung, Produktionsplanung, Schnitt und Montage, die Bildgestaltung im Bild und schließlich Ton und Sounddesign.

Künftige Filmcrews sollten eine ungefähre Vorstellung vom Inhalt ihres Kurzfilmprojekts haben, wenn sie sich im Rahmen eines Schulprojekts oder privat anmelden. „Am wichtigsten ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber Spaß am Filmen haben und bereit sind, an allen sieben Wochenenden dabei zu sein“, sagt Projektleiter Uwe Plasger.

Informationen zum Ausbildungsprogram „To the Movies 2021“ im Internet unter to-the-movies.de. 

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo