von Sigrid Lappe 5. Januar 2026
Kulturbüro bringt Junge Kultur ins Kino im Künstlerhaus Live-Event, das Musik und Film zusammenbringt am 23. Januar im KoKi Soundtrax 2026: Sechs Bands, sechs Genres – ein Abend, an dem Film neu klingt Mit Soundtrax erwartet das Publikum am 23. Januar um 20 Uhr im KoKi ein außergewöhnliches Live-Event, das Musik und Film zusammenführt. Sechs Bands unterschiedlichster Stilrichtungen treten an, um bekannte Film- und Serienmusik live neu zu interpretieren. Während auf der Leinwand der Trailer läuft, entstehen Interpretationen, die von feinfühlig bis ekstatisch, von elektronisch bis experimentell reichen – immer aber einzigartig sind. 
von Sigrid Lappe 5. Januar 2026
Poesie aus Palästina: „Two Bodies | Zwei Körper“ Lesung und Gespräch mit Autorin Nida Younis  Die palästinensische Dichterin, Journalistin und Übersetzerin Nida Younis ist am Montag, 12. Januar, in der Stadtbibliothek Hannover zu Gast. Ab 19.30 Uhr stellt sie ihren Gedichtband „Two Bodies | Zwei Körper“ vor und spricht über ihr Schreiben zwischen Poesie, politischer Realität und persönlicher Erfahrung. Nida Younis lebt in Ramallah (Palästina) und zählt zu den eindrucksvollsten literarischen Stimmen ihrer Generation. In ihren Gedichten schreibt sie über Liebe und Verlust, über Widerstand, Besatzung und gesellschaftliche Zwänge. Der Körper steht dabei im Zentrum ihres Schreibens – als Ort persönlicher Erfahrung und als politischer Raum. Ihre Texte sind poetisch und direkt, zart und zugleich schonungslos. Mit „Two Bodies | Zwei Körper“ erscheint 2025 eine Auswahl von zwölf Gedichten von Nida Younis auf Deutsch. Der Band ist mit Aquarellen und Installationsdetails der Künstlerin Léa Kishida illustriert. Die Veranstaltung in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12, findet in Kooperation mit der Palästina Initiative Hannover, dem Freundeskreis Hannover–Diyarbakir sowie der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN/BdA) statt. Der Eintritt kostet 5 Euro. Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Foto Sigrid Lappe
von Sigrid Lappe 5. Januar 2026
Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit Rund um den Tag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar zogen die Sternsingerinnen und -sänger von Haus zu Haus, sangen, brachten den Segen und sammelten Spenden für Kinder in Not. „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ heißt das Leitwort der 68. Aktion der katholischen Kirche Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder die Sternsingerinnen und -sänger von Tür zu Tür zogen, stand der Einsatz gegen Kinderarbeit im Mittelpunkt. I n diesem Jahr steht die Aktion als Hilfe für Bangladesch: Viel zu jung, kein Schulbesuch, schädlich für Gesundheit und Entwicklung: Das ist Kinderarbeit. Ausbeuterische Kinderarbeit verletzt Kinderrechte und ist international verboten. Die Weltgemeinschaft hat ihr Ziel, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden, nicht erreicht. 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch in Deutschland in den Handel. In Bangladesch, dem Beispielland der Aktion, lebt etwa ein Drittel der 167 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in Armut. Um zum Familienunterhalt beizutragen, brechen viele Kinder die Grundschule ab und gehen arbeiten. Trotz Fortschritten im Kampf gegen die Kinderarbeit, arbeiten in Bangladesch noch rund 1,8 Millionen Kinder, darunter 1,1 Millionen unter ausbeuterischen Bedingungen. Mit der Aktion werden nicht nur Projekte zur (Wieder-)einschulung von Kindern unterstützt, sondern auch ein politisches Zeichen gegen Kinderarbeit gesetzt: Motto „Schule statt Fabrik“.
von Sigrid Lappe 4. Januar 2026
Tanzfestival REAL DANCE geht in die dritte Runde . Das internationale Festival findet vom 28. Januar bis 1 Februar 2026 in den Spielstätten des Staatstheaters Hannover, im Kunstverein Hannover und im Neuen Rathaus statt. Es werden fünf Produktionen gezeigt, es gibt zwei Workshops, ein Filmscreening und ein Showing. Eröffnet wird das Festival am 28.01. im Foyer des Schauspielhauses. Ab 21.30 Uhr findet in der Cumberlandschen Bar die Eröffnungsparty mit dem Brujas Brujas Collective und OVAH Hannover statt. Die dritte Ausgabe des Real Dance Festivals lädt ein zur aktiven Auseinandersetzung mit politischen und ästhetischen Realitäten: Der Bogen spannt sich von der Eröffnung mit A.I.M by Kyle Abraham, dem international gefeierten Choreografen und Tänzer aus New York, bis hin zur ersten No-Boundaries-Battle Hannovers vom Brujas Collective. In Melanie Zimmermanns dritter Festivalausgabe wird die Vielfalt des internationalen Tanzes sowohl durch die Einladung von weltberühmten Companien und Tänzerinnen und Tänzern als auch Newcomerinnen und Newcomern in die niedersächsische Hauptstadt geholt: „Das diesjährige Festival präsentiert mit der Uraufführung des internationalen Choreografie Stars Kyle Abraham und dem „Ready To Be Soft“-Battle im Rathaus zwei große Produktionen, zeigt internationale Gastspiele und arbeitet weiterhin mit lokalen Vertreterinnen und Vertretern der Szene.
von Sigrid Lappe 3. Januar 2026
Kultur im Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge Im Januar 2026 Satirischer Jahresrückblick (ausverkauft), poetisches Theater und Barockmusik Salon Herbert Royal – all 3 Vorstellungen bereits ausverkauft (9. Januar, 19 Uhr, Samstag, 10. Januar, 15 und 19 Uhr) Theater Tüte Kindertheater: „Die Sonne, der Mond und das große Funkeln“ Dienstag, 20. Januar, 10.30 Uhr im Schloss Landestrost
von Sigrid Lappe 3. Januar 2026
"Van Gogh: The Immersive Experience" Ein Kunstspektakel der EXTRA-KLASSE In der Alten Druckerei ist die große Van Gogh-Ausstellung eröffnet worden Das Multimedia-Spektakel - The Immersive Experience. Diese Ausstellung auf dem Firmengelände der Madsack Mediengruppe in Bemerode ist, wie schon erwähnt, ein Multimedia-Spektakel, das auf noch nie zuvor gesehene Art und Weise die weltberühmten Kunstwerke des niederländischen Malers Vincent van Gogh (1853-1890) spektakulär präsentiert. Die Gemälde werden mit Hilfe von aufwendigen Lichtinstallationen und Projektionen mehrfach vergrößert und an den Wänden der Präsentationsräume der Alten Druckerei zum Leben erweckt.
von Sigrid Lappe 31. Dezember 2025
Konzerte der NDR Radiophilharmonie im Januar 2026 Do., 08.01., 20 Uhr und Fr., 09.01.2026, 19 Uhr Sinfoniekonzert: „Sibelius .“ NDR Konzerthaus, Großer Sendesaal Hannover, Michael Sanderling , Dirigent Bryan Cheng , Violoncello NDR Radiophilharmonie Aufgeführt werden folgende Werke: Thorsten Encke - tides & tremors for orchestra - gewidmet der NDR Radiophilharmonie zum 75. Jubiläum (Uraufführung) Edward Elgar - Violoncellokonzert e-Moll op. 85 Jean Sibelius - Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43 Michael Sanderling gastiert am 8. und 9. Januar 2026 mit spätromantischer Musik bei der NDR Radiophilharmonie. Auf dem Programm: Sibelius' 2. Sinfonie sowie Elgars Cellokonzert mit dem Solisten Bryan Cheng. Der hannoversche Komponist Thorsten Encke hat zum 75. Jubiläum des Orchesters ein neues Werk geschrieben. Vielsaitig? Vielseitig! Immer mehr junge Künstlerinnen und Künstler bereichern die Klassikszene durch Ausflüge in andere Sparten: Jazz, Pop, Folk und Weltmusik. So wie der kanadische Cellist Bryan Cheng, der als einer von zwei „CelloFellos“ hochvirtuos zum Tanz aufspielt. In Hannover ist er mit einem Highlight der Cello-Literatur zu hören, Elgars e-Moll-Konzert. Außerdem prägen diesen Abend zwei Musiker, die mit der NDR Radiophilharmonie seit Jahren eng verbunden sind: der Komponist Thorsten Encke aus Hannover und der Dirigent Michael Sanderling. Zum 75. Geburtstag ein neues Werk von Thorsten Encke Als Komponist hat Thorsten Encke mit der NDR Radiophilharmonie schon mehrmals zusammengearbeitet - höchst eindrucksvoll war zuletzt 2019 die Uraufführung seines Klarinettenkonzerts im Großen Sendesaal des NDR Konzerthauses mit Sharon Kam als Solistin. Zum 75. Jubiläum hat der hannoversche Komponist nun mit „tides & tremors“ ein neues Werk für das Orchester geschrieben, das zu Beginn dieses Konzertes aus der Taufe gehoben wird. Vom Krieg überschattet: Elgars Cellokonzert „Weisheit und Schönheit“ wurden Edward Elgars letztem großen Werk attestiert. Tatsächlich ist es die Schönheit des Abschieds, eines wehmütigen Blicks zurück. Im Ersten Weltkrieg hatte auch Elgars Zuversicht, Grenzen mit Hilfe von Kultur überwinden zu können, gelitten. Dieser Verlust zieht sich wie ein roter Faden durch das Cellokonzert, in immer neuen Spielarten der Melancholie, aufkeimender Hoffnung und Resignation: Musik als Abbild ihrer Zeit. Oft und gern gesehener Gastdirigent: Michael Sanderling Geleitet wird das 3. Sinfoniekonzert A von Michael Sanderling, treuer Gast bei der NDR Radiophilharmonie, zudem selbst ein hervorragender Cellist, dessen Karriere einst am Solopult des Gewandhausorchesters Leipzig begann. Und weil Sanderling ein Faible für die Musik des europäischen Nordens hat, endet der Abend mit einem der populärsten Werke von Jean Sibelius: der Zweiten Sinfonie. „Eine dunkle, erdige, zuweilen auch schwerblütige Farbe, gepaart mit Weite, Sehnsucht, Zuversicht“ – so charakterisiert Sanderling diese Sinfonie. DAS GELBE SOFA - Einführungsveranstaltung mit Friederike Westerhaus jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn. Zu Gast wird der Dirigent Michael Sanderling sein. DAS KONZERT ON AIR - Das Konzert am Freitagabend wird live von NDR Kultur im Radio gesendet und ist als Video-Livestream mitzuerleben. TICKETS sind zum Preis von 27 | 36 | 46 | 55 EUR erhältlich, es gelten die üblichen Ermäßigungen für Konzerte der NDR Radiophilharmonie. Tickets und Abonnements sind beim NDR Ticketshop, Tel. 0511- 27 78 98 99, online unter www.ndr.de/radiophilharmonie und bei Eventim-Vorverkaufsstellen zu haben.
von Sigrid Lappe 29. Dezember 2025
Vorverkauf der KunstFestSpiele Herrenhausen 2026 gestartet Schon buchbar: Deutschlandpremiere von Trajal Harrell und ein Konzert der NDR Radiophilharmonie mit Jörg Widmann und Sarah Maria Sun. Die 17. KunstFestSpiele Herrenhausen 2026 unter der neuen Intendantin Brigitta Muntendorf starten mit dem Vorverkauf für zwei künstlerische Produktionen: der Deutschlandpremiere Music Music des Choreografen und Tänzers Trajal Harrell am Di. 2.6. 2026 im Schauspielhaus und einem Konzert mit Jörg Widmann , der NDR Radiophilharmonie und der Sopranistin Sarah Maria Sun ( Foto © Thomas Jauck) in der Orangerie Herrenhausen am 28.05. 2025.
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Eine schwere Panzertür verschließt den Tresorraum im Keller von Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge. Einmal im Monat dreht das Team Kultur der Region Hannover am Zahlenschloss, schiebt den Riegel auf und lädt besondere Gäste aus der Kulturlandschaft dazu ein, Platz zu nehmen. 

Dann heißt es „Aufnahme läuft“ für die neue Podcast-Reihe „TresOHR – Kultur aus der Region Hannover“. Das Format lässt Menschen zu Wort kommen, die in der regionalen Kulturszene aktiv sind – das kann in Form eines Konzertes sein oder im Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern.

Die Folgen werden immer jeweils am letzten Mittwoch eines Monats ab 18 Uhr bei allen bekannten Audio-Streaming-Diensten (Spotify, Apple, Google und Amazon) sowie auf hannover.de und dem Youtube-Kanal der Region Hannover (youtube/regionhannover) zu hören sein.


STADT KLANG WORT - eine literarische Audiotour durch Hannover

Die  literarische Audiotour STADT KLANG WORT verbindet Orte klangvoller Worte in Hannover. Dabei geht es auf einem etwa 40-minütigen Fußweg zu Wirkstätten von wichtigen (lebenden und verstorbenen) hannoverschen Autor*innen genauso wie zu literarischen Schauplätzen und besonderen Hörräumen in der Stadt. 

Lautmalerisch, rhythmisch oder melodiös - Hannoveraner*innen können den dauerhaft installierten Literaturwalk zu acht literarischen Hörstationen mit zirka fünfminütigen Sprachstücken durch Hannover begehen. 

Für Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf ist der neue Literaturspaziergang nicht nur eine Ergänzung zu den vorhandenen Stadttouren, sondern ein konkretes Beispiel für den Schwerpunkt „Kultur in Zeiten der Pandemie“ des Zukunftsplanes Kultur, mit dem die Stadt digitale Kulturprojekte im öffentlichen Raum in den Fokus stellt.

Flyer und Infoschilder vor Ort machen auf die Audiotour aufmerksam, ein QR-Code an den acht Stationen führt direkt zu den Audiodateien. Die ganze Tour und alle Audiodateien finden sich ab sofort online unter https://www.tonspur-stadtlandschaft.de/stadtklangwort/.

Unterwegs mit dem eigenen Smartphone können die Literaturreisenden auf dieser kostenfreien Audiotour rund um Hannovers Innenstadt Literaturzitaten und O-Tönen lauschen, eingebettet in Klänge und kurze Erläuterungen. 

Die Audiotour wurde in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover produziert von Tonspur Stadtlandschaft. 

AUSWAHL DER AUTOR*INNEN UND STANDORTE DER HÖRSTATIONEN

Station 1: Fernando Aramburu (*1959) Hauptbahnhof, Ernst-August-Platz

Station 2: Doris Dörrie (*1955) Thielenplatz

Station 3: Hannah Arendt (1906 - 1975), Mohamad Alaaedin Abdul Moula (*1965), früherer Hannah-Arendt-Stipendiat ist im Original (auf arabisch) zu hören, Sophienstraße, Künstlerhaus

Station 4: Slam Poetry: Tobias Kunze (*1981), Tanja Schwarz (1988), Opernplatz

Station 5 (Lyrikstation): Sylvia Geist (*1963), Sabine Göttel (*1961) und Birgit Kreipe (*1964), Georgsplatz

Station 6: Theodor Lessing (1872 – 1933), Theodor-Lessing-Platz

Station 7: Kurt Schwitters (1887 – 1948), Am Hohen Ufer gegenüber den Nanas

Station 8: Ludwig C. H. Hölty (1748 – 1776), Henning Ziebritzki (*1961), Hölty-Denkmal Nikolaifriedhof


Mitmachen – zuhören - staunen

„Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ – Musikschule in Fernsehsendung auf h1

Unter dem Titel "Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ sendet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover täglich um 10 und um 14 Uhr auf dem Fernsehsender h1.

Kinder im Kita- und Grundschulalter sowie ganze Familien sind mit vielen kleinen Beiträgen zum Singen, Musizieren und Tanzen eingeladen.

Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon - oder im Flimmerkasten.

Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon - oder im Flimmerkasten. Es gibt viel zu sehen, zu hören und auch zu lernen, bei Melodien zum Träumen, Liedern zum Mittanzen und Instrumenten zum Kennenlernen. „Gerade in der derzeit für Kinder besonders belastenden Situation ist es wichtig, dass sie weiter Musik machen können. Die Musikschule der Landeshauptstadt und das Bürgerfernsehen h1 zeigen in dieser vielseitigen und liebevoll für Kinder produzierten Serie, wieviel Lebensfreude Musik und Tanz in unseren Alltag bringen. h1 macht es möglich, dass Familien und Kinder ihre Lehrkräfte der Musikschule zwar nicht in der Kita, aber dafür jetzt sogar ‚im Flimmerkasten‘ erleben können. Die Lehrkräfte können auf diesem Wege zum Mitmachen motivieren. Diese Sendung ist eine echte Bereicherung“, erläutert Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter der neuen Sendereihe. 

Die Sendung ist eine Kooperation zwischen der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover und dem Offenen Kanal h1. Seit 1. März sind abwechslungsreiche Sendungen von circa 25 Minuten Länge zu sehen. Montags und mittwochs wird es jeweils neue Folgen geben, die an den anderen Tagen wiederholt werden.

Die Sendungen sind zu sehen: im Kabelnetz Analog, Sonderkanal 11/Euronews, Digital: anbieterabhängig und im Internet-Live-Stream: https://h-eins.tv. Außerdem sind die Sendungen in der Mediathek von h1 nach dem Sendetermin unter h-eins.tv/programm jederzeit abrufbar, Video: youtu.be

Einen Fernseher hat wirklich fast jede Familie. Also: h1 einschalten und mitmachen bei „Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“!




Hannovers Schauspiel erinnert an Opfer rechter Gewalt und Rassismus

Das soll eine bleibende Erinnerung sein: Im Foyer des Schauspielhauses Hannover wurde eine Wandtafel fest installiert, die an prominenter Stelle im Eingangsbereich unter der Überschrift "Say their names" die Namen von Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland auflistet. Diese Liste wird seit 1990 geführt und sie beruht auf Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung. Sie soll stetig ergänzt werden.

Eine Arbeitsgruppe des Schauspiel-Ensembles hat in Zusammenarbeit mit Leyla Ercan, die seit 2019 als Agentin für Diversität am Staatstheater angestellt ist, Ideen und Aktionen entwickelt, um nachhaltig und sichtbar Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu setzen - auch über die Spielzeiten hinaus.

Zu dieser Aktion sagt Schauspiel-Intendantin Sonja Anders: "Über Erinnerungskultur und Aufarbeitung rassistischer Übergriffe wird viel diskutiert, und trotzdem passiert insgesamt noch viel zu wenig. Dem Ensemble und mir ist es wichtig, sich mit einem starken Signal mit all denjenigen zu solidarisieren, die tagtäglich Opfer von Gewalt und Rassismus werden."

Sonja Anders arbeitet seit ihrem Amtsantritt im Herbst 2019 gemeinsam mit dem Schauspiel-Ensemble daran, Fragen von Diversität und Öffnung sowie Themen wie Rassismus, Klassismus und Geschlechtergerechtigkeit stärker in den Fokus zu rücken.

 Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo 


Junge Filmschule ebnet den Weg „to the Movies“
Zwölf- bis 18-Jährige lernen in Online-Workshops das Filmemachen

Die nächste Erfolgsserie für Netflix produzieren? Steven Spielberg beerben und in Hollywood auf dem Regiestuhl Platz nehmen? Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren können sich unter dem Motto „To the Movies 2021“ für die Junge Filmschule bewerben und haben damit die Chance, bei echten Profis das Filmemachen zu lernen. Acht Nachwuchsfilmerinnen und -filmer oder Teams können teilnehmen. Coronabedingt finden die Ganztagesworkshops online statt. 

An sieben Wochenenden lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg von der Drehbuchentwicklung bis zum fertigen Schnitt. Am Ende steht der eigene fertige Kurzfilm. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das erforderliche professionelle Equipment wie Kamera, Licht, Mikro, Slider, Jib, Steadycam und ggf. Laptop mit Videoschnittprogramm steht analog zur Verfügung. Dem Nachwuchs steht ein Team aus Profis zur Seite: Filmemacher und Fotograf Martin Bargiel, Diplom-Tonmeister Henrik Cordes, Regisseur und Cutter Damian Schiporeit, Drehbuchautor und Regisseur Ulrich Klingenschmitt und Cutter Manuel Sanchez. Die Leitung hat von Uwe Plasger vom Medienzentrum der Region Hannover.

Fünf Themenschwerpunkte stehen an den sieben Workshop-Wochenenden auf dem Programm: Drehbuchentwicklung, Produktionsplanung, Schnitt und Montage, die Bildgestaltung im Bild und schließlich Ton und Sounddesign.

Künftige Filmcrews sollten eine ungefähre Vorstellung vom Inhalt ihres Kurzfilmprojekts haben, wenn sie sich im Rahmen eines Schulprojekts oder privat anmelden. „Am wichtigsten ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber Spaß am Filmen haben und bereit sind, an allen sieben Wochenenden dabei zu sein“, sagt Projektleiter Uwe Plasger.

Informationen zum Ausbildungsprogram „To the Movies 2021“ im Internet unter to-the-movies.de. 

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo