The "12 Tenors" gastieren im Theater am Aegi

Die Tenöre verbinden klassische Arien mit Pop-Hymnen

 

Bald ist es soweit: Als eine der erfolgreichsten Tenorformationen weltweit gastieren "The 12 Tenors" am Donnerstag, 19. Februar , im Theater am Aegi. Die zwölf Tenöre verbinden klassische Arien mit bekannten Pop-Hymnen. Begleitet werden sie von einer Band.

Auf ihrer erfolgreichen und aktuellen Tour "Songs of Eternity" widmen sie sich unter anderem den großen Hits der Musikgeschichte und präsentieren diese in einer explosiven Show.

Konzertbeginn ist 20 Uhr, der Auftritt soll gegen 22 Uhr enden...

Karten sind nur noch auf eventime.de zu bekommen.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo

Zum Wochenendausklang: Fünftes Sinfoniekonzert im Opernhaus

 

Das Niedersächsische Staatsorchester spielt zum Wochenendausklang am Sonntag, 22. Februar, sein fünftes Sinfoniekonzert. Im Programm zu finden: die Ouvertüre zu "Faust" von Emilie Mayer. "Der Feuervogel" von Igor Strawinsky sowie die "Siebte Sinfonie" von Antonin Dvorák. 

 Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Es dauert rund 90 Minuten. Tickets sind von 23 bis 63 Euro zu erwerben und sind im Vorverkauf des Staatstheaters Hannover erhältlich unter tickets.staatstheater-hannover.de

 Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


von Sigrid Lappe 23. Februar 2026
„Blütenlese“ Lesung und Musik von Selma Merbaum am 26. 02. "Blütenlese" nannte das nur 18 Jahre alt gewordene jüdische Mädchen Selma Merbaum ihre Sammlung von Gedichten. In ihnen spricht eine überlebensgroße Sehnsucht nach Liebe: in einer Zeit voller Hass, Gewalt und Krieg. Selma Merbaum starb 1942 in dem deutschen Zwangsarbeiterlager Michailowka in der heutigen Ukraine. Inzwischen gehören die Gedichte von Selma Merbaum zur Weltliteratur.
von Sigrid Lappe 19. Februar 2026
„Flügel“: Ukrainische Jugendliche bringen dokumentarische Performance in die Marktkirche Das Theaterstudio „Teatromania 2.0“ thematisiert am 24. Februar in der Marktkirche Heimatverlust, Kriegstrauma und die Hoffnung auf Rückkehr. Was bleibt von der Heimat, wenn man sie verlassen muss? Dieser Frage geht das Theaterstudio „Teatromania 2.0“ am Dienstag, den 24. Februar 2026, um 19:00 Uhr in der Marktkirche Hannover nach. In der dokumentarischen Performance „Flügel“ verarbeiten junge Geflüchtete aus der Ukraine ihre Erlebnisse und werfen einen tiefgreifenden Blick auf die Realität des Krieges.
von Sigrid Lappe 19. Februar 2026
Sprengel Museum: Außergewöhnliche hohe Resonanz NIKI. KUSAMA. MURAKAMI. LOVE YOU FOR INFINITY Erfolgreichste Ausstellung seit 2009 Es ist eine der erfolgreichsten Ausstellung nach ‚Marc, Macke, Delaunay‘ (2009). Mit 220 363 Besucherinnen und Besuchern zählt die Ausstellung "Niki. Kusama. Murakami - Love You for Infinity“ zu den größten Erfolgen in der Geschichte des Sprengel Museum Hannover. Sie ist damit die besucherstärkste Ausstellung des Hauses und markiert damit einen Meilenstein für das Museum ebenso wie für die Kulturlandschaft der Landeshauptstadt. Am heutigen Donnerstag, 19.02. 2026, zogen bei einer Bilanz-Pressekonferenz im Sprengel Museum Hannover der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Belit Onai, Aurèlie Alemany, Vorstandsvorsitzende der enercity AG, sowie Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museum Hannover und sein Stellvertreter und Kurator Stefan Gronert, Bilanz. OB Belit Onay betont die Wirkung der Ausstellung über das Museum hinaus: „Love You for Infinity hat Hannover als Kulturstadt national und international sichtbar gemacht. Die Ausstellung zeigt, wie stark diese Stadt ist, wenn Kulturinstitutionen, Unternehmen und Politik gemeinsam Verantwortung übernehmen."
von Sigrid Lappe 19. Februar 2026
Umkehr – Orgelvespern in der Basilka St. Clemens Am Samstag, 21. Februar, beginnt in der Basilika St. Clemens eine Reihe mit besonders gestalteten Orgelvespern. Orgelvespern verbinden in besonderem Maße Gebet und Musik. In diesem Jahr wird es in der Basilika St. Clemens eine besondere Reihe mit Orgelvespern geben, deren Gestaltung sich am Kirchenjahr orientiert. Das Konzert zum Beginn der Fastenzeit am Samstag, 21. Februar ist „Umkehr“ überschrieben. Beginn ist um 18:30 Uhr (Platz an der Basilika 1, 30169 Hannover)
von Sigrid Lappe 18. Februar 2026
Sehpferdchen zeigt internationale Kinder- und Jugendfilme Am 5. Februar, beginnt der allgemeine Vorverkauf für das Filmfest Sehpferdchen auf www.filmfest-sehpferdchen.de Dann heißt es: Klappe auf und Action für zehn Tage Kino für alle Generationen! Das Filmfest Sehpferdchen zeigt vom 8. bis 18. März 2026 wieder internationale Kinder- und Jugendfilme, die neugierig auf die Welt machen und junge Perspektiven ernst nehmen – und die möglicherweise nie ins deutsche Kino kommen werden. Außerdem ist das Sehpferdchen mehr als Kino statt Schule: Als Vorfilme gibt es dieses Jahr noch einmal mehr Patenfilme, die von hannoverschen Schulklassen gedreht wurden, alle Filme werden medienpädagogisch begleitet, es gibt Gespräche mit Mitgliedern der Filmcrews und die Sehpferdchen Filmschule zum Mitmachen und Ausprobieren.
von Sigrid Lappe 17. Februar 2026
City-Roofwalks: Grün über den Dächern der Stadt Spatenstich für Klimaschutz-Modellprojekt Kreativer Klimaschutz im urbanen Raum: Hannover startet mit den City Roofwalks in eine neue Ebene der Innenstadtentwicklung. Was bislang ungenutzte und versiegelte Dachflächen waren, wird künftig zu begehbaren, begrünten Aufenthaltsräumen mit einzigartigem Ausblick über die Stadt. Mit dem symbolischen Spatenstich wird ein bundesweit einzigartiges Projekt gestartet, das Klimaanpassung, neue Erlebnisräume und eine lebendige Innenstadt miteinander verbindet. Im Beisein von Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Oberbürgermeister Belit Onay und Karsten Klaus, Geschäftsführer der hanova Wohnen GmbH, wurde der offizielle Baubeginn auf dem Oberdeck des Parkhauses Schmiedestraße bei einer kleinen Feierstunde zusammen mit weiteren politischen Vertreterinnen und Vertretern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ausführenden städtischen Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün eingeleitet.
von Sigrid Lappe 15. Februar 2026
LHH Ganztagsbetreuung ab 2026: „GanztagsBrückenHannover“ sichert Rechtsanspruch Ab dem Schuljahr 2026/27 gilt bundesweit der gesetzliche Anspruch auf Ganztags-betreuung für Grundschulkinder. Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) stellt sicher, dass alle Erstklässlerinnen und Erstklässler ab August 2026 ein verläss-liches Betreuungsangebot erhalten – mit dem Modell „GanztagsBrückenHannover“ (GBH) auch an einigen Schulstandorten, an denen der reguläre Ganztagsbetrieb noch nicht umgesetzt werden kann. Der Rechtsanspruch gilt ab August 2026 zunächst für alle in den ersten Klassen. In den Folgejahren wird er jahrgangsweise erweitert, bis ab August 2029 alle Grundschulkinder einen Anspruch auf ganztägige Betreuung haben – acht Stunden an fünf Werktagen, einschließlich der Ferien mit einer maximalen Schließzeit von vier Wochen im Jahr. „Der Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung ist ein wichtiger Schritt für Familien und für mehr Bildungsgerechtigkeit. Wir sorgen dafür, dass er in Hannover verlässlich eingelöst wird. Eltern können sich darauf verlassen, dass es für jedes Grundschulkind 2026 ein gutes Betreuungsangebot gibt – auch dort, wo der Ganztagsausbau noch nicht abgeschlossen ist“, sagt Oberbürgermeister Belit Onay. „Ich freue mich, dass die Stadt Hannover schon sehr früh und so engagiert ein qualitativ wertvolles Ganztagsangebot aufgebaut hat und jetzt ausbaut“, ergänzt Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg und fügt an: „Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit ist eine gesamtstaatliche Aufgabe. Hier kann man sehen, was entstehen kann, wenn Stadt und Land gemeinsam mit den Schulen und Trägern Verantwortung übernehmen. Niedersachsen stellt für die Ganztagsgrundschulen in den kommenden Jahren deshalb 258 Mio. Euro zur Verfügung." Hannover ist gut vorbereitet Schon jetzt sind 48 der 62 städtischen Grundschulen Ganztagsschulen – das sind rund 77 Prozent. Ergänzend stehen rund 2.700 Hortplätze und weitere Betreuungsangebote zur Verfügung. Fast 80 Prozent der Kinder an Ganztagsgrundschulen nehmen das Angebot bereits in Anspruch, die Nachfrage steigt seit Jahren. Die Ganztagsbetreuung organisiert die Stadt gemeinsam mit elf Trägern der Jugendhilfe. Partnerinnen und Partnern aus Kultur, Sport und Bewegung ergänzen das Angebot – so entsteht ein vielfältiger Ganztag, der Bildung, Betreuung und Freizeit verbindet. Die Stadt berät und unterstützt Schulen bei der Umsetzung passender Ganztagskonzepte. Übergangslösung: GanztagsBrückenHannover Weil nicht alle Schulstandorte rechtzeitig zu Ganztagsschulen ausgebaut werden können, entwickelt die Stadt bestehende Betreuungsmodelle weiter: Mit „GanztagsBrückenHannover“ entsteht ein Übergangsmodell, das sich in Qualität und Umfang am regulären Ganztag orientiert. An den derzeit 14 Grundschulen ohne Ganztagsbetrieb ist an 12 Grundschulen ein schon jetzt alternatives Betreuungsmodell im Einsatz. Mit GBH schafft die Stadt zusätzlich 500 neue Betreuungsplätze an verschiedenen Schulstandorten. Insgesamt stehen damit rund 975 Plätze zur Verfügung. Gleichzeitig verbessert die Stadt die Qualität des Angebots – geplant sind qualifiziertes pädagogisches Personal, Ferienbetreuung und ein Zuschuss zum Mittagessen. Außerdem prüft die Stadt je nach Schulstandort den Einsatz mobiler Raumeinheiten oder die Anmietung geeigneter Räume, etwa für die Mittagessenversorgung. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit den Schulen vor Ort. Die Angebote enden jeweils, sobald eine Schule in den regulären Ganztagsbetrieb übergeht. „GanztagsBrückenHannover ist ein verlässliches und qualitativ hochwertiges Übergangsangebot. Wichtig ist uns, dass Kinder und Familien in dieser Phase keine Abstriche machen müssen – weder in der Betreuungszeit noch bei der pädagogischen Qualität“, sagt Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender. Finanzierung Um den Rechtsanspruch umzusetzen und die Qualität der Ganztagsbetreuung weiter auszubauen, erhöht die LHH ihre Ausgaben deutlich. In diesem Jahr steigen die Kosten auf rund 38,7 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen beteiligt sich in Hannover aktuell mit rund 6,5 Mio. Euro jährlich und entlastet damit den städtischen Haushalt. Bis zum Schuljahr 2029/30 erhöht sich der Betrag sukzessive jährlich um 620.000 Euro. Die notwendigen Beschlussvorlagen werden jetzt in die Gremien eingebracht. Der Start der neuen Angebote ist für das Schuljahr 2026/27 geplant und wird parallel zur stufenweisen Einführung des Rechtsanspruchs weiterentwickelt. Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Foto © Matthias Falk, hannover _fotografie
von Sigrid Lappe 14. Februar 2026
Museum Wilhelm Busch zeigt "Ich sehe was, was Du nicht siehst" - und mehr Unter dem Titel „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ zeigt das Museum Wilhelm Busch vom 21.2. bis 14.6. parallellaufende Ausstellungen der preisgekrönten Comic-Künstlerin Anke Feuchtenberger und Ulli Lust. Dabei kreisen Feuchtenbergers dunkle, poetische Bildwelten zwischen Traum und Realität um Kindheit, Körper, Mutterschaft und weibliche Rollenbilder. Gezeigt werden großformatige Kohlezeichnungen und Originale aus "Genossin Kuckuck" und "Die Hure H.". Und Ulli Lust fragt mit seinen radikal ehrlichen, selbstironischen und zugleich solidarischen Comics in der Ausstellung „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ nach Freiheit, Regeln und Geschlechterrollen. Im Museum Wilhelm Busch werden zentrale Arbeiten aus ihren autobiografischen Romanen sowie den mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichneten Comic-Essay "Die Frau als Mensch" gezeigt.
mehr lesen

Eine schwere Panzertür verschließt den Tresorraum im Keller von Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge. Einmal im Monat dreht das Team Kultur der Region Hannover am Zahlenschloss, schiebt den Riegel auf und lädt besondere Gäste aus der Kulturlandschaft dazu ein, Platz zu nehmen. 

Dann heißt es „Aufnahme läuft“ für die neue Podcast-Reihe „TresOHR – Kultur aus der Region Hannover“. Das Format lässt Menschen zu Wort kommen, die in der regionalen Kulturszene aktiv sind – das kann in Form eines Konzertes sein oder im Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern.

Die Folgen werden immer jeweils am letzten Mittwoch eines Monats ab 18 Uhr bei allen bekannten Audio-Streaming-Diensten (Spotify, Apple, Google und Amazon) sowie auf hannover.de und dem Youtube-Kanal der Region Hannover (youtube/regionhannover) zu hören sein.


STADT KLANG WORT - eine literarische Audiotour durch Hannover

Die  literarische Audiotour STADT KLANG WORT verbindet Orte klangvoller Worte in Hannover. Dabei geht es auf einem etwa 40-minütigen Fußweg zu Wirkstätten von wichtigen (lebenden und verstorbenen) hannoverschen Autor*innen genauso wie zu literarischen Schauplätzen und besonderen Hörräumen in der Stadt. 

Lautmalerisch, rhythmisch oder melodiös - Hannoveraner*innen können den dauerhaft installierten Literaturwalk zu acht literarischen Hörstationen mit zirka fünfminütigen Sprachstücken durch Hannover begehen. 

Für Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf ist der neue Literaturspaziergang nicht nur eine Ergänzung zu den vorhandenen Stadttouren, sondern ein konkretes Beispiel für den Schwerpunkt „Kultur in Zeiten der Pandemie“ des Zukunftsplanes Kultur, mit dem die Stadt digitale Kulturprojekte im öffentlichen Raum in den Fokus stellt.

Flyer und Infoschilder vor Ort machen auf die Audiotour aufmerksam, ein QR-Code an den acht Stationen führt direkt zu den Audiodateien. Die ganze Tour und alle Audiodateien finden sich ab sofort online unter https://www.tonspur-stadtlandschaft.de/stadtklangwort/.

Unterwegs mit dem eigenen Smartphone können die Literaturreisenden auf dieser kostenfreien Audiotour rund um Hannovers Innenstadt Literaturzitaten und O-Tönen lauschen, eingebettet in Klänge und kurze Erläuterungen. 

Die Audiotour wurde in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover produziert von Tonspur Stadtlandschaft. 

AUSWAHL DER AUTOR*INNEN UND STANDORTE DER HÖRSTATIONEN

Station 1: Fernando Aramburu (*1959) Hauptbahnhof, Ernst-August-Platz

Station 2: Doris Dörrie (*1955) Thielenplatz

Station 3: Hannah Arendt (1906 - 1975), Mohamad Alaaedin Abdul Moula (*1965), früherer Hannah-Arendt-Stipendiat ist im Original (auf arabisch) zu hören, Sophienstraße, Künstlerhaus

Station 4: Slam Poetry: Tobias Kunze (*1981), Tanja Schwarz (1988), Opernplatz

Station 5 (Lyrikstation): Sylvia Geist (*1963), Sabine Göttel (*1961) und Birgit Kreipe (*1964), Georgsplatz

Station 6: Theodor Lessing (1872 – 1933), Theodor-Lessing-Platz

Station 7: Kurt Schwitters (1887 – 1948), Am Hohen Ufer gegenüber den Nanas

Station 8: Ludwig C. H. Hölty (1748 – 1776), Henning Ziebritzki (*1961), Hölty-Denkmal Nikolaifriedhof


Mitmachen – zuhören - staunen

„Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ – Musikschule in Fernsehsendung auf h1

Unter dem Titel "Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ sendet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover täglich um 10 und um 14 Uhr auf dem Fernsehsender h1.

Kinder im Kita- und Grundschulalter sowie ganze Familien sind mit vielen kleinen Beiträgen zum Singen, Musizieren und Tanzen eingeladen.

Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon - oder im Flimmerkasten.

Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon - oder im Flimmerkasten. Es gibt viel zu sehen, zu hören und auch zu lernen, bei Melodien zum Träumen, Liedern zum Mittanzen und Instrumenten zum Kennenlernen. „Gerade in der derzeit für Kinder besonders belastenden Situation ist es wichtig, dass sie weiter Musik machen können. Die Musikschule der Landeshauptstadt und das Bürgerfernsehen h1 zeigen in dieser vielseitigen und liebevoll für Kinder produzierten Serie, wieviel Lebensfreude Musik und Tanz in unseren Alltag bringen. h1 macht es möglich, dass Familien und Kinder ihre Lehrkräfte der Musikschule zwar nicht in der Kita, aber dafür jetzt sogar ‚im Flimmerkasten‘ erleben können. Die Lehrkräfte können auf diesem Wege zum Mitmachen motivieren. Diese Sendung ist eine echte Bereicherung“, erläutert Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter der neuen Sendereihe. 

Die Sendung ist eine Kooperation zwischen der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover und dem Offenen Kanal h1. Seit 1. März sind abwechslungsreiche Sendungen von circa 25 Minuten Länge zu sehen. Montags und mittwochs wird es jeweils neue Folgen geben, die an den anderen Tagen wiederholt werden.

Die Sendungen sind zu sehen: im Kabelnetz Analog, Sonderkanal 11/Euronews, Digital: anbieterabhängig und im Internet-Live-Stream: https://h-eins.tv. Außerdem sind die Sendungen in der Mediathek von h1 nach dem Sendetermin unter h-eins.tv/programm jederzeit abrufbar, Video: youtu.be

Einen Fernseher hat wirklich fast jede Familie. Also: h1 einschalten und mitmachen bei „Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“!




Hannovers Schauspiel erinnert an Opfer rechter Gewalt und Rassismus

Das soll eine bleibende Erinnerung sein: Im Foyer des Schauspielhauses Hannover wurde eine Wandtafel fest installiert, die an prominenter Stelle im Eingangsbereich unter der Überschrift "Say their names" die Namen von Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland auflistet. Diese Liste wird seit 1990 geführt und sie beruht auf Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung. Sie soll stetig ergänzt werden.

Eine Arbeitsgruppe des Schauspiel-Ensembles hat in Zusammenarbeit mit Leyla Ercan, die seit 2019 als Agentin für Diversität am Staatstheater angestellt ist, Ideen und Aktionen entwickelt, um nachhaltig und sichtbar Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu setzen - auch über die Spielzeiten hinaus.

Zu dieser Aktion sagt Schauspiel-Intendantin Sonja Anders: "Über Erinnerungskultur und Aufarbeitung rassistischer Übergriffe wird viel diskutiert, und trotzdem passiert insgesamt noch viel zu wenig. Dem Ensemble und mir ist es wichtig, sich mit einem starken Signal mit all denjenigen zu solidarisieren, die tagtäglich Opfer von Gewalt und Rassismus werden."

Sonja Anders arbeitet seit ihrem Amtsantritt im Herbst 2019 gemeinsam mit dem Schauspiel-Ensemble daran, Fragen von Diversität und Öffnung sowie Themen wie Rassismus, Klassismus und Geschlechtergerechtigkeit stärker in den Fokus zu rücken.

 Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo 


Junge Filmschule ebnet den Weg „to the Movies“
Zwölf- bis 18-Jährige lernen in Online-Workshops das Filmemachen

Die nächste Erfolgsserie für Netflix produzieren? Steven Spielberg beerben und in Hollywood auf dem Regiestuhl Platz nehmen? Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren können sich unter dem Motto „To the Movies 2021“ für die Junge Filmschule bewerben und haben damit die Chance, bei echten Profis das Filmemachen zu lernen. Acht Nachwuchsfilmerinnen und -filmer oder Teams können teilnehmen. Coronabedingt finden die Ganztagesworkshops online statt. 

An sieben Wochenenden lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg von der Drehbuchentwicklung bis zum fertigen Schnitt. Am Ende steht der eigene fertige Kurzfilm. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das erforderliche professionelle Equipment wie Kamera, Licht, Mikro, Slider, Jib, Steadycam und ggf. Laptop mit Videoschnittprogramm steht analog zur Verfügung. Dem Nachwuchs steht ein Team aus Profis zur Seite: Filmemacher und Fotograf Martin Bargiel, Diplom-Tonmeister Henrik Cordes, Regisseur und Cutter Damian Schiporeit, Drehbuchautor und Regisseur Ulrich Klingenschmitt und Cutter Manuel Sanchez. Die Leitung hat von Uwe Plasger vom Medienzentrum der Region Hannover.

Fünf Themenschwerpunkte stehen an den sieben Workshop-Wochenenden auf dem Programm: Drehbuchentwicklung, Produktionsplanung, Schnitt und Montage, die Bildgestaltung im Bild und schließlich Ton und Sounddesign.

Künftige Filmcrews sollten eine ungefähre Vorstellung vom Inhalt ihres Kurzfilmprojekts haben, wenn sie sich im Rahmen eines Schulprojekts oder privat anmelden. „Am wichtigsten ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber Spaß am Filmen haben und bereit sind, an allen sieben Wochenenden dabei zu sein“, sagt Projektleiter Uwe Plasger.

Informationen zum Ausbildungsprogram „To the Movies 2021“ im Internet unter to-the-movies.de. 

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo