von Sigrid Lappe 9. Juli 2026
Region passt Mietobergrenzen für Grundsicherungsgeld und Sozialhilfe an Neue Werte gelten seit 1. Juli 2026 Die Region passt die Mietobergrenzen für Menschen an, die Grundsicherung oder Sozialhilfe beziehen – die neuen Angemessenheitswerte sind seit 1. Juli 2026 gültig und richten sich nach den aktuellen Mietpreisen in der gesamten Region. Was sind die Mietobergrenzen? Die Mietobergrenzen, oder auch Angemessenheitswerte, legen fest, bis zu welcher Höhe die Jobcenter und die Sozialämter die Kosten für eine Wohnung in der Regel übernehmen. Die Region Hannover berechnet diese Grenzen anhand der tatsächlichen Lage auf dem Wohnungsmarkt und passt sie regelmäßig an die Mietentwicklung an. Grundlage für die neuen Werte sind Mietdaten, die im Rahmen der Erstellung der aktuellen Mietspiegel erhoben wurden, sowie Angebotsmieten. Wie haben sich die Mieten und Mietobergrenzen entwickelt? Die Auswertung zeigt: Die Mieten haben sich in vielen Kommunen weiter erhöht, entsprechend sind auch zahlreiche Angemessenheitswerte gestiegen. Die Veränderungen fallen jedoch je nach Wohnort und Haushaltsgröße unterschiedlich aus: Für einen Zwei-Personen-Haushalt in Hannover steigt die Mietobergrenze beispielsweise von 587 auf 634 Euro monatlich. In Ronnenberg erhöht sie sich für dieselbe Haushaltsgröße von 500 auf 605 Euro, in Uetze von 467 auf 567 Euro. Für Drei-Personen-Haushalte beträgt die Erhöhung in Burgwedel 103 Euro, in Wennigsen 88 Euro. Für einen Vier-Personen-Haushalt in Hannover steigt der Wert von 834 auf 901 Euro. In einigen Fällen bleiben die Angemessenheitswerte unverändert. Hintergrund ist, dass die aktuelle Datenauswertung dort teilweise niedrigere Werte ergeben hat. Auf Absenkungen verzichtet die Region Hannover jedoch bewusst, um das Angebot an angemessenem Wohnraum nicht weiter einzuschränken und zusätzliche Kostensenkungsverfahren zu vermeiden. Damit soll verhindert werden, dass Menschen auf Wohnungssuche noch größere Schwierigkeiten haben oder bestehende Mietverhältnisse unter zusätzlichen Druck geraten. Welche finanziellen Auswirkungen haben die neuen Mietobergrenzen? Die Region rechnet mit höheren Ausgaben, da nun höhere Unterkunftskosten übernommen werden können. Zudem können durch die Anhebung der Mietobergrenzen künftig auch Haushalte mit niedrigen Einkommen Anspruch auf Unterstützung erhalten, die bislang knapp oberhalb der sozialrechtlichen Bedarfsgrenze lagen. Insgesamt hat die Region rund 360 Millionen Euro im Haushaltsjahr 2026 für Leistungen der Unterkunft und Heizung eingeplant.
von Sigrid Lappe 9. Juli 2026
Leider verschwindet das Triptychon von der Marktkirche Die ersten Planen werden vom Turm geschält Bauarbeiter demontieren das Triptychon Das tat schon weh: Das riesige Triptychon an der Marktkirche verschwindet nach über 1 1/2 Jahren. aber es gibt für die Planen eine großartige Verwendung. In luftiger Höhe, rund 46 Meter über der Erde, setzen Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes und Pastor Marc Blessing ihre Messer an, um die ersten Schlitze in die Planen zu schneiden, die seit Januar 2025 der City ein ganz besonderes Gesicht verliehen haben.
von Sigrid Lappe 8. Juli 2026
Wer fährt mit beim Achterbahn-Weltrekord? Magic Park Verden startet Qualifikationsfahrten Wer am 16. August beim Weltrekordversuch dabei sein möchte, kann sich jetzt für die offiziellen Qualifikationsfahrten anmelden. Der Weltrekord soll fallen – doch bevor es am 16. August zum großen Achterbahn-Weltrekordversuch im Magic Park Verden kommt, gilt es herauszufinden, ob man der besonderen Herausforderung gewachsen ist! Zwischen dem 15. und 31. Juli veranstaltet der Park die offiziellen Qualifikationsfahrten für alle, die beim Weltrekordversuch am „Internationalen Tag der Achterbahn“ einen der rund 30 begehrten Plätze ergattern möchten. Was zunächst als ungewöhnliches Freizeitparkvergnügen klingt, ist durchaus anspruchsvoll: Eine Stunde lang geht es ohne Unterbrechung immer rundr auf die Achterbahn: Aussteigen ist während der Qualifikationsfahrt nicht möglich!  Die Testfahrt soll den Teilnehmeninnen und Teilnehmern die Möglichkeit geben, selbst einzuschätzen, ob sie sich auch den mehr als dreistündigen Weltrekordversuch zutrauen. Gleichzeitig kann das Veranstaltungsteam möglichst gut vorbereitete Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Rekordversuch finden.
von Sigrid Lappe 7. Juli 2026
627 Mio. Euro für Hochschulbau und Forschungsinfrastruktur Niedersachsen startet ein großes Investitionsprogramm für seine Hochschulen. Zusätzlich zu den regulären Bau- und Sanierungsmitteln stellt das Land rund 627 Millionen Euro für Bau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) des Bundes das ermöglicht, notwendige Modernisierungen in Hochschulen zügig umzusetzen. Der Bereich Wissenschaft genießt im Land Niedersachsen hohe Priorität. Mit den Investitionen werden die Rahmenbedingungen für Forschung, Lehre und Innovation nachhaltig gestärkt. „Wir investieren massiv in die Zukunft des Wissenschaftsstandorts Niedersachsen. Von diesem Programm profitieren alle 18 niedersächsischen staatlichen Hochschulen, die Universitätsmedizin sowie die Forschungsinfrastruktur des Landes. Wir sanieren damit nicht nur die bauliche Infrastruktur, sondern verbessern auch die Studien-, Lehr- und Arbeitsbedingungen an unseren Hochschulen“, erläutert Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs. Die Mittel werden verwandt für Neubauten, die Modernisierung bestehender Gebäude, technische Ausstattung, energetische Sanierungen sowie die Schaffung zeitgemäßer Lern-, Lehr- und Arbeitsräume. Geplant sind auch die Sanierung von Sanitäranlagen und Seminarräumen, Um- und Neubauten von Mensen, moderne LED-Beleuchtung, Maßnahmen zum Sonnenschutz, Räume für hybride Lehrformate sowie neue Möblierungs- und New-Work-Konzepte. Insgesamt umfasst die Projektliste 143 Maßnahmen, deren Umsetzung bis spätestens 2042 vorgesehen ist. Hier einige Beispiele: An der TU Braunschweig ist die Ersatzunterbringung für das Gebäude „Langer Kamp 8“ vorgesehen (rund 36,5 Millionen Euro/. Das Institutsgebäude kann wegen Gesundheitsschutz nur noch befristet genutzt werden. An der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannove r sind rund 9,5 Millionen Euro für den Neubau einer Mensa am Standort Bünteweg vorgesehen. Aufgrund des sanierungsbedürftigen Zustands des TiHo-Towers soll dort eine moderne Mensa entstehen. Auch die Forschungsinfrastruktur profitiert von den Investitionen: An der Universität Oldenburg ist die Gesamtsanierung des denkmalgeschützten Energielabors vorgesehen. Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf Maßnahmen für Klimaschutz und Energieeffizienz. Gefördert werden unter anderem Großwärmepumpen, intelligente Heizungssteuerungen, moderne Kälte-, Elektro- und Beleuchtungsanlagen, neue Lüftungssysteme, der Austausch von Fenstern und Türen sowie Wärmedämmmaßnahmen. Auch die Umrüstung von fossilen Heizsystemen auf klimafreundliche Wärmepumpentechnologie wird unterstützt. Ein herausragendes Vorhaben ist die Modernisierung des Heizkraftwerks der Universität Göttingen mit einem Investitionsvolumen von rund 39 Millionen Euro. Damit schafft die Universität die Voraussetzungen für eine zukünftige regenerative Wärmeversorgung. Von der Maßnahme profitiert neben der Universität auch die Universitätsmedizin Göttingen. Verteilung nach Bedarf „Für uns gilt ein klarer Grundsatz: Kein Euro darf verloren gehen. Wir werden die mit den bereitgestellten Bundesmittel verbundenen Chancen konsequent für Niedersachsen nutzen“, so Minister Mohrs. Hintergrund: Die Mittel stammen aus zwei Programmen aus den Investitionsmitteln des Bundes aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK): rund 377 Millionen Euro (60 Prozent) aus der gemeinsamen Bauinitiative von Bund und Ländern, rund 250 Millionen Euro (40 Prozent) aus dem Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIFG). Mit den Bundesmitteln sind verbindliche Fristen verbunden. Die Mittel aus der gemeinsamen Bauinitiative von Bund und Ländern müssen bis 2030 verausgabt werden. Für die Mittel aus dem LuKIFG gilt eine Umsetzungsfrist bis 2042. Somit können sowohl kurzfristig notwendige Maßnahmen als auch langfristige Investitionen in die Hochschulinfrastruktur des Landes finanziert werden.
von Sigrid Lappe 7. Juli 2026
Der Neustart vom Kleinen Fest im Großen Garten ist geglückt Der Zauber ist wieder sicht- und spürbar! Das Kleine Fest im Großen Garten feiert nach zwei nicht sehr schönen Jahren einen perfekten Neustart. Mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler treten auf, 24 der 38 Acts sind zum ersten Mal beim Kleinen Fest dabei. Und wie sollte es anders sein - der neue künstlerische Leiter DESiMO (Detlef Simon), hat den Zauber gekonnt zurückgebracht. Viele Kleinigkeiten zu Beginn des Festes bringen den zentralen Eindruck zurück, dass - wie der hannoversche Kabarettist Matthias Brodowy einst sagte - man dort nirgendwo am falschen Ort ist und überall richtig!
von Sigrid Lappe 7. Juli 2026
Mayors for Peace Flaggentag der Mayors for Peace: Städte rufen zu nuklearer Abrüstung auf Der Internationale Gerichtshof in Den Haag stellte vor genau 30 Jahren, am 8. Juli 1996, in einem Rechtsgutachten fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem bekräftigte er die völkerrechtliche Pflicht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“ Doch gegenwärtig spielen Atomwaffen wieder eine stärkere Rolle in der internationalen Sicherheitspolitik. Das nukleare Abrüstungsregime scheint geschwächt. Nach Schätzungen von Expertinnen und Experten des Stockholmer Friedensforschungsinstitutes SIPRI verfügen die neun Atommächte noch immer über 12.187 Atomsprengköpfe. Die Friedensforscherinnen und -forscher warnen zudem vor einem neuen Wettrüsten der Atommächte. Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover und Vizepräsident des Netzwerkes Mayors for Peace: „Die Atombombe ist zurück auf der Weltbühne. Das können wir als Mayors for Peace nicht akzeptieren. Die Welt braucht gerade jetzt, in Zeiten, in denen die regelbasierte Weltordnung ins Wanken gerät, wieder eine Rückkehr an den Verhandlungstisch der atomaren Abrüstungsverhandlungen. Dafür werden wir uns als Lead City der Mayors for Peace gemeinsam mit über 900 Städten in Deutschland stark machen.“ Um einer neuen Dynamik des nuklearen Wettrüstens entgegenzutreten, setzen die „Mayors for Peace“-Mitgliedsstädte mit dem Hissen der „Mayors for Peace“-Flagge vor den Rathäusern am 8. Juli ein deutliches Zeichen. Die Mitglieder des unter der Präsidentschaft von Hiroshima stehenden internationalen Netzwerkes erinnern an diesem Tag an das IGH-Rechtsgutachten von 1996 und setzen sich für nukleare Abrüstung und weltweiten Frieden ein. 
von Sigrid Lappe 7. Juli 2026
Spendenkontos für Hilfe nach der Gewalttat in Stade Nach der Gewalttat in Stade hat der Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Hannover in Absprache mit der Region Hannover ein Spendenkonto für Soforthilfemaßnahmen eingerichtet. Ziel ist es, die Betroffenen und ihre Familien in der Region Hannover schnell und unbürokratisch zu unterstützen. „Die Ereignisse haben uns alle tief getroffen. Jetzt ist es wichtig, zusammenzustehen und den Menschen zu helfen, die am stärksten betroffen sind“, sagt Jens Palandt, Erster Regionsrat der Region Hannover. „Wir danken allen Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Unternehmen, die bereits ihre Unterstützung zugesagt haben. Jede Spende – ob groß oder klein – trägt dazu bei, den Betroffenen in dieser schweren Zeit beizustehen“, ergänzt Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes. Kontoinhaber: Ev.-luth. Kirchenkreis Hannover IBAN: DE50 5206 0410 7001 0001 01 BIC: GENODEF1EK1 Verwendungszweck: Soforthilfe Stade
von Sigrid Lappe 6. Juli 2026
Am 8. Juli Schaufensteröffnung mit 100 NKR-Ducks Das NKR (Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellspender-Register), lädt am 8. Juli zur Schaufenstereröffnung mit 100 NKR-Big Ducks in der GALERIA Hannover in der Bahnhofstrasse ein. Alle Enten, die von NKR-Partnern, Unternehmen, Start-ups und Geschäften aus der Region liebevoll, individuell und kreativ „umgestylt“ wurden, präsentieren sich bis zum 29. Juli mit ihren neuen Outfits im GALERIA-Schaufenster bevor sie bei dem großen NKR-Benefiz-Entenrennen am Samstag, dem 1. August 2026, auf dem Maschsee starten. Übrigens: Noch bis kurz vor dem Entenrennen können die sportlichen Race Ducks für nur 5 Euro erworben werden. Sie nehmen am selben Tag an einem weiteren, gesondertem Entenrennen teil. Sämtliche Verkaufsstellen finden Sie hier. Mitmachen lohnt sich, denn 100 tolle Preise warten auf die Besitzerinnen und Besitzer der Sieger-Enten! Ablaufplan der Schaufenstereröffnung ab 11.00 Uhr: Begrüßung durch Stefan Schmaus, Geschäftsführer des Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspender-Registers gGmbH Begrüßung durch Tino Kordts, Filial-Geschäftsführer der GALERIA Filiale Hannover, anschließend Enthüllung des Schaufensters und Fototermin. Wissenswertes über das NKR: Alle zwölf Minuten bekommt in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs. Es kann jeden treffen, unabhängig von Geschlecht oder Alter. Oft kann nur eine Stammzellspende helfen. Das Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellspender-Register (NKR) hilft seit fast 30 Jahren mit mehr als 2.000 Spenden erfolgreich dabei, passende Stammzellspenderinnen und Stammzellspender für Blutkrebspatientinnen und -patienten zu finden. 
 Dazu werden u. a. sogenannte Typisierungsaktionen organisiert. Eine Typisierung ist ganz einfach: Wangenabstrich mit drei Wattestäbchen, zwei Minuten Zeit, fertig. Die Daten werden in das NKR-Stammzellspender-Register aufgenommen und sind bis zum 61. Lebensjahr der potenziellen Spenderinnen und Spender weltweit abrufbar. Ein Testset kann alternativ kostenfrei direkt hier auf der Webseite des NKR bestellt werden. Wichtig: Eine Stammzellspende aus dem Blut oder dem Beckenknochen hat nichts mit dem Rückenmark zu tun!  Über das NKR: Das NKR zählt zu den größten Stammzellspender-Registern Deutschlands. Seit der Gründung 1996 konnte das NKR mehr als 350.000 potenzielle Spenderinnen und Spender registrieren. Über 2.000 Stammzell- und Knochenmarkspenden konnten realisiert werden – und Leben retten!
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