wellcome startet in Lehrte

Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt

 

Mit dem Angebot „wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt“ entsteht in Lehrte ein neues Unterstützungsangebot für Familien im ersten Lebensjahr ihres Kindes. Die feierliche Eröffnung findet am Montag, 1. Juni 2026, um 11:00 Uhr in der Städtischen Galerie statt.

 

wellcome unterstützt Familien durch alltagsnahe und unbürokratische Hilfe. Ehrenamtliche begleiten Eltern im ersten Jahr nach der Geburt und entlasten sie im Alltag – so, wie es sonst Familie, Freundinnen und Freunde oder Nachbarinnen und Nachbarn tun würden.

 

Mit wellcome wird die präventive Unterstützung für Familien in Lehrte gestärkt und das bestehende Netzwerk der Frühen Hilfen erweitert. Ziel ist es, Familien frühzeitig zu begleiten und zu entlasten.

 

wellcome wurde 2002 von Rose Volz-Schmidt in Hamburg gegründet und ist inzwischen an über 200 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten. Das Angebot wurde mehrfach auf Bundes- und Landesebene ausgezeichnet.

 

Bei der Eröffnungsveranstaltung sprechen:

  • Ilsabe von Campenhausen, Geschäftsführung wellcome gGmbH
  • Dirk Schröder, Leiter Abteilung Jugend & Familie Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung
  • Frank Prüße, Bürgermeister der Stadt Lehrte
  • Esther Quindt, Netzwerk Frühe Hilfe der Stadt Lehrte

 

Im Anschluss besteht bei einem kleinen Imbiss Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo 


Fast jeder zweite Mensch erkrankt an Krebs

Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht Epidemiologisches Bulletin

 

Im Laufe seines Lebens erkrankt fast jeder zweite Mensch in Deutschland an Krebs. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) in seinem Epidemiologischen Bulletin mit.

Bei 49 Prozent der Männer und 43 Prozent der Frauen wird eine Krebserkrankung festgestellt. Das heißt: etwa jede sechste Frau und jeder siebte Mann werden noch vor dem 65. Lebensjahr von der Krankheit betroffen.

Im Jahr 2023 wurden demnach bei rund einer halben Million Menschen in Deutschland eine Tumorerkrankung neu diagnostiziert. Von diesen 517 800 Krebserkrankungen traten rund 276 400 bei Männern und 241 400 bei Frauen auf. Rund die Hälfte aller Neuerkrankungen betrafen die Prostata (79 600), die Lunge (58 300) oder den Dick- und Enddarm (55 300).

In Deutschland wurden 2023 laut Todesursachenstatistik rund 229 000 Krebssfälle verzeichnet.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


Gesundheitsminister Philippi begrüßt Entscheidung des Bundestages zu Lachgas und K.O.-Tropfen:   

„Kinder und Jugendliche werden nun besser geschützt“

 

Der Bundestag hat das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz geändert. Damit soll künftig die Möglichkeit eines Erwerbs von Lachgas und K.O.-Tropfen deutlich erschwert werden. Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi begrüßt den Beschluss: „Dieses Gesetz wird eine entscheidende Lücke schließen, um den Missbrauch von K.O.-Tropfen zu verhindern und insbesondere Kinder und Jugendliche besser vor den Gesundheitsgefahren durch Lachgas zu schützen. Als Rauschmittel wird Lachgas vor allem wegen seiner euphorisierenden und entspannenden Wirkung sowie seiner leichten Verfügbarkeit verwendet. Lachgas ist billig und einfach zu konsumieren. Zudem tauchen die Lachgaskartuschen in Kiosken oder Automaten in Schulnähe auf – oftmals auch noch in jugendgerecht designter, ansprechender Verpackung.

 

Dass Lachgas auch sehr schädlich sein kann, wissen Kinder und Jugendliche häufig nicht. Die Gesundheitsgefahren im Zusammenhang mit dem Konsum von Lachgas reichen von Taubheits- und Schwindelgefühlen über Bewusstlosigkeit bis hin zu hypoxischen Hirnschäden, Schädigungen der Nervenbahnen, Blutbildungsstörungen und Psychosen.

Um eine weitere Normalisierung des Lachgaskonsums insbesondere unter Kindern und Jugendlichen zu verhindern, ist es daher dringend notwendig, die Lachgasnutzung als Freizeitdroge zu verbieten. Dieser Gesetzesentwurf erfasst dabei ausdrücklich nur die missbräuchliche Verwendung dieser Stoffe. Ihre Eigenschaft als Chemikalie zur medizinischen und industriellen Nutzung wird hierbei nicht verkannt und die entsprechende Verwendung weiterhin ermöglicht.

 

Auch im Hinblick auf die Ausnutzung der Rauschwirkung sogenannter K.O.-Tropfen – die oftmals zur Begehung von Straftaten eingesetzt werden – begrüße ich diesen Gesetzesentwurf. Denn der Einsatz von bewusstseinstrübenden Substanzen wie K.O.-Tropfen ist perfide. Die Nachweisbarkeit solcher Substanzen stellt dabei für Justiz und Kliniken ein großes Problem dar. Es braucht daher geeignete Maßnahmen, die potentiellen Tätern den Zugang zu Substanzen erschweren, die zur missbräuchlichen Herstellung von K.O.-Tropfen verwendet werden können.“

 

Hintergrund: Auf Initiative von Niedersachsen war eine Bundesratsinitiative zum Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz bereits im September eingebracht worden. Gesundheitsminister Philippi hatte bereits in der Vergangenheit auf die negativen gesundheitlichen Folgen von Lachgas und K.O-Tropfen hingewiesen.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Trägerwechsel für den Psychosozialen / Psychiatrischen Krisendienst

Region Hannover sichert psychosoziale Krisenhilfe

 

Der Psychosoziale / Psychiatrische Krisendienst (PPKD) ist unverzichtbar in der psychosozialen Versorgung für Menschen in akuten Krisen. Ob am Telefon oder im persönlichen Gespräch: Der Krisendienst bietet schnelle Hilfe am Wochenende und an Feiertagen – eben dann, wenn viele andere Unterstützungsangebote nicht erreichbar sind. 1997 ins Leben gerufen lag der PPKD über viele Jahre in den Händen der Seelhorst-Stiftung, die ihre Trägerschaft zum Jahresende 2025 abgegeben hat.

Nach einer europaweiten Ausschreibung hat die Region Hannover den Krisendienst zum Jahresbeginn 2026 an das Diakonische Werk Hannover gGmbH und den Caritasverband Hannover e.V. übergeben, die den Dienst gemeinsam umsetzen. Die Region hat dafür in den nächsten drei Jahren 750.000 Euro an Fördermitteln bereitgestellt.

 

Das Evangelische Beratungszentrum ist in der Oskar-Winter-Straße 2, 30177 Hannover erreichbar.

 

  • Werk Hannover gGmbH,
  • Dr. Andreas Schubert, Vorstand des Caritasverbandes Hannover e.V.,
  • Mona Marin und Ulrike Jamroszczyk, langjährige Krisendienstmitarbeiterinnen.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Hannover: Starker Anstieg pflegebedürftiger Menschen bis 2042

Stadt baut parallel soziale Infrastruktur in den Quartieren auf


Laut eines aktuellen Berichtes der Landeshauptstadt Hannover (LHH) wird bedingt durch den demographischen Wandel die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen in der Stadt bis 2042 um 16,5 Prozent auf rund 44.450 ansteigen. (Ende 2023: 38.149). Die Untersuchung, die in Kürze den Ratsgremien zur Information vorgelegt wird, beleuchtet auch die Entwicklungen rund um die Pflegesituation von älteren Menschen im eigenen Haushalt und die Auswirkungen auf Angehörige. Die LHH hat bereits frühzeitig und präventiv mit dem Aufbau der sozialen Infrastruktur in den Quartieren begonnen, um den Menschen niedrigschwellige Angebote zu machen, damit sie länger selbstbestimmt leben können.

Anzahl der Pflegebedürftigen steigt kontinuierlich an

Im Dezember 2023 waren 38.149 Menschen im Stadtgebiet Hannover pflegebedürftig, sie hatten mindestens einen Pflegegrad eins. Dies entspricht 6,9 Prozent der hannoverschen Bevölkerung (auch Pflegequote genannt).

Seit Einführung der Pflegeversicherung Mitte der 1990-er Jahre ist die Anzahl der Pflegebedürftigen in Hannover aber auch bundesweit, kontinuierlich gestiegen.

Die Anzahl Pflegebedürftiger in Hannover hat sich seit 2007 fast verdreifacht von rund 14.300 auf über 38.000 Ende 2023. Die Pflegequote erhöhte sich sukzessive von 2,8 auf 6,9 Prozent. Weil das Risiko, pflegebedürftig zu werden, mit höherem Alter deutlich steigt, ist diese Zunahme im Wesentlichen eine Folge demografischer Alterung.

Vier von fünf Pflegebedürftigen in Hannover leben zu Hause (83 Prozent)

Laut des Berichtes der städtischen Koordinierungsstelle Sozialplanung werden die meisten Menschen zu Hause pflegerisch versorgt, weniger als ein Fünftel lebte in einer Pflegeeinrichtung. Während bis 2007 noch fast 40 Prozent der Pflegedürftigen in einer Pflegeeinrichtung lebten, waren es Ende 2023 nur noch 17 Prozent.

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen, die ausschließlich von Angehörigen oder Menschen aus dem persönlichen Umfeld gepflegt werden, sei vor allem in den letzten Jahren stark angestiegen. Waren es 2021 noch rund 15.400 Menschen, die ohne Hinzuziehung eines ambulanten Pflegedienstes gepflegt wurden, waren es 2023 fast 22.400 Menschen.

Quartierszentren für ältere Menschen zur Prävention und für ein längeres selbstbestimmtes Leben

Die Stadt Hannover baut seit 2023 in den Quartieren eine soziale Infrastruktur für die älteren Menschen sowie deren Angehörige auf. „Mit den Quartierszentren, die wir gemeinsam mit anderen Trägern im Quartier schaffen, erreichen wir, dass vielen älteren Menschen das Leben zu Hause erleichtert wird“, so Sylvia Bruns, Dezernentin für Soziales und Integration der LHH. Niedrigschwellige Beratungsmöglichkeiten oder die Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen entstehen beispielsweise in den hannoverschen Quartieren ebenso wie kostengünstige und vor allem gesellige Mittagstischangebote. „So bieten wir älteren Menschen mit kleinem Geldbeutel die Möglichkeit, in ihrem Stadtteil kostengünstig und gemeinsam mit anderen zu essen, ein oft ehrenamtlich organisiertes Angebot, das mittlerweile in vielen Quartieren Hannovers sehr gut angenommen wird“, betont Bruns.

Mehr pflegende Angehörige als Pflegekräfte

Rein rechnerisch kümmerten sich in der LHH mehr Angehörige oder Menschen aus dem persönlichen Umfeld um pflegebedürftige Menschen, als Beschäftigte in ambulanten und stationären Einrichtungen, so die Ergebnisse der Analyse der städtischen Koordinationsstelle Sozialplanung.

Unterstellt man, dass sich ausschließlich eine Hauptpflegeperson um eine zu Hause lebende pflegebedürftige Person kümmert, seien das, laut der Untersuchung, nahezu 32.000 pflegende Angehörige oder Personen aus dem persönlichen Umfeld.

„Die Stadt Hannover setzt darauf, Beratungs- und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige weiter auszubauen, beispielsweise eine mobile Pflegeberatung in Apotheken genau für diese Zielgruppe“, erläutert Bruns.

Laut Pflegestatistik arbeiteten Ende 2023 in den hannoverschen ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten 7.250 Personen und weitere 6.000 in Pflegeheimen. Das seien in Summe 13.250 Personen und damit deutlich weniger, als pflegende Angehörige.

In Zukunft sei, laut des Berichtes abzusehen, dass das Potential an Arbeitskräften, Pflege(fach)kräften und pflegenden Angehörigen sinke und sich damit die Pflegekrise infolge der demografischen Alterung gleich aus zwei Richtungen zuspitze: Einerseits durch eine bis Anfang der 2040-er Jahre absehbar deutlich steigende Anzahl Pflegebedürftiger, andererseits durch ein zeitgleich sinkendes Potential an jüngeren Menschen.

Ein Plus von 6.300 pflegebedürftige Menschen bis 2042

Lt. Schätzung vollzieht sich die Anzahl Pflegebedürftiger in den nächsten beiden Jahrzehnten in drei Phasen, so die städtische Koordinationsstelle Sozialplanung:

Bis Ende der 2020-er Jahre setze sich die stark steigende Anzahl Pflegebedürftiger, die vor allem Ausdruck der gestiegenen Anzahl der hochaltrigen Bevölkerung (85 Jahre und älter) sei, nochmals fort (plus 1.300 also plus 3,4 Prozent).

Anfang der 2030-er Jahren folge ein eher moderater Anstieg, weil ein temporäres „Bevölkerungsplateau“ unter den Hochaltrigen erwartet würde und vorübergehend geburtenschwächere Jahrgänge folgten.

Anfang der 2040-er Jahre erreiche die sogenannte „Babyboomer-Generation“ das für Pflegebedürftigkeit besonders relevante Alter. Geschätzt wird ein Plus von 6.300 Pflegebedürftigen bis Ende 2042 (plus 16,5 Prozent im Vergleich zu Ende 2023).

„Die Prognosezahlen machen deutlich, dass sich bereits heute spürbare Engpässe in der Versorgung in den kommenden Jahr(zehnt)en verdichten könnten. Umso wichtiger ist es, jetzt die sozialen Unterstützungsstrukturen aufzubauen, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, lange selbst bestimmt leben zu können “, erläuterte Bruns.

Hintergrundinformation zur Pflegestatistik und Methodik der Vorausschätzung

Die Ergebnisse zur Struktur und Entwicklung der in der LHH lebenden Pflegebedürftigen basieren auf einer Sonderauswertung der Koordinationsstelle Sozialplanung / Dezernat für Soziales und Integration. Datenbasis dafür ist die Pflegestatistik, die auf einer zweijährlichen Vollerhebung mit Auskunftspflichtbasiert, jeweils im Dezember, zuletzt Ende 2023.

Befragt wurden nicht die Pflegebedürftigen selbst, sondern ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, die Spitzenverbände der Pflegekassen und der Verband der privaten Krankenversicherung. Erfasst werden Personen, die Leistungen nach dem SGB XI erhalten können. Generelle Voraussetzung für die Erfassung als Pflegebedürftige oder -bedürftiger ist die Entscheidung der Pflegekasse oder der Privatversicherung über das Vorliegen einer Pflegebedürftigkeit und die Zuordnung zu den Pflegegraden 1 bis 5.

Um Leistungen aus der Pflegeversicherung zu erhalten, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Nicht alle, die einen Anspruch auf Pflegeleistungen hätten, wissen oder nutzen dies. Wie viele dies sind, ist unklar.

Die Vorausschätzung zeigt den alleinigen Impuls der alternden Bevölkerung auf das Ausmaß von Pflegebedürftigkeit nach heutigem Pflegebegriff. Hierzu wurden alters- und geschlechtsspezifische Pflegequoten vom 31.12.2023 „eingefroren“, auf die Bevölkerungsvorausschätzung des Landesamts für Statistik Niedersachsen bezogen und bis ins Jahr 2042 fortgeschrieben. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Pflegequoten auf dem Niveau von Ende 2023 in genau dieser Höhe und obendrein stabil bleiben, ist eher gering. Die Entwicklungen in der Vergangenheit zeigen einen stetigen, teils starken Anstieg, auch in den fortdauernden Nachwirkungen der Pflegereform 2017. Die Vorausschätzung skizziert daher den demografisch bedingten Mindestanstieg.


Beratung der Stadt Hannover für ältere Menschen sowie Angehörige und das persönliche Umfeld

  • Kommunaler Seniorenservice Hannover, Fachbereich Senioren,
  • Sprechstunden der offenen Senior*innenberatung in allen Stadtbezirken sowie der Senioren- und Pflegestützpunkte Niedersachsen der Stadt Hannover
  • Tel. 0511 168 42 345
  • senioren@hannover-stadt.de


Graphik - Pflegebedürftigkeit bis 2042

Graphik_6-2025-_Pflegebedürftigkeit_bis_2042_.pdf)Hannover: Starker Anstieg pflegebedürftiger Menschen bis 2042


Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


von Sigrid Lappe 6. Juli 2026
Am 8. Juli Schaufensteröffnung mit 100 NKR-Ducks Das NKR (Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellspender-Register), lädt am 8. Juli zur Schaufenstereröffnung mit 100 NKR-Big Ducks in der GALERIA Hannover in der Bahnhofstrasse ein. Alle Enten, die von NKR-Partnern, Unternehmen, Start-ups und Geschäften aus der Region liebevoll, individuell und kreativ „umgestylt“ wurden, präsentieren sich bis zum 29. Juli mit ihren neuen Outfits im GALERIA-Schaufenster bevor sie bei dem großen NKR-Benefiz-Entenrennen am Samstag, dem 1. August 2026, auf dem Maschsee starten. Übrigens: Noch bis kurz vor dem Entenrennen können die sportlichen Race Ducks für nur 5 Euro erworben werden. Sie nehmen am selben Tag an einem weiteren, gesondertem Entenrennen teil. Sämtliche Verkaufsstellen finden Sie hier. Mitmachen lohnt sich, denn 100 tolle Preise warten auf die Besitzerinnen und Besitzer der Sieger-Enten! Ablaufplan der Schaufenstereröffnung ab 11.00 Uhr: Begrüßung durch Stefan Schmaus, Geschäftsführer des Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspender-Registers gGmbH Begrüßung durch Tino Kordts, Filial-Geschäftsführer der GALERIA Filiale Hannover, anschließend Enthüllung des Schaufensters und Fototermin. Wissenswertes über das NKR: Alle zwölf Minuten bekommt in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs. Es kann jeden treffen, unabhängig von Geschlecht oder Alter. Oft kann nur eine Stammzellspende helfen. Das Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellspender-Register (NKR) hilft seit fast 30 Jahren mit mehr als 2.000 Spenden erfolgreich dabei, passende Stammzellspenderinnen und Stammzellspender für Blutkrebspatientinnen und -patienten zu finden. 
 Dazu werden u. a. sogenannte Typisierungsaktionen organisiert. Eine Typisierung ist ganz einfach: Wangenabstrich mit drei Wattestäbchen, zwei Minuten Zeit, fertig. Die Daten werden in das NKR-Stammzellspender-Register aufgenommen und sind bis zum 61. Lebensjahr der potenziellen Spenderinnen und Spender weltweit abrufbar. Ein Testset kann alternativ kostenfrei direkt hier auf der Webseite des NKR bestellt werden. Wichtig: Eine Stammzellspende aus dem Blut oder dem Beckenknochen hat nichts mit dem Rückenmark zu tun!  Über das NKR: Das NKR zählt zu den größten Stammzellspender-Registern Deutschlands. Seit der Gründung 1996 konnte das NKR mehr als 350.000 potenzielle Spenderinnen und Spender registrieren. Über 2.000 Stammzell- und Knochenmarkspenden konnten realisiert werden – und Leben retten!
von Sigrid Lappe 5. Juli 2026
Endspurt für „unbezahlbar & freiwillig“ 2026 Noch bis 15. Juli für den Preis für Bürgerengagement bewerben Gemeinsam mit den Sparkassen in Niedersachsen und den VGH Versicherungen lobt die Niedersächsische Landesregierung auch in diesem Jahr den „Niedersachsenpreis für Bürgerengagement – unbezahlbar & freiwillig“ aus. Damit soll das freiwillige Engagement stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und gewürdigt werden. Engagierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich noch bis Mittwoch, 15. Juli 2026, am Wettbewerb zu beteiligen.
von Sigrid Lappe 28. Juni 2026
Erlebnisferien mit tiergestützter Therapie Ein Projekt des Instituts für soziales Lernen mit Tieren in der Wedemark – gefördert von „Aktion Kindertraum“ Das Projekt „SummSumm und Iah – tiergestützte Therapie in der Wedemark“, bei dem die Kinder selbstbestimmt entscheiden, ob sie mit Kaninchen, Ziegen, Hühnern, Pferden… ihre Zeit verbringen, wird seit sechs Jahren von „Aktion Kindertraum“ gefördert. Auf dem weitläufigen Gelände stromern die Kinder aus den Klassen zwei bis vier völlig frei herum. Auf den Wiesen gehen sie von Gatter zu Gatter, um neue Erlebnisräume für sich zu entdecken und machen in der Interaktion mit den Tieren in kürzester Zeit erkennbare Entwicklungsschritte, die im Alltag sonst nicht stattfinden würden.
von Sigrid Lappe 22. Juni 2026
Die IdeenExpo öffnet zum zehnten Mal ihre Türen Und die Jubiläumsausgabe setzt neue Maßstäbe Für neun Tage ist die IdeenExpo 2026 geöffnet und für neun Tage wird das Messegelände in Hannover zur Bühne für Zukunftstechnologien, Innovationen und Berufsorientierung zum Mitmachen. In diesem Jahr werden rund 400 000 junge Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet und angrenzenden EU-Staaten erwartet.
von Sigrid Lappe 17. Juni 2026
Klönen unter Kastanien Eine „Begegnungsbank“ auf dem Stadtfriedhof Seelhorst lädt zum Reden ein Hannover (mhd). Reden über Gott und die Welt oder auch nur über das Wetter – dazu lädt ab 22. Juni 2026 die „Begegnungsbank“ auf dem Stadtfriedhof Seelhorst ein. Dort werden Ehrenamtliche ein offenes Ohr für jedermann und jedes Thema haben. Betreut wird dieses Projekt vom Malteser Hilfsdienst in Hannover, der „Stiftung Trauerbegleitung und Bestattungskultur in Hannover und Niedersachsen“ und der Landeshauptstadt Hannover. Sie hat schon viel gesehen, vielen Menschen Platz geboten und bekommt nun als „Begegnungsbank“ eine neue Bedeutung. Man findet sie auf dem Weg vom Haupteingang des Friedhofs in Richtung Kapelle auf der linken Seite in der Kastanien-Allee, ruhig gelegen unter schattigen Zweigen. Hier sollen nach dem Willen der Projektpartner demnächst Friedhofsbesucherinnen und -besucher zu bestimmten Zeiten einen Ansprechpartner oder eine Ansprechpartnerin finden. Das Gesprächsangebot sei bewusst niedrigschwellig gehalten und richte sich an alle, nicht nur an Trauernde, betont Anne Weyhing, Geschäftsführerin der „Stiftung Trauerbegleitung und Bestattungskultur in Hannover und Niedersachsen“. Die Erfahrung zeige nämlich, dass auf Friedhöfen nicht nur Angehörige von Verstorbenen unterwegs seien, sondern auch einsame Menschen oder solche, die Ruhe und Erholung in einem geschützten Raum suchen. Innerhalb der Stiftung wurde die Idee zur „Begegnungsbank“ geboren und fand in Andrea Eckhoff-Rosenbaum, Diözesanreferentin Soziales Ehrenamt der Malteser in der Diözese Hildesheim, schnell eine Mitstreiterin. Die Malteser leiten in Hannover den größten Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst und sind daher ebenfalls Experten in Sachen Trauerbegleitung. Ehrenamtliche Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner für die „Begegnungsbank“ werden zunächst aus den Reihen der Malteser und der Stiftung kommen.
von Sigrid Lappe 17. Juni 2026
Hannoversches Stadionsingen 2026: Vorverkauf ist gestartet Event wächst weiter – mehr Plätze dank neuer Bühnenlösung Ein halbes Jahr vor dem großen Event ist der Vorverkauf gestartet: Das große Hannoversche Stadionsingen 2026 steht in den Startlöchern. Am Dienstag, 15. Dezember 2026, bildet das Publikum in der Heinz von Heiden-Arena erneut den größten Chor der Stadt, um gemeinsam Weihnachtslieder zu singen. Nach dem überwältigenden Erfolg im vergangenen Jahr, als alle 31.500 Sitzplätze bereits einige Wochen vor der Veranstaltung ausverkauft waren, wird das Stadionsingen in diesem Jahr noch einmal größer gedacht. Durch eine neue Platzierung der Bühne in der Südkurve entstehen zusätzliche Sitzplatzkapazitäten – noch mehr Menschen können so Teil dieses besonderen Events des Kirchenkreises Hannover werden.
von Sigrid Lappe 15. Juni 2026
Hannovers Retter qualifizieren sich für Bundeswettkampf 2027 Vier Retter-Teams aus dem Großraum Hannover holten am Wochenende 13./14. Juni 2026 beim Landeswettkampf der Johanniter einen ersten Platz und werden damit im Sommer nächsten Jahres beim Bundeswettkampf vor dem Publikum in Hannover antreten. Faire Wettkämpfe und viele freundschaftliche Begegnungen prägten den „Tag der Johanniter“ im niedersächsischen Otterndorf. Bei den „Olympischen Spielen des Rettens“ waren rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 29 Teams aus 16 Ortsverbänden in Niedersachen und Bremen angetreten, die Hälfte aus dem Großraum Hannover für den Regionalverband Niedersachsen Mitte. Zwei Stunden dauerte die Siegerehrung mit Musik, Glitzerkonfetti und lautem Applaus. Jede Mannschaft wurde bejubelt. Das war verdient, denn Kinder und Jugendliche, Ehrenamtliche und Profiretter,  Rettungshundestaffeln und Erzieherteams hatten zuvor beim Erste-Hilfe-Wettkampf der Johanniter geliefert! Die Freude war auch groß, weil sich alle Erstplatzierten in den sechs Kategorien mit ihrer Leistung für den Bundeswettkampf qualifizieren konnten. Der findet im Juni 2027 in Hannover statt, also Heimspiel!
von Sigrid Lappe 8. Juni 2026
Gemeinsam stark gegen Altersdepression Hannover Fellows Ride mit neuem Schirmherrn und erweitertem Programm Am 27. Juni 2026 macht der Fellows Ride Station in Hannover und setzt ein deutliches Zeichen für mehr Aufmerksamkeit im Umgang mit Depressionen und mentaler Gesundheit. Die bundesweite Benefiz Motorradinitiative vereint Motorradfahrerinnen und -fahrer sowie engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer, um auf psychische Erkrankungen aufmerksam zu machen und Spenden für Hilfsangebote zu sammeln.
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Für mehr sozialen Wohnraum in der Region
Region stärkt den Erwerb von Belegungsrechten

Sechs Millionen Euro für soziale Wohnraumförderung


Der Bedarf nach sozialem Wohnraum bleibt hoch: Vor allem Menschen in herausfordernden Lebenslagen, die wohnungslos oder akut von Wohnungslosigkeit bedroht sind, nach dem Aufenthalt in einem Frauenschutzhaus eine Wohnung suchen oder aufgrund von Erkrankungen oder Behinderungen vom freien Wohnungsmarkt ausgeschlossen werden, brauchen dringend Unterstützung.

Mit einer Neufassung der Richtlinie zum Erwerb von Belegungsrechten im Wohnungsbestand und der Verdoppelung des Fördervolumens reagiert die Region auf die anhaltend hohe Nachfrage nach sozial gebundenem Wohnraum: Jetzt stehen sechs statt wie bisher drei Millionen Euro für dieses Förderprogramm zur Verfügung.


„Diese Maßnahme ist ein entscheidender Schritt zur Bekämpfung der anhaltenden Wohnungsnot: Ziel der neuen Regelung ist es, die Zahl der Belegungsrechte weiter zu steigern, den Antragsprozess zu verbessern und die Zielgruppe präziser zu definieren, um besonders bedürftige Menschen schnell und effektiv mit Wohnraum zu versorgen. Hier haben wir auch insbesondere die Frauen und Kinder im Blick, die im Anschluss an einen Frauenhausaufenthalt keine Wohnung finden“, betont Regionspräsident Steffen Krach.


Seit der Einführung der Richtlinie zum Erwerb von Belegungsrechten im Jahr 2015 konnte die Region Hannover über 300 Wohnungen mit Belegungsrechten sichern. Im Jahr 2023 wurden 67 Belegungsrechte erworben, und für das Jahr 2024 werden 73 Belegungsrechte (38 beantragte Förderungen) erwartet. „Aufgrund der wachsenden Nachfrage und der gestiegenen Förderbedarfe haben wir die finanziellen Mittel auf insgesamt sechs Millionen Euro pro Jahr erhöht. Damit kann die Region Hannover im kommenden Jahr bis zu 110 zusätzliche Belegrechte sichern und weiterhin die Versorgung von Menschen in schwierigen Lebenslagen mit Wohnraum sicherstellen“, erklärt die Sozialdezernentin der Region Hannover, Dr. Andrea Hanke.

Zum Belegungsrecht in der Region Hannover: Die Region bietet Vermieterinnen und Vermietern finanzielle Anreize, Wohnraum für bedürftige Haushalte zur Verfügung zu stellen. Sie können ihre Wohnungen für einen Zeitraum von 5 bis 30 Jahren an die Region binden und ein Belegungsrecht einräumen. Im Gegenzug erhalten sie Zuschüsse: 2 Euro pro Quadratmeter zusätzlich zur Monatsmiete bei kurzen Laufzeiten (5 bis 9 Jahre) und 2,50 Euro pro Quadratmeter bei längeren Bindungen (10 bis 30 Jahre).
 
Zentrale Bausteine des Förderpaketes sind außerdem:

·         Qualifizierungszuschuss: Für Modernisierungen, die den Wohnstandard erhöhen, abhängig von Bindungslaufzeit und Wohnungsgröße. Jetzt neu: Die bisherige Deckelung von 10.000 Euro für den Qualifizierungszuschuss entfällt.

·         Instandsetzungszuschuss: Unterstützung von bis zu 10.000 Euro für Reparaturen nach Schäden.

·         Mietausfallgarantie: Absicherung gegen Mietrückstände oder Leerstand für Vermietende, die Wohnungen an Haushalte im Rahmen der Wohnungsnotfallhilfe vermieten.


Ausnahmeregelung bei drohendem Wohnungsverlust: Ein neu eingeführtes Verfahren ermöglicht es, das Belegungsrecht auch dann zu erwerben, wenn einige der Voraussetzungen nicht vollständig erfüllt sind.

„Für alle Kinder, Frauen und Männer – und besonders für Menschen mit Problemen, schwierigen Lebensbiografien oder schweren Schicksalsschlägen – ist eine eigene Wohnung, ein persönlicher Rückzugsort, enorm wichtig“, sagt Hanke. „Wer in der glücklichen Situation ist, eine oder mehrere Wohnungen zu besitzen, hat hier die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren und anderen Menschen dabei zu helfen, ein sicheres Zuhause zu finden. Vermieterinnen und Vermieter, die sich hierfür entscheiden, sind zudem auch finanziell abgesichert und haben mit der Region Hannover eine feste und zuverlässige Vertragspartnerin.“


Interessierte Vermieterinnen und Vermieter können sich an die Region wenden. Kontakt: Eyla Schäfer vom Team Wohnen berät unverbindlich unter Telefon (0511) 616-24358, E-Mail: wohnraumfoerderung@region-hannover.de.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo