Kindgerechte Version des Nussknackers im Theater am Aegi

 

  Am späten Donnerstagnachmittag, 4. Dezember, präsentiert ab 17 Uhr das Prager Festspielballett eine kindgerechte Version des Nussknackers im Theater am Aegi.

Ein Erzähler begleitet und erklärt das Ballett für die kleinen Gäste. 

Tickets für die Vorstellung kosten zwischen 31,40 und 43,60 Euro und lassen sich unter reservix.de erwerben.

 

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


von Sigrid Lappe 23. Februar 2026
„Blütenlese“ Lesung und Musik von Selma Merbaum am 26. 02. "Blütenlese" nannte das nur 18 Jahre alt gewordene jüdische Mädchen Selma Merbaum ihre Sammlung von Gedichten. In ihnen spricht eine überlebensgroße Sehnsucht nach Liebe: in einer Zeit voller Hass, Gewalt und Krieg. Selma Merbaum starb 1942 in dem deutschen Zwangsarbeiterlager Michailowka in der heutigen Ukraine. Inzwischen gehören die Gedichte von Selma Merbaum zur Weltliteratur.
von Sigrid Lappe 22. Februar 2026
Artenschutztag 2026 im Magic Park Verden am 1. März: Natur entdecken & Tiere schützen Aktionstag rund um Artenvielfalt und Nachhaltigkeit mit Angeboten zum Mitmachen für Familien. Am Sonntag, 1. März 2026, steht im Magic Park Verden alles im Zeichen des Arten- und Naturschutzes. Beim Artenschutztag erwartet die Besucherinnen und Besucher von 10:00 bis 18:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit Informationsständen, Mitmach-Aktionen und spannenden Einblicken in regionale wie internationale Projekte.
von Sigrid Lappe 19. Februar 2026
„Flügel“: Ukrainische Jugendliche bringen dokumentarische Performance in die Marktkirche Das Theaterstudio „Teatromania 2.0“ thematisiert am 24. Februar in der Marktkirche Heimatverlust, Kriegstrauma und die Hoffnung auf Rückkehr. Was bleibt von der Heimat, wenn man sie verlassen muss? Dieser Frage geht das Theaterstudio „Teatromania 2.0“ am Dienstag, den 24. Februar 2026, um 19:00 Uhr in der Marktkirche Hannover nach. In der dokumentarischen Performance „Flügel“ verarbeiten junge Geflüchtete aus der Ukraine ihre Erlebnisse und werfen einen tiefgreifenden Blick auf die Realität des Krieges.
von Sigrid Lappe 19. Februar 2026
Umkehr – Orgelvespern in der Basilka St. Clemens Am Samstag, 21. Februar, beginnt in der Basilika St. Clemens eine Reihe mit besonders gestalteten Orgelvespern. Orgelvespern verbinden in besonderem Maße Gebet und Musik. In diesem Jahr wird es in der Basilika St. Clemens eine besondere Reihe mit Orgelvespern geben, deren Gestaltung sich am Kirchenjahr orientiert. Das Konzert zum Beginn der Fastenzeit am Samstag, 21. Februar ist „Umkehr“ überschrieben. Beginn ist um 18:30 Uhr (Platz an der Basilika 1, 30169 Hannover)
von Sigrid Lappe 12. Februar 2026
theaterwerkstatt hannover spielt: "Schrei - Ruhe bitte!" Die Ensembleproduktion der theaterwerkstatt hannover spielt im Pavillon. „Schrei - Ruhe bitte!", eine musikalisch-theatrale Untersuchung zwischen Lust und Verzweiflung, Gleichzeitig wird damit das Jubiläumsjahr von Hannovers ältestem Freien Theater eingeläutet, das in 2026 ein halbes Jahrhundert alt wird.
von Sigrid Lappe 9. Februar 2026
Ulfert Smidt geht als Organist der Marktkirche in den Ruhestand  30 Jahre hat Professor Ulfert Smidt die Kirchenmusik an der Marktkirche Hannover geprägt, mit seinem musikalischen Temperament, kreativen Ideen und einer spürbaren Liebe zu den herausragenden Orgeln der Kirche. Am 22. Februar wird er mit einem feierlichen Gottesdienst um 10 Uhr in der Marktkirche in den Ruhestand verabschiedet. Die Festpredigt hält die ehemalige Landesbischöfin Margot Käßmann. Am Sonnabend, 21. Februar, gibt Ulfert Smidt um 18 Uhr in der Marktkirche ein Abschiedskonzert. Er spielt dabei an der großen Orgel Werke von Melchior Schildt, Bach, Franck und Jonathan Harvey. Der Eintritt ist frei.
von Sigrid Lappe 7. Februar 2026
clemensklingt. Basilika St. Clemens startet in die dritte Saison Orgel, Jazz und Improvisationen 2026 Jahresprogramm 2026 von clemensklingt: Musik an der Basilika St. Clemens mit über 20 Konzerte, Orgelvespern und musikalische Kooperationen. „Mit dem Programm setzen wir neue und überraschende Akzente in der Basilika“, sagt Francesco Bernasconi, Regionalkantor der Katholischen Kirche in der Region Hannover und Verantwortlicher für clemensklingt. Elektronische Musik, Improvisationen, Jazz und Lobpreis sorgen für ungewohnte Klänge: „Schon der Auftakt am Samstag, 31. Januar, mit einem Improvisationsabend von Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim zeigt die Bandbreite, die unseren Besucherinnen und Besuchern geboten wird.“ Im August wird die "Little Jazz Mass" von Bob Chilcott in der Basilika gesungen und auf dem Platz vor der Kirche findet ein Worship-Open-Air statt. Worship- oder Lobpreis-Musik verbindet Pop-Rhythmen mit gesungenen Gebeten oder spirituellen Texten, die von einem starken Glauben an Gott erzählen. Die Verbindung aus Musik und Gebet ist nicht neu. „Auch die eher klassische kirchenmusikalische Form zieht sich durch unser Programm“, so Bernasconi. Er verweist auf eine Reihe von Orgelvespern zu kirchlich geprägten Zeiten wie zur Fastenzeit, zu Ostern, Pfingsten, Erntedank oder dem Hochfest Christkönig als Abschluss des Kirchenjahrs eine Woche vor dem 1. Advent. „Diese abendlichen Orgelkonzerte, teilweise mit Gesang, stellen dabei einen geistlichen Gedanken in den Mittelpunkt, wie Umkehr, Demut oder Dankbarkeit.“ Zudem kommt durch die Konzertreihe die Klangfülle der Klais-Orgel in der Basilika zum Tragen. Fortgesetzt werden auch bewährte Reihen wie „clemenseinst“, die Konzertreihe für Alte Musik. „Unser diesjähriger Leitgedanke für diese Reihe ist Verwandlung“, erläutert Bernasconi. Auch hier findet sich ein ungewöhnliches Konzert in der Reihe: ein „Remix“, der Alte Musik mit elektronischen Klängen verbindet (12. Juni). Italien und Großbritannien sind zwei weitere Eckpunkte im Programm. Bereits zum dritten Mal werden vom 18. bis 20. September unter dem Motto „Kennst du das Land“ die Tage italienischer Musik aufgeführt: „Das ist wie ein Konzert in drei Sätzen, das weltliche, kirchliche und populäre Musik vereint.“ Die Schirmherrschaft für diese Reihe hat das Italienische Generalkonsulat. Neu ist der britische Advent unter dem Titel „Rejoice in the Lord“. Der Portsmouth Cathedral Choir wird am 18. Dezember ein Konzert geben, Christmas Carols werden am 19. Dezember vom Propsteichor St. Clemens gesungen. Zum Programm gehören neben den Konzerten und Reihen auch Fortbildungen. In diesem Jahr beispielsweise Workshops zum Kantorendienst in heiligen Messen, zu Orgelimprovisation und zu Gospelgesängen. „Eine besondere Kooperation verbindet uns mit der Cella St. Benedikt“, sagt Bernasconi. Zusammen mit den im Stadtkloster Hannover lebenden Benediktinern werden Grundlagen der Gregorianik, dem einstimmigen lateinischen Chorgesang, erschlossen. Eine weitere Kooperation hat es bereits im Vorfeld dieses Jahresprogramms gegeben: „Zusammen mit der Ateliergemeinschaft von Goethe Exil wurde ein neues Logo und eine veränderte grafische Gestaltung erarbeitet“, berichtet Bernasconi. Die Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern hat im vergangenen Jahr die Ausstellung „Little Boy – Fat Man“ aus Anlass des 80. Jahrestages des Atombombenabwurfes auf Hannovers Partnerstadt Hiroshima in der Basilika St. Clemen präsentiert. Die musikalische Gestaltung beim Rahmenprogramm lag in den Händen von Bernasconi: „Daraus hat sich nun eine weitere Zusammenarbeit für unser Erkennungszeichen ergeben.“ Hinweis in Kürze: Der Katholischen Kirche in der Region Hannover gehören über 125 000 Katholikinnen und Katholiken an. Sie umfasst nicht nur die Landeshauptstadt, sondern reicht von Nienburg bis Lehrte und von Burgdorf bis Springe. Gegliedert ist die Katholische Region in 23 Pfarrgemeinden mit 60 Kirchen und vier Missionen für Katholikinnen und Katholiken anderer Muttersprache sowie mehrerer Verbände. In enger Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte, der Caritas, den Maltesern und dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) werden zahlreiche Begegnungs-, Beratungs-, Betreuungs- und Unterstützungsmöglichkeiten angeboten. Die Haupt- und Mutterkirche ist die 1718 geweihte Basilika St. Clemens.
von Sigrid Lappe 3. Februar 2026
Pilotprojekt: Du. Ich. Demokratie. Wie gestaltet sich Demokratie im Alltag? Junge Menschen haben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten, die sie in einer demokratischen Gesellschaft übernehmen sollten. Dabei sind Regeln für ein respektvolles Miteinander unerlässlich, um ein harmonisches Zusammenleben zu fördern. Das neue Pilotprojekt „DU. ICH. DEMOKRATIE.“ ist eine gemeinsame Initiative der Landeshauptstadt und der Polizei Hannover, die zusammen mit Schulen die demokratische Kompetenz von Jugendlichen stärken möchte. Durch verschiedene Aktivitäten und Workshops werden junge Menschen dazu ermutigt, aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinschaft teilzunehmen und Verantwortung zu übernehmen.
weitere Beiträge

Podcastprogramme:

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Digitale Bühne:

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Torben Kessler © Kerstin Schomburg


Mitmachen – zuhören - staunen

„Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ – Musikschule bestreitet Fernsehsendung auf h1

Unter dem Titel "Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ sendet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover seit 1. März täglich um 10 und um 14 Uhr auf dem Sender h1.

Kinder im Kita- und Grundschulalter sowie die ganze Familie sind mit vielen kleinen Beiträgen zum Singen, Musizieren und Tanzen eingeladen. Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon - oder im Flimmerkasten.

Es gibt viel zu sehen, zu hören und auch zu lernen, bei Melodien zum Träumen, Liedern zum Mittanzen und Instrumenten zum Kennenlernen. „Gerade in der derzeit für Kinder besonders belastenden Situation ist es wichtig, dass sie weiter Musik machen können. Die Musikschule der Landeshauptstadt und das Bürgerfernsehen h1 zeigen in dieser vielseitigen und liebevoll für Kinder produzierten Serie, wieviel Lebensfreude Musik und Tanz in unseren Alltag bringen. 

Es gibt viel zu sehen, zu hören und auch zu lernen, bei Melodien zum Träumen, Liedern zum Mittanzen und Instrumenten zum Kennenlernen. „Gerade in der derzeit für Kinder besonders belastenden Situation ist es wichtig, dass sie weiter Musik machen können. Die Musikschule der Landeshauptstadt und das Bürgerfernsehen h1 zeigen in dieser vielseitigen und liebevoll für Kinder produzierten Serie, wieviel Lebensfreude Musik und Tanz in unseren Alltag bringen. h1 macht es möglich, dass Familien und Kinder ihre Lehrkräfte der Musikschule zwar nicht in der Kita, aber dafür jetzt sogar ‚im Flimmerkasten‘ erleben können. Die Lehrkräfte können auf diesem Wege zum Mitmachen motivieren. Diese Sendung ist eine echte Bereicherung“, erläutert Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter der neuen Sendereihe. 

Die Sendung ist eine Kooperation zwischen der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover und dem Offenen Kanal h1. Seit 1. März sind täglich um 10 Uhr und um 14 Uhr abwechslungsreiche Sendungen von circa 25 Minuten Länge zu sehen. Montags und mittwochs wird es jeweils neue Folgen geben, die an den anderen Tagen wiederholt werden.

Die Sendungen sind zu sehen: im Kabelnetz Analog: Sonderkanal 11/Euronews, Digital: anbieterabhängig und im Internet-Live-Stream: https://h-eins.tv. Außerdem sind die Sendungen in der Mediathek von h1 nach dem Sendetermin unter h-eins.tv/programm jederzeit abrufbar, Video: youtu.be

Einen Fernseher hat wirklich fast jede Familie. Also: h1 einschalten und mitmachen bei „Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“!




Fest verankert: Hannovers Schauspiel erinnert an Opfer rechter Gewalt und Rassismus

Das soll eine bleibende Erinnerung sein: Im Foyer des Schauspielhauses Hannover wurde eine Wandtafel fest installiert, die an prominenter Stelle im Eingangsbereich unter der Überschrift "Say their names" die Namen von Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland auflistet. Diese Liste wird seit 1990 geführt und sie beruht auf Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung. Sie soll stetig ergänzt werden.

Eine Arbeitsgruppe des Schauspiel-Ensembles hat in Zusammenarbeit mit Leyla Ercan, die seit 2019 als Agentin für Diversität am Staatstheater angestellt ist, Ideen und Aktionen entwickelt, um nachhaltig und sichtbar Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu setzen - auch über die Spielzeiten hinaus.

Zu dieser Aktion sagt Schauspiel-Intendantin Sonja Anders: "Über Erinnerungskultur und Aufarbeitung rassistischer Übergriffe wird viel diskutiert, und trotzdem passiert insgesamt noch viel zu wenig. Dem Ensemble und mir ist es wichtig, sich mit einem starken Signal mit all denjenigen zu solidarisieren, die tagtäglich Opfer von Gewalt und Rassismus werden."

Sonja Anders arbeitet seit ihrem Amtsantritt im Herbst 2019 gemeinsam mit dem Schauspiel-Ensemble daran, Fragen von Diversität und Öffnung sowie Themen wie Rassismus, Klassismus und Geschlechtergerechtigkeit stärker in den Fokus zu rücken.

 Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo 


Geschichte im Blick

Die Staatstheater erinnern mit einer Info-Tafel an die wechselhafte Geschichte des Ballhofes

Der 1664 erbaute Ballhof blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Eine durch die Staatstheater Hannover angebrachte Info-Tafel bringt auch die Schattenseiten der Geschichte in Erinnerung.
Anlass ist, dass an der Fassade des angegliederten Spitta-Gebäudes bis heute ein von den Nationalsozialisten angebrachter Ausspruch sowie eine Sig-Rune zu sehen sind. Diese Rune war das Emblem des „Deutschen Jungvolks“, einer Unterorganisation der Hitlerjugend - und gehört heute zur Liste verbotener Zeichen in der Bundesrepublik Deutschland. Ab 1939 wurde der Ballhof als Heim der Hitlerjugend genutzt, im anliegenden Spitta-Haus war bis 1943 ein Heim für den Bund Deutscher Mädel untergebracht.

Der 1664 erbaute Ballhof blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Eine durch die Staatstheater Hannover angebrachte Info-Tafel bringt auch die Schattenseiten der Geschichte in Erinnerung.

 Anlass ist, dass an der Fassade des angegliederten Spitta-Gebäudes bis heute ein von den Nationalsozialisten angebrachter Ausspruch sowie eine Sig-Rune zu sehen sind. Diese Rune war das Emblem des „Deutschen Jungvolks“, einer Unterorganisation der Hitlerjugend - und gehört heute zur Liste verbotener Zeichen in der Bundesrepublik Deutschland. Ab 1939 wurde der Ballhof als Heim der Hitlerjugend genutzt, im anliegenden Spitta-Haus war bis 1943 ein Heim für den Bund Deutscher Mädel untergebracht.
Nach mehreren Initiativen und Anläufen hatte der Bezirksrat Mitte erst Ende Januar diesen Jahres gefordert, die Symbole an der denkmalgeschützten Fassade zu kommentieren und das Ballhof-Areal historisch einzuordnen.

Die Landeshauptstadt Hannover ist nun mit der Anbringung einer Info-Tafel beauftragt, was aber erfahrungsgemäß Jahre dauern kann!
Die Mitarbeitenden der Niedersächsischen Staatstheater Hannover, die den denkmalgeschützten Ballhof als Spielstätte nutzt, stören sich schon seit vielen Jahren daran. "Das ist ein geradezu unerträglicher Zustand und es war längst überfällig, dass hier etwas unternommen wird", erklärt Schauspiel-Intendantin Sonja Anders. "Theater sind Orte der Demokratie."
Auch Staatsopern-Intendantin Laura Berman betont die Dringlichkeit dieser Maßnahme: "Wir stehen nicht nur auf der Bühne für Werte der Freiheit und Solidarität. Dass wir tagtäglich in einem Gebäude arbeiten, welches Nazi-Symbole an der Fasse trägt, ist nachvollziehbarer Weise für viele Mitarbeitende nicht akzeptabel."
Die Info-Tafel der Staatstheater überbrückt nun die Zeit, bis die Stadt eine geeignete Form der längst überfälligen Aufarbeitung der Ballhof-Geschichte installiert hat.
Für eine lebendige und kritische Erinnerungskultur stehen auch viele künstlerische Projekte und Aktionen der Staatstheater Im Foyer des Schauspielhauses erinnert unter dem Titel „
Say their names“ seit Janaur eine Installation an die Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland. Zuletzt traten die Ensembles der Staatstheater Hannover mit einer gemeinsamen Video-Aktion auf, um an die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau vor einem Jahr zu gedenken.

Staatstheater/PreDiNo/HaWo


Junge Filmschule ebnet den Weg „to the Movies“
Zwölf- bis 18-Jährige lernen in Online-Workshops das Filmemachen

Die nächste Erfolgsserie für Netflix produzieren? Steven Spielberg beerben und in Hollywood auf dem Regiestuhl Platz nehmen? Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren haben sich unter dem Motto „To the Movies 2021“ für die Junge Filmschule beworben und haben damit die Chance, bei echten Profis das Filmemachen zu lernen. Acht Nachwuchsfilmerinnen und -filmer oder Teams nehmen teil. Coronabedingt finden die Ganztagesworkshops online statt. 

An sieben Wochenenden lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg von der Drehbuchentwicklung bis zum fertigen Schnitt. Am Ende steht der eigene fertige Kurzfilm.

Dem Nachwuchs steht ein Team aus Profis zur Seite: Filmemacher und Fotograf Martin Bargiel, Diplom-Tonmeister Henrik Cordes, Regisseur und Cutter Damian Schiporeit, Drehbuchautor und Regisseur Ulrich Klingenschmitt und Cutter Manuel Sanchez. Die Leitung hat von Uwe Plasger vom Medienzentrum der Region Hannover.

„Am wichtigsten ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber Spaß am Filmen haben und bereit sind, an allen sieben Wochenenden dabei zu sein“, sagt Projektleiter Uwe Plasger.

Informationen zum Ausbildungsprogram „To the Movies 2021“ im Internet unter to-the-movies