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von Sigrid Lappe • 25. September 2026
Knabenchor Hannover und krajenski verbinden Chormusik mit den Klangwelten der Hammondorgel Was haben Paul Gerhardt, Johann Sebastian Bach, Heinrich Schütz, Carole King und Miles Davis miteinander zu tun? Beim Konzert „Chor meets Jazzorgel – von Paul Gerhardt bis Miles Davis“ treffen am Sonntag, 4. Oktober 2026, um 18:00 Uhr in der St. Martinskirche Linden-Mitte ganz unterschiedliche musikalische Welten aufeinander. Der Knabenchor Hannover gestaltet unter der Leitung von Jörg Breiding gemeinsam mit dem Hammondorganisten krajenski. einen Konzertabend, der geistliche Chormusik aus mehreren Jahrhunderten mit Jazz, Pop und improvisierter Orgelmusik verbindet.
von Sigrid Lappe • 25. September 2026
Musikschule bietet mit „Podium 2+“ neuen Wettbewerb für Ensembles Die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover lädt am 3. und 4. Oktober erstmalig unter dem Titel „Podium 2+“ Ensembles zum Talentwettbewerb ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnemer sind aufgefordert, ihre Talente zu zeigen: ob singen, tanzen, moderieren oder alles zusammen! Beim Podium 2+ präsentieren Ensembles im Europasaal der Musikschule, Maschstraße 22-24, ihre individuellen Fähigkeiten und kreativen Ideen. Ob neu gegründet oder bereits seit Jahren gemeinsam auf der Bühne – willkommen sind Gruppen aller Stilrichtungen und Erfahrungsstufen. Das Programm kann individuell gestaltet werden. Improvisation und eigene Kompositionen, Kreativität auf der Bühne, auch in Form einer spannenden Moderation, sind willkommen. Teilnehmen können Ensembles mit zwei bis zwölf Personen aller Altersgruppen ab sechs Jahren – unter der Voraussetzung, dass mindestens eine Person Schülerin oder ein Schüler der Musikschule ist. Beim Podium 2+ der Musikschule gibt es keine Leistungsvorgaben. Den Maßstab legen die Ensembles, die auf der Bühne stehen, selbst an. Gemessen werden sie an ihrem Potenzial, unabhängig von Alter, Erfahrung oder Schwierigkeitsgraden. In einer Zeit, in der die KI und Digitalisierung eine große Rolle spielen, bietet die Musikschule mit der Förderung des Ensemblespieles einen Gegenpol zu Individualisierung, Digitalisierung und sozialer Distanz. Persönliche Begegnung, eigener Ausdruck, der nur im Miteinander aufgeht, Verantwortung und Gemeinschaftsgefühl bilden die Grundlage für jedes dieser Ensembles. Was sind die Vorgaben für den Auftritt beim Podium 2+? Die Ensembles müssen zwei Beiträge unterschiedlichen Charakters von jeweils vier bis zwölf Minuten präsentieren sowie einen Steckbrief des Ensembles für die Jury abgeben. Gespielt werden können Improvisationen, Eigenkompositionen, wechselnde Instrumente, einzelne Sätze oder vollständige Werke. Anmeldungen in der Musikschule unter Tel. (0511) 168-44137. Weitere Informationen auch online unter www.musikschule-hannover.de .
von Sigrid Lappe • 22. September 2026
Premiere eines "Inneren Road Movies“ Pascal Dusapins Oper " Il Viaggio, Dante" in Hannover Klassiker der Weltliteratur als zeitgenössisches Musiktheater: Pascal Dusapin hat sich von Dantes Werken ,Die göttliche Komödie' und ,Das neue Leben' zu einem „Operatorium“ inspirieren lassen und mit ,Il Viaggio, Dante' ein Werk komponiert, das alles vereint, was Oper auch heute so faszinierend macht.
von Sigrid Lappe • 20. September 2026
„Romeo & Julia“ ab 11. September am Schauspiel Hannover Ab 06. November kommt „Romeo & Julia“ als Ballett in das Opernhaus Hannover Am Schauspiel Hannover steht Shakespeares „Romeo & Julia“ in der Regie von Lena Brasch ab 11. September 2026 auf dem Spielplan. Ihre Inszenierung der weltberühmten Lovestory fokussiert die Verantwortung der Elterngeneration. Julia wird vierzehn Jahre alt. Vierzehn, als sie verheiratet werden soll, vierzehn, als sie sich gegen den Willen ihrer Eltern stellt, vierzehn, als sie sich für Romeo entscheidet. Auch Romeo ist nur wenig älter. Wo sind ihre Eltern? Sie sind beschäftigt. Gefangen in ihren Konflikten, Regeln, einer alten Feindschaft, deren Ursprung kaum noch jemand benennen kann. Und hier setzt Lena Braschs Inszenierung an: sie verschiebt den Blick von der romantischen Liebestragödie auf das System, das diese Liebe von Anfang an unter Druck setzt. Wie kaputt ist eine Welt, in der Erwachsene den Tod ihrer Kinder herbeiführen, weil sie nicht wahrnehmen, was ihre Kämpfe, Erwartungen, Herrschaftsansprüche anrichten? Was hinterlässt diese Generation der nächsten außer Zwietracht und fortgesetzter Gewalt? I m Opernhaus steht das Ballett „Romeo & Julia“ ab 06. November auf dem Spielplan. Hierzu gibt es am 31. Oktober von 11 bis 12.30 Uhr eine Matinee als Einführung.
von Sigrid Lappe • 20. September 2026
Nahklang-Konzertreihe: Vorverkauf für die Spielzeit 26/27 gestartet In ihrer bald 100-jährigen Geschichte öffnet sich die Kammermusik-Gemeinde Hannover für Neues. In der kommenden Saison gibt es neben Streichquartett-, Klavier- und Orgel-Klängen, neben Lied- und Violin-Rezital auch eine Premiere: Erstmals ist mit Stockholm Chamber Brass ein Blechbläser-Ensemble zu Gast. Vom 10. Oktober 2026 bis zum 27. Juni 2027 finden elf Konzerte im Festsaal der Galerie und in der Orangerie Herrenhausen statt. Seit der Saison 2020/2021 ist der Pianist Markus Becker, Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, künstlerischer Leiter der Konzertreihe: „Wir freuen uns auf eine vielfarbige Spielzeit, die von herausragenden Ensembles, Solisten und Solistinnen und Solisten gestaltet wird“, so Becker. „Seit fast 100 Jahren verbindet die Kammermusik-Gemeinde Hannover Tradition mit lebendiger Gegenwart und schafft mit ‚Nahklang‘ besondere musikalische Begegnungen. Im Auftaktkonzert spielt der große Pianist Christian Zacharias einen ungewöhnliches Klavierabendprogramm, sozusagen Kammermusik allein. Aber auch junge herausragende Talente sind zu Gast. Und das Sommerfestival im Juni wird wieder der krönende Abschluss der Saison werden. .
von Sigrid Lappe • 20. September 2026
Schweden gewinnt Internationalen Feuerwerkswettbewerb 2026 in Hannover – und das bereits zum sechsten Mal! Glanzvoller Abschluss in Herrenhausen: Das schwedische Team Göteborgs FyrverkeriFabrik (GFF) hat den 34. Internationalen Feuerwerkswettbewerb in Hannover gewonnen. Mit seiner Show „Sky High“ setzte sich das Team beim Finale am 19. September gegen die internationale Konkurrenz durch. Platz zwei ging an Suomen Pyrotekniikka aus Finnland, Platz drei belegte Pyroteknikk AS aus Norwegen. Mit dem Sieg in diesem Jahr gehört GFF zu den erfolgreichsten Teams der Wettbewerbsgeschichte. Das 1994 gegründete Unternehmen steht für innovative Pyromusicals und präzise Inszenierungen und ist international auf Wettbewerben, Festivals und Großveranstaltungen aktiv.
von Sigrid Lappe • 19. September 2026
T heater Linsensuppe präsentiert: KEINE ANGST – Deine Angst Junges hannöversches Ensemble bringt tragikomische Szenencollage auf die Bühne Was verbindet eine Ballett-Tänzerin, die erbittert gegen ihren inneren Kritiker kämpft, einen alternden Teeniestar und eine erfolgreiche Influencerin? Es ist das universelle, menschliche Gefühl der Angst. Das junge Hannoveraner Ensemble Theater Linsensuppe bringt mit „KEINE ANGST – Deine Angst“ ein hochaktuelles, tragikomisches Bühnenwerk in die Jugendkirche Hannover. Die Uraufführung findet am 9. Oktober 2026 um 20:00 Uhr statt. Beschützend oder lähmend? Das Wesen der Angst Im Zentrum der Stückentwicklung steht die Erkenntnis des Ensembles: Angst ist nicht gleich Angst. Die Inszenierung differenziert scharf zwischen der existenziellen Urangst, die das Leben biologisch schützt, und den modernen Ängsten, die den Menschen im Alltag hemmen und blockieren. Das Stück verzichtet dabei auf eine klassische, lineare Erzählweise. Stattdessen entfaltet sich auf der Bühne eine rasante Szenencollage aus acht verschiedenen Handlungssträngen. Das Besondere an der Inszenierung: Die Ensemblemitglieder schlüpfen im fliegenden Wechsel in mehrere Rollen und machen so auch formal die Zerrissenheit der Psyche greifbar. So wird etwa die übervorsichtige Figur „Moni“ im Laufe des Abends von fünf unterschiedlichen Darstellerinnen un Darstellern gespielt. 
von Sigrid Lappe • 18. September 2026
Das meistbespieltes Outdoor-Klavier der Welt , das Piano im Kulturdreieck in Hannover ist wieder da! Ob Anfänger oder Profi: Das Beton-Klavier ist für alle da. Seit dem 12. Dezember 2025 steht es auf dem Opernplatz und wurde insgesamt rund 105.000 Minuten bespielt. Zwischendurch musste es für einige Großveranstaltungen weichen, jetzt ist wieder da – und ist sogar Teil von Konzerten. Und wenn Jemand in die Tasten haut, muss man einfach stehenbleiben und zuhören! Anatoly Dyatlov und Sahand Saadat-Krüger spielen leidenschaftlich gerne Klavier. Regelmäßig sitzen sie an dem massiven Outdoor-Piano, und erfreuen die vorbeilaufenden Menschen mit ihrer Musik. Seit der Eröffnung am 12. Dezember 2025 wurden insgesamt 105.265 Minuten auf dem Klavier gespielt, das sind ungefähr 73 Tage, die das Instrument dauerhaft in Gebrauch war. Laut Herstellerangaben ist es damit das meistbespielte Outdoor-Piano der Welt! Das Rezept für den Erfolg besteht aus drei Zutaten: zentral, spontan und für alle zugänglich. Anatoly kommt mehrmals die Woche zum Opernplatz, um dort zu spielen. „Das Piano bedeutet mir wirklich eine ganze Menge“, betont der 28-Jährige. Er schätzt besonders die Begegnungen, die er hier macht – auch seine Verlobte hat er am Klavier kennengelernt.
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Torben Kessler © Kerstin Schomburg


Mitmachen – zuhören - staunen

„Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ – Musikschule bestreitet Fernsehsendung auf h1

Unter dem Titel "Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ sendet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover seit 1. März täglich um 10 und um 14 Uhr auf dem Sender h1.

Kinder im Kita- und Grundschulalter sowie die ganze Familie sind mit vielen kleinen Beiträgen zum Singen, Musizieren und Tanzen eingeladen. Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon - oder im Flimmerkasten.

Es gibt viel zu sehen, zu hören und auch zu lernen, bei Melodien zum Träumen, Liedern zum Mittanzen und Instrumenten zum Kennenlernen. „Gerade in der derzeit für Kinder besonders belastenden Situation ist es wichtig, dass sie weiter Musik machen können. Die Musikschule der Landeshauptstadt und das Bürgerfernsehen h1 zeigen in dieser vielseitigen und liebevoll für Kinder produzierten Serie, wieviel Lebensfreude Musik und Tanz in unseren Alltag bringen. 

Es gibt viel zu sehen, zu hören und auch zu lernen, bei Melodien zum Träumen, Liedern zum Mittanzen und Instrumenten zum Kennenlernen. „Gerade in der derzeit für Kinder besonders belastenden Situation ist es wichtig, dass sie weiter Musik machen können. Die Musikschule der Landeshauptstadt und das Bürgerfernsehen h1 zeigen in dieser vielseitigen und liebevoll für Kinder produzierten Serie, wieviel Lebensfreude Musik und Tanz in unseren Alltag bringen. h1 macht es möglich, dass Familien und Kinder ihre Lehrkräfte der Musikschule zwar nicht in der Kita, aber dafür jetzt sogar ‚im Flimmerkasten‘ erleben können. Die Lehrkräfte können auf diesem Wege zum Mitmachen motivieren. Diese Sendung ist eine echte Bereicherung“, erläutert Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter der neuen Sendereihe. 

Die Sendung ist eine Kooperation zwischen der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover und dem Offenen Kanal h1. Seit 1. März sind täglich um 10 Uhr und um 14 Uhr abwechslungsreiche Sendungen von circa 25 Minuten Länge zu sehen. Montags und mittwochs wird es jeweils neue Folgen geben, die an den anderen Tagen wiederholt werden.

Die Sendungen sind zu sehen: im Kabelnetz Analog: Sonderkanal 11/Euronews, Digital: anbieterabhängig und im Internet-Live-Stream: https://h-eins.tv. Außerdem sind die Sendungen in der Mediathek von h1 nach dem Sendetermin unter h-eins.tv/programm jederzeit abrufbar, Video: youtu.be

Einen Fernseher hat wirklich fast jede Familie. Also: h1 einschalten und mitmachen bei „Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“!




Fest verankert: Hannovers Schauspiel erinnert an Opfer rechter Gewalt und Rassismus

Das soll eine bleibende Erinnerung sein: Im Foyer des Schauspielhauses Hannover wurde eine Wandtafel fest installiert, die an prominenter Stelle im Eingangsbereich unter der Überschrift "Say their names" die Namen von Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland auflistet. Diese Liste wird seit 1990 geführt und sie beruht auf Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung. Sie soll stetig ergänzt werden.

Eine Arbeitsgruppe des Schauspiel-Ensembles hat in Zusammenarbeit mit Leyla Ercan, die seit 2019 als Agentin für Diversität am Staatstheater angestellt ist, Ideen und Aktionen entwickelt, um nachhaltig und sichtbar Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu setzen - auch über die Spielzeiten hinaus.

Zu dieser Aktion sagt Schauspiel-Intendantin Sonja Anders: "Über Erinnerungskultur und Aufarbeitung rassistischer Übergriffe wird viel diskutiert, und trotzdem passiert insgesamt noch viel zu wenig. Dem Ensemble und mir ist es wichtig, sich mit einem starken Signal mit all denjenigen zu solidarisieren, die tagtäglich Opfer von Gewalt und Rassismus werden."

Sonja Anders arbeitet seit ihrem Amtsantritt im Herbst 2019 gemeinsam mit dem Schauspiel-Ensemble daran, Fragen von Diversität und Öffnung sowie Themen wie Rassismus, Klassismus und Geschlechtergerechtigkeit stärker in den Fokus zu rücken.

 Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo 


Geschichte im Blick

Die Staatstheater erinnern mit einer Info-Tafel an die wechselhafte Geschichte des Ballhofes

Der 1664 erbaute Ballhof blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Eine durch die Staatstheater Hannover angebrachte Info-Tafel bringt auch die Schattenseiten der Geschichte in Erinnerung.
Anlass ist, dass an der Fassade des angegliederten Spitta-Gebäudes bis heute ein von den Nationalsozialisten angebrachter Ausspruch sowie eine Sig-Rune zu sehen sind. Diese Rune war das Emblem des „Deutschen Jungvolks“, einer Unterorganisation der Hitlerjugend - und gehört heute zur Liste verbotener Zeichen in der Bundesrepublik Deutschland. Ab 1939 wurde der Ballhof als Heim der Hitlerjugend genutzt, im anliegenden Spitta-Haus war bis 1943 ein Heim für den Bund Deutscher Mädel untergebracht.

Der 1664 erbaute Ballhof blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Eine durch die Staatstheater Hannover angebrachte Info-Tafel bringt auch die Schattenseiten der Geschichte in Erinnerung.

 Anlass ist, dass an der Fassade des angegliederten Spitta-Gebäudes bis heute ein von den Nationalsozialisten angebrachter Ausspruch sowie eine Sig-Rune zu sehen sind. Diese Rune war das Emblem des „Deutschen Jungvolks“, einer Unterorganisation der Hitlerjugend - und gehört heute zur Liste verbotener Zeichen in der Bundesrepublik Deutschland. Ab 1939 wurde der Ballhof als Heim der Hitlerjugend genutzt, im anliegenden Spitta-Haus war bis 1943 ein Heim für den Bund Deutscher Mädel untergebracht.
Nach mehreren Initiativen und Anläufen hatte der Bezirksrat Mitte erst Ende Januar diesen Jahres gefordert, die Symbole an der denkmalgeschützten Fassade zu kommentieren und das Ballhof-Areal historisch einzuordnen.

Die Landeshauptstadt Hannover ist nun mit der Anbringung einer Info-Tafel beauftragt, was aber erfahrungsgemäß Jahre dauern kann!
Die Mitarbeitenden der Niedersächsischen Staatstheater Hannover, die den denkmalgeschützten Ballhof als Spielstätte nutzt, stören sich schon seit vielen Jahren daran. "Das ist ein geradezu unerträglicher Zustand und es war längst überfällig, dass hier etwas unternommen wird", erklärt Schauspiel-Intendantin Sonja Anders. "Theater sind Orte der Demokratie."
Auch Staatsopern-Intendantin Laura Berman betont die Dringlichkeit dieser Maßnahme: "Wir stehen nicht nur auf der Bühne für Werte der Freiheit und Solidarität. Dass wir tagtäglich in einem Gebäude arbeiten, welches Nazi-Symbole an der Fasse trägt, ist nachvollziehbarer Weise für viele Mitarbeitende nicht akzeptabel."
Die Info-Tafel der Staatstheater überbrückt nun die Zeit, bis die Stadt eine geeignete Form der längst überfälligen Aufarbeitung der Ballhof-Geschichte installiert hat.
Für eine lebendige und kritische Erinnerungskultur stehen auch viele künstlerische Projekte und Aktionen der Staatstheater Im Foyer des Schauspielhauses erinnert unter dem Titel „
Say their names“ seit Janaur eine Installation an die Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland. Zuletzt traten die Ensembles der Staatstheater Hannover mit einer gemeinsamen Video-Aktion auf, um an die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau vor einem Jahr zu gedenken.

Staatstheater/PreDiNo/HaWo


Junge Filmschule ebnet den Weg „to the Movies“
Zwölf- bis 18-Jährige lernen in Online-Workshops das Filmemachen

Die nächste Erfolgsserie für Netflix produzieren? Steven Spielberg beerben und in Hollywood auf dem Regiestuhl Platz nehmen? Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren haben sich unter dem Motto „To the Movies 2021“ für die Junge Filmschule beworben und haben damit die Chance, bei echten Profis das Filmemachen zu lernen. Acht Nachwuchsfilmerinnen und -filmer oder Teams nehmen teil. Coronabedingt finden die Ganztagesworkshops online statt. 

An sieben Wochenenden lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg von der Drehbuchentwicklung bis zum fertigen Schnitt. Am Ende steht der eigene fertige Kurzfilm.

Dem Nachwuchs steht ein Team aus Profis zur Seite: Filmemacher und Fotograf Martin Bargiel, Diplom-Tonmeister Henrik Cordes, Regisseur und Cutter Damian Schiporeit, Drehbuchautor und Regisseur Ulrich Klingenschmitt und Cutter Manuel Sanchez. Die Leitung hat von Uwe Plasger vom Medienzentrum der Region Hannover.

„Am wichtigsten ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber Spaß am Filmen haben und bereit sind, an allen sieben Wochenenden dabei zu sein“, sagt Projektleiter Uwe Plasger.

Informationen zum Ausbildungsprogram „To the Movies 2021“ im Internet unter to-the-movies.