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von Sigrid Lappe 8. April 2026
Extrembergsteiger und Abenteurer Reinhold Messner erzählt aus seinem Leben Reinhold Messner, Extrembergsteiger, Abenteurer und ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments hat im Laufe seines Lebens außergewöhnliche Herausforderungen gemeistert. Zum Beispiel bestieg er als erster Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffflaschen. Und er blieb dem Bergsteigen immer tief verbunden und treu - selbst nachdem sein Bruder tödlich am Berg verunglückte oder sein eigenes Leben mehrfach am seidenen Faden hing. Am Donnerstag, 9. April, berichtet Reinhold Messner in einem Vortrag von diesen Erlebnissen. Der Vortrag beginnt um 20 Uhr im Theater am Aegi. Tickets gibt es von 39,90 bis 64,90 Euro unter eventime.de. Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Foto © Arnold Scholz
von Sigrid Lappe 8. April 2026
Jörg Widmann verabschiedet sich als Erster Dirigent der NDR Radiophilharmonie Gastdirigent Jörg Widmann dirigiert am Donnerstag, 9. April, ein letztes Mal die NDR Radiophilharmonie als Erster Gastdirigent - eine Position, die er seit der Spielzeit 2023/2024 inne hat. Zum Abschluss seines Wirkens in Hannover erklingen sowohl Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy als auch aus Widmanns eigener Feder. Den Solopart an der Klarinette übernimmt Widmann selbst, den an der Violine seine Schwester Carolin. Tickets kosten zwischen 12 und 55 Euro und sind unter: tickets.ndrticketshop.de, zu bekommen. Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Foto © Sigrid Lappe
von Sigrid Lappe 8. April 2026
„Geh aus mein Herz und suche Freud“ Knabenchor Hannover singt in Kleefeld Der Konzertchor des Knabenchores präsentiert am Sonntag, 12. April 2026, um 15 Uhr in der Kleefelder St. Antoniuskirche (Kirchröder Str. 12 a) ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit Werken von Nystedt, Duruflé, Mendelsohn Bartholdy, Brahms u.a. Das Konzert wird präsentiert in Kooperation mit dem Inner Wheel Club Hannover-Tiergarten. Ute Micha, PrDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Foto: Nils Ole Peters
von Sigrid Lappe 8. April 2026
Und wieder gibt es das: Frühjahrkonzert der Hannoverschen Orchestervereinigung Die Hannoversche Orchestervereinigung spielt unter der Leitung von Martin Lill am Samstag, 11. April, ihr traditionelles Osterkonzert. Das Motto "Mythos und Dichtung" vereint Werke von fünf Komponisten. Gespielt werden Werke von Henry Purcell, Felix Mendelssohn Bartholdy, Edvard Grieg, Maurice Ravel und Antonin Dvorák. Das Konzert im Großen Sendesaal des NDR Konzerthauses beginnt um 18 Uhr. Tickets gibt es für 11 bis 37 Euro unter tickets.ndrticketshop.de. Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo / Foto © Sigrid Lappe
von Sigrid Lappe 5. April 2026
Tanz im April in der Staatsoper Sie können sich auf die nächste Ballettpremiere freuen: Ab 18. April zeigt das Staatsballett Hannover unter dem Titel Verwandlungen zwei zeitgenössische Werke von ganz unterschiedlichen Choreografinnen- und Choreografen-Duos. Den Anfang macht „Verwandlungen“ mit Choreografien von León & Lightfoot und van Opstal ab 18. April. Die einen sind Ikonen, die anderen Shootingstars des zeitgenössischen Tanzes: Für „Verwandlungen“ hat Ballettdirektor Goyo Montero zwei Generationen von Künstlerduos eingeladen. Sol León und Paul Lightfoot prägten über Jahrzehnte als Tänzerinnen und Tänzer, Choreografinnen und Choreografen künstlerische Leiterinnen und Leiter das Nederlands Dans Theater. Ihr Tanzstück Schmetterling erzählt zu Musik von Max Richter und der Indie-Rock-Band The Magnetic Fields mit feiner Poesie und subtilem Humor eine Geschichte des Abschieds. Die Geschwister van Opstal gehören mit ihren skulpturalen Choreografien zu den interessantesten Stimmen im zeitgenössischen Tanz. Ihr Stück „I’m afraid to forget your smile“ ist ein berührender Kampf gegen die Vergänglichkeit zu Chorwerken von archaischer Schönheit und meditativer Kraft. Premiere: Samstag, 18.4.2026, 19.30 Uhr, weitere Aufführung am 25.04.2026. Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Abb. Staataoper Hannover
von Sigrid Lappe 5. April 2026
Der Film "Schwarzer Weg" kommt ins Kino Eine wahre Geschichte erzählt aus zwei Blickwinkeln Der 38-minütige Film erzählt teils die wahre Geschichte des Produzenten und Mitdarstellers Michael Davies , der in Sierra Leone geboren und mit 16 Jahren für den zehnjährigen Bürgerkrieg seines Landes rekrutiert wurde. Nach vier Jahren Kampf im Krieg konnte er fliehen und erlebte auf und nach seiner Flucht Gewalt und Ausgrenzung. Neben seinen Tätigkeiten als Schauspieler und Kinderbuchautor („Wo ist Lüpsi?“) arbeitet Davies als sozialpädagogischer Assistent an Schulen und leitet Workshops sowie künstlerische Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Er ist ehrenamtlicher Sprecher für Save the Children, die Kindernothilfe und Terre das Hommes. Der Regisseur Janne Jürgensen, hat ein Filmstudium bei Wim Wenders an der HfBK Hamburg Film absolviert und hat seine Wurzeln in der Malerei. Nach seinem Studium folgten einige Kurzfilme, 2006 der erste Langfilm, ein Dokudrama über den Spanischen Bürgerkrieg. Jürgensen sammelte u.a. Erfahrungen mit diversen Hamburger TV-Produktionen, 2023 wurde der Kurzfilm "Wir gehen nicht" gefördert, dessen Drehbuch auf Gorkis "Sommergäste" basiert. Weitere Projekte sind in Entwicklung.
von Sigrid Lappe 4. April 2026
Vom ikonischen Klangkunstwerk bis zum Pop-Up-Tennisplatz: Fünf faszinierende Installationen im Programm der KunstFestSpiele 2026 Zur Einstimmung: S chon am 8. April gibt es einen Talk im Schloss Herrenhausen Im Festivalprogramm 2026 warten fünf spannenden Installationen darauf, von Ihnen entdeckt zu werden – bei manchen dürfen Sie sogar selbst mitmachen!
von Sigrid Lappe 2. April 2026
Dirigent Francesco Angelico ist neuer Generalmusikdirektor der Oper Hannover Intendant Bodo Busse stellt Francesco Angelico vor, der für vier Spielzeiten die Oper auf Kurs halten soll! Der neue Generalmusikdirektor, der italienische Dirigent Francesco Angelico, wird ab der kommenden Spielzeit (2026/2027) das Publikum in Hannover verzaubern. Intendant Bodo Busse präsentierte den leidenschaftlichen Dirigenten, der für vier Spielzeiten die Staatsoper Hannover weiter auf Kurs halten und puschen soll, und was für die kommende Spielzeit - natürlich von beiden - geplant ist.
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Torben Kessler © Kerstin Schomburg


Mitmachen – zuhören - staunen

„Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ – Musikschule bestreitet Fernsehsendung auf h1

Unter dem Titel "Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ sendet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover seit 1. März täglich um 10 und um 14 Uhr auf dem Sender h1.

Kinder im Kita- und Grundschulalter sowie die ganze Familie sind mit vielen kleinen Beiträgen zum Singen, Musizieren und Tanzen eingeladen. Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon - oder im Flimmerkasten.

Es gibt viel zu sehen, zu hören und auch zu lernen, bei Melodien zum Träumen, Liedern zum Mittanzen und Instrumenten zum Kennenlernen. „Gerade in der derzeit für Kinder besonders belastenden Situation ist es wichtig, dass sie weiter Musik machen können. Die Musikschule der Landeshauptstadt und das Bürgerfernsehen h1 zeigen in dieser vielseitigen und liebevoll für Kinder produzierten Serie, wieviel Lebensfreude Musik und Tanz in unseren Alltag bringen. 

Es gibt viel zu sehen, zu hören und auch zu lernen, bei Melodien zum Träumen, Liedern zum Mittanzen und Instrumenten zum Kennenlernen. „Gerade in der derzeit für Kinder besonders belastenden Situation ist es wichtig, dass sie weiter Musik machen können. Die Musikschule der Landeshauptstadt und das Bürgerfernsehen h1 zeigen in dieser vielseitigen und liebevoll für Kinder produzierten Serie, wieviel Lebensfreude Musik und Tanz in unseren Alltag bringen. h1 macht es möglich, dass Familien und Kinder ihre Lehrkräfte der Musikschule zwar nicht in der Kita, aber dafür jetzt sogar ‚im Flimmerkasten‘ erleben können. Die Lehrkräfte können auf diesem Wege zum Mitmachen motivieren. Diese Sendung ist eine echte Bereicherung“, erläutert Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter der neuen Sendereihe. 

Die Sendung ist eine Kooperation zwischen der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover und dem Offenen Kanal h1. Seit 1. März sind täglich um 10 Uhr und um 14 Uhr abwechslungsreiche Sendungen von circa 25 Minuten Länge zu sehen. Montags und mittwochs wird es jeweils neue Folgen geben, die an den anderen Tagen wiederholt werden.

Die Sendungen sind zu sehen: im Kabelnetz Analog: Sonderkanal 11/Euronews, Digital: anbieterabhängig und im Internet-Live-Stream: https://h-eins.tv. Außerdem sind die Sendungen in der Mediathek von h1 nach dem Sendetermin unter h-eins.tv/programm jederzeit abrufbar, Video: youtu.be

Einen Fernseher hat wirklich fast jede Familie. Also: h1 einschalten und mitmachen bei „Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“!




Fest verankert: Hannovers Schauspiel erinnert an Opfer rechter Gewalt und Rassismus

Das soll eine bleibende Erinnerung sein: Im Foyer des Schauspielhauses Hannover wurde eine Wandtafel fest installiert, die an prominenter Stelle im Eingangsbereich unter der Überschrift "Say their names" die Namen von Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland auflistet. Diese Liste wird seit 1990 geführt und sie beruht auf Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung. Sie soll stetig ergänzt werden.

Eine Arbeitsgruppe des Schauspiel-Ensembles hat in Zusammenarbeit mit Leyla Ercan, die seit 2019 als Agentin für Diversität am Staatstheater angestellt ist, Ideen und Aktionen entwickelt, um nachhaltig und sichtbar Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu setzen - auch über die Spielzeiten hinaus.

Zu dieser Aktion sagt Schauspiel-Intendantin Sonja Anders: "Über Erinnerungskultur und Aufarbeitung rassistischer Übergriffe wird viel diskutiert, und trotzdem passiert insgesamt noch viel zu wenig. Dem Ensemble und mir ist es wichtig, sich mit einem starken Signal mit all denjenigen zu solidarisieren, die tagtäglich Opfer von Gewalt und Rassismus werden."

Sonja Anders arbeitet seit ihrem Amtsantritt im Herbst 2019 gemeinsam mit dem Schauspiel-Ensemble daran, Fragen von Diversität und Öffnung sowie Themen wie Rassismus, Klassismus und Geschlechtergerechtigkeit stärker in den Fokus zu rücken.

 Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo 


Geschichte im Blick

Die Staatstheater erinnern mit einer Info-Tafel an die wechselhafte Geschichte des Ballhofes

Der 1664 erbaute Ballhof blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Eine durch die Staatstheater Hannover angebrachte Info-Tafel bringt auch die Schattenseiten der Geschichte in Erinnerung.
Anlass ist, dass an der Fassade des angegliederten Spitta-Gebäudes bis heute ein von den Nationalsozialisten angebrachter Ausspruch sowie eine Sig-Rune zu sehen sind. Diese Rune war das Emblem des „Deutschen Jungvolks“, einer Unterorganisation der Hitlerjugend - und gehört heute zur Liste verbotener Zeichen in der Bundesrepublik Deutschland. Ab 1939 wurde der Ballhof als Heim der Hitlerjugend genutzt, im anliegenden Spitta-Haus war bis 1943 ein Heim für den Bund Deutscher Mädel untergebracht.

Der 1664 erbaute Ballhof blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Eine durch die Staatstheater Hannover angebrachte Info-Tafel bringt auch die Schattenseiten der Geschichte in Erinnerung.

 Anlass ist, dass an der Fassade des angegliederten Spitta-Gebäudes bis heute ein von den Nationalsozialisten angebrachter Ausspruch sowie eine Sig-Rune zu sehen sind. Diese Rune war das Emblem des „Deutschen Jungvolks“, einer Unterorganisation der Hitlerjugend - und gehört heute zur Liste verbotener Zeichen in der Bundesrepublik Deutschland. Ab 1939 wurde der Ballhof als Heim der Hitlerjugend genutzt, im anliegenden Spitta-Haus war bis 1943 ein Heim für den Bund Deutscher Mädel untergebracht.
Nach mehreren Initiativen und Anläufen hatte der Bezirksrat Mitte erst Ende Januar diesen Jahres gefordert, die Symbole an der denkmalgeschützten Fassade zu kommentieren und das Ballhof-Areal historisch einzuordnen.

Die Landeshauptstadt Hannover ist nun mit der Anbringung einer Info-Tafel beauftragt, was aber erfahrungsgemäß Jahre dauern kann!
Die Mitarbeitenden der Niedersächsischen Staatstheater Hannover, die den denkmalgeschützten Ballhof als Spielstätte nutzt, stören sich schon seit vielen Jahren daran. "Das ist ein geradezu unerträglicher Zustand und es war längst überfällig, dass hier etwas unternommen wird", erklärt Schauspiel-Intendantin Sonja Anders. "Theater sind Orte der Demokratie."
Auch Staatsopern-Intendantin Laura Berman betont die Dringlichkeit dieser Maßnahme: "Wir stehen nicht nur auf der Bühne für Werte der Freiheit und Solidarität. Dass wir tagtäglich in einem Gebäude arbeiten, welches Nazi-Symbole an der Fasse trägt, ist nachvollziehbarer Weise für viele Mitarbeitende nicht akzeptabel."
Die Info-Tafel der Staatstheater überbrückt nun die Zeit, bis die Stadt eine geeignete Form der längst überfälligen Aufarbeitung der Ballhof-Geschichte installiert hat.
Für eine lebendige und kritische Erinnerungskultur stehen auch viele künstlerische Projekte und Aktionen der Staatstheater Im Foyer des Schauspielhauses erinnert unter dem Titel „
Say their names“ seit Janaur eine Installation an die Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland. Zuletzt traten die Ensembles der Staatstheater Hannover mit einer gemeinsamen Video-Aktion auf, um an die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau vor einem Jahr zu gedenken.

Staatstheater/PreDiNo/HaWo


Junge Filmschule ebnet den Weg „to the Movies“
Zwölf- bis 18-Jährige lernen in Online-Workshops das Filmemachen

Die nächste Erfolgsserie für Netflix produzieren? Steven Spielberg beerben und in Hollywood auf dem Regiestuhl Platz nehmen? Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren haben sich unter dem Motto „To the Movies 2021“ für die Junge Filmschule beworben und haben damit die Chance, bei echten Profis das Filmemachen zu lernen. Acht Nachwuchsfilmerinnen und -filmer oder Teams nehmen teil. Coronabedingt finden die Ganztagesworkshops online statt. 

An sieben Wochenenden lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg von der Drehbuchentwicklung bis zum fertigen Schnitt. Am Ende steht der eigene fertige Kurzfilm.

Dem Nachwuchs steht ein Team aus Profis zur Seite: Filmemacher und Fotograf Martin Bargiel, Diplom-Tonmeister Henrik Cordes, Regisseur und Cutter Damian Schiporeit, Drehbuchautor und Regisseur Ulrich Klingenschmitt und Cutter Manuel Sanchez. Die Leitung hat von Uwe Plasger vom Medienzentrum der Region Hannover.

„Am wichtigsten ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber Spaß am Filmen haben und bereit sind, an allen sieben Wochenenden dabei zu sein“, sagt Projektleiter Uwe Plasger.

Informationen zum Ausbildungsprogram „To the Movies 2021“ im Internet unter to-the-movies