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Earth Hour 2026 - Stadt Lehrte setzt gemeinsam mit den Stadtwerken ein Zeichen für den Klima- und Umweltschutz

 Die Stadt Lehrte wird am morgigen Samstag, 28. März 2026, von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr, gemeinsam mit der Stadtwerke Lehrte GmbH an der weltweiten Aktion „Earth Hour 2026“ teilnehmen.

 Die Earth Hour ist eine globale Initiative des World Wide Fund for Nature (WWF), die in diesem Jahr zum 20sten Mal gefeiert wird. Millionen von Menschen, Städten und Unternehmen schalten dabei für eine Stunde ihre nicht unbedingt notwendige Beleuchtung aus, um auf die Dringlichkeit des Klima- und Umweltschutzes aufmerksam zu machen und ein Bewusstsein für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen.

 

Unter dem Motto „Give an Hour to Earth“ wird auch in Lehrte ein sichtbares Zeichen für den Klima- und Umweltschutz gesetzt. In enger Abstimmung mit der Stadtwerke Lehrte GmbH hat die Stadt Lehrte konkrete Maßnahmen für die diesjährige Aktion geplant. Während der Earth Hour wird die Beleuchtung des Wasserturms sowie die Beleuchtung der Rathausuhr deaktiviert. Diese symbolischen Handlungen sollen die Bedeutung des kollektiven Handelns für den Planeten hervorheben und das Engagement der Stadt Lehrte für den Klimaschutz in der breiten Öffentlichkeit sichtbar machen.

 

Die Stadt Lehrte möchte alle Lehrterinnen und Lehrter dazu ermutigen, sich dieser Initiative anzuschließen und ebenfalls für eine Stunde die Lichter auszuschalten, um gemeinsam ein Zeichen für eine lebenswerte Zukunft zu setzen.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo

 


Schade: Kein Murmiland - Freizeitheim Ricklingen muss kurzfristig schließen - Veranstaltungen abgesagt,  In Räumlichkeiten des Freizeitheimes Ricklingen sind im Rahmen routinemäßiger Überprüfungen erhöhte PCB-Werte festgestellt worden. Als Vorsichtsmaßnahme wird das Gebäude ab sofort für den Publikumsverkehr geschlossen. Alle geplanten Veranstaltungen werden abgesagt, Das gilt auch für "Murmiland". Über einen Ersatz für gebuchte Tickets oder eine Verlegung wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert. Das Bürgeramt Ricklingen im gleichen Gebäude ist ebenfalls geschlossen.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


Das Stadtteilzentrum Weiße Rose am Mühlenberger Markt 1 ist am 30. und 31. März, geschlossen. Davon ist auch die Bibliothek im Haus betroffen.  Grund sind Arbeiten an der Trafostation. Die Osterferienaktion für Kinder wird in den nahe gelegenen Spielpark Mühlenberg verlegt. Der Kommunale Sozialdienst Mühlenberg/Ricklingen ist an beiden Tagen unter Tel. 168-49543 von 8 bis 16 Uhr sowie per Mail an 51.23.1KSD@Hannover-Stadt.de zu erreichen.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


Harzer Sozialamt ist digital - Start der elektronischen Akte

Schon seit dem 1. Dezember 2025 hat das Sozialamt im Landkreis Harz die elektronische Akte (E-Akte) auch in den Bereichen der Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege eingeführt. „Wir sind damit die Ersten in Sachsen-Anhalt, denen dieser Prozess mit einer funktionierenden Schnittstelle gelungen ist“, sagt Projektleiter Jamal Yacoub stolz. Damit arbeitet jetzt das gesamte Sozialamt des Landkreises Harz mit der elektronischen Akte. Die Bürger profitieren, da Anfragen effizienter bearbeitet und Vorgänge besser nachverfolgt werden können. „Gleichzeitig sparen wir Papier, Druckkosten und Archivflächen – ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit“, erläutert der Projektleiter. „Mit der Einführung der E-Akte schaffen wir die Grundlage für weitere digitale Serviceangebote in der Zukunft“, unterstreicht Anja Hobe.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo

Im Stadionbad kommt es wegen Veranstaltungen zu Einschränkungen:

Am Mi., 1. April findet ein Champions League-Wasserballspiel statt (Waspo98-Pro Recco aus Genua). Die Schwimmhalle ist nur bis 8.40 Uhr geöffnet, letzter Einlass um 8 Uhr. Die Sauna bleibt geöffnet.

Am So., 12.April finden die Landesmeisterschaften im Schwimmen statt, die Schwimmhalle und die Sauna bleiben ganztägig geschlossen.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Der Osterfelddamm ist zwischen Schierholzstraße und Neue-Land-Straße halbseitig gesperrt und wird bis voraussichtlich Ende August in Einbahnstraßenregelung Richtung Süden geführt. In Fahrtrichtung Norden (Pasteurallee) wird großräumig über die Baumschulenallee und Karl-Wiechert-Allee umgeleitet. Geh- und Radverkehr sind von der Sperrung nicht betroffen.

Grund sind Fernwärmebauarbeiten von enercity.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Die Haltestelle „Kabelkamp“ der Stadtbahnlinie 1 ist verlegt, da dort ein Hochbahnsteig gebaut wird.  Die Bahnen verkehren ersatzweise nördlich der Kreuzung Vahrenwalder Straße und Kabelkamp, an der Ersatzhaltestelle gibt es keinen Fahrkartenautomaten. Tickets können in der ÜSTRA App, an den Service- und Verkaufsstellen sowie an den angrenzenden Stadtbahnhaltestellen erworben werden.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Der Vorverkauf der Tickets zum Benefizkonzert mit Markus Becker und Igor Levit am 13. Juni 2026 im NDR-Sendesaal ist geöffnet. Schnell sein lohnt sich da bestimmt. Im Anschluss des Konzertes geht es im Sprengel Museum Hannover weiter mit der Preisverleihung des Kunstpreises „Hannes Malte Mahler – it is art ®“ an Farzane Vaziritabar.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Einmündung Burgwedeler Straße/Bischof-von-Ketteler-Straße in Bothfeld bleibt voraussichtlich bis Mitte 2026 gesperrt.  Durch Störungen im Bauablauf verschiebt sich die Fertigstellung .

 Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo

Schwimmkurse haben noch Plätze frei für die nächsten Termine

In den Bädern der Stadt sind freie Plätze für Schwimmkurse frei, sie können unter BÄDER SUITE - Landeshauptstadt Hannover - Fachbereich Sport, Bäder und Eventmanagement gebucht werden.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo

Die Stadt Lehrte muss die Sprechzeiten des Fachdienstes Soziales in den Bereichen Sozialhilfe, Grundsicherung, Hilfe zur Pflege sowie Asylbewerberleistungen ab sofort einschränken.

Aufgrund des aktuell sehr hohen Arbeitsaufkommens bei gleichzeitig begrenzten Personalressourcen können die genannten Bereiche künftig nur noch donnerstags von 8-12 und 14-16 Uhr für persönliche Vorsprachen geöffnet werden, und die Montagssprechzeiten entfallen bis auf Weiteres. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Zeit für die Bearbeitung der zahlreichen Fälle zu geben und so weiterhin eine verlässliche und qualitativ hochwertige Sachbearbeitung sicherzustellen. Die Stadt Lehrte bittet um Verständnis für diese zunächst unbefristete Maßnahme.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


von Sigrid Lappe 27. März 2026
Land investiert in musikalische Vielfalt in ganz Niedersachsen 600.000 Euro für Projekte mit landesweiter Bedeutung und herausragender künstlerischer Qualität Niedersachsen stärkt seine Musikkultur: Mit insgesamt rund 600.000 Euro werden im Jahr 2026 41 Musikprojekte gefördert. Die Auswahl der Projekte folgt der Empfehlung der Niedersächsischen Musikkommission, einem unabhängigen Expertengremium aus der Musikszene. „Die geförderten Projekte zeigen eindrucksvoll die musikalische Vielfalt unseres Landes. Sie reicht von großen Festivals bis zu feinen, spezialisierten Konzertformaten, von Klassik über Jazz bis Pop und Rock. Diese Bandbreite macht Niedersachsens Kulturlandschaft so stark und großartig. Mit der Landesförderung geben wir den Trägerinnen und Trägern den notwendigen Freiraum, ihre Ideen zu realisieren und neue künstlerische Impulse zu setzen“, sagt Kulturminister Falko Mohrs. Ziel der Förderung ist es, Musikprojekte mit landesweiter Bedeutung zu unterstützen, die Vielfalt musikalischer Stilrichtungen zu erhalten und weiterzuentwickeln und möglichst vielen Menschen überall in Niedersachsen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Auch die Entwicklung neuer musikalischer Veranstaltungsformate wird gezielt gestärkt. Von der Musikförderung profitieren sowohl Musikschaffende als auch ihre Projekte von herausragender künstlerischer Qualität und überregionaler Relevanz. Liste der geförderten Musikprojekte: Kammerchor Emsland e. V. , 341 Jahre Bach – Johannespassion im Osnabrücker Land und im Emsland 2026: Lingen (Ems) 10.000 €, Musiktage Braunschweiger Land e. V. , MusikFestival 2026 Braunschweig 13.000 € Jazzfestival Göttingen e. V. 43. Jazzfestival Göttingen Göttingen 15.000 € Bach & now! – Agathenburger Bachtage e. V. Festival Bach&now! Agathenburger Bachtage 2026 Agathenburg 10.0000 € Tonhalle e. V. IDENTITY IN MOTION . Konzert- und Tanzreihe für transkulturellen Dialog im urbanen und ländlichen Hannover 15.000 € Morgenland Festival Osnabrück e. V. 22. Morgenland Festival Osnabrück 25.000 € InkluVision e. V. Ankommen Hannover 12.000 € Musik21 - NGNM e. V. Klangbrücken 2026 – Free America - Morton Feldman 100 Hannover 10.000 € Freundeskreis Kammerorchester Hannover e. V. Konzerte im Zusammenhang mit dem Roemer- und Pelizaeus Museum Hildesheim Hannover 10.000 € KulturGut Poggenhagen Parkbeben & Friends Neustadt am Rübenberge 14.340 € Rasteder Musiktage e. V. Internationale Rasteder Musiktage EMC-European Music Contest Rastede 18.000 € Blues drummin 6. Jeinser Bluesfestival Pattensen 10.000 € Landesmusikrat Niedersachsen e. V. 12. Niedersächsischer Chorwettbewerb Hannover 16.500 € ART14 e. V. ACHTELTON 2026 - Porträts in Klang -Hitzacker 11.000 € Verein zur Förderung der Musikwoche Hitzacker e. V. 40. Musikwoche Hitzacker 2026 Hitzacker 15.000 € Lausch Kultur Hanover e. V. 24. internationale A-cappella Woche Hannover Hannover 15.000 € Venner Folk Frühling e. V. 29. Venner Folk Frühling Osnabrück 11.000 € L'art pour l'art ZuHören in Winsen - 3 Fenster Winsen (Luhe) 15.000 € Kulturzelt Braunschweig e. V. Buskers Braunschweig 10.000 € Ensemble Refresh Sweet stay a while - John Dowlands Musik in Ton, Wort, Licht und Gebärde Verden 12.124,24 € Kunstraum Tosterglope e. V. Musikprojekte 2026 Tosterglope 10.000 € Beyond Music e. V. Überschlag Festival 2026 Langenhagen 20.000 € Musikalischer Sommer in Ostfriesland gGmbH 42. Musikalische Sommer in Ostfriesland 2026 Aurich 15.000 € Quartett PLUS 1 happy sorrow: liminal music für Streichinstrumente und Aerophone Hannover 12.000 € City of music e. V. Das 2. Lindener Kids Kultur Festival 2026 - Musik, Begegnung und Vernetzung Hannover 15.000 € Rock das DING Veranstaltungsservice ROCK das DING Festival 2026 Nienburg ( Weser) 14.440 € la festa musicale - Verein zur Förderung der Alten Musik e. V. Wahnsinns.Musik Hannover 12.000 € Akademie für lebendige Musik e. V. Dark Room - ein Filmriss im Dunkeln Hannover 20.385 € JMI Hannover e. V. Fette Hupe 2026: Common Visions - New Directions Hannover 25.000 € KuRamBa - Verein zur Förderung der Kultur an der Ramme e. V. Für Hilde Festival 2026 Wohnste 11.000 € Schlossverein Osnabrück e. V. CLASSIC CON BRIO Musikfestival 2026 Bissendorf 18.000 € Hannoversche Gesellschaft für Neue Musik e. V. Festival NEUE MUSIK TÜRKEI Hannover 17.000 € Verein zur Förderung und Erforschung historischer Bläsermusik Renaissancemusik an Elbe und Weser 2026: The art of female Power Lübeck 17.000 € Liepe & Co Festival in den Stahlhallen am Südbahnhof e. V. Festival 2026 Hannover 13.000 € Stadtmarketing Vareln Friesenklang 2026 Varel 12.000 € Landesverband der freien Klassik-Szene Niedersachsen hell:wach26 Hannover 10.000 € Ensemble Reflektor klangpol - Netzwerk Neue Musik Nordwest e. V. NEUE ZWANZIGER - Konzertreihe für junge Lüneburgerinnen und Lüneburger LANGE NACHT DER MUSIK 2026 in Oldenburg 30.000 € Oldenburg Cutting Edge Kultur gUG reFLEX Open-Air Sommer Festival "Oase" 13.496 € Hannover Freunde und Förderer des Göttinger Barockorchesters e. V Ester . Ein hebräisches Oratorium im Dialog mit der Zeit 11.000 € Göttingen Sommerliche Musiktage Hitzacker e. V. 81. Sommerliche Musiktage Hitzacker 2026 15.000 € Hitzacker 20.000 € + 600.000 €
von Sigrid Lappe 27. März 2026
Region Hannover geht auf Tour: Roadshow rollt durch die Kommunen Spielspaß und Mitmachaktionen laden ein, die Region zu erleben 25 Jahre Region Hannover, volles Programm in den Städten und Gemeinden: In einer Roadshow wird die Region von Mai bis Juli an den Wochenenden durch 20 Kommunen touren. Das Motto: „ Vorbeikommen, mitmachen, Spaß haben “ . Die Region will vor Ort nicht nur zeigen, was sie für die Menschen leistet, sondern ins Gespräch kommen und gemeinsam mit den Menschen feiern. Es gibt Spiele, Mitmachaktionen, Musik und jede Menge Wissenswertes, das Neugierige überraschen und begeistern wird.
von Sigrid Lappe 27. März 2026
Philippi begrüßt Zustimmung des Bundesrats zum Krankenhausreformanpassungsgesetz: „Ein wichtiger Schritt für die Planungssicherheit in den Ländern“ Am heutigen Freitag, 27. März 2026, wurde das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) im Bundesrat gebilligt. Niedersachsen hatte sich in den vergangenen Monaten für Anpassungen im Gesetz stark gemacht, um eine erfolgreiche Umsetzung der Krankenhausreform in Niedersachsen auch in der Fläche zu gewährleisten. Der Niedersächsische Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi, diesjähriger Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz, äußert sich zum heute gebilligten Gesetz wie folgt: „Bund und Länder haben bis zuletzt um gute Lösungen bei der Krankenhausreform gerungen und nun Handlungsfähigkeit und Kompromissbereitschaft gezeigt. Damit konnte die Anrufung eines Vermittlungsausschusses zum Krankenhausreformanpassungsgesetz verhindert werden. Eine weitere Verzögerung des Gesetzgebungsprozesses und der Umsetzung der Krankenhausreform konnten wir uns auch nicht leisten. Mit den jetzt geeinten Punkten bekommen wir Planungssicherheit und die Krankenhausreform in Niedersachsen kann endlich weiter voranschreiten. Ziel ist dabei immer, dass - gerade in einem Flächenland wie Niedersachsen - die Versorgung gesichert und durch qualitätsorientierte Konzentration von Gesundheitsleistungen in den Krankenhäusern verbessert wird. Niedersachsen hat sich in den vergangenen Monaten aktiv in die Debatte und mögliche Umsetzungsschritte der Krankenhausreform eingebracht. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund sind viele niedersächsische Forderungen in das Gesetz aufgenommen worden. Aber wir haben auch von Anbeginn deutlich gemacht, dass die besonderen Bedürfnisse der Flächenländer sowie eine auskömmliche Finanzierung durch den Bund wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche Umsetzung der Reform sind. Denn im Mittelpunkt politischen Handelns hat immer der Mensch an erster Stelle zu stehen. Eine gute und verlässliche Gesundheitsversorgung muss sowohl in den städtischen als auch in den ländlichen Regionen gewährleistet sein. Das nun beschlossene KHAG ist daher ein wichtiger Schritt für die Planungssicherheit in den Ländern. Das KHAG erleichtert die Erfüllung der Strukturkriterien für Grund- und Regelversorger, da Fachärztinnen und Fachärzte auch in Innerer Medizin und Allgemeinchirurgie künftig in bis zu drei Leistungsgruppen berücksichtigt werden können. Der Transformationsfonds darf auch Maßnahmen zum Strukturerhalt finanzieren. Das sichert Vorhaben zur Aufrechterhaltung von Versorgungsstrukturen in der Fläche ab und ermöglicht den Ländern Handlungsfreiheit in der Investitionsförderung. Fachkrankenhäuser müssen teure Großgeräte künftig nicht mehr zwingend selbst vorhalten, sondern können Sachausstattung über Kooperationen nachweisen. Das senkt Investitionshürden. Ausnahmen zur flächendeckenden Versorgung können einmalig verlängert werden. Allerdings im Einvernehmen mit der Gesetzlichen Krankenversicherung. Leider ist auf den letzten Metern ein neuer Aspekt in das Gesetz formuliert worden: die Abhängigkeit der Zuweisung von Leistungsgruppen an die strikte Einhaltung der Pflegepersonaluntergrenzen. Eine Unterschreitung dieser Grenzen in einem pflegesensitiven Bereich führt künftig dazu, dass alle Gutachten des Medizinischen Dienstes eines Standorts negativ werden – unabhängig von der betroffenen Leistungsgruppe. Das würde viele Häuser treffen, insbesondere unsere großen Krankenhäuser und unsere Uniklinika, die im schlimmsten Fall keine Leistungen mehr anbieten dürften. Hier erwarten wir vom Bund kurzfristige Klarstellungen oder Übergangsregelungen, die vor allem realitätsfähig sind und nicht zu überbordender Bürokratie führen, damit eine zügige Umsetzung der Reform in den Ländern gewährleistet werden kann.“ Hintergrund: Die Krankenhausreform des Bundes ist zum 01.01.2025 in Kraft getreten. Die bisherigen Regelungen des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes sollen nun durch das KHAG konkretisiert und praktisch umgesetzt werden. Niedersachsen hatte sich bereits in den vergangenen Monaten konstruktiv in den Diskussionsprozess eingebracht. Nach In-Kraft-Treten des KHAG ist die Anpassung des Fachverfahrens KLAAS erforderlich, um Alt- und Neuanträge der Krankenhäuser auf die Leistungsgruppen parallel abzubilden und MD-Gutachten verarbeiten zu können. Eine zweite Antragsrunde, in der die Krankenhäuser ihre Anträge nach KHAG bestätigen, soll ca. 2 Monate nach In-Kraft-Treten des KHAG erfolgen.
von Sigrid Lappe 27. März 2026
Kurswechsel an der Zapfsäule muß kommen! Minister Tonne fordert einen Spritpreisdeckel nach Luxemburger Vorbild Angesichts der anhaltenden Belastung durch hohe Kraftstoffpreise hat Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, Grant Hendrik Tonne, ein weitreichendes Maßnahmenpaket zur Entlastung der Verbraucherinnen und Verbraucher gefordert. Neben notwendigen Verschärfungen im Kartellrecht setzt sich Tonne für eine schnelle Reform der Preisanpassungen sowie – als neues Kernelement – für die Einführung eines staatlichen Spritpreisdeckels ein. Anlässlich der im Bundesrat zum Kraftstoffmaßnahmenpaket begrüßt Tonne die vorgenommenen ersten Schritte, fordert aber zugleich weitergehende Maßnahmen. Ziel müsse es sein, Preisspitzen wirksam einzudämmen, den Wettbewerb zu stärken und Bürgerinnen und Bürger spürbar und unmittelbar zu entlasten. Ein zentraler Kritikpunkt des Ministers am aktuellen Entwurf des Kraftstoffpreisanpassungsgesetzes (KPAnG) ist der Zeitpunkt der zulässigen Preiserhöhungen. „Der jetzige Plan, Preiserhöhungen um 12 Uhr mittags zuzulassen, geht an der Lebensrealität der arbeitenden Bevölkerung vorbei“, erklärte Tonne. Da die Preise oft kurz vor der Umstellung am niedrigsten sind, liege dieser Vorteil derzeit in einer Zeit, in der die Mehrheit der Bevölkerung arbeitet und keine Zeit zum Tanken hat. Zudem brauche es einen klaren „Deckel auf den Spritpreisen“ sowie wirksame Kontrollen der Mineralölunternehmen. „Unsere Kritik richtet sich dabei an die großen Konzerne, nicht an die Betreiber und Pächter der Tankstellen“, so Tonne. Folgende zusätzliche Punkte fordert Niedersachsens Wirtschaftsminister: 1. Entlastung für Pendler: Preiserhöhungen erst ab 20 Uhr Kritisch sieht Tonne den vorgesehenen Zeitpunkt für Preiserhöhungen. „Wenn Preisanpassungen nur einmal täglich erfolgen dürfen - was wir ausdrücklich begrüßen - , dann muss dieser Zeitpunkt auch alltagstauglich sein. Eine Festlegung auf die Mittagszeit benachteiligt viele Berufstätige“, so der Minister. „Niedersachsen spricht sich daher dafür aus, den Zeitpunkt auf den Abend – etwa 20 Uhr – zu verlegen, damit Pendlerinnen und Pendler realistisch von günstigeren Preisen profitieren können. Diesen Punkt werden wir in die weiteren Gespräche einbringen.“ 2. Mehr Wettbewerb durch das „Österreich-Modell“ Um den Konkurrenzdruck unter den Mineralölkonzernen zu erhöhen, schlägt Niedersachsen vor, die Sichtbarkeit in Tank-Apps und Vergleichsportalen zu begrenzen. Und sich dabei am österreichischen Modell zu orientieren: In Preisvergleichsportalen und Tank-Apps sollen künftig nur noch die günstigsten 50 Prozent der Tankstellen angezeigt werden. „Das erhöht den Druck auf Anbieter, dauerhaft günstige Preise anzubieten, um sichtbar zu bleiben“, betonte Tonne. Ziel: Unternehmen erhalten Druck, sich preislich in der unteren Hälfte zu positionieren, um für Kunden überhaupt sichtbar zu bleiben. 3. Neuer Spritpreisdeckel nach Luxemburger Vorbild Über die bisherigen Maßnahmen hinaus fordert Niedersachsen eine klare Preisobergrenze für Kraftstoffe: „Wir brauchen zusätzlich einen zeitlich befristeten Spritpreisdeckel nach Luxemburger Vorbild. Der Staat muss in außergewöhnlichen Marktphasen eingreifen können, um übermäßige Belastungen für Verbraucher und Wirtschaft zu verhindern. Ein solcher Spritpreisdeckel könne kurzfristig Stabilität schaffen und extreme Preisschwankungen begrenzen. „Gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten und volatiler Energiemärkte ist ein wirksames Schutzinstrument notwendig“, so der Minister weiter. „Wir brauchen ein Sicherheitsnetz für die Preise. Ich denke dabei beispielsweise an Pendlerinnen und Pendler, an das Taxigewerbe oder auch die ambulanten Pflegedienste“, so Tonne. 4. Zentraler Vollzug des Kartellrechts Damit die neuen Regeln nicht ins Leere laufen, drängt Tonne auf eine Kontrolle durch den Bund. Insbesondere die geplanten kartellrechtlichen Verschärfungen und die Stärkung der Aufsicht begrüße Niedersachsen ausdrücklich. Die geplante Beweislastumkehr sei ein richtiger Schritt. Diese erleichtert es den Behörden, Missbrauchsverfahren gegen Mineralölunternehmen schneller und zielgerichteter zum Abschluss zu bringen. Nur ein zentraler Vollzug durch den Bund ermögliche einen umfassenden Überblick über das bundesweit Agieren der Konzerne und garantiert wirksame Sanktionen bei wiederholten Verstößen. „Wenn wir das nicht zentral bearbeiten, kommen wir bei Sanktionen und Bußgeldern entweder zu einem Flickenteppich, oder es wird gar nicht oder zu spät gehandelt. Das darf nicht passieren“, so Tonne.
von Sigrid Lappe 26. März 2026
Veranstaltungsprogramm des Historischen Museums (HMH) für April 2026 im HANNOVER KIOSK, Karmarschstr. 40 im Museum Schloss Herrenhausen und im Pelikan Tintenturm, Pelikanplatz Der HANNOVER KIOSK ist der Interimsstandort des HMH während der Sanierung. und passender Experimentierraum für Ausstellungsprojekte, die zusammen mit Gruppen aus der Stadtgesellschaft Hannovers erarbeitet werden. Geöffnet: mittwochs bis sonntags von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Ausstellung im Hannover Kiosk bis 22. Nov, 2026: "Unsere Hannover - Schwarze Geschichten"
von Sigrid Lappe 26. März 2026
Niedersachsen stärkt Qualitätstourismus Tourist-Information in Nienburg/Weser ausgezeichnet Die Tourist-Information der Mittelweser-Touristik GmbH in Nienburg wurde zum vierten Mal mit der bundesweit einheitlichen Zertifizierung für Barrierefreiheit „Reisen für Alle“ zertifiziert. Die Auszeichnung läuft bis September 2028. Jeder Mensch soll möglichst barrierefrei reisen und die vielfältigen Freizeitangebote nutzen können. „Es ist wichtig, die gesamte touristische Servicekette so weit wie möglich barrierefrei zu gestalten - von der Planung über die Anreise, den Aufenthalt bis hin zur Gästebetreuung und -information.  Davon profitieren alle - Menschen mit einer Behinderung, mobilitätseingeschränkte und ältere Menschen sowie natürlich auch Familien mit Kleinkindern“, sagt Martin Fahrland, Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik GmbH. „Dank der Zertifizierung wissen unsere Besucher sofort, dass wir uns für barrierefreies Reisen einsetzen“.
von Sigrid Lappe 26. März 2026
Saisonstart in den Herrenhäuser Gärten Am 1. April beginnt die Frühjahrs- und Sommersaison der Herrenhäuser Gärten. Die Wasserspiele im Großen Garten sprudeln wieder täglich. Rund 170.000 im letzten Herbst gepflanzte Frühjahrsblumen wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen öffnen in den Schmuckbeeten nach und nach ihre Blüten. Im Berggarten entfalteten Magnolien und Zier-Kirschen schon jetzt ihre Blütenpracht. Der Schloss-Shop öffnet Dienstag bis Sonntag mit einem umfassenden Sortiment aus Geschenkartikeln, Büchern und Souvenirs. Pflanzenfreundinnen und -freunde zieht es wieder in den Infopavillon, der ein wechselndes Sortiment an Pflanzen bereithält. Das Freiluftprogramm der Herrenhäuser Gärten bietet vielfältige Erlebnisse inmitten der barocken Gartenpracht.
von Sigrid Lappe 26. März 2026
Haushaltsjahr 2025: Defizit von 83 Millionen Euro Kommunale Finanzkrise prägt Ergebnis Region erreicht eigene Einsparziele Die Region Hannover legt im vorläufigen Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2025 ein Defizit von 83,095 Millionen Euro vor. Damit ist das Ergebnis besser ausgefallen als ursprünglich mit 114,414 Millionen Euro Defizit erwartet. Gegenüber dem Haushaltsjahr 2024 (-8 Millionen Euro) hat sich das Ergebnis allerdings deutlich verschlechtert. „Die stark negative Entwicklung der Finanzlage der deutschen Kommunen insgesamt schlägt sich damit auch im Jahresergebnis der Region Hannover nieder“, sagt Cordula Drautz, Finanzdezernentin der Region Hannover. Allerdings konnten durch das verbesserte Ergebnis die im Haushaltssicherungskonzept (HSK) für 2025 angestrebten Konsolidierungsziele erreicht werden. „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, unser Sparziel aus dem Haushaltssicherungskonzept umzusetzen. Ein Aufatmen gibt es aber leider nicht“, sagt Drautz weiter. Insbesondere im Bereich der Eingliederungs- und Jugendhilfe zeigten sich Entwicklungen, die sowohl das Jahr 2025 als auch die Folgejahre die Region Hannover stark belasten werden. Die Ergebnisverbesserung im Jahr 2025 resultiert in erster Linie aus Einmaleffekten im Verkehrsbereich. In der mittelfristigen Finanzplanung bis 2029 kalkuliert die Region jedes Jahr mit einem wachsenden Defizit. Eine Entwicklung, die die Gesamtfinanzlage der Kommunen in Niedersachsen und im Bundesgebiet widerspiegelt. „Es zeigt sich deutlich, dass auch in den kommenden Jahren große Konsolidierungsanstrengungen auf die Kommunen und auf die Region Hannover zukommen werden“, sagt Cordula Drautz in ihrem Ausblick – verbunden mit einem Appell: „So sehr wir uns auch anstrengen, ohne zusätzliche Unterstützung durch Bund und Land wird es nicht gelingen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, die sich vermutlich weiter zuspitzen, steht die Verwaltung vor einem enormen Spagat. Wir müssen eine nachhaltige Konsolidierung unserer Haushalte vorantreiben und gleichzeitig die staatliche Handlungsfähigkeit sichern. Dafür benötigt es einen strategisch ausgerichteten Ressourceneinsatz. Diesen nehmen wir bei unseren eigenen Prozessen konsequent in den Blick.“ 

Auch der Bergfink hat richtig Hunger und bedient sich an den Äpfeln! Guten Appetit kleiner Piep.

Foto: © Matthias Falk - hannover_fotografie