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Vollsperrung Steuerndieb: Haltestelle entfällt - Bereich Hannover: sprintH Linie 900 betroffen

Aufgrund einer Fahrbahnabsackung ist bis voraussichtlich Sonntag, 26. April 2026, Betriebsschluss, die Straße Steuerndieb. In beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die sprintH Linie 900 fährt in dieser Zeit auf einer Umleitungsstrecke über die Hermann-Bahlsen-Allee, Podbielskistraße und die Bernadotteallee. In Fahrtrichtung Hannover ZOB wird die ehemalige Ersatzhaltestelle „Zoo“ in der Bernadotteallee bedient. Die Haltestelle „Habichtshorststraße“ entfällt ersatzlos.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


Schwimmkurse haben noch Plätze frei für die nächsten Termine

In den Bädern der Stadt sind freie Plätze für Schwimmkurse frei, sie können unter BÄDER SUITE - Landeshauptstadt Hannover - Fachbereich Sport, Bäder und Eventmanagement gebucht werden.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo

Harzer Sozialamt ist digital - Start der elektronischen Akte

Schon seit dem 1. Dezember 2025 hat das Sozialamt im Landkreis Harz die elektronische Akte (E-Akte) auch in den Bereichen der Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege eingeführt. „Wir sind damit die Ersten in Sachsen-Anhalt, denen dieser Prozess mit einer funktionierenden Schnittstelle gelungen ist“, sagt Projektleiter Jamal Yacoub stolz. Damit arbeitet jetzt das gesamte Sozialamt des Landkreises Harz mit der elektronischen Akte. Die Bürger profitieren, da Anfragen effizienter bearbeitet und Vorgänge besser nachverfolgt werden können. „Gleichzeitig sparen wir Papier, Druckkosten und Archivflächen – ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit“, erläutert der Projektleiter. „Mit der Einführung der E-Akte schaffen wir die Grundlage für weitere digitale Serviceangebote in der Zukunft“, unterstreicht Anja Hobe.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo

Mit "Dirty Dancing in Concert" - Fans können Geschichte von "Baby" und "Johnny" neu kennenlernen 

Yes, mit "Dirty Dancing in Concert" können Fans die Geschichte von "Baby" und "Johnny" am Samstag, 25. April, neu kennenlernen. Eine Life-Band mit mehreren Sängerinnen und Sängern begleiten den Film, der auf einer großen Leinwand gezeigt wird. Nach dem Abspann folgt eine Aftershow-Party, bei der die Band noch einmal die größten Hits des Films spielt. Es wird ein unvergesslicher Abend! 

Die Vorstellung findet in der Swiss Life Hall statt und beginnt um 19.30 Uhr, Tickets sind von 49,50 bis 89,50 Euro unter: eventim.de zu buchen.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo

Musik, Flohmarkt und Drinks: „Das gute Leben“ am 25. April in der Erlöserkirche

Am Samstag, 25. April 2026, öffnet die Erlöserkirche in Linden-Süd von 16:00 bis 22:00 Uhr ihre Türen für die Veranstaltung „Das gute Leben“. Ein Kleiderflohmarkt lädt zum Stöbern ein, dazu gibt es   Live-Musik von RIMINI EXPRESS, ISO 1000 und Nina Freckles. Ergänzt wird das Programm durch Snacks und Getränke sowie viel Raum für Begegnungen.   Die Veranstaltung bildet zugleich den Auftakt des Projektes Licht & Beton, das aus der Frage entstanden ist, was ein gutes Leben ausmacht und wo es sich finden lässt. Initiiert wurde es von Linda Schmols, Emelie Tille und Jan-Philip Tegtmeier – drei Freundinnen und Freunde, die als (angehende) Pastorinnen und Pastoren arbeiten und festgestellt haben, dass viele Gespräche längst nicht mehr in kirchlichen Räumen stattfinden, sondern mitten im Alltag im Austausch mit Menschen, die neugierig sind auf Offenheit, Sinn und Gemeinschaft.   Daraus ist die Idee entstanden, gezielt Räume zu schaffen, in denen genau solche Gespräche Platz haben: bei offenen Abenden, gemeinschaftlichen Erlebnissen und kreativen Workshops, die neue Gedanken anstoßen,  Fragen öffnen und den Blick auf den Alltag verschieben.

Ute Micha, PreDiNo /Sigrid Lappe, HaWo 

Fundbüro versteigert am 25. April wieder Fahrräder

Das Fundbüro der Landeshauptstadt Hannover versteigert wieder Fahrräder. Am Sonnabend, 25. April, kommen ab 9 Uhr im Innenhof des Dienstgebäudes Leinstraße 14 (Innenstadt) rund 80 gebrauchte  und reparaturbedürftige Räder zum Aufruf

 Ute Micha, PreDiNo/ Sigrid Lappe, HaWo

Ein Besuch, ein Gespräch, ein gemeinsamer Moment  - Bürgerstiftung Hannover schafft mit dem Projekt "ZwischenMenschlich" Raum für Begegnungen

Die Bürgerstiftung sucht für dieses Projekt Besuchspatinnen und -paten. Man sollte Zeit für rund zwei Stunden haben, die man den älteren Menschen in Pflegeeinrichtungen schenkt. Nicht nur Zeit sondern auch gemeinsame Momente, die Nähe zulassen. Auf dieses Ehrenamt bereitet bei der AWO Region Hannover ein kostenloser Kurs noch am: 28.4., 5.5. und 12.5. 2026 vor. Interessierte werden gebeten, sich unter der Telefon-Nummer (0511) 450 007-97 oder 450 007-98 zu melden.

Ute Micha, PreDiNo/ Sigrid Lappe, HaWo


von Sigrid Lappe 23. April 2026
Nienburger Spargel trifft orientalische Falafel Neue kulinarische Kreation für den guten Zweck Wer kennt sie nicht? Falafel – die frittierten Bratlinge aus zerkleinerten Kichererbsen mit Kräutern und Gewürzen. Heimisch sind sie in der arabischen Küche. Karim Iraki, Vorsitzender des Nienburger Vereins „Menschen helfen Menschen“ hat sich pünktlich zur Spargelsaison ein besonderes Rezept einfallen lassen: Spargel-Falafel. Kichererbsen, Zwiebeln, Petersilie, Knoblauch, Koriander, seine geheime Wundergewürzmischung und als Clou Nienburger Spargel. Dieser wird im Fleischwolf zerkleinert und der Rohmasse beigefügt. Nach dem Frittieren kommt der Bratling in das gerollte Fladenbrot mit Salat, Tomaten und Sauce Hollandaise. Fertig ist „Karims Nienburger Spargel-Falafel“ – weltweit einmalig nach eigener Aussage. „Heimischer Nienburger Spargel und orientalische Falafeln – das passt hervorragend zusammen. Die Vielfalt der Kulturen geht eben durch den Magen“, ist sich Iraki sicher. 
von Sigrid Lappe 23. April 2026
Nachwuchs der Kleinen Pandas zieht nach Schweden Der Nachwuchs der Kleinen Pandas im Erlebnis-Zoo Hannover ist schon fast genauso groß wie die Elterntiere: Zeit, auf eigenen Pfoten zu stehen. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) reist Jungtier „Rasma“ in Kürze in einen Zoo in Schweden, um dort mit einem Partner zum Erhalt ihrer stark gefährdeten Art beizutragen.
von Sigrid Lappe 23. April 2026
Tierisch spannender Zukunftstag im Erlebnis‑Zoo Hannover Berufs-Rallye zwischen Löwen, Eisbär und Gürteltier 1.000 Schülerinnen und Schüler waren beim Zukunftstag 2026 im Erlebnis-Zoo Hannover zu Gast. Bei einer neu konzipierten Berufe-Rallye lernten die Kinder, wie der Arbeitsalltag im Zoo aussieht und welche Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten es in einer der größten Freizeit- und Bildungseinrichtungen Norddeutschland gibt – praxisnah, abwechslungsreich und direkt im Arbeitsumfeld. In diesem Jahr wurde der Zukunftstag deutlich ausgeweitet: Statt der bislang üblichen rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren diesmal etwa 1.000 Kinder zu Gast! Die Schülerinnen und Schüler gingen auf eine Berufe-Rallye durch den gesamten Zoo. Und an 28 Stationen zwischen Löwen, Eisbären und Gürteltieren stellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit vor – von der Tierpflege über Handwerk, Technik und Gärtnerei bis hin zu Gastronomie, Verwaltung und Kommunikation. Ein besonderer Fokus lag auf den Ausbildungsberufen, die der Erlebnis‑Zoo anbietet.
von Sigrid Lappe 23. April 2026
Werkbank und Büro statt Klischees Zukunftstag bei der Handwerkskammer Hannover 30 Schülerinnen und Schüler nahmen an dem Aktionstag teil, bei dem sie neue berufliche Möglichkeiten im Handwerk und in der Verwaltung entdecken konnten - auch jenseits klassischer Rollenbilder Schleifen, löten, biegen: Beim Zukunftstag 2026 haben 20 Mädchen am Campus Handwerk in Garbsen verschiedene Handwerksberufe praktisch ausprobiert. Gleichzeitig erhielten zehn Jungen im Verwaltungsgebäude der Handwerkskammer Hannover einen Einblick in die Arbeit der Organisation hinter dem Handwerk.
von Sigrid Lappe 22. April 2026
Kulturministerium vergibt Jahresstipendien für Bildende Kunst Stipendien sind mit jeweils 12.000 Euro dotiert Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, zeichnet 2026 drei herausragende bildende Künstlerinnen und Künstler mit Jahresstipendien aus. Die Stipendien sind mit jeweils 12.000 Euro dotiert. Darüber hinaus besteht für die Kunstschaffenden die Möglichkeit, einen Teil des Förderzeitraumes in den Künstlerhäusern in Worpswede zu verbringen. Die Auszeichnungen erfolgen auf Empfehlungen der Niedersächsischen Kunstkommission. Falko Mohrs: „Unsere Förderung setzt genau dort an, wo künstlerische Arbeit Zeit, Konzentration und Freiräume braucht: Mit den Jahresstipendien für Bildende Kunst ermöglichen wir Künstlerinnen und Künstlern, ihr künstlerisches Potenzial gezielt weiterzuentwickeln und mutige, eigenständige Positionen zu verfolgen. Die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten stehen exemplarisch für die Vielfalt, Reflexions- und Innovationskraft der zeitgenössischen Kunst in Niedersachsen.“ Ein Jahresstipendium geht an Carlotta Oppermann (*1995) aus Hannover. Dazu die Kunstkommission: „Carlotta Oppermann begreift den Körper nicht als stabile Einheit, sondern als ein Gefüge aus Materialien, Gewohnheiten und sozialen Einschreibungen. In ihren Performances, Videos und Installationen treten Kleidung, Stoffe und vorgefundene Objekte als eigenständige Akteure auf, die Bewegungen lenken, Gesten hervorbringen und den Körper zugleich schützen wie begrenzen. Persönliche Fundstücke – etwa ein über Jahre getragener Arbeitsanzug – fungieren dabei als Träger von Zeit, Erinnerung und Arbeit und verwandeln sich im performativen Vollzug in temporäre Konstellationen aus Körper, Material und Raum. Zeichnungen und Collagen erscheinen in diesem Zusammenhang weniger als autonome Bildwerke denn als Spuren eines fortlaufenden Prozesses, in dem sich Körper, Material und Raum gegenseitig beeinflussen. So entfaltet sich Oppermanns Praxis zwischen Performance, Objekt, Zeichnung und Collage als eine stille Untersuchung darüber, wie sehr der menschliche Körper von den Dingen geformt wird, die ihn umgeben.“ Der in Hannover ansässige Künstler Justus Linnekugel (*1992) schaut auf die privaten wie institutionellen Rahmenbedingungen seiner westlichen Sozialisation – auch die der Kunst. In seinen Gemälden werden das bürgerliche Schlafzimmer wie auch die Eigenheimidylle zu prekären Orten. Vertraute christliche Monumentalbauten und wirkmächtige Symbole erscheinen nur noch als Versatzstücke in mehrteiligen Bildtafeln aus Leinwand und vorgefundenem Material. Ist auf die Malerei Verlass? Immerhin finden sich bei Linnekugel zahlreiche Verweise an den großen Kunst- und Weltbefrager Sigmar Polke. Das dritte Jahresstipendium erhält der in Braunschweig lebende Künstler Hae Kim (*1983). Die Kunstkommission: „Das Abschleifen von Material stellt in der künstlerischen Praxis einen alltäglichen Vorgang dar, der meist keiner näheren Erläuterung bedarf, da er häufig lediglich einen notwendigen Zwischenschritt innerhalb eines umfassenderen Arbeitsprozesses bildet. Anders verhält es sich im Werk des Künstlers Hae Kim: Mit beinahe mönchischer Geduld reibt Kim über die Dauer eines Tages hinweg die Papierseiten von Büchern ab, um aus dem dabei entstehenden Staubmaterial ein Wort zu drucken, das den jeweiligen Arbeitstag prägnant charakterisieren soll. Der aus den Büchern getilgte Inhalt erfährt durch diesen Druckvorgang eine neue Form der Manifestation. Angesichts der kontemplativen Entstehungsweise sowie der konsequent konzeptuellen Umsetzung gewinnt das Resultat eine nahezu existenzielle Dimension und führt dem Betrachter eindrücklich den Kreislauf von Werden und Vergehen vor Augen.“ Die Jahresstipendien im Bereich der Bildenden Kunst richten sich an freiberufliche Künstlerinnen und Künstler, die ihren ersten Wohnsitz oder ihren Produktionsstandort (Atelier, Ausstellungen) in Niedersachen haben. Der Niedersächsischen Kunstkommission gehören an: Sergey Harutoonian, Österreichische Galerie Belvedere, Wien Dr. Burkhard Krüger, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig Prof. Dr. Astrid Mania, Professorin für Kunstkritik und Kunstgeschichte der Moderne an Hochschule für bildende Künste Hamburg Prof. Dr. Bärbel Schlüter, Professorin für Bildhauerei und Kunst im öffentlichen Raum an der Universität Osnabrück Lukas Zerbst, freier Künstler
von Sigrid Lappe 22. April 2026
Projektstart: Maschpark und Leineufer wieder vereint Lieblingsobjekt von Oberbürgermeister Belit Onay Infostand am Freitag, 24.04. 2026. Am Freitag, 24. April, richtet der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün gemeinsam mit dem Planungsbüro plan zwei zwischen 14 und 16 Uhr an der Culemannstraße / Ecke Hardenbergbrücke einen Infostand ein. Dort kann man Näheres über die Pläne und den Stand der Beteiligung erfahren. Oberbürgermeister Belit Onay wird von 14 bis 14.30 Uhr vor Ort sein und steht für Austausch und Statements zur Verfügung. Derzeit läuft eine Online zu der Ideen eingebracht werden können Bislang trennt die Culemannstraße den Maschpark vom Leineufer – doch das soll sich ändern: Durch den Rückbau der Straße und die Zusammenführung der beiden Grünflächen soll ein neuer attraktiver, klimawirksamer Park mitten in der Stadt entstehen. Der Rat der Landeshauptstadt hat dies im Dezember 2024 beschlossen und erhält dafür Fördermittel in Höhe von 4,335 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“.
von Sigrid Lappe 22. April 2026
Feiertag 1. Mai: aha-Abfuhrtermine verschieben sich Am 1. Mai keine Abfuhr, Abholtermine verschieben sich um einen Tag Wertstoffhöfe, Deponien und Servicetelefone nicht besetzt Am Freitag, 1. Mai, dem „Tag der Arbeit“, holt die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) keine Rest- und Bioabfälle sowie Altpapier und Leichtverpackungen ab. Die Abholung der Abfälle und Wertstoffe verschiebt sich ab dem Feiertag jeweils um einen Tag nach hinten. Diese Regelung bezieht sich auch auf die Abholung der Gelben Tonne im Umland der Region Hannover durch Remondis. Die Deponien und Wertstoffhöfe bleiben am 1. Mai geschlossen. Auch das Servicetelefon und die Gebührenhotline sind an diesem Tag nicht besetzt. Der Abfuhrtermin von Freitag (1. Mai) verschiebt sich auf Sonnabend (2. Mai).
von Sigrid Lappe 21. April 2026
Sparkurs auf dem Rücken ambulanter Psychotherapeuten? Ambulante Versorgung wird sich in Niedersachsen verschlechtern. Erklärung der KVN und niedersächsischer ärztlicher und psychotherapeutischer Verbände . Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) und die niedersächsischen ärztlichen und psychotherapeutischen Verbände (ZI) kritisieren die Ankündigungen von Bundesgesundheitsministerin Warken zur Stabilisierung der Finanzsituation der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die vertragsärztliche Versorgung in Niedersachsen sei von den angedachten Sparmaßnahmen massiv betroffen. Der Vorstand der KVN und die Vertreterinnen und Vertreter der ZI kritisierten bei einer gemeinsamen Sitzung am 20. April 2026 in Hannover die Planungen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, die in der letzten Woche mit dem Referentenentwurf zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vorgelegt wurden. Der Gesetzentwurf führe zu einer immer unzureichenderen Finanzierung des ambulanten Sektors und somit zu einer Verschlechterung der Versorgung auch in Niedersachsen, da eine begrenzte Vergütung unweigerlich gekürzte Leistungen zur Folge habe. Das Leitbild einer einnahmeorientierten Ausgabenpolitik wird vom KVN-Vorstand und den Verbandsvertreterinnen und -vertretern nicht geteilt. Unter dieser Maßgabe könne den massiven Herausforderungen im Gesundheitswesen nicht angemessen begegnet werden. Eine finanzielle Deckelung bedeute eine Rationierung der ambulanten medizinischen Versorgung. Auch würden dringend nötige Strukturreformen weiter verschoben und gleichzeitig die Vertragsärzteschaft in Zeiten schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen für Arzt- und Psychotherapeutenpraxen erneut zur Kasse gebeten. Als Beispiel: Die geplante Abschaffung der Honorierungen durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Diese Maßnahme gehe in die völlig falsche Richtung, so der Vorstandsvorsitzende der KVN, Mark Barjenbruch. „Wer fordert, dass gesetzlich Versicherte schneller Termine bei Fachärzten und Psychotherapeuten erhalten sollen, gleichzeitig aber bewährte finanzielle Anreize hierfür streicht, wird am Ende mit weniger Terminen dastehen.“ Die Honoraranreize hätten keine Verbesserung der Versorgungsqualität gegeben. Er kritisierte auch das gegenwärtige Tempo der Reformbemühungen. Zwar sei es richtig, ins Handeln zu kommen, aber die Verbandsanhörungen umgehend nach Veröffentlichung des Referentenentwurfs anzusetzen, lasse der Selbstverwaltung nicht die nötige Zeit, um angemessen reagieren zu können. „Wir befinden uns in keiner Notlage, da sollten wir doch ausreichend Zeit für Stellungnahmen einplanen“, forderte Barjenbruch.

Auch der Bergfink hat richtig Hunger und bedient sich an den Äpfeln! Guten Appetit kleiner Piep.

Foto: © Matthias Falk - hannover_fotografie