Wochen der Demenz ab 21. September in Lehrte
Aktionswoche zur "Woche der pflegenden Angehörigen"
Informationen und Aktionen für alle, die mehr über die Themen Demenz, Pflege und Begleitung im Alltag erfahren möchten
Mal den Gesprächsfaden zu verlieren oder nach Worten zu ringen, ist vielen Menschen vertraut. Auch der obligatorische Knoten im Taschentuch oder der klassische Bindfaden am Finger, wenn ein wichtiges Ereignis nicht in Vergessenheit geraten darf. Ebenso kann imHaushalt etwas verloren gehen, das dann zufällig wiedergefunden wird.
Im Leben derer, die von einer Demenzerkrankung betroffen sind, sind solche Situationen nicht mit einer normalen Altersvergesslichkeit oder Gedankenlosigkeit abzutun. Denn das Krankheitsbild ist unwiderruflich mit dem Verlust der geistigen Fähigkeiten und einer Wesensveränderung verbunden. Die Betroffenen selbst haben häufig keine Krankheitseinsicht. Denn die Gedächtnisstörung wird von ihnen oftmals nicht mehr wahrgenommen und sie betrachten ihr Handeln als selbstverständlich. Daher sollte die Wahrnehmung der Mitmenschen geschärft werden. Wenn Sie zukünftig einen älteren Menschen in der Nachbarschaft beobachten, der unbeholfen wirkt, sprechen Sie ihn kurzerhand an und geben damit Orientierung und Halt.
Zum fünften Mal schließt sich die Stadt Lehrte der Initiative der Region Hannover sowie der Alzheimer Gesellschaft Hannover, e.V., an und rückt mit einem vielseitigen und kostenlosen Programm das Leben mit Demenz in die gesellschaftliche Mitte. Dieses Jahr lehnt sich das Lehrter Programm erstmalig an die niedersachsenweite „Woche der pflegenden Angehörigen“ an.
In der Versorgung und Begleitung von Demenzerkrankten sind An- und Zugehörige wegweisend. Sie vermitteln ein hohes Maß an Geborgenheit, Stabilität und Verbundenheit. Zugleich bilden sie oft die Brücke zu lang zurück liegenden Ereignissen, die häufig bei den Betroffenen gegenwärtig sind. Für die Sorgenden bringen die Alltagsbegleitung und die Unterstützung zur sozialen Teilhabe oftmals positive Erfahrungen mit sich. Aber ein solcher Einsatz kann auch anstrengend und gesundheitlich belastend sein. Daher ist es essentiell, dass An- und Zugehörige von ortsnahen Beratungs- und Unterstützungsangeboten Kenntnis haben und diese zur Entlastung und zum Ausgleich in Anspruch nehmen können.
Mit dem diesjährige Lehrter Programm werden auch pflegende An- und Zugehörige angesprochen, die einen Menschen mit einer anderen Erkrankung begleiten.
Die Veranstalter der diesjährigen „Wochen der Demenz“ haben sich zur Aufgabe gemacht, über die flächendeckenden Angebote vor Ort zu informieren sowie Raum für Austausch und Begegnung zu schaffen.
Bereits bei der Auftaktveranstaltung am 21. September 2026 können Betroffene sowie ihre Angehörigen, Nachbarn und Freunde den Austausch zu Fachkundigen suchen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedächtnisambulanz des Wahrendorff Klinikums, des Senioren- und Pflegestützpunktes Burgdorfer Land, der compass private Pflegeberatung sowie der örtlichen Hospizdienste sind zu Gast.
Auch dient der Treffpunkt zum Austausch und zur Begegnung von Gleichgesinnten.
Das Demenz- und Pflegecafé in der Begegnungsstätte Goethestraße Nr. 12 in Lehrte ist von 15 bis 16.30 Uhr geöffnet.
Am Mittwoch, 23. September um 19 Uhr im Anderen Kino Lehrte (Sedanplatz 26) läuft die einfühlsame, humorvolle Erzählung „Romys Salon“. Die zehnjährige Romy verbringt viel Zeit im Friseursalon ihrer Großmutter Stine. Als diese Anzeichen einer Demenzerkrankung zeigt, verändert sich der gemeinsame Alltag.
Interessierte sind herzlich willkommen, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Hintereingang des Kinos ist barrierefrei und über eine Rampe erreichbar. Einlass ist um 18.30 Uhr.
Am Donnerstag, 24. September von 10 bis 12 Uhr in der Begegnungsstätte Goethestraße stellen die Lehrter Tagespflegeeinrichtungen ihre Konzepte vor. Die Institutionen bieten pflegebedürftigen Menschen einen Ort zur sozialen Teilhabe. Auch werden vielfältige Aktivitäten geboten. Diese Betreuungsform trägt bei pflegenden Angehörigen deutlich zur Entlastung bei. Sie gewinnen verlässlich Freiräume, um ihren Alltag zu bewältigen und zur eigenen Erholung.
Zu Beginn der Veranstaltung informiert eine Mitarbeiterin des Senioren- und Pflegestützpunktes Burgdorfer Land über den Zugang zu einer Tagespflegeeinrichtung.
Am Freitag, 25. September von 11.30 bis 12.30 Uhr lädt die zertifizierte Trainerin Christiane Warnecke vom Bundesverband Gedächtnistraining e.V. in die Begegnungsstätte Goethestraße zu einem Schnupperkurs ein. Sie stellt abwechslungsreiche Gedächtnisübungen vor und bestärkt Menschen, das Gehirn fortlaufend zu trainieren, um geistig vital und fit zu bleiben.
Anmeldungen unter info@christiane-warnecke.de oder telefonisch (05132 504 509).
Die Aktionswoche im September schließen mit einer Lesung mit Peggy Elfmann. Sie liest aus ihrem Buch „Meine Eltern werden alt. 50 Ideen für ein gutes Miteinander“. Die Journalistin gibt dabei persönliche sowie alltagsnahe Einblicke in das Leben mit ihren Eltern. Sie teilt wertvolle Impulse mit pflegenden Angehörigen. Zugleich gibt sie wichtige Anregungen, Orientierung und emotionale Unterstützung. Auch ermutigt Peggy Elfmann die Generation X mit ihren Eltern über das Altwerden ins Gespräch zu kommen. Dabei legt sie großen Wert auf die vielfältigen Möglichkeiten, den alltäglichen Umgang mit den Eltern wertschätzend zu gestalten.
Anlässlich der Lesung stellt die Buchhandlung Veenhuis themenbezogene Bücher zur Ansicht und zum Erwerb zur Verfügung.
Für die Teilnahme in der Begegnungsstätte Goethestraße am 25. September von 17 bis 19 Uhr ist keine Anmeldung erforderlich.
Wer digital zuschauen möchte, muss sich unter 60plus@leherte.de anmelden.
Weitere Informationen:
Stadt Lehrte |Fachdienst Soziales | Beratung, Projekte und Veranstaltungen für Menschen ab 60 Jahren und für Menschen mit Behinderung
Nadine Francksen (inhaltlich) Tel.: 05132 505 34 02
Nadine Lungwitz (organisatorisch) Tel.: 05152 505 34 18
E-Mail: 60plus@lehrte.de,
Homepage: www.lehrte.de/wochenderdemenz
„Wochen der Demenz“ der Stadt Lehrte in Kooperation mit:
Region Hannover | Gedächtnisambulanz der Psychiatrischen Institutsambulanz Lehrte des Wahrendorff Klinikums | Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land | compass private Pflegeberatung | Rosemarie-Nieschlag-Hospizdienst Lehrte | Diakonieverband Hannover-Land | Ambulanter Hospizdienst | Das Andere Kino e.V. | Tagespflege Lehrte der W.P. Tagespflegen GmbH | Tagespflege im Gloria Park der AWO Soziale Dienste Bezirk Hannover gGmbH | Heilpraktikerin für Psychotherapie Ch. Warnecke | Journalistin, Buchautorin und Podcasterin Peggy Elfmann | Verlag hanserblau | Bücherstube Veenhuis

Bereits bei der Auftaktveranstaltung am 21. September 2026 können Betroffene sowie ihre Angehörigen, Nachbarn und Freunde den Austausch zu Fachkundigen suchen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedächtnisambulanz des Wahrendorff Klinikums, des Senioren- und Pflegestützpunktes Burgdorfer Land, der compass private Pflegeberatung sowie der örtlichen Hospizdienste sind zu Gast. Auch dient der Treffpunkt zum Austausch und zur Begegnung von Gleichgesinnten. Das Demenz- und Pflegecafé in den Räumlichkeiten der Begegnungsstätte Goethestraße 12 in Lehrte ist von 15 bis 16.30 Uhr geöffnet.
Am Donnerstag, den 24. September von 10 bis 12 Uhr in der Begegnungsstätte Goethestraße stellen die Lehrter Tagespflegeeinrichtungen ihre Konzepte vor. Die Institutionen bieten pflegebedürftigen Menschen einen Ort zur sozialen Teilhabe. Auch werden vielfältige Aktivitäten geboten. Diese Betreuungsform trägt bei pflegenden Angehörigen deutlich zur Entlastung bei. Sie gewinnen verlässlich Freiräume, um ihren Alltag zu bewältigen und zur eigenen Erholung. Zu Beginn der Veranstaltung informiert eine Mitarbeitende des Senioren- und Pflegestützpunktes Burgdorfer Land über den Zugang zu einer Tagespflegeeinrichtung.
Am Freitag, 25. September lädt von 11.30 bis 12.30 Uhr die zertifizierte Trainerin Christiane Warnecke vom Bundesverband Gedächtnistraining e.V. in die Begegnungsstätte Goethestraße zu einem Schnupperkurs ein. Sie zeigt abwechslungsreiche Gedächtnisübungen und bestärkt Menschen, das Gehirn fortlaufend zu trainieren, um geistig vital und fit zu bleiben.
Anmeldungen werden unter info@christiane-warnecke.de oder telefonisch (05132 504 509) entgegengenommen.
Die Aktionswoche im September schließen mit einer Lesung mit Peggy Elfmann. Sie liest aus ihrem Buch „Meine Eltern werden alt. 50 Ideen für ein gutes Miteinander“. Die Journalistin gibt dabei persönliche sowie alltagsnahe Einblicke in das Leben mit ihren Eltern und teilt wertvolle Impulse mit pflegenden Angehörigen. Zugleich gibt sie wichtige Anregungen, Orientierung und emotionale Unterstützung. Auch ermutigt Peggy Elfmann die Generation X mit ihren Eltern über das Altwerden ins Gespräch zu kommen. Dabei legt sie großen Wert auf die vielfältigen Möglichkeiten, den alltäglichen Umgang mit den Eltern wertschätzend zu gestalten. Anlässlich der Lesung stellt die Buchhandlung Veenhuis ausgewählte Bücher zur Ansicht und zum Erwerb zur Verfügung. Für die persönliche Teilnahme in der Begegnungsstätte Goethestraße am 25. September von 17 bis 19 Uhr ist keine Anmeldung erforderlich. Wer digital zuschauen möchte, muss sich bitte unter 60plus@leherte.de anmelden.
Weitere Informationen:
Stadt Lehrte |Fachdienst Soziales | Beratung, Projekte und Veranstaltungen für Menschen ab 60 Jahren und für Menschen mit Behinderung
Nadine Francksen (inhaltlich) Tel.: 05132 505 34 02
Nadine Lungwitz (organisatorisch) Tel.: 05152 505 34 18
E-Mail: 60plus@lehrte.de
Homepage: www.lehrte.de/wochenderdemenz
Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Foto Stadt Lehrte
