Nach dem Brand:

Wiedersehen mit den Schulfischen in der Käthe-Paulus-Schule


Mitten im Brandherd, das Aquarium zerstört und das Wasser eiskalt –trotzdem haben sie überlebt: Nach dem Brand an der Grundschule Beuthener Straße sind zehn Fische und eine Garnele in ihr neues Zuhause in der Aula der Käthe-Paulus-Schule gezogen. Für die Schülerinnen und Schüler gab es am ersten Schultag nach den Osterferien ein freudiges Wiedersehen mit ihren schwimmenden Klassenkameraden.

Bild links: Ankunft der Fische

Bild rechts: Timo Sziedrt setzt Fische ins Aquarium ein


„Es ist schon ein kleines Wunder“, sagt Schulleiter Martin Preisigke von der Grundschule Beuthener Straße. „Wir waren sehr überrascht, als wir am Tag nach dem Brand gesehen haben: Da bewegt sich noch was. Wir freuen uns deshalb sehr, unsere Schulfische in neuer Umgebung wieder bei uns zu haben.“

Die Tiere wurden Ende November nach dem Brand in der Grundschule Beuthener Straße geborgen. Dabei war nicht das Feuer selbst die größte Gefahr für die Fische, sondern der Stromausfall danach: „Eigentlich sind das Tropenfische – als wir sie geborgen haben, lag die Wassertemperatur bei nur drei Grad“, erklärt ein Mitarbeiter von Schreiber Aquaristik, der sich um Rettung und Pflege der Fische gekümmert hat. Die Fische wurden behutsam aufgepäppelt: Ruhe, viel Futter und Pflege waren verordnet.

Auch das neue Aquarium brauchte Zeit: Pflanzen mussten anwachsen, die Wasserqualität sich stabilisieren. Inzwischen ist das Aquarium vollständig eingerichtet – und sogar um neue „Mitbewohner“ ergänzt worden. Bereits vor den Ferien konnten sich die Fische in Ruhe an ihr neues Zuhause gewöhnen.

Für die Schülerinnenund Schüler der Grundschule Beuthener Straße ist die Begegnung mit den Tieren ein besonderer Moment. Am ersten Schultag nach den Osterferien zog das Aquarium viele neugierige Blicke auf sich und sorgte für große Begeisterung.


Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo