Doppelausstellung "Fun Design I Circular Design"
Zu sehen im Museum August Kestner
Das Museum August Kestner widmet sich in der Doppelausstellung "Fun Design I Circular Design" bis einschließlich 7. Juni zwei Themen des zeitgenössischen Designs. Während beim Fun Design formale und emotionale Aspekte der Gestaltung im Vordergrund stehen, geht es bei Circular Design um nachhaltige Produktentwicklung.
Über Humor lässt sich bekanntlich streiten. Und darüber, was Fun Design ist, selbstverständlich auch! Fest steht jedoch: Es gibt eine Vielzahl von Produkten, bei deren Gestaltung die Absicht im Vordergrund stand, die Käuferinnen und Käufer auch emotional anzusprechen. Die kann man als witzig, originell, ironisch oder auch verspielt bezeichnen, unter anderem auch als provozierend, kitschig, anzüglich oder auch geschmacklos. Fun Design ist wieder angesagt und erlebt in den letzten Jahrhunderten ein Come-back, vor allem italienische Firmen profilieren sich in diesem Bereich. Hier in der Ausstellung möchte man einen Überblick geben und fragt, wie Fun Design eigentlich "funktioniert" und wirft auch einen Blick zurück in die Geschichte des Designs.
Design und Nachhaltigkeit? Das war bis vor kurzem nicht interessant. Zumal das Möbel- und Interior-Design sich unbeeindruckt von den realen Problemen der Welt zeigte. Dabei trägt es auch - vor allem durch „Fast Fumiture“ - seinen Teil zur Ressourcenverschwendung, Umweltschädigung und auch zum Klimawandel bei. Doch mittlerweile ist auch durch politische Vorgaben kritisches Nachfragen von großem Nutzen. Und unter anderem ist auch aus innerer Überzeugung viel in Bewegung gekommen.
Circular Design thematisiert, wie renommierte Designunternehmen, insbesondere aus Niedersachsen, mit den komplexen Herausforderungen bei der Entwicklung eines kreislauffähigen Designs umgehen. Präsentiert werden zudem vielversprechende Lösungsansätze von Designerinnen und Designern, Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Wege zu einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Design aufzeigen.
Die Doppelschau ist noch bis zum 7. Juni im Museum August Kestner, Platz der Menschenrechte 3, zu sehen. Mehr Informationen sind unter: www.kestner-museum.de zu finden.
Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo / Fotos © Matthias Falk, hannover_fotografie









