Video gegen „Hatespeech“
LHH stellt ein aktuelles gesellschaftliches Problem in den Fokus
Mit einem neuen Videoclip stellt die Landeshauptstadt Hannover (LHH) ein aktuelles gesellschaftliches Problem in den Fokus und skizziert Lösungsansätze. Es geht um „Hatespeech“ (deutsch: Hassrede), einer besonderen Form von digitaler Gewalt. Der Film zeigt, wie ein Mann eine junge Frau in diversen Szenen immer wieder durch zum Teil drastische und beleidigende Sprache verbal attackiert. Am Ende des knapp dreiminütigen Clips werden Mitmenschen aufgerufen, sich mit von digitaler Gewalt betroffenen Frauen zu solidarisieren und ihnen zu helfen.
Als Strategie gegen „Hatespeech“ wird „Counterspeech“ (Gegenrede) genannt: Auf Hasskommentare in Online-Diskussionen soll mit gezielten positiven Erwiderungen reagiert werden, anstatt zu zensieren, zu ignorieren oder durch negative Kommentare eskalieren zu lassen.
„Gegen diese frauenfeindliche Aggression müssen wir vorgehen“, sagt Hannovers Gleichstellungsbeauftragte Luisa Arndt.
Der Videoclip ist unter www.hannover.de/gleichstellung-lhh zu finden. Er wurde in Kooperation des Referates für Frauen und Gleichstellung sowie die Stabsstelle Diversity der LHH produziert. Damit wird der Ratsauftrag erfüllt, immer wieder gegen „Hatespeech“ aktiv zu werden.
Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Abb. Video© LHH
