Schweden gewinnt Internationalen Feuerwerkswettbewerb 2026 in Hannover – und das bereits zum sechsten Mal!


Glanzvoller Abschluss in Herrenhausen: Das schwedische Team Göteborgs FyrverkeriFabrik (GFF) hat den 34. Internationalen Feuerwerkswettbewerb in Hannover gewonnen. Mit seiner Show „Sky High“ setzte sich das Team beim Finale am 19. September gegen die internationale Konkurrenz durch. Platz zwei ging an Suomen Pyrotekniikka aus Finnland, Platz drei belegte Pyroteknikk AS aus Norwegen.

Mit dem Sieg in diesem Jahr gehört GFF zu den erfolgreichsten Teams der Wettbewerbsgeschichte. Das 1994 gegründete Unternehmen steht für innovative Pyromusicals und präzise Inszenierungen und ist international auf Wettbewerben, Festivals und Großveranstaltungen aktiv. 

Von links: André Lawiszus (Geschäftsführer HVG) Martin Hildebrandt (Teamchef Schweden), Belit Onay (Oberbürgermeister LHH), Foto © Jens Meyer


Besonders eng ist die Verbindung zu Hannover: Martin Hildeberg, Gründer und künstlerischer Kopf des Teams, trat in diesem Jahr bereits zum achten Mal an und geht zum sechsten Mal als Sieger hervor.

Mit der Show „Sky High“ nahm GFF das Publikum mit auf eine Reise durch die Weiten des Universums. Leuchtende Planeten, Sonnen und Sternenbilder, begleitet von monumentaler Orchestermusik, machten den Himmel über Herrenhausen zum Tor ins Universum. Satelliten, schwebende Ballons und Astronauten wurden dabei Teil einer großen musikalischen und visuellen Reise. „Die Schweden haben Garten, Musik und Effekte perfekt miteinander agieren und zu einer Einheit verschmelzen lassen. Dabei zeigte sich, dass es manchmal nur Nuancen sind, die den entscheidenden Unterschied machen. Am Ende haben uns alle fünf Teams mit Technik und Ästhetik begeistert“, sagt Robert Merkel, Juryvorstand seit 2025.


Den zweiten Platz sicherte sich Suomen Pyrotekniikka (SPT) aus Finnland. Das 2003 gegründete Unternehmen ist heute die größte Feuerwerksfirma Finnlands und absolviert rund 300 Shows pro Jahr. International konnte das Team bereits zahlreiche Erfolge feiern, darunter Siege in Riga und Courchevel sowie den zweiten Platz und den Publikumspreis bei der Pyronale Berlin 2023. Mit der Show „Arctic Colors of Lapland“ widmete sich SPT in Herrenhausen den faszinierenden Kontrasten der Natur Lapplands. Die leuchtenden Farben des Herbstes, das Spiel der Nordlichter und glitzernde Winterlandschaften waren mit Musik und Effekten eine Hommage an den hohen Norden-

Der dritte Platz ging an Pyroteknikk AS aus Norwegen. Das Unternehmen entstand 2023 aus dem Zusammenschluss zweier Firmen mit Wurzeln bis 1949 und zählt heute zu den führenden Feuerwerksanbietern Skandinaviens. Neben klassischen Feuerwerken realisiert das Team auch Inszenierungen mit Lasern, Spezialeffekten und Drohnen und ist jährlich bei zahlreichen Produktionen im Einsatz. Mit der Inszenierung „Between Shadow and Light“ erzählte Pyroteknikk eine emotionale Geschichte über Gegensätze. Norwegische Musik verschmolz mit eindrucksvollen Effekten zu einer visuellen Reise, die von dunklen, intensiven Momenten hin zu hellen und kraftvollen Bildern führte.

Polarlichter als verbindendes Element

Fünf Teams, fünf künstlerische Handschriften und ein gemeinsames Thema: Die Polarlichter standen Pate für die 34. Saison des Wettbewerbs mit dem Motto „Dance of Northern Lights“. Bei überwiegend gutem Wetter kamen zu den fünf Wettbewerbsabenden 2026 knapp 47.000 Besucherinnen und Besucher in die Herrenhäuser Gärten. Damit zählt der Internationale Feuerwerkswettbewerb weiterhin zu den großen Publikumsmagneten in Hannovers Veranstaltungskalender.


2027 lassen Frauen den Himmel leuchten

Nach der nordischen Saison richtet sich der Blick bereits auf das kommende Jahr: Der 35. Internationale Feuerwerkswettbewerb 2027 steht unter dem Motto „Her Time To Shine – Women light the sky“. An fünf Abenden zwischen Mai und September treten ausschließlich Teams mit weiblichen Pyrotechnikerinnen an. Die unterschiedlichen Zugänge der Pyrotechnikerinnen zeigen, wie vielfältig Feuerwerkskunst sein kann – als Zusammenspiel von Handwerk, Musik, Kreativität, Dramaturgie und Tradition. Das musikalische Pflichtstück steht 2027 ebenfalls im Zeichen einer Frau: „Emma“ stammt von der britischen Komponistin Rachel Portman, die damit 1997 als erste Frau für die beste Filmmusik mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Eingespielt wird das Stück vom Münchner Rundfunkorchester.

Teams und Termine Internationaler Feuerwerkswettbewerb 2027: 22. Mai – Ungarn: NUVU, 12. Juni – Spanien: Pirotecnia Vulcano, 14. August – Ukraine: Dance of Fire, 04. September – Frankreich: Fantasias, 11. September – Japan: Inakako Horiuchi Fireworks. Die Termine sind ab sofort unter https://www.feuerwerk-hannover.de/ buchbar.



 Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Titelfoto Feuerwerk Englans © Matthias Falk, hannover-fotografie