Nahklang-Konzertreihe:
Vorverkauf für die Spielzeit 26/27 gestartet
In ihrer bald 100-jährigen Geschichte öffnet sich die Kammermusik-Gemeinde Hannover für Neues. In der kommenden Saison gibt es neben Streichquartett-, Klavier- und Orgel-Klängen, neben Lied- und Violin-Rezital auch eine Premiere: Erstmals ist mit Stockholm Chamber Brass ein Blechbläser-Ensemble zu Gast.
Vom 10. Oktober 2026 bis zum 27. Juni 2027 finden elf Konzerte im Festsaal der Galerie und in der Orangerie Herrenhausen statt.
Seit der Saison 2020/2021 ist der Pianist Markus Becker, Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, künstlerischer Leiter der Konzertreihe: „Wir freuen uns auf eine vielfarbige Spielzeit, die von herausragenden Ensembles, Solisten und Solistinnen und Solisten gestaltet wird“, so Becker. „Seit fast 100 Jahren verbindet die Kammermusik-Gemeinde Hannover Tradition mit lebendiger Gegenwart und schafft mit ‚Nahklang‘ besondere musikalische Begegnungen.
Im Auftaktkonzert spielt der große Pianist Christian Zacharias einen ungewöhnliches Klavierabendprogramm, sozusagen Kammermusik allein. Aber auch junge herausragende Talente sind zu Gast.
Und das Sommerfestival im Juni wird wieder der krönende Abschluss der Saison werden. .

Prächtiger Rahmen für wunderbare Konzerte: die Galerie in den Herrenhäuser Gärten
"Wir freuen uns, dass wir nun schon viele Jahre in den Herrenhäuser Gärten zu Gast sein dürfen. Das Galeriegebäude und die Orangerie bieten eine besonders gute Akustik für unsere Konzerte. Die Ensembles und das Publikum fühlen sich hier sehr zu Hause.“
Mit einem österreichisch-französischen Programm das eine Brücke zwischen Barock und Moderne schlägteröffnet Christian Zacharias die Saison, mit einem Programm, .
Werke für Violine und Klavier von Béla Bartók, Johannes Brahms und George Gershwin bringen der Geiger Jaques Forestier und sein Duo-Partner Boris Kusnezow in Beziehung zueinander.
Das preisgekrönte Poiesis Quartet setzt mit einem Auftragswerk von Jeff Scott Akzente.
Unter dem Titel „Heavy Metal - Renaissance bis Moderne“ macht Stockholm Chamber Brass neugierig auf ein vielseitiges Blechbläser-Ensemble mit Kompositionen aus unterschiedlichen Epochen.
Der internationale ARD-Musikwettbewerb kürt alljährlich im Herbst Gewinnerinnen und Gewinner in unterschiedlichen Disziplinen. Ein Ensemble darf sich im Rahmen Nahklang-Saison mit einem eigenen Konzertprogramm präsentieren.
Mit Liedern von Johannes Brahms, Albin Fries, Franz Schubert und anderen spüren der Bariton Rafael Fingerlos und der Pianist Markus Merkel dem Phänomen der „Fremden Heimat“ nach.
In Kooperation mit den KunstFestSpielen Herrenhausen lädt das Quatuor Diotima zu einem Abend ein, bei dem Steve Reich auf Ludwig van Beethoven prallt.
Auch in diesem Jahr endet die Spielzeit mit einem Sommerfestival, das die Bühne freigibt für die Preisträgerinnen und -träger des Deutschen Musikwettbewerbs (Orgel und Schlagzeug inklusive) und das zu Führungen durch den Barockgarten und einem geselligem Miteinander einlädt.
Vorverkauf
Im Vorverkauf gibt es die Karten im Online-Ticketshop:
https://www.ticket-onlineshop.com/ols/kmg/de sowie in den Vorverkaufsstellen von HAZ und NP. Infos zu den Konzerten
(u. a. ein Download der Saisonbroschüre) sind unter www.kammermusik-hannover.de zu finden.
Veranstaltet wird die Reihe von der Landeshauptstadt Hannover mit dem Fachbereich Herrenhäuser Gärten in Kooperation mit der Kammermusik-Gemeinde e.V.
Die Nahklang-Konzertreihe 26/27 wird gefördert durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Sparkasse Hannover, die Kurt-Alten-Stiftung, die Anja Fichte Stiftung, der Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs des Deutschen Musikrats, der Fritz Behrens Stiftung, der Schlüterschen Mediengruppe sowie dem Kulturbüro der LHH.
Kooperationspartnerinnen und -partner sind die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, die KunstFestSpiele Herrenhausen, die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Neue Presse Hannover, Grauwinkels Schlossküche sowie Klavier- und Cembalobaumeister Gerd Finkenstein.
Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Foto Sigrid Lappe
