Gut vorbereitet: Hannovers Serviceangebot zu den Finals
Wenn vom 23. bis zum 26. Juli die Finals nach Hannover kommen, werden die Landeshauptstadt Hannover (LHH) und die Region zu Gastgeberinnen und Gastgeber für tausende Athletinnen und Athlethen sowie Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland.
Damit der Spitzensport im Mittelpunkt stehen kann, setzen LHH, Region und die Finals auf ein umfassendes Servicekonzept. Von der nachhaltigen Anreise über barrierefreie Angebote bis hin zu Awareness-Teams und kostenfreien enercity-Trinkwasserstationen – sorgen zahlreiche Maßnahmen dafür, dass die Finals für alle Menschen unkompliziert, sicher und komfortabel erlebbar werden.
„Die Finals sind für Hannover weit mehr als ein Sportereignis. Wir möchten eine gute Gastgeberin sein und dafür sorgen, dass sich Athletinnen und Athleten, Gäste und alle Menschen in unserer Stadt willkommen fühlen. Teilhabe, Barrierefreiheit, verantwortungsvolle Mobilität und ein gutes Miteinander – genau das möchten wir unseren Gästen und den Menschen in Hannover bieten“, sagt
Oberbürgermeister Belit Onay.
„Hannover und das Umland werden starke Gastgeber sein für alle Hannoveranerinnen und Hannoveraner sowie auch die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, die für die Finals zu uns kommen. Beim Service rund um das größte Multisportevent Deutschlands stehen für uns die Menschen im Mittelpunkt“, so Jens Palandt, Erster Regionsrat der Region Hannover.
Hannover stellt auf dem Opernplatz sein Finals-Konzept vor
LHH, Region und Finals setzten auf kurze Wege und klimafreundliche Mobilität. Zusätzliche Fahrradstellplätze an zentralen Veranstaltungsorten erleichtern die Anreise mit dem Rad, und wer Hannover sportlich entdecken möchte, kann an geführten Fahrradtouren teilnehmen. Auf der Finals-Meile können Radfahrerinnen und -fahrer ihr Fahrrad kostenlos durchchecken und kleinere Reparaturen durchführen lassen. Mit dem Aktionscode FINALS2026 können Besucherinnen und Besucher 30 Minuten lang kostenlos „Donkey Bikes“ nutzen.
Auch die Anreise mit Bus und Bahn wird erleichtert: Für Fahrten mit der Deutschen Bahn gibt es vergünstigte DB-Eventtickets. Eintrittskarten für Wettkämpfe in der ZAG Arena gelten gleichzeitig als Fahrausweis im ÜSTRA-Netz.
Ziel ist es, dass alle Besucherinnen und Besucher die Wettbewerbe möglichst selbstbestimmt, sicher und komfortabel erleben können.
Bereits im Vorfeld gibt es unter
www.diefinals.de umfassende Informationen zur Barrierefreiheit an allen Wettkampfstätten. Dazu gehören Hinweise zur Infrastruktur, zur Erreichbarkeit und Informationen in Leichter Sprache.
An fast allen Wettkampfstätten stehen ebenerdig erreichbare, ausgewiesene Plätze für Menschen mit Behinderung zur Verfügung.
Zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Barrierefreiheit ist der Infopunkt im digital.kiosk in der Röselerstraße 2. Von dort aus startet auch ein Begleitservice: Auf Wunsch begleiten speziell geschulte Volunteers Menschen mit Behinderung zu den Wettkampfstätten und stehen ihnen während ihres Besuchs unterstützend zur Seite. Außerdem gibt es öffentliche Ruheräume im Neuen Rathaus und im digital.kiosk.
Im Finals Park gibt es beim Public Viewing ein Angebot für barrierefreies Hören. Für die Wettbewerbe des Deutschen Turner-Bundes in der ZAG Arena steht darüber hinaus eine Audiodeskription zur Verfügung, sodass auch blinde und sehbehinderte Menschen das Wettkampfgeschehen unmittelbar erleben können.
Sport lebt von Fairness und Respekt – auf dem Spielfeld ebenso wie daneben. Deshalb gehört zu den Finals ein umfassendes Awareness-Konzept.
Neun gemeinsam entwickelte Verhaltensregeln stehen für ein solidarisches, respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander. Awareness-Teams in Hannover und am Steinhuder Meer bieten vertrauensvolle Unterstützung bei belastenden oder herausfordernden Situationen. Unterstützt werden die professionellen Awareness-Teams von rund 50 speziell geschulten Volunteers.
Auch für Athletinnen und Athleten steht mit der Beratungsstelle „Anlauf gegen Gewalt“ während der Finals ein vertrauenswürdiges Unterstützungsangebot zur Verfügung.
Damit Besucherinnen und Besucher unterwegs gut erreichbar bleiben und sie ihren Heimweg sicher organisieren können, stehen an den Veranstaltungsorten kostenfreie enercity-Ladestationen für Mobiltelefone bereit.
Auch bei der Verpflegung und der Veranstaltungsorganisation setzen die Finals auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Kostenfreie enercity-Trinkwasserstationen laden dazu ein, eigene Trinkflaschen aufzufüllen und unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden. Ergänzt wird das Angebot durch Mehrwegsysteme sowie regionale gastronomische Angebote.
Auch hinter den Kulissen spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle: Wo immer möglich, kommen Ökostrom und ressourcenschonende Materialien zum Einsatz. Teile der Materialien und Ausstattung werden nach den Finals weiterverwendet, um Ressourcen sinnvoll zu nutzen.
„Wenn Spitzensport auf eine offene und engagierte Stadt trifft, entstehen besondere Momente. Die Finals bringen Menschen zusammen und machen sichtbar, was Hannover auszeichnet: Zusammenhalt, Gastfreundschaft und Bewegung. Als enercity übernehmen wir Verantwortung für nachhaltige Energie und die Lebensqualität in unserer Stadt – nicht nur im Alltag, sondern auch bei Großveranstaltungen wie dieser. Mit unseren Angeboten sorgen wir dafür, dass die Besucherinnen und Besucher die Finals nachhaltig, unkompliziert und bestens versorgt erleben können“, sagt
Aurélie Alemany, CEO von enercity.
Hannover erleben
Die Finals sind mehr als Deutsche Meisterschaften – sie sind ein Fest des Sports für die ganze Stadt. Ob Sportfan, Familie oder neugierige Besucherinnen und Besucher: Auf der VGH Finals-Meile laden Mitmachangebote dazu ein, verschiedene Sportarten auszuprobieren. Mehr als 60 Sportvereine, Sponsoren, der Stadtsportbund Hannover und viele weitere Partner präsentieren ihre Arbeit und zeigen, wie vielfältig und engagiert die Sportlandschaft in Hannover ist.
Auch abseits der Wettkämpfe gibt es viel zu entdecken – dabei unterstützt die Touristeninformation unter
www.visit-hannover.com.
Alle Informationen zu den Sportarten, Sportstätten, Nachhaltigkeit und Tickets finden Sie auf der Webseite unter www.diefinals.de.
Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Fotos © Matthias Falk, hannover_fotografie


