Ferienaktionstage im Kletterpark:

Museums-Eisenbahnen in der Mittelweser-Region:

Dampfzüge, Triebwagen, Schienenbussen Moorbahn

 

Sie dampfen und stampfen – die nostalgischen Loks der ältesten deutschen Museumseisenbahn in Bruchhausen-Vilsen. Rund 100 schmal- und Normalspurige Fahrzeuge gehören zur Sammlung. Jeden Samstag und Sonntag von Mai bis Oktober geht es von Bruchhausen-Vilsen über Heiligenberg nach Asendorf und zurück.


Auf der über 100 Jahre alten, acht Kilometer langen Strecke führen die Mitglieder des Deutschen Eisenbahn-Vereins (DEV) ihren Gästen den Betrieb einer Kleinbahn vor, wie er vor 1900 bis etwa 1950 in vielen Regionen Deutschlands zum Alltag gehörte. 

Jetzt dampfen sie wieder, die Museums-Eisenbahnen in der Mittelweserregion:

Die Dampflok Weyhe, die Moorbahn Uchte und der Kaffkieker


Neben diesem „Regelverkehr“ werden Sonderveranstaltungen wie z.B. „Teddybärentage“, „Kleinbahn in der Kaiserzeit“, das „DEV Kinderfest“, der „Enten-Express“ und die beliebten Nikolausfahrten, An allen vier Adventswochenenden steigt dann der Nikolaus höchstpersönlich zu und verteilt Geschenke an die Kleinen. Darüber hinaus steht der prunkvoll hergerichtete Salonwagen Paaren für den schönsten Tag ihres Lebens zur Verfügung. Wer im Salonwagen „Ja“ sagt, befindet sich während der Trauung bereits auf Hochzeitsreise.

 Infos: www.museumseisenbahn.de 

 

Eine weitere Museumseisenbahn in der Mittelweser-Region ist die Kleinbahn Bremen - Stuhr - Weyhe – Thedinghausen, auch liebevoll „Pingelheini“ genannt. Sie verkehrt mindestens einmal monatlich an Sonntagen. Alle Bahnhöfe liegen an hervorragend ausgeschilderten und ausgebauten Radwegen, denn die Fahrradmitnahme ist im Pingelheini völlig unkompliziert und kostenlos. Die Waggons aus den 1920er-Jahren werden von einer alten Diesellok aus den 1950er-Jahren gezogen. Der Name "Pingelheini" entstammt dem Volksmund. Bis 1955 fuhren die Züge mit einem warnenden Klingeln durch die Ortschaften - sie "pingelten". Infos: www.pingelheini.de.

 

Der „Kaffkieker“, ein historischer Schienenbus aus den 1960er Jahren, fährt in der Regel am ersten und dritten Sonntag im Monat sowie an vielen zusätzlichen Tagen von Eystrup über Hoya, Bruchhausen-Vilsen nach Syke und zurück. Eine Fahrradmitnahme ist ebenfalls möglich. Infos: www.vgh-hoya.de

 

Ein Highlight ist die historische Güterzugdampflok im Kirchweyher Bahnhof. Erbaut wurde sie im Juni 1941 von der Fa. Schichau GmbH in Elbing (Westpreußen). Sie wiegt mit Tender 137 Tonnen. Die Lok ist ca. 23 m lang und 4,50 m hoch. Der Förderverein Museumslok Weyhe schuf mit diesem technischen Denkmal eine Erinnerung an die Kirchweyher Eisenbahnära. Weyhe war einst der größte Verschiebebahnhof in ganz Preußen, darum wurde die Dampflok 50 3562-1 in Staßfurt gekauft, nach Weyhe geschleppt und restauriert. Nach und nach kamen einige Waggons hinzu, in denen eine regionale Eisenbahnausstellung untergebracht ist. Infos: www.foerderverein-dampflok-weyhe.de

 

Mit einem kleinen Fuhrpark von historischen Fahrzeugen, darunter verschiedene Dieselloks und Personen- bzw. Güterwagen, wird die Kleinbahnstrecke zwischen Verden und Neddenaverbergen auf rund neun Kilometern Länge in der Regel einmal monatlich befahren. Die Züge halten an historischen Bahnhöfen.

Infos: www.kleinbahnexpress.de

 

Erlebenswert ist auch die Moorbahn im Uchter Moor. Mit einer Gesamtlänge von mehr als zehn Kilometern verfügt sie über das längste Streckennetz ähnlicher Bahnen in Niedersachsen. Der Gast fährt durch das 3263 Hektar große Naturschutzgebiet und lernt das Moor auf der etwa zweistündigen Fahrt einmal anders kennen.


Start ist der Bahnhof in Essern. Hier befindet sich auch das Informationszentrum „Tor zum Moor“ mit einer Ausstellung zum Thema Moor, Torf und „Moora“ - das Mädchen aus dem Uchter Moor. Hierbei handelt es sich um die bislang älteste Moorleiche Nordwestdeutschlands. Infos: www.uchter-moorbahn.de