Epitaphien am Turm der Marktkirche werden konserviert

Marktkirche in Hannover ist die südlichste der großen norddeutschen Backsteinkirchen

 

 Dr. Gabriele Schwartz, Ortskuratorin Hannover der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), überreichte einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 32.500 Euro für konservatorische Maßnahmen an den Epitaphien am Turm der Marktkirche an Pfarrer Marc Blessing. Die Förderung wurde ermöglicht dank zahlreicher Spenden sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale.

  Die Marktkirche ist eine große Hallenkirche aus Backstein mit drei Schiffen. Auffällig ist der hohe Turm, der das Stadtbild bis heute prägt. Auch im Inneren ist der Backstein sichtbar.

  An den Außenwänden der Kirche befinden sich Epitaphien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Diese Grabdenkmäler erinnern an verstorbene Bürgerinnen und Bürger und geben Einblicke in die Geschichte der Stadt.
  Die Marktkirche St. Georgii et Jacobi bildet mit dem Alten Rathaus den historischen Kern der Innenstadt. Die Kirche ist die südlichste große Backsteinkirche Norddeutschlands und ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt

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  Die Anfänge der Kirche reichen weit zurück: Ein erster Bau entstand um das Jahr 1125. Der heutige Kirchenbau wurde ab etwa 1330 errichtet und im 14. Jahrhundert fertiggestellt. Der Turm wurde 1366 vollendet. Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche in den Jahren nach 1945 wieder aufgebaut.

  Das Gotteshaus gehört zu den über 580 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale allein in Niedersachsen gefördert hat.


Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Titelfoto © Matthias Falk, hannover_fotografie