Tragödie bei Feuerwehr-Wettkampf auf der "Interschutz" in Hannover
Feuerwehrmann aus Neuseeland bricht nach Wettkampf zusammen und stirbt
Ein Berufsfeuerwehrmann aus Neuseeland ist auf der Fachmesse "Interschutz" in Hannover nach einem Feuerwehr-Wettkampf i am Donnerstag zusammengebrochen und kollabiert. Es passierte während der "FireFit European Championships". Umgehend wurde er in ein Krankenhaus gebracht, verstarb dort jedoch, wie ein Sprecher der Messe bestätigte.

Nähere Angaben zu den Umständen wurden jedoch aus Rücksicht auf die Angehörigen nicht gemacht.
Die Teilnehmer der "FireFit European Championships" kommen weltweit aus der Feuerwehr-Szene zur "Interschutz". Laut Veranstalter treten auf der Fachmesse Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus der ganzen Welt an. Der verstorbene Feuerwehrmann stammt aus Neuseeland und soll in Bahrain gelebt haben.
Zunächst wurde der Wettkampf am Donnerstag ausgesetzt, soll aber Freitag und Samstag fortgesetzt werden. Bei der "FireFit Championships" absolvieren Feuerwehrleute unter schweren Atemschutzgeräten einen besonders anspruchsvollen Parcours. Hier tragen sie Schlauchpakete einen Turm hinauf, ziehen dann Gewichte nach oben, arbeiten mit einem schweren Schlaghammer und müssen dann eine Puppe mit lebensechtem Gewicht hochziehen. Der Wettbewerb gilt selbst für Profis als enorme körperliche Belastungsprobe.
Die Veranstalter sprachen in sozialen Medien den Angehörigen ihr Beileid aus: "Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei den Hinterbliebenen", hieß es dann auf Instagram. Auf einem Foto war zu lesen: "Forever a part of the team, always in our hearts."
Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo / Foto © Matthias Falk, hannover_fotografie
