Von KI bis Umweltschutz:

Daran forschen Hannovers Jugendliche


Der Regionalwettbewerb Jugend forscht Hannover begrüßt 120 Jugendliche vom 18. bis 20. Februar an der Hochschule Hannover (HsH).


Wie können Pflanzen in Dürreregionen wachsen? Wie finden Drohnen vermisste Personen? 120 junge Forscherinnen und Forscher aus Hannover haben Antworten – und präsentieren ihre innovativen Projekte beim Regionalwettbewerb Jugend forscht am Campus Linden der HsH.

Die besten Projekte werden am 20. Februar ausgezeichnet und qualifizieren sich so für den Landeswettbewerb.

Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ startet Deutschlands renommiertester Jugendwettbewerb Jugend forscht in seine 61. Runde. Bundesweit haben sich 11.327 Jungforscherinnen und -forscher für den Wettbewerb angemeldet – 120 von ihnen werden am 18. Februar beim Regionalwettbewerb Hannover ihre Projekte am Campus Linden der Hochschule Hannover (HsH) präsentieren. Erstmals richten die Region Hannover, enercity und die HsH gemeinsam den Regionalwettbewerb aus.


„Das Besondere an diesem Wettbewerb ist, dass die Teilnehmenden ihre Themen eigenständig entwickeln. Sie bearbeiten Fragen und Probleme, die sie persönlich interessieren oder beschäftigen“, erklärt Günter Kämpfert, Wettbewerbsleiter des Regionalwettbewerbs Hannover. „Darüber hinaus durchlaufen die Teilnehmenden den gesamten naturwissenschaftlichen Erkenntnisweg: von der Forschungsfrage über Recherche und eigene Experimente – inklusive Scheitern und Umwegen – bis hin zum Verfassen einer schriftlichen Arbeit und der Präsentation ihres Projekts am Wettbewerbstag.“


Von aktuellen Herausforderungen bis zu Alltagsproblemen; viele Projekte zeigen eindrucksvoll, wie intensiv sich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit aktuellen und zukunftsweisenden Problemen – darunter Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz - auseinandersetzen.

So entwickelten zwei junge Forscher ein Hydrogel, das das Pflanzenwachstum auch bei Wassermangel fördern kann. Durch die Verbesserung der Wasserspeicherfähigkeit von Böden soll die Produktivität im Nutzpflanzenanbau gesteigert werden. Und damit ist es möglich, Lebensmittel auch in dürregefährdeten Regionen anzubauen.

Ein anderes Forschungsteam entwickelt eine Software für Drohnen, die Personen autonom aufspüren und so Rettungskräfte unterstützen kann. Sie haben herausgefunden, wie Drohnen mithilfe von Deep Learning in schwierigen Umgebungen – beispielsweise im Gebirge – navigieren und Personen mit einer Kamera lokalisieren können. 


Interessierte haben am 18. Februar die Möglichkeit, sich von 10:00 bis 15:00 Uhr ein Bild von den zahlreichen Projekten zu machen. Auch die Feierstunde am 20. Februar von 16:30 bis 17:30 Uhr ist öffentlich.


Die Siegerinnen und Sieger der jeweiligen Fachgebiete qualifizieren sich für den Landeswettbewerb im März und April 2026, und haben so die Chance, dort für das 61. Bundesfinale vom 28. bis 31. Mai in Herzogenaurach anzutreten.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Fotos © Matthias Falk, hannover_fotografie