Vom Acker in den Kochtopf
Ökologischen Landbau in der Region entdecken
Schülerinnen und Schüler informieren sich über ökologischen Landbau
In den Schuljahren 2026/2027 und 2027/2028 können Schulklassen, Gruppen von Schülerinnen- und Schülern sowie Schul-AGs kostenlos an Workshops und Führungen auf Bio-Bauernhöfen und in verarbeitenden Betrieben teilnehmen. Dort erhalten sie einen Einblick in den regionalen ökologischen Landbau, seine Wertschöpfungskette und seine Produkte. Damit soll die Wertschätzung für den ökologischen Landbau gefördert werden.
Bild links: Aufklärung: Vom Acker in den Kochtopf ohne Leiden
Bild rechts: Ertasten, was in den Taschen ist
Bild links: Neben Informationen gab es viele Ratespiele
Bild rechts: Hühnen lassen sich auch gern streicheln!
Bild links: Die Hühner freuen sich auf die Extraportionen!
Bild rechts; Die Ziegen lassen sich auch gern auf die Weide führen!
Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel gab am Dienstag am 2. Juni auf dem Gut Adolphshof den Startschuss für das Projekt „Vom Acker bis zum Kochtopf“: „Mit dem Projekt möchten wir die Wertschätzung für den regionalen ökologischen Landbau und seine Produkte fördern. Wir möchten Appetit machen auf regionale Produkte und die Vorteile einer Nahversorgung mit nachhaltig produzierten Lebensmitteln aufzeigen. Denn der ökologische Landbau leistet einen wichtigen Beitrag für die Umwelt, die Artenvielfalt und das Klima.“
Bei der Auftaktveranstaltung stellten das Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover (LHH) und der e. V, Umweltzentrum Hannover anwesenden Lehrkräften und Schülerinnen und Schüler das umfangreiche Angebot des Projekts vor. Zahlreiche Projektpartnerinnen und -partner gaben Einblick in ihre Workshops.
Im Mittelpunkt des Projekts steht das aktive Lernen durch Erfahren, Erleben und Selbermachen. Schülerinnen und Schüler haben Kontakt zu Tieren und sehen, wie diese aufwachsen und erleben, wie Getreide, Obst und Gemüse angebaut und verarbeitet wird. Sie mahlen Getreide und backen mit dem Mehl Brötchen, sie pressen Äpfel und stellen Saft und mehr herr.
Neben den Hofbesuchen sind Koch-Workshops in den Schulen buchbar. Die Schülerinnen und Schüler können zudem einen Bio-Laden oder Bauernmarkt besuchen.
Im Rahmen des Projekts „Vom Acker bis zum Kochtopf“ werden den Schulen in der gesamten Region etwa 550 kostenfreie Workshops zur angeboten. Lediglich Fahrtkosten sind selbst zu tragen.
Um dieses Angebot nutzen zu können, verpflichten sich Schulklassen oder -gruppen in einem Schuljahr an drei Workshops oder Führungen teilnehmen, in denen sie verschiedene Stufen der Wertschöpfungskette kennenlernen. Termine sind frei wählbar.
Zudem besucht eine Lehrkraft je Schule eine Fortbildung, in der Anregungen zur langfristigen Einbindung des Themas in den Unterricht gegeben werden.
Zu den weiteren Angeboten gehören pädagogisches Material und Unterstützung bei der Anlage eines Schulgartens. Im Rahmen eines Schulwettbewerbs werden gute Ideen der Schülerinnen und Schüler prämiert. Die Aufgabe: Sie machen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Lust auf Produkte aus dem regionalen ökologischen Landbau.
Anmeldungen für eine Projektteilnahme und die Wahrnehmung der Angebote unter: ackerkochtopf@umweltzentrum-hannover.de.
Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL).
Weitere Informationen einschließlich einer Übersicht aller Exkursionsorte gibt es auf www.hannover.de/acker-zum-kochtopf.
©: Flyer-Acker-Kochtopf_END_web.pdf
und © Ziele und Inhalte des Projekts - Hannover.de
Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Fotos Matthias Falk, hannover_fotografie






