Trauer im Zoo

Giraffe „Jamila“ gestorben

 

Das Team des Erlebnis-Zoo Hannover trauert um Giraffenkuh „Jamila“. Die 12jährige Giraffe ist am gestrigen Montag, 16. Februar, in ihrer Innenanlage unglücklich gestürzt und gestorben. Trotz des sofortigen Eingreifens des Zoo-Teams konnte der Giraffe nicht mehr geholfen werden. „Wir sind sehr, sehr traurig“, so die Tierpflegenden.

Die Nubische Giraffe „Jamila“ kam am 21. April 2013 im Erlebnis-Zoo zur Welt und lebte auf der Giraffenanlage gemeinsam mit Springböcken, Blessböcken, Pferdeantilopen und einer weiteren Giraffenkuh. „Jamila war eine liebenswerte, ruhige und zurückhaltende Giraffenkuh“, beschreiben die Tierpflegenden, „wir werden sie sehr vermissen.“

 

„So ein Unfall schockiert das ganze Team,“ erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff, „das müssen wir jetzt erst einmal verarbeiten.“

 

Giraffen (Giraffa camelopardalis) gelten laut der Internationalen Roten Liste als gefährdet. Es gibt in der Wildbahn noch etwa 70.000 Tiere, der Bestand sinkt. Der Erlebnis-Zoo Hannover und der WWF haben daher gemeinsam das Team Giraffe Hannover gegründet – eine Artenschutz-Kooperation zur Erhaltung der bedrohten Giraffen. 


Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe / Foto Erlebnis-Zoo Hannover,  I. Ullrich