Der Film "Schwarzer Weg" kommt ins Kino

Eine wahre Geschichte erzählt aus zwei Blickwinkeln

Der 38-minütige Film erzählt teils die wahre Geschichte des Produzenten und Mitdarstellers Michael Davies, der in Sierra Leone geboren und mit 16 Jahren für den zehnjährigen Bürgerkrieg seines Landes rekrutiert wurde. Nach vier Jahren Kampf im Krieg konnte er fliehen und erlebte auf und nach seiner Flucht Gewalt und Ausgrenzung.
Neben seinen Tätigkeiten als Schauspieler und Kinderbuchautor („Wo ist Lüpsi?“) arbeitet Davies als sozialpädagogischer Assistent an Schulen und leitet Workshops sowie künstlerische Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Er ist ehrenamtlicher Sprecher für 
Save the Children, die Kindernothilfe und Terre das Hommes.
Der Regisseur Janne Jürgensen, hat ein Filmstudium bei Wim Wenders 
an der HfBK Hamburg Film absolviert und hat seine Wurzeln in der Malerei. Nach seinem Studium folgten einige Kurzfilme, 2006 der erste Langfilm, ein Dokudrama über den Spanischen Bürgerkrieg. Jürgensen sammelte u.a. Erfahrungen mit diversen Hamburger TV-Produktionen, 2023 wurde der Kurzfilm "Wir gehen nicht" gefördert, dessen Drehbuch auf Gorkis "Sommergäste" basiert.

Weitere Projekte sind in Entwicklung.

In dem Film „Schwarzer Weg“ geht es um den transsexuellen Schüler Romeo (Charlie Nemeth), der – geplagt von Erinnerungen – seiner Klasse die Geschichte des Kriegsflüchtling Femi (Leon Ndiaye) vorstellt. Dieser wird – zu Unrecht – von einem hartnäckigen Polizisten gepeinigt. Im Fokus steht Femis und Romeos verzweifelter Kampf um das Verständnis ihrer Mitmenschen, der sie bis zum Äußersten treibt.

 
„Schwarzer Weg“ wurde von 
Sonnenkindfilm e.V., einem gemeinnützigen Verein aus Hannover, realisiert. Sonnenkindfilm verbindet Filmkunst mit sozialpädagogischer Arbeit und gesellschaftlicher Verantwortung. Unterstützt wurde das Projekt von Förderern aus Hannover und Bremen sowie Organisationen wie Save the Children, Kindernothilfe und Terre des Hommes.


Im April 2024 wurde auch eine Schulklasse der IGS Badenstedt in die Filmproduktion mit eingebunden. 


Entstanden im Kontext des Kulturjahres 2025 der Stadt Hannover, soll der Film als kultureller Impuls Debatten über Rassismus, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt anstoßen.
 
Er versteht sich als Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog über Integration, Zugehörigkeit und Zusammenhalt.
Unterstützt wird das Projekt u.a. vom 
Netzwerk Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage und dem Hakili-So/Haus der Bildung e. V. 
Geplant sind Vorführungen an Schulen, um jungen Menschen Raum für Austausch und Aufklärung zu bieten
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