Mit Aufklärung und Vorsorge gegen Darmkrebs
KVN ruft im Darmkrebsmonat März zur Vorsorge auf
Jährlich erkranken rund 6.000 Menschen in Niedersachsen neu an Darmkrebs und so sterben jedes Jahr rund 2.300 Menschen an dieser dritthäufigsten Krebsart, die sich durch rechtzeitige Vorsorge verhindern lässt.
Dass Prävention möglich ist, zeigen die positiven Entwicklungen der zurückliegenden Jahre: Seit Einführung der Untersuchung im Jahr 2002 haben bereits bundesweit über zehn Millionen Menschen an der Vorsorgekoloskopie teilgenommen. Dadurch konnten bis heute circa 167.000 Todesfälle und 340.000 Neuerkrankungen verhindert werden, so eine Hochrechnung der Felix Burda Stiftung.
Obwohl die Zahlen belegen, dass das Angebot zur Darmkrebsvorsorge wirkt, wird dieses bisher von zu wenigen Versicherten in Anspruch genommen: Nur rund drei Prozent der berechtigten Frauen und Männer nutzen die Vorsorgekoloskopie.
Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) ruft im Darmkrebsmonat März die Bevölkerung dazu auf, sich umfassend über Darmkrebs zu informieren und die vielfältigen Möglichkeiten der Vorsorge und Früherkennung wahrzunehmen. In diesem Jahr steht der Darmkrebsmonat unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und trägt das Motto: „Ein kleiner Schritt zur Darmkrebsvorsorge – ein großer fürs Leben.“
Darmkrebsvorsorge rettet Leben – und sie ist einfacher, als viele denken. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte stehen bereit, ihre Patientinnen und Patienten kompetent zu beraten und zu begleiten. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Angebote der Darmkrebsfrüherkennung zu nutzen und das Gespräch mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt zu suchen. So lässt sich ein wesentlicher Beitrag dazu leisten, Darmkrebs zu verhindern und Gesundheit nachhaltig zu stärken.
Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappw, HaWo / Abb. ÄKN
