LKW, Busse, Spezialfahrzeuge:
Die Zukunft startet auf der IAA Transportation in Hannover
Die Nutzfahrzeugmesse beginnt am 15. September, sie bietet neue Produkte, Testfahrten und ein Konferenzprogramm
Die Zukunft der Straße startet in Hannover ab 15. September 2026 auf dem Messegelände! Dann steht nach zwei Jahren erneut die Nutzfahrzeugmesse IAA Transportation an. Sie findet im Wechsel mit der Automobilschau IAA Mobility in München statt. Etliche Unternehmen präsentieren Neuheiten.
Auf dem Programm stehen unter anderem Panel-Talks sowie interaktive Angebote für Besucherinnen und Besucher.

Ein Highlight auf der IAA: Der Mercedes eActros 300
Die IAA Transportation beginnt am Dienstag, 15. und endet am Sonntag, 20. September. Sie ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag, 20.9. ist bereits um 16 Uhr Schluss.
Am Montag, 14. September, gibt es einen exclusiven Messetag für akkreditierte Medienvertreter.
Ein Tagesticket kostet an Werktagen 28 Euro, an der Tageskasse 32 Euro, ermäßigt jeweils 9 Euro. Das Tagesticket fürs Wochenende liegt bei 10 Euro. Des Weiteren gibt es für 14 Euro ein Nachmittagsticket für den einmaligen Eintritt ab 13 Uhr (Tageskasse 15 Euro).
Wer jedoch mehr Zeit mitbringt, kann ein Dauerticket für die gesamte Messezeit für 74 Euro (Tageskasse 85 Euro) kaufen. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt kostenlos. Damit sind die Preise gleichgeblieben wie bei der letzten IAA Nutzfahrzeugmesse vor zwei Jahren.
Die Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr sind in den genannten Preisen nicht enthalten.
Nach "People and Goods on the Move" 2024 heißt das Motto der IAA Transportation 2026 "We Deliver" (Wir liefern).
Der Veranstalter meldete bereits im Januar teils überbuchte Hallen und rund 11 Prozent mehr Ausstelleranmeldungen als vor zwei Jahren.
Über 70 Prozent der Aussteller sind international, 26 Prozent sind als Newcomer zum ersten Mal dabei. Zu den Neuen gehören u.a. Nutzfahrzeug- und Bushersteller, Aufbauten- und Anhängerhersteller, Unternehmen aus der Mikromobilität, Lastenfahrrad- und Kleinfahrzeuganbieter sowie deren Zulieferer sowie Tech-Unternehmen, Dienstleister und Start-ups.
Doch Highlights sind immer wieder die Testfahrten. Besucherinnen und Besucher, die Trucks und Busse auf der Messe Probefahren - vorausgesetzt, sie haben einen gültigen Führerschein für die jeweiligen Fahrzeugklasse.
In Halle 11 bieten die Aussteller MAN Truck & Bus und Volvo Trucks Testfahrten an, weitere Angebote gibt es in den Hallen 14/15 und 19/20. Und auf dem östlichen IAA-Gelände ist eine rund zwei Kilometer lange Strecke abgesperrt, auf der auch Prototypen ohne Straßenzulassung ausprobiert werden können.
Thematisch geht es vor allem um alternative Antriebe, vernetzte und autonome Fahrzeuge, Software-defined Vehicles (SDV). KI-gestützte Logistiklösungen sowie den Ausbau der Lade- und Wasserstoffindustrie.
Auf der IAA Transportation ist unter anderem die VW-Tochter Volkswagen Nutzfahrzeuge vertreten. Sie wird die Messe nutzen, um die Updates der Modelle Caddy, Multivan, California und ID.Buzz zu präsentieren.
Der Autozulieferer ZF, dessen hannoversches Werk zur Nutzfahrzeugsparte gehört, zeigt 360-Grad-Sicherheitskonzepte für LKW und Anhänger, bei denen Sensorik, Fahrassistenz, Brems- und Lenksysteme kombiniert sind.
Und für das Konferenzprogramm sind 100 Panels und mehr als 200 Sprecherinnen und Sprecher eingeplant. Sie sind am 15. und 16. September auf der sogenannten Main Stage in Halle 18 zu erleben. Dort werden auch prominente Gäste wie zum Beispiel Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU), Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) und VDA-Präsidentin Hildegard Müller erwartet, sowie natürlich auch zahlreiche Manager der großen Hersteller wie Renault Trucks, Forvia, ZF und Automotive.
Eine weitere Bühne, die Industry Stage, wird in Halle 13 zwischen dem 15. und 18. September bespielt.
Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe,HaWo / Fotos: © Matthias Falk, hannover_fotografie
