Leider verschwindet das Triptychon von der Marktkirche
Die ersten Planen werden vom Turm geschält
Bauarbeiter demontieren das Triptychon
Das tat schon weh: Das riesige Triptychon an der Marktkirche verschwindet nach über 1 1/2 Jahren. aber es gibt für die Planen eine großartige Verwendung.
In luftiger Höhe, rund 46 Meter über der Erde, setzen Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes und Pastor Marc Blessing ihre Messer an, um die ersten Schlitze in die Planen zu schneiden, die seit Januar 2025 der City ein ganz besonderes Gesicht verliehen haben.

Von den Bauarbeitern wurden Bahn für Bahn des Triptycon "#himmelszeichen" vom Turm der Makktkirche geschält.
Die Plane hat rund 1 241 Quadratmeter und verschwindet einfach? - Nein! Das Triptychon erlebt eine Wiederauferstehung. "Wir sind dankbar, dass das Kunstwerk weiterleben wird", sagt Pastor Blessing. Es gibt für das 600 Kilogramm schwere Triptychon eine Nachnutzung.

Das Unternehmen "maesh", hat sich die Mission Nachhaltig, Sozial und Lokal zu produzieren auf die Fahnen geschrieben. Bei "maesh" sind vor allem Frauen mit Fluchtgeschichten beschäftigt. In ihrer Nähwerkstatt in Hainholz werden dann aus den bunten Planen Taschen gefertigt.

Modedesignerin Isabel Winarsch stellt in Windeseile aus einem Teilstück des Tryptychons attraktive Täschen her
Spätestens im August sollen die ersten im Geschäft "maesh & friends" auf der Lister Meile 49 zu kaufen sein. Und "jede von ihnen", verspricht Geschäftsführerin Isabel Winarsch, "wird ein echtes Unikat."



Mit dem Kauf eines maesh-Bags nimmt man auch ein Stück Erinnerung mit nach Hause!
Die komplette Produktion der maesh-Bags findet am Standort Hannover-Nordstadt statt. D.h. Produkt-Entwicklung, Prototypen-Fertigung und die finale Produktion - das alles passiert "UNTER EINEM DACH".
Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo, Fotos © Matthias Falk, hannover_fotografie


