IdeenExpo wirkt weit über die Grenzen Niedersachsens hinaus
Zehnte Ausgabe mit Weitblick
Themen: Orientierung, Innovation und Fachkräftenachwuchs
Die IdeenExpo Hannover wirkt weit über die Grenzen Niedersachsens hinaus und macht jungen Menschen Mut, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Nur so können sie Technik und Naturwissenschaften aktiv erleben und gestalten. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2007 hat sich die IdeenExpo zu einer europaweit einzigartigen Plattform für MINT-Nachwuchsförderung entwickelt. Denn mehr als drei Millionen Besucherinnen und Besucher haben seitdem auf dem Messegelände in Hannover, getüftelt, programmiert, experimentiert und ihre Begeisterung für technische Berufe entdeckt.

Sie gaben heute, am 09.03., im Leineschloss in Hannover den symbolische Startschuss für die IdeenExpo: Dr. Volker Schmidt, Wissenschaftsminister Faalko Mohrs, Stanislava Planchá und Muriel Groß, beide ZF.
Vom 20. bis 28. Juni 2026 wird das Messegelände in Hannover der zentrale Treffpunkt für junge Menschen, Unternehmen, Hochschulen, Wissenschaft und Politik. Und Europas größtes Technologie- und Innovationsfestival für junge Menschen geht in diesem Jahr in die zehnte Runde.
Dr. Volker Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der IdeenExpo GmbH, betont dann auch die besondere Bedeutung der Jubiläumsausgabe: "Mit der zehnten IdeenExpo feiern wir nicht nur ein Jubiläum, sondern ein starkes Bündnis aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Hochschulen. Zehn IdeenExpos stehen für Kontinuität, Verlässlichkeit und für ein gemeinsames Ziel: jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen. In Zeiten tiefgreifender technologischer Umbrüche und wirtschaftlicher Unsicherheiten ist Orientierung wichtiger denn je. Die IdeenExpo bietet genau diesen Raum - praxisnah, erlebbar und ohne erhobenen Zeigefinger. Hier entdecken junge Menschen, was in ihnen steckt und gewinnen so Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, schaffen sich ihre eigenen Erfolgserlebnisse - und dies alles mit einer Begeisterung, die ansteckend wirkt und den besonderen Spirit der IdeenExpo vom ersten Tag an ausmacht.
Ein starkes Signal kommt dann auch aus der Politik: Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, hebt hier die gesamtgesellschaftliche Dimension hervor: "Die IdeenExpo ist weit mehr als eine Veranstaltung. Sie ist ein starkes Signal an junge Menschen: Eure Zukunft ist uns wichtig. Niedersachsen lebt als Wissenschafts- und Innovationsstandort von Neugier, Können und Gestaltungswillen. Genau das macht die IdeenExpo erlebbar: Sie bringt Wirtschaft, Hochschulen und Politik mit Schülerinnen und Schülern in direkten Austausch und zeigt die Vielfalt von Studien- und Ausbildungswegen. Das ist gelebte Zukunftspolitik."
Aktuelle Ergebnisse einer Repräsentativbefragung durch das Institut für Demoskopie Allensbach von 15- bis 25-Jährigen zu Berufswahl und MINT-Affinität unterstreichen die Relevanz der Veranstaltung. Demnach erwarten über 80 % der Befragten, dass sich die Berufswelt im Laufe der nächsten zwei Jahrzehnte gravierend verändern wird. Die junge Generation empfindet ihre berufliche Zukunft als dynamisch aber immer schwerer vorhersehbar. Daraus erwächst ein hohes Bedürfnis nach konkreter Orientierung.
Die große Mehrheit (63 %) Ist sich der besonderen Bedeutung von Naturwissenschaften und Technik für die Gestaltung der Zukunft durchaus bewusst. Lediglich jeder Vierte behauptet von sich, Technik und Naturwissenschaften würden ihm nicht liegen – allerdings können sich nur 14 % in diesen Bereichen eine berufliche Zukunft vorstellen.
Bemerkenswert ist, dass der militärische Bereich inzwischen zu den Berufsfeldern gehört, denen 38 Prozent der 15–25-jährigen gute berufliche Zukunftsperspektiven zuschreiben. Damit rangiert dieser Bereich mittlerweile unter den Top 10 der attraktivsten Berufsfelder - noch vor zwei Jahren hätte er keine Chance gehabt.
Und auch die Raumfahrt stößt zunehmend auf Interesse: Aktuell interessiert diese Branche 23 % der jungen Menschen und damit tendenziell mehr als der Maschinenbau und deutlich mehr als Fächer wie Chemie und Physik.
Und "genau hier setzt die IdeenExpo an: als Ort, wo es echte Einblicke gibt, wo ausprobiert und experimentiert wird, wo persönliche Gespräche mit jungen Auszubildenden an den Ständen stattfinden, die sich vor wenigen Jahren womöglich in der gleichen Situation befanden wie die jugendlichen Besucherinnen und Besucher der IdeenExpo heute", sagte Dr. Volker Schmidt. "Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Besucher und Aussteller- auch das gehört zu den Erfolgsgeheimnissen der IdeenExpo,"
Natürlich sehen die Aussteller in der IdeenExpo eine zentrale Plattform zur Nachwuchssicherung. Stanislava Plachà, Human Resources Senior Vice President bei ZF, erklärt: "Für uns als Unternehmen ist die frühzeitige Ansprache junger Talente entscheidend. Wir müssen in Deutschland junge Menschen fördern, die Verantwortung übernehmen und Innovation mitgestalten wollen. Die IdeenExpo ermöglicht es uns allen, Technologie und Berufsbilder nicht nur zu erklären, sondern erlebbar zu machen. Dieser direkte Kontakt schafft Begeisterung und Vertrauen - und zeigt, dass Nachwuchsförderung eine strategische Investition in die Zukunft ist."
IdeenExpo als Weichensteller: Wie nachhaltig dieser Ansatz wirkt, zeigt das Beispiel von Muriel Groß. Sie besuchte als Schülerin die IdeenExpo und probierte damals unter anderem einen Fahrsimulator aus und war begeistert von den interaktiven Angeboten auf den Ständen. Heute ist sie selbst Teil des ZF-Teams auf der IdeenExpo und zeigt am Stand, wie vielfältig die Ausbildungswege dort sind.
Mit ihrer Mischung aus interaktiven Exponaten, Workshops, Bühnenshows und Konzerten schafft die IdeenExpo einen einzigartigen Erlebnisraum für Berufsorientierung und Zukunftsfragen.
Ziel ist es, junge Menschen für MINT-Berufe zu begeistern, berufliche Perspektiven aufzuzeigen und einen aktiven Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten.
Der Eintritt für die Veranstaltung sit kostenfrei!
Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo, Fotos © Matthias GFalk, hannover_fotografie


