HANNOVER MESSE 2026 lieferte auch in herausfordernden Zeiten konkrete Lösungen
Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Digitalisierung spielen zentrale Rolle
Auch in herausfordernden Zeiten liefert die HANNOVER MESSE 2026 konkrete Lösungen. Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Digitalisierung spielen dabei eine zentrale Rolle, um Produktionsprozesse effizienter zu gestalten und somit die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Erfreulich: 110 000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt kamen zu der weltweit führenden Messe für die produzierende Industrie. Zwar lag die Besucherzahl unter dem Vorjahresniveau (123 000) - Streiks im Flug- und Öffentlichen Nahverkehr erschwerten obendrein die Anreise deutlich - doch die Qualität der Begegnungen und die Dynamik in den Hallen zeigen eindeutig: Die Technologien sind vorhanden, die Ansätze erprobt und jetzt geht es darum, sie konsequent umzusetzen!

Erfreulich: 110 000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt kamen zu der weltweit führenden Messe für die produzierende Industrie. Zwar lag die Besucherzahl unter dem Vorjahresniveau (123 000) - Streiks im Flug- und Öffentlichen Nahverkehr erschwerten obendrein die Anreise deutlich - doch die Qualität der Begegnungen und die Dynamik in den Hallen zeigen eindeutig: Die Technologien sind vorhanden, die Ansätze erprobt und jetzt geht es darum, sie konsequent umzusetzen!
Die HANNOVER MESSE 2026 war trotz erschwerter Rahmenbedingungen international stark geprägt: Rund 40 Prozent der Gäste reisten aus dem Ausland an. Zu den wichtigsten Herkunftsländern zählten China, Brasilien, die USA, Japan sowie Südkorea.
Die HANNOVER MESSE ist Technologieschau und Impulsgeber zugleich. Die Unternehmen haben gezeigt, dass Deutschland und Europa über die notwendigen Werkzeuge verfügen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
„Entscheidend ist nun, diese Potenziale entschlossen zu nutzen und in die Anwendung zu bringen", so Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG.
Deutlich wurde bei der diesjährige Messe: Im Zentrum der industriellen Zukunft stehen Künstliche Intelligenz, Robotik, Automatisierung und Energieinfrastruktur - Schlüsseltechnologien für die Transformation der Industrie.
Unternehmen präsentierten unter anderem: KI-gestützte Produktionssysteme und -assistenten, die Prozesse automatisieren und Ausfälle vorhersagen können, humanoide Roboter, die bereits heute komplexe Bewegungsabläufe beherrschen und perspektivisch in Produktion und Service eingesetzt werden können.
Vorgestellt wurden neue Lösungen für Energieeffizienz und Netzausbau, die den Weg in eine klimaneutrale Industrie ebnen.
In diesem Jahr war zudem die hochkarätige Präsenz aus Wirtschaft und Politik auffällig: So viele Dax-Vorstände sowie politische Entscheider waren wie selten zuvor zu sehen. Sie nutzten die Messe als Plattform für Austausch und Orientierung. Neben Bundeskanzler Friedrich Merz und dem brasilianischen Präsidenten Lula da Silva waren unter anderem Roland Busch (Siemens), Christian Klein (SAP), Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sowie Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius vertreten.
Auch fordert die Industrie bessere Rahmenbedingungen - und liefert natürlich Lösungen! Gleichzeitig machten führende Vertreter der Industrie deutlich, dass der Standort Europa unter Druck steht: Hohe Kosten, überbordende Regulierung (u.a. EU-Vorgaben) und geopolitische Verwerfungen sorgen für wachsende Unsicherheiten und belasten die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen knallhart.
Lösungen sind vorhanden. Unternehmen investieren in Zukunftstechnologien, treiben Innovationen voran und erschließen neue Märkte. Und die Aussteller berichten von intensiven Gesprächen, konkreten Projekten und großem internationalem Interesse.
Das Partnerland Brasilen gab Impulse zur richtigen Zeit. Brasilien erwies sich in diesem Jahr als starke Bereicherung der HANNOVER MESSE. Mit einem breiten Spektrum an Industrie-, Energie- und Digitalisierungsthemen präsentierte sich das Partnerland als dynamischer Wachstumsmarkt und verlässlicher Partner für internationale Kooperationen.
Die HANNOVER MESSE 2026 überzeugte nicht nur inhaltlich, sondern auch mit einem weiterentwickelten Messekonzept. Der neue Hallenplan sorgte für eine klare Orientierung, die den Besucherinnen und Besuchern einen effizienten Messebesuch ermöglichte.
Und großen Zuspruch erhielten die neuen Networking-Formate. Insbesondere die Masterclasses entwickelten sich zu einem echten Mehrwert für die Aussteller. Im kompakten, praxisnahen Sessions konnten Unternehmen ihre Expertise gezielt präsentieren und direkt mit potentiellen Kunden in den Austausch treten.
TOPP war die Center Stage, die sich als zentrale Plattform für Wissenstransfer, Diskussion und Inspiration etabliert hat. Mit einem hochkarätigen Programm über alle Messetage hinweg zog sie rund 30 000 Besucherinnen und Besucher an. Die durchgehend starke Resonanz zeigt: Der Bedarf an Orientierung, Austausch und Einordnung der großen Transformationsthemen ist hoch - und die HANNOVER MESSE liefert natürlich dafür den passenden Raum.
Der Blick geht weiter nach vorn: die HANNOVER MESSE 2027 soll noch effizienter und attraktiver werden. Mit Blick auf 2027 setzt die HANNOVER MESSE ihren Weg der Weiterentwicklung fort, so wird die neue Messe "Europe Energy Week" parallel zur HANNOVER MESSE ausgerichtet. In Zusammenarbeit mit dem Messeveranstalter dmg events entsteht eine Plattform, die Energieerzeuger, Industrieunternehmen, Infrastrukturbetreiber und politische Entscheider zusammenführt und den Austausch über die Energiezukunft Europas stärkt.
Die HANNOVER MESSE 2027 findet von Montag, 5. April, bis Donnerstag, 8. April, statt. Ziel ist es, die Messe noch effizienter und attraktiver für Aussteller und Besucher zu gestalten.
Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Abb. © Matthias Falk, hannover_fotografie
