Fotoausstellung im Pavillon
„Unerhört – was Kinder und Jugendliche aus Hannover wirklich wollen“
Wie fühlt sich Hannover an, wenn man jung ist? Die Fotoausstellung „Unerhört – was Kinder und Jugendliche aus Hannover wirklich wollen“ gibt darauf persönliche Antworten. Vom 26. März bis zum 27. April zeigt die Landeshauptstadt Hannover (LHH) im Pavillon Hannover Fotografien, Stimmen und Perspektiven junger Menschen aus der Stadt. Die Vernissage findet am Donnerstag, 26. März, um 17 Uhr statt.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen acht Kinder und Jugendliche, die ihre Stadt aus eigener Sicht zeigen. In Porträts, Interviews, Zitaten und filmischen Beiträgen erzählen sie vom Aufwachsen in Hannover, von Freiräumen und Wünschen und von dem, was sie sich für ihre Zukunft in der Stadt wünschen. „Die Ausstellung schafft einen Raum, in dem junge Menschen nicht nur betrachtet, sondern beteiligt und gehört werden“, betont Hannovers Jugenddezernentin Susanne Blasberg-Bense. Die Bilder stammen von der Fotografiestudentin der Hochschule Hannover Evelyn Batchonkova.
Neben den acht Porträts umfasst die Ausstellung weitere Beiträge: rund 20 Fotografien aus dem inklusiven Begegnungszentrum Normal in Linden, zwei Videos und eine Comicausstellung. Die beteiligten Jugendlichen stammen aus verschiedenen Netzwerken und Initiativen der Stadt, darunter aus Grundschulen, Fridays for Future und aus dem Stadtschüler*innen-Rat.
Die gezeigten Arbeiten entstanden im Rahmen des Programms „Kinderfreundliche Kommune“, dem sich die Landeshauptstadt Hannover angeschlossen hat. Ziel des Programms ist es, die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen vor Ort zu stärken und sie stärker in gesellschaftliche und politische Prozesse einzubeziehen. Der Verein Kinderfreundliche Kommunen, getragen von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk, begleitet die Stadt auf diesem Weg.
Die Ausstellung lädt alle dazu ein, den Stimmen junger Menschen zuzuhören und gemeinsam an einer Stadt mitzuwirken, in der Kinderrechte gelebter Alltag sind und Kinder sowie Jugendliche aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfelds beteiligt werden. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels ist es die Verantwortung der Stadt, junge Menschen zu schützen und zu fördern, damit Hannover ein Ort bleibt, an dem Familien sich wohlfühlen und Kinderglücklich aufwachsen können.
Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Fotos © Matthias Falk, hannover_fotografie

