Das wurde aber auch Zeit

Endlich sind alle ÜSTRA-Tunnelstationen mit kostenlosem WLAN ausgestattet

 

  Ab sofort steht den ÜSTRA-Fahrgästen in allen 19 Tunnelstationen im Stadtbahnnetz ein kostenloses WLAN zur Verfügung. Damit gibt es keine Unterbrechungen mehr in Tunnelstationen oder während eines Umstiegs.

  Der WLAN-Ausbau in allen Tunnelstationen markiert einen weiteren Meilenstein im Projekt "WLAN für Fahrgäste". Die Busse und Stadtbahnen der ÜSTRA sind bereits seit Mitte 2024 flächendeckend mit kostenlosem WLAN ausgestattet. Als nächstes sollen die rund 180 oberirdischen Stadtbahnhaltestellen an das ÜSTRA WLAN angebunden werden.

  Die Investitionen für den WLAN-Ausbau betragen insgesamt knapp acht Millionen Euro. Die LNVG (Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH) fördert das Projekt mit 3,434 Millionen Euro aus Mitteln des NGVFG (Niedersächsisches Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz). Die verbliebenen Kosten werden von der Region Hannover übernommen.


Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, Elke-Maria van Zadel und Grant Henrich Tonne freuen sich über die Einführung des kostenlosen WLAN in allen Tunnelstationen.

Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne (Foto oben) begrüßt den wichtigen Baustein für einen zukunftsorientierten ÖPNV.



 Das kostenlose WLAN ist für Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne ein wichtiger Baustein für einen zukunftsorientierten ÖPNV. „Ein moderner öffentlicher Nahverkehr muss heute mehr bieten als die reine Fahrt von A nach B. Denn viele Menschen nutzen die Zeit, um unterwegs zu arbeiten, zu kommunizieren oder sich zu informieren. Mit dem kostenlosen WLAN in den Tunnelstationen schaffen wir ein durchgängiges digitales Angebot entlang der gesamten Reisekette. Das erhöht unter anderem den Komfort für die Fahrgäste und macht Bus und Bahn noch attraktiver. Aus diesem Grund unterstützt das Land Niedersachsen den WLAN-Ausbau der ÜSTRA mit rund 3,4 Millionen Euro. Das ist eine Investition in einen modernen, leistungsfähigen und zukunftsfähigen Nahverkehr."


  Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, findet dass das kostenlose WLAN eine wichtige Ergänzung zu den digitalen Produkten der ÜSTRA ist: „Die ÜSTRA ist eines der am besten digital aufgestellten Verkehrsunternehmen in Deutschland - das zeigt das Unternehmen mit ÜSTRA easy und nicht zuletzt mit dem digitalen Fahrplan, der in der App in Echtzeit angezeigt wird.“


  Für Elke-Maria van Zadel, Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA, ist der WLAN-Zugang in allen Tunnelstationen ein weiterer wichtiger Schritt, um den ÖPNV in der Region Hannover noch attraktiver zu gestalten. „Unser Ziel ist es, den öffentlichen Nahverkehr nicht nur zuverlässig, sondern auch komfortabel und digital erlebbar zu machen. Das kostenlose WLAN in Fahrzeugen und Tunnelstationen ist dafür ein wichtiger Baustein. Es sorgt dafür, dass die Fahrzeit noch besser genutzt werden kann und der Umstieg auf Bus und Bahn für viele Menschen noch attraktiver wird."


Ulf-Birger Franz, Elke-Maria van Zadel und Grant Hendrik Tonne (von links)


  So geht`s: Einfach ins ÜSTRA WLAN einloggen und zwar über die Einstellungen des eigenen Endgeräts. Fahrgäste wählen in der Liste der verfügbaren Netzwerke "ÜSTRA_free_"WIFI". Anschließend muss der Verbindungsaufbau auf einer Startseite mit dem Button "Hier geht's ins Internet" bestätigt werden.


  Noch schneller geht es online mit der App "Das Fahrgastfernsehen", über die sogenannte Komfortzone können Fahrgäste eine dauerhafte automatische Verbindung mit dem ÜSTRA WLAN herstellen.

Die Funktion lässt sich bei der bestehenden WLAN-Verbindung in der App aktivieren und der Zeitraum des automatischen Logins verlängert sich auf 30 Tage.

Der Login-Zeitraum erneuert sich bei jeder erneuten Verbindung mit dem ÜSTRA WLAN innerhalb von 30 Tagen, sodass Nutzerinnen und Nutzer ohne manuellen Aufwand dauerhaft über das ÜSTRA WLAN surfen können. Bei jeder Einwahl in das ÜSTRA WLAN landen die Fahrgäste direkt auf dem digitalen Nachrichtenprogramm "Das Fahrgastfernsehen".

 

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Fotos © Matthias Falk, hannover_fotografie