Elf Bewerberinnen und Bewerber für die Regionspräsidentschaft
831 Personen kandidieren für die Regionsversammlung
Elf Personen treten bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 für das Amt der Regionspräsidentin bzw. des Regionspräsidenten an. Um die 84 Mandate in der Regionsversammlung bewerben sich insgesamt 831
Kandidatinnen und Kandidaten. Das ist das Ergebnis der Sitzung des Regionswahlausschusses, der am Montag, 27. Juli, unter Vorsitz von Regionswahlleiter Jens Palandt über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge entschieden hat. Die Region Hannover ist für die Wahl der Regionsversammlung in 13 Wahlbereiche gegliedert.
Für die Wahl der Regionspräsidentin bzw. des -präsidenten sind zugelassen:
- Eva Bender, Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
- Dr. Oliver Junk, Christlich Demokratische Union Deutschlands in Niedersachsen (CDU)
- Sinja Münzberg, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)
- Robert Reinhardt-Klein, Freie Demokratische Partei (FDP)
- Nicolas Lehrke, Alternative für Deutschland – Niedersachsen (AfD Niedersachsen)
- Mizgin Çiftçi, Die Linke (Die Linke)
- Thomas Ganskow, Piratenpartei Niedersachsen (PIRATEN)
- Jonas Walther, DIE HANNOVERANER – unabhängige Wählergemeinschaft (DIE HANNOVERANER)
- Erik Breves, Volt Deutschland (Volt)
- Elizabeth Hartmann, Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
- Oliver Wempe, FREIE WÄHLER Niedersachsen (FREIE WÄHLER)
Erhält am 13. September keine Kandidatin bzw. kein Kandidat mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, findet am 27. September eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerberinnen oder Bewerbern mit den meisten Stimmen statt.
831 Bewerberinnen und Bewerber für die Regionsversammlung
Für die Wahl der Regionsversammlung hat der Wahlausschuss 179 Listenwahlvorschläge von 17
Parteien und Wählergruppen zugelassen. In allen 13 Wahlbereichen treten SPD, CDU, GRÜNE, FDP, AfD Niedersachsen, Die Linke, Tierschutzpartei, PIRATEN, DIE HANNOVERANER, Volt, Die PARTEI, FREIE WÄHLER und BSW Niedersachsen an. Darüber hinaus kandidiert UWR Hannover in sieben Wahlbereichen. DAVA-Niedersachsen, Die Urbane und PAKT+ treten jeweils in einem Wahlbereich an.
Insgesamt hat der Wahlausschuss 831 Bewerberinnen und Bewerber um die 84 Mandate in der Regionsversammlung zugelassen. Die direkt gewählte Regionspräsidentin bzw. der direkt gewählte Regionspräsident gehört der Regionsversammlung zusätzlich als stimmberechtigtes Mitglied an.
Alle Informationen zur Kommunalwahl in der Region Hannover sind unter
www.wahlen-hannover.de abrufbar. Dort werden in Kürze auch die vollständigen Wahlvorschläge mit allen Kandidierenden sowie die Musterstimmzettel veröffentlicht.
Fast 900.000 Menschen in der Region dürfen wählen
Nach Stand vom 31. März 2026 leben in der Region Hannover rund 893.500 potenziell Wahlberechtigte. Die endgültige Zahl steht erst am Wahltag fest, da sich unter anderem durch Umzüge noch Veränderungen ergeben können.
Wahlberechtigt sind neben deutschen Staatsangehörigen auch Einwohnerinnen und Einwohner der Region mit einer Staatsbürgerschaft anderer Länder der Europäischen Union. Rund 52.500 potenziell Wahlberechtigte in der Region besitzen die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaates. Anders als bei Bundestags- und Landtagswahlen ist das Wahlalter bei Kommunalwahlen zudem niedriger: Hier dürfen bereits 16-Jährige ihre Stimme abgeben. Rund 53.500 Menschen im Alter von 16 bis 20 Jahren können 2026 voraussichtlich erstmals an einer Kommunalwahl teilnehmen. Das entspricht etwa sechs Prozent der potenziell Wahlberechtigten.
Für die Wahl der Regionspräsidentin bzw. des Regionspräsidenten haben die Wahlberechtigten eine Stimme. Bei der Wahl der Regionsversammlung können sie bis zu drei Stimmen vergeben. Diese dürfen einer Liste oder einer Person gegeben, auf mehrere Kandidierende verteilt oder auf Wahlvorschläge verschiedener Parteien und Wählergruppen aufgeteilt werden.
Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Fotos © Matthias Falk, hannover_fotografie
