Verbindung von Gebet und Musik in der Basilika St. Clemens


Die vierte Orgelvesper am Samstag, 23. Mai um 18.30 Uhr in der Basilika in Hannover widmet sich in der Osterzeit dem Leitgedanken „Begeisterung“ .

Es spielt Magdalena Andrulewicz aus Laatzen.


Als Vesper wird in der Katholischen Kirche das Abendgebet bezeichnet. Es dient gläubigen Menschen vor allem, sich der Gegenwart Gottes zu erinnern, das am Tag Erlebte und die Hoffnung für den neuen Morgen vor ihn zu bringen. In der Orgelvesper werden in diesem Sinne Musik und Gebet besonders verbunden.


Magdalena Andrulewicz (Jahrgang 1998) wirkt seit März 2023 als Kreiskantorin im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Laatzen-Springe. Zuvor war die gebürtige Polin von 2017 bis 2022 als Kirchenmusikerin an der St.-Willehad-Kirche in Groß Grönau tätig.Die Vesper greift in Programm und Gebet die pfingstliche Begeisterung auf. Feuer und Taube, aber auch der Wind als Ausdruck des Heiligen Geistes stehen für das Pfingstfest, das als Geburtstag der Kirche gilt. Entsprechend fröhlich-begeisternd ist das Programm gestaltet. Magdalena Andrulewicz wird unter anderem Stücke von Jacques-Nicolas Lemmens, Johann Sebastian Bach und Denis Bédard auf der Klais-Orgel in der Basilika St. Clemens spielen. 


Liturgisch wird die Vesper, das Abendgebet in der Katholischen Kirche, von Hans-Joachim Osseforth gestaltet. Danach gehen die Reihe in eine kleine Pause: Die fünfte Orgelvesper am Samstag, 24. Oktober, 18:30 Uhr, widmet sich angesichts des Erntedankfestes der „Dankbarkeit“. Es spielt Rainer Oster (Saarbrücken). Das bedeutet aber nicht, dass die Kirchenmusik an der Basilika pausiert: Im Juni stehen unter anderem die Tage für Alte Musik „clemenseinst“ mit drei Konzerten, im August dann ein Worship-Open-Air auf dem Platz vor der Basilika an. 

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Fotos © Matthias Falk, hannover_fotografie