Georgstraße am Opernplatz wird zur Flaniermeile
Verwaltung legt konkrete Planungen zur Umgestaltung vor
Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) bringt die Umgestaltung der Georgstraße am Opernplatz auf den Weg Es geht um die Umgestaltung des Abschnitts zwischen Teileb der Ständehausstraße und An der Börse. Gleichzeitig sollen erforderliche Teileinbeziehung der Georgstraße und der Ständehausstraße beschlossen werden
Ziel ist, den Bereich rund um den Opernplatz als attraktiven Aufenthaltsort weiterzuentwickeln, die Aufenthaltsqualität deutlich zu erhöhen, die Standortqualitäten für die hochwertigen Einzelhandelsgeschäfte und die gastronomischen Betriebe weiter zu verbessern und gleichzeitig Maßnahmen zur Klimaanpassung umzusetzen.
Die politischen Gremien werden sich in den kommenden Wochen mit dem Vorhaben befassen
Künftig soll der betreffende Abschnitt der Georgstraße mit dem Opernplatz zusammengeführt werden und der Fußverkehr Vorrang haben. Der Durchgangsverkehr soll entfallen. Zugelassen bleiben der öffentliche Personennahverkehr (Bus), Liefer- und Ladeverkehr zu festgelegten Zeiten, die Zufahrt zu den Grundstücken, die Erreichbarkeit der Behindertenstellplätze sowie der Radverkehr.

Oberbürgermeister Belit Onay erklärt: „Mit der Umgestaltung der Georgstraße setzen wir einen zentralen Baustein unseres Innenstadtkonzepts um. Der Opernplatz ist einer der schönsten Orte Hannovers. Künftig werden Platz und Georgstraße noch stärker als zusammenhängender Stadtraum erlebbar sein. Wir schaffen mehr Aufenthaltsqualität, mehr Raum für Menschen und mehr Klimaresilienz und erhalten gleichzeitig die gute Erreichbarkeit der Innenstadt.“
Die Planung sieht unter anderem eine niveaugleiche und barrierearme Gestaltung, größere Aufenthaltsflächen, zusätzliche Möglichkeiten für Außengastronomie. Gleichzeitig werden entsiegelte Flächen durch Vergrößerung der Baumscheiben geschaffen und weitere Möglichkeiten zur Regenwasserversickerung eingerichtet.
Stadtbaurat Thomas Vielhaber betont: „Die Georgstraße besitzt mit ihrem Baumbestand, ihrer Architektur und der direkten Lage am Opernplatz bereits heute eine hohe Qualität. Mit der Umgestaltung entwickeln wir diesen Stadtraum konsequent weiter. Die Straße wird künftig stärker als Flaniermeile wahrgenommen werden und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung in der Innenstadt leisten.“
m Rahmen der Planung wurde auch eine Verlagerung des Busverkehrs geprüft. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die bestehende Führung für die Erreichbarkeit des Kröpcke als zentralem ÖPNV-Knotenpunkt unverzichtbar ist. Der Busverkehr bleibt deshalb unverändert erhalten.
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Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 3,2 Millionen Euro. Für das Projekt sollen Fördermittel aus dem Landesprogramm „Resiliente Innenstädte“ eingeworben werden. Vorbehaltlich der politischen Beschlussfassung sollen die vorbereitenden Arbeiten noch in diesm Herbst beginnen. Die Gesamtbauzeit wird auf rund zwei Jahre geschätzt.
Ute Micha,, Pre DiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Foto Sigrid Lappe
