Eva Bender: „Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz – Investitionsprogramm für klimafreundliche Pflegeeinrichtungen in der Region Hannover"
SPD-Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin setzt sich für eine klimafreundliche Anpassung von Pflegeeinrichtungen ein
Angesichts der steigenden Zahl an Hitzetagen und Tropennächten in der Region Hannover ist es für Eva Bender, die SPD-Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin, unerlässlich, den gesundheitlichen Hitzeschutz durch ein gezieltes Investitionsprogramm für Pflegeeinrichtungen zu stärken. „Hitzeschutz darf nicht nur ein Konzept auf dem Papier sein – er muss in unseren Pflegeeinrichtungen konkret umgesetzt werden. Insbesondere ältere Menschen und Pflegebedürftige sind durch extreme Hitze stark gefährdet“, erklärt Bender.
Das geplante Investitionsprogramm zielt darauf ab, Pflegeeinrichtungen in der Region klimafreundlicher und hitzeresistenter zu gestalten. Dazu gehört der Einbau von Klimaanlagen sowie weitere Maßnahmen zur Verbesserung der klimatischen Bedingungen innerhalb der Gebäude. „Wir müssen sicherstellen, dass die Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben, vor den Folgen extremer Hitze geschützt sind. Der Einbau von Klimaanlagen ist ein wichtiger Schritt, um ein gesundes Wohnklima zu schaffen“, so Bender.
Eine Finanzierung dieses Programms soll aus dem Sondervermögen geprüft werden. „Es ist entscheidend, dass wir die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellen, um die Lebensqualität der Bewohner in Pflegeeinrichtungen zu verbessern und gleichzeitig die Mitarbeiter zu entlasten“, betont Eva Bender.

Eva Bender hebt hervor, dass der Schutz besonders gefährdeter Menschen in der Region Hannover höchste Priorität hat. „Wir müssen verbindliche Standards für den Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen entwickeln und sicherstellen, dass diese Standards auch im Alltag umgesetzt werden. Das gilt selbstverständlich auch für Neubauten. Dazu gehören auch funktionierende Warn- und Informationsketten sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Pflegeeinrichtungen, Gesundheitswesen und Kommunen“, erklärt sie.
„Die Region Hannover soll Vorreiterin im gesundheitlichen Hitzeschutz werden. Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist nicht nur eine Frage der Klimapolitik, sondern auch eine der öffentlichen Gesundheitsvorsorge. Wir müssen jetzt handeln, um die Lebensqualität und die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger zu sichern“, schließt Eva Bender.
Parallel soll auch geprüft werden, in welchem Rahmen Bildungseinrichtungen von diesem Programm profitieren können.
Dieser Aufruf zur Unterstützung von Pflegeeinrichtungen ist Teil des Zukunftsprogramms der SPD-Region Hannover, das sich der Herausforderung des Klimawandels und den gesundheitlichen Risiken durch extreme Hitze annimmt. Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz und muss als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge verstanden werden.
